Archiv für die Kategorie ‘Medien’

Goldman Sachs schwört der NWO ab (II)

Samstag, 21. Dezember 2013

Dave Silverberg ist wie vom Erdboden verschluckt. Die Gerüchte gehen dahin, dass der Nationale Sicherheitsrat der Vereinigten Staaten von Amerika seit seiner Rückkunft aus Moskau praktisch pausenlos tagt, Silverberg dort sehr intensiv zu tun hat.

Es spricht nach unseren Recherchen jedenfalls nichts dafür, dass Silverberg zwischenzeitlich in der Badewanne ausgerutscht wäre oder sich dort hätte die Restkante gegeben oder geben lassen müssen.

An der Wallstreet ist man derweil misstrauisch. Wer weiß, was Goldman diesmal im Schilde führt?

Man witzelt schon, die NWO habe es eh nie gegeben, womit derer abschwören zu wollen geradezu erst recht lächerlich oder aber ein noch hinterfotzigerer Trick, diesmal aber durchsichtig, sei.

“Es ist nicht Sache der niederländischen Regierung, den Humor eines Sprechers einer Privatbank zu kommentieren, und sei sie noch so groß, solange nicht zwingend niederländische Interessen berührt sind.” So Den Haag.

Ueli Maurer, seines Zeichens eidgenössischer Bundespräsident, erklärte, im Zusammenhang auf den Bankenplatz Schweiz angesprochen, dass sich die Schweiz nunmehr schon seit einigen Jahrhunderten ihre Weltordnung selbst gemacht habe, mit sichtbarem Erfolg, es sei alles im Lot.

Und, nein, die verhafteten Ministersöhne in der Türkei haben nach allem Vernehmen ebensowenig mit der Goldman-NWO-Affäre zu tun wie das französische “Eingreifen” in Zentralafrika.

Noch nicht einmal die Inselstreitigkeiten zwischen Japan und China sind – wenigstens direkt – in den Dunstkreis dieses – um es vorsichtig auszudrücken – sehr ambivalenten Halbkapitulationsangebotes zu rechnen.

Es stimmt natürlich auch nicht, wie das ein Spaßvogel im Netz verbreitete, dass “Nonwo” in den Entbindungskliniken von Delhi und Mumbai zum häufigsten Mädchennamen hinaufgeschossen sei, da die Times of India einen entsprechenden Aufmacher brachte. Und die “linksautonomen” Randalierer in Hamburg haben wohl nicht einmal was davon mitgekriegt, dass ihre Schutzpatrone in schwere Wasser geraten zu sein scheinen.

Es wird noch eine Weile spannend bleiben. Die Sache ist noch nicht gegessen.

 

Putinhass: Die Plutokraten sind angezählt

Freitag, 20. Dezember 2013

Meine Herrn, was hat die Schafsjournaille für Schaum vor dem Maule, wo immer es um Putin geht.

Dass man dem russischen Präsidenten, der sein Volk vor dem Ausverkauf gerettet hat, jetzt, der kalt berechnende Böse, über 25 000 Strafgefangene amnestiert, noch keine Hörner angedichtet, ist alles.

Praktisch kein Journalist der Schafsmedien traut sich auch nur, gerade auch an dem gemessen, was die USA, die EU, unsere Freunde in Saudi-Arabien und Qatar und der Türkei so treiben, ein halbwegs differenziertes Bild abzuliefern.

Kriege anzetteln, Länder überfallen, islamistische Terrorkommandos ausrüsten und ausschwärmen lassen, internationale Verträge nach Gusto brechen, Volksvermögen verpfänden, Journalisten einsperren… : Ja, die Unsrigen, das sind die Guten.

Nein, ich werde nicht auf den Artikel verlinken, den ich gerade auf einem Hauptschafsmedium zu Putin und Russland gelesen habe, wo sich schließlich, dümmer geht’s immer, gar darüber lustig gemacht wird, dass das Land wohl einer der Aufsteiger des 21. Jahrhunderts werden wolle und wieder auf der internationalen Bühne mitspielen, was es so aber sicher nicht schaffen werde.

Ich weiß nicht, was der Mann sich in den Tee tut, aber sauberer Wodka kann es kaum sein.

Russland IST bereits der bisherige Aufsteiger des 21. Jahrhunderts, und in der Weltpolitik auch schon seit Jahren wieder eine bestimmende Kraft.

Der deutsche Außenminister soll in Kiew aufseiten der Opposition demonstriert haben, der tapfere Streiter. Man stelle sich vor, der Kreml unterstützte in Deutschland eine offen antiamerikanische Anti-Euro-Partei, mittels über dunkle Kanäle, über Tarnorganisationen fließenden Geldes, einer Presse, die die Bösen nur auf der anderen Seite fände, und der russische Außenminister marschierte gemeinsam mit der Masse zum Reichstag.

Ja, dieser Putin ist schon ein übler Geselle. Er verrät sein Volk nicht. So ein Schwein.

Man muss ihm auch wirklich hart vorwerfen, dass er nicht ständig andere Länder überfällt oder sie überfallen lässt oder dort herumbombt, wie ein guter westlicher Demokrat. Oder Plutokrat, um begrifflich genauer zu sein.

Es ist natürlich auch reichlich ungezogen, dass Putin keine besatzte US-Kolonie verwalten will, so wie Merkel der Deutschen glückliche Scheinrepublik.

Ja, verdammt, wenn man die Russen noch vollends zum Fressen gekriegt hätte, wäre das Endziel, nämlich die völlige Einkreisung und schließlich Niederwerfung Chinas, schon nahegerückt.

Stattdessen läuft einem jetzt die Zeit davon, vermaledeit aber auch.

Russland als großes Lohnsklavenbergwerk, dann ein paar hundert Millionen Chinesen verhungern lassen, den Rest in die Billigfabriken. Der Plan war so schön.

Bis dass der böse Putin kam.

 

Gerhard Mersmanns Jahresdraufblick 2013

Montag, 16. Dezember 2013

Den besonderen Jahresrückblick, besser wohl Jahresdraufblick, fand ich vorhin auf Dudes Seite, wo er den unten verlinkten ausgezeichneten Artikel “Die Macht und der Schein” – der Titel könnte kaum besser gewählt sein – von Gerhard Mersmann zweitpubliziert hat.

Ich kommentierte bei Mersmann also:

“Ich habe über Dudes Seite hergefunden und will nun erstmal hier meine Anerkennung aussprechen. Der Artikel, erfrischend knapp und am Punkt gehalten, gleichwohl sprachlich sehr gelenk, erscheint, sicherlich bewusst so, unter Verzicht auf Beispiele und Détails.
Besonders gut gefällt mir der zusammenfassende Schluss, in dem die Lebenswirklichkeit gegen die betriebene Mystifikation gestellt wird.
Eben zum erstenmal auf dieser Seite, werde ich mich hier nun genauer umsehen. Den obigen Beitrag werde ich auf meinem Blog sicherlich weiterempfehlen und verlinken, allerdings wohl mit eigener, würdigender Anmoderation und zwei oder drei eigenen Betrachtungen dazu. Das kann daher noch ein bisschen dauern (wenigstens bis zum späteren Abend).
LG”

Und beim Dude:

“Ich habe Gerhard Mersmann eben auf seinem Blog meine Anerkennung ausgesprochen.
Ein knackiger Text, fürwahr, man merkt den Meister. Schonungslos auf den Punkt. Und das mit einem klaren, eleganten Duktus, der den ganzen Beitrag neben dessen Inhalt wie ein weiterer roter Faden durchzieht.
Hut ab.”

http://form7.wordpress.com/2013/12/12/die-macht-und-der-schein/comment-page-1/#comment-805

Ein längeres Zitat aus dem Text selbst, der vorletzte Abschnitt:

“Wir sähen (sähen wir uns das letzte Jahr aus unseren eigenen Augen an – Anm. von mir) die Unterschiede des monetären und des spirituellen Reichtums. Und wir sähen die Entwicklung zur Expansion der monetären Prosperität und den tendenziellen Fall des spirituellen Wohlbefindens. Die zunehmende, fast flächendeckende digitalisierte Taktung unserer Arbeitsprozesse würden nämlich freigelegt von dem ganzen ideologischen Unsinn von Autonomie und als das identifiziert, was es tatsächlich ist: Die Ausweitung und durchperfektionierte Kontrolle, die Liquidierung jeglicher Selbstbestimmung und die inquisitorische Verfolgung des freien Willens. Es würde deutlich, wie uniform das digitalisierte Zeitalter geworden ist, wo aus jeder Fernbedienung und jedem Sensor ein Programm lauert, das standardisiert und vereinheitlicht. Und es würde wie die Schuppen von den Augen fallen, dass bei allem Individualisierungsbrimborium nur noch serienmäßige Stereotype geduldet werden.”

Was ich da sehe, spricht so sehr, so bemerkenswert konzis für sich selbst, dass ich es jetzt erstmal nicht weiter kommentieren möchte, sondern als einen Lockschnipsel gewertet sehen will, der möglichst viele Leser auf die Seite des Autors bringen möge, die Gesamtlektüre daselbst zu genießen.

So kurz und sauber mit so viel Illusion, die uns als Normalität verkauft wird, abgerechnet!

Ein echter Leckerbissen.

Ein Essay, den ich noch manchem Pappenheimer vorlegen werde, sowohl des Inhalts halber als auch zu linguistischen Lehrzwecken.

Zensur in “alternativen Medien”: Die Nutzer müssen es richten

Sonntag, 08. Dezember 2013

Dass die sogenannten MSM-Medien, die klassischen Schafsmedien, Leserkommentare zensieren was das Zeug hält, ist ebenso bekannt wie wenig verwunderlich.

Weniger bekannt und doch etwas verwunderlicher ist, wenigstens auf den ersten Blick, wie massiv viele “alternative” Portale zensieren, nachlöschen, sperren.

Ich habe selber entsprechende Erfahrungen gemacht, aber auch immer wieder sehr glaubwürdig davon gehört, dass ich nicht der einzige bunte Hund bin, dessen Einwürfe man anscheinend gar nicht so selten wahrnimmt alswie den Pferdeapfel auf der weißen Tischdecke.

Die Rede ist hier selbstverständlich nur von Beiträgen, die soweit freie Rede in Deutschland legal, der Betreiber also sich nicht selbst wie den Kommentatoren zu schützen hat, und von solchen, die keine überzogenen Beschimpfungen oder Pöbeleien enthalten oder derart vom Thema abweichen, womöglich nur zu Werbezwecken, eben rein willkürlich, einfach, weil dem Betreiber der Inhalt nicht passt, das Licht der Netzwelt nicht erblicken dürfen.

Witziger- oder auch traurigerweise, wie man es sehen mag, scheinen oft gerade Betreiber, die besonders laut über mediale Manipulation wettern, so gar nicht zimperlich mit ihrer eigenen Kundschaft umzugehen.

Was der Ochs nicht darf (bei den Schafsmedien anzuprangern), das ist wohl dem Jupiter feil.

Jupiters Texte können nämlich gar keine groben Inkonsistenzen aufweisen, die ein Leser Jupiters bemerkt, na klar.

Es scheint hier tatsächlich um eine Art des Nimbus, des Gurutums zu gehen: man hat sich ganz einfach nicht von jedem dahergelaufenen Schlunz kritisieren zu lassen.

Oft mag es auch knallhartes Kalkül sein: Diesen Kommentatoren verscheuche ich lieber gleich, oder lehre ihn Mores.

Im Ganzen geht es aber, so oder so, um eine Aussteuerung der Herde, um Gefolgschaft.

Man hat ja, gemessen am vermuteten oder tatsächlichen Nutzen, in der Regel wenig Schaden daran. Denn wenige trauen sich, wissen sich wirksam zu wehren, die Mär zu verbreiten, wer da wo was. Viele sind zu feige, andere wollen kein Nestbeschmutzer sein, sich womöglich selbst in ein schräges Licht setzen, indem der Reflex der Guruanhänger fast sicher in die Richtung geht, der Zensierte habe sich eben entsprechend danebenbenommen.

Und auch: “Der Mann macht doch gute, wichtige Arbeit, wir dürfen uns doch nicht selbst zerfleischen!”

Stigmatisiert ist also schnell derjenige, welcher auf Zensur hinweist, und nicht der Zensor.

Allzufeige aber auch viele. Immer wieder lese ich das Gejammer, einer sei da und dort schon soundsooft zensiert worden. Warum geht er dann immer wieder hin und versucht sein Glück, jedesmal um desto kleiner, aufs neue?

Darf er nicht mit Fug und Recht zuwenigst vermuten, dass es anderen ebenso ergeht? Dass, wenn wohl die meisten ohnehin anonym kommentieren, dann noch nach Belieben zensiert wird, alsomit die veröffentlichte Meinung gezielt manipuliert, man (fast?) schon von einer Art Schwarzbude sprechen muss, an deren Gedeihen er sich als Unterstmöchtegernadept, er sich am Ende doch förderlich beteiligt?

Oft reicht es offenkundig, auch nur einen anderen Guru, der dem Betreiberguru nahesteht, oder dessen Guru ist, in Zweifel zu ziehen, dass der Hebel umgelegt wird.

Leute, die so handeln, von denen will ich bestimmt nicht statt derer regiert werden, die derzeit am Ruder, ich will sie in gar keiner gewichtigen Verantwortung sehen. Denn sie verantworten sich nicht. Und zwar bestenfalls aus Feigheit oder blinder Gefolgschaft. Ansonsten aus “echten” niederen Beweggründen.

Die Nutzer müssen es richten.

Sie können nämlich nicht nur das Kommentieren einstellen, sondern auf anderen Seiten auch von ihren Zensurerfahrungen, ganz konkret, berichten.

Das scheint auch schon zunehmend vorzukommen.

Mehr davon.

 

 

Blogs: Von Bedenklichem und Erfreulichem

Dienstag, 03. Dezember 2013

Was ich fast noch weniger verstehe, na gut, ich verstehe es aus gewissen Beweggründen her schon, als dass man als Blogautor in Leserkommentare mittendreinkommentiert, ist, dass man einen Kommentarstrang plötzlich einfach schließt.

Bei einer MSM-Zeitung (einem Schafsmedium) mag ich das ja noch viel leichter nachvollziehen; man will die Sache von der Backe haben; möglicherweise kamen schon ein paar Kommentare, die man lieber nicht gesehen hätte, sich aber auch nicht verwagte zu zensieren. Da ist das die einfache Lösung.

Ich habe in bald fünf Jahren keinen einzigen Kommentarstrang zugemacht. Bin ich blöd?

Mag sein. Ich habe aber immer wieder erlebt – es gibt bekanntlich Suchmaschinen und auch andere Wege, die einen erst später auf einen Artikel bzw. die Kommentare dazu führen können – , dass erst alleweil Monate später Gewichtiges hereinkam. Mich hat das dann immer gefreut, auch manchmal dahingehend inspiriert, mich eines fast schon vergessenen Themas erneut anzunehmen.

Ich bin nicht “cool”. Wollte ich nie sein. Allenfalls manchmal gelassen, da jetzt doch schon nicht mehr ein glatter Jüngling.

Wieso die Türe schließen?

Waltet da Faulheit? Ein “Was geht mich mein Geschwätz von gestern an?” Arroganz? Ist einer vielleicht ganz einfach nicht mehr dem gewachsen, was er mal schrieb? Feigheit?

Gut. Jeder macht es, wie er das will. Es gibt zum Glück keine Vorschriften dazu. Wäre ja noch schlimmer.

Ich sehe es aber so: Entweder lässt man Kommentare zu, oder man lässt es.

Es mag ja mal einen Artikel geben, zu dem man gar keine Kommentare veröffentlichen will. Ist mir zwar noch nicht vorgekommen: das jedoch kann ich fallweise nachvollziehen.

Ich denke, wo wir nicht von den Schafsmedien sprechen, dass eine Art Erhabenheit verbreitet werden soll, meist jedenfalls, wenn einer sagt: “So Kinderchen, hierzu gibt es jetzt nichts mehr zu sagen.”

Eines offenen Geistes, der sich der Welt stellt, Ausnahmen mag es geben, meines Erachtens eigentlich unwürdig.

Keiner zwingt den Autor, nochmal zu antworten. Viele Autoren sind eh nicht sonderlich interaktiv. Daran ist nichts zu bemängeln. Ich halte es zwar anders, verstehe aber durchaus, wenn jemand sein Sach’ einfach so stehen lässt, andere reden, selbst nichts mehr dazu sagt.

Ich “habe” nicht viele regelmäßige Kommentatoren, bekomme oft wenig, nicht selten gar keinen Kommentar herein.

Dafür aber sind die, die reinkommen, oft Weckrufe. Wenigstens Hinweise von Gewicht.

Und manchmal sind verdammt gute Texte dabei. Da hat wirklich jemand was gedacht. Das sind mit die schönsten Momente.

Genug gemeckert. Es bewegt sich einiges.

Als ich anfing, war es noch kaum üblich, dass Blogautoren sich mit ihren Kommentatoren regelrecht unterhielten. Wirklich austauschten. Nicht im Sinne eins “Chats”. Ernsthaft. Genau. Überlegt.

Das hat sich geändert. Eine überaus positive Entwicklung.

Man schreibt wieder.

Und man versucht, richtig zu schreiben.

Eine durchaus bedeutende kulturelle Entwicklung.

 

Das Niederschlagsspiel (“Knockout Game”)

Montag, 02. Dezember 2013

Jahrelang schon soll es in vielen Städten der USA grassieren: “the knockout game.”

Es geht darum, einen völlig unschuldigen, nichtsahnenden Passanten oder Schlangestehenden überfallartig mit einem Hieb niederzustrecken. Und zwar in die Bewusstlosigkeit. Die Bande filmt dabei gerne mit dem Schmerzphon, stellt die Erfolge jubelnd ins Netz. Oft wird natürlich noch nachgetreten, mancher wurde zum Pflegefall, manche starben.

Die Übergriffe dieser Art sollen fast nur von Schwarzen begangen werden, regelmäßig mit klar bekanntem rassistischen Hintergrund, an Weißen, Latinos, Amerikanern mit asiatischem Wurzeln, ja, auch Juden, aber meist wohl nur deshalb, weil die auch ziemlich “weiß” sind, jedenfalls die meisten.

Der folgende Artikel dazu spricht schonungslos an, wie hier über Jahre der Dreck unter den Teppich gekehrt wurde, man verharmloste, nichts unternahm.

http://townhall.com/columnists/thomassowell/2013/11/20/a-very-dangerous-game-n1748751

Der Autor sagt ganz unverblümt, dass die Menschen, egal wie sehr man ihnen die Wahrheit vorzuenthalten versucht, auf kurz oder lang eben doch merken, was geht, sieht die Gefahr, dass “die Weißen” (also alle, die nicht schwarz sind womöglich), wenn man so weitermacht, zurückschlagen werden, die Tatenlosigkeit, die Vertuschungen der Verantwortlichen in Medien und Staat die Gefahr echter Rassenkriege nicht bannen, sondern mindestens grob fahrlässig noch steigern.

Ich glaube kaum, dass von diesem Gesocks es einer wagt, mitten in Chinatown einen siebzigjährigen chinesischen Gemüsehändler umzuhauen, oder auf der Wallstreet einen orthodoxen jüdischen Bänker.

Irgendwo, wo alles teilnahmslos durcheinanderwuselt, wird irgendein leichtes Opfer umgehauen, die Meute delektiert sich daran und verschwindet.

Feigste Taten. Nur zum Spaß. Game. Nur zum Spaß?

Was passiert wohl, wenn junge Weiße den Schwarzen diesen Spaß ablernen?

Ist das dann richtig fies?

Kann man es dann noch totschweigen?

Und wenn erstmal Latino-Gangs Jagd auf beliebige Schwarze machen, vielleicht auch lieber halbe Opas, das ist leichter, kann man es dann noch totschweigen?

Und wenn sich gar mehrere ethnische Fraktionen zusammentun, in bestimmten Stadtteilen, kann man es dann noch totschweigen?

Oder meint man, das macht nichts, gegen die schwarzen Gangstarapper haben solche Weicheier wie Chinks und Kolumbianer und europäischstämmige Amerikaner sowieso keine Chance?

Echt klasse, die Multikultur da drüben. Ich bin begeistert.

Geht man in die Stadt, mal ganz müßig, ein bisschen was einkaufen, vielleicht noch ‘nen Kaffee oder ein Bierchen einnehmen, bekommt man einfach derart eine in die Fresse, dass man lieber nicht gleich nochmal aufsteht. Dann gibt es nämlich noch mehr. Ehrensache im Game.

Ich gebe es jetzt und hier ehrlich zu: Lebte ich in diesem abgedrehten Land – horribile dictu – , so hätte ich auch ein paar Feuerwaffen. Gute, und jede gut geübt und geölt.

Man ist nicht auf der Welt, sich einfach von irgendwelchem Gesindel umbringen zu lassen.

Das bringt jedenfalls bestimmt auch kein gutes Karma, wenn man in der höchsten Not keinerlei Anstalten macht, sich selber zu helfen.

Von der medialen Wende

Freitag, 08. November 2013

Ich will heute nicht schon wieder nach rechts und links und in die Mitte hin spezifisch loben. Dazu besteht sicherlich bald wieder Gelegenheit. Ich habe schon wieder eine kleine Liste.

Die Vorbeter all der Alternativlosigkeiten und baren Schwachsinns, die in den großen per Zwangsabgabe finanzierten Rundfunkanstalten und in der Systempresse beschäftigt, sehen sich inzwischen nicht nur einer beachtlichen Anzahl an kleineren und mittelgroßen Medien und beharrlichen Einzelkämpfern gegenüber. Parteiübergreifend.

Mir kam dazu eben zum erstenmal das Wort Phalanx in den Sinn.

Das EU-NSA-Bilderberger-Goldman-Sachs-Medienhurenkartell hat einen immer schwereren Stand.

Über einstige “Flaggschiffe der liberalen Demokratie”, als Beispiel jetzt mal nur die Zeit herangezogen, wird in vielen Foren nur noch abgelästert, nicht nur ihrer Zensurpraxis halber, Hohn und Spott machen sich breit.

Deshalb, nicht nur deshalb, wird ja schon darüber nachgedacht, z.B. Islamkritik unter Strafe zu stellen (wegen der Toleranz, geiler Witz, wat?), sondern auch systemrelevante Medien allgemein finanziell zu fördern, andere plattzumachen, die die (gewünschten) “journalistischen Standards”, wie man das so nennt, nicht einhalten.

Ähnlich wie bei den Banken. Egal was das Säugesindel kostet: Hauptsache es ist systemrelevant, damit unantastbar. Wer’s nicht mag, der ist ein Irrer, ein Paranoiker, geht es um “nationale Sicherheit” (die es vor der EU eh kaum noch gibt) gar ein Terrorismusunterstützer.

Man fängt an, die Handschuhe so weit auszuziehen, weil man auch hier ein ernsthaftes Problem hat.

Und dies besteht ganz wesentlich darin, dass der Gegner, die freien Medienschaffenden, nicht einfach mittels eines großen Rollkommandos wegzuräumen sind, es sei denn, man ließe mit einem Schlag die letzten Masken fallen.

Auch Einschüchterung und schrittweise Angstmache  funktionieren bei denen, die hier inzwischen am Werke, nur noch bedingt.

Und ein Enthauptungsschlag ist nicht möglich, weil es da kein Haupt gibt. Wir haben viele Köpfe, mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Meriten. Es gibt keinerlei zentrale Organisation, und das ist sehr wohl gut so. Trotzdem kennt man sich.

Man steht sich, selbst wenn es natürlich Einzelkonflikte gibt, im Zweifel auch bei. Jeder, wie er kann.

Insofern wirkt der Begriff “Phalanx” einerseits deplaziert und trifft andersherum auch wiederum zu.

Wie erlegten früher Menschen mit Speeren einen Mammut, der sich nicht leicht in eine Fallgrube locken ließ?

Jeder griff da an, wo er konnte. Man sprang behende zur Seite, wenn er angriff, indem es von zwei Seiten her schon wieder empfindlich piekste. Man hetzte ihn, ermüdete ihn, irgendwann traf einer ein Auge. Rasend vor Wut, wurde er immer schwächer, vielleicht endlich in einen Sumpf getrieben.

Oder es traf nach dem ersten Auge einer ins Ohrloch, schon ziemlich tief. Schon nochmal ein Stück ins Hirn.

Dann dauerte es nicht mehr lange.

Gehen wir jetzt von diesem steinzeitlichen Bild weg.

Man denke nicht nur an das berufliche, sondern auch mal an das private Umfeld von Leuten, die es rechtfertigen, dass man im Sinne der Menschenrechte Menschenrechte mit Füßen tritt, zum Wohle “der Wirtschaft” Menschen systematisch enteignet, Kulturen entwurzelt, selbst Terroristen en masse aussbildet und losschickt, die man zu bekämpfen vorgibt, die immer neue Kriege für den Frieden propagieren.

Es wird Streit geben, am Stammtisch, zuhause. Menschen werden sich schließlich abwenden, sagen: “Mit Dir trinke ich kein Bier mehr!” Mit Dir teile ich das Bett nicht mehr!” “Was bist Du für ein verlogener, korrupter Hundsfott!” “Papa, wie kannst Du immer noch für diese Arschlöcher arbeiten! Ich ziehe aus, und wenn ich Klos putzen muss!”

Ich meine, dass dieser Faktor schon viel stärker ist, als wahrgenommen, als wir von der immer noch suggerierten wie realen Übermacht her manipuliert denken.

Auch wird keiner das so leicht zugeben, na klar.

Es kommt schon einiges zusammen. Es muss noch mehr werden. Arbeiten wir daran.

Er zeigt jeden Tag

Samstag, 26. Oktober 2013

Ich sagte kürzlich, in einer Auseinandersetzung, die für mich durch Zensur, Nachzensur und noch übele Nachrede auf die Zensur hin nicht schön, aus meiner Sicht deswegen umso unrühmlicher für die andere Seite ausging, dass ich bislang nur einen Kollegen im deutschen Sprachraum kenne, der für mich also allein wie unzweideutig wie als Könner unzweifelhaft konsequent als gutwilliger deutscher Patriot stehe.

So.

Jetzt steht es auch hier, als Hauptartikel.

Ich nenne seinen Namen nicht. Er wollte das wahrscheinlich nicht, und ich will es gerade auch nicht. Allzumal gegen seinen wahrscheinlichen Willen.

Gut aber, dass ich immerhin noch einen meine zu wissen.

Er zeigt jeden Tag.

“NSA, NSDAP und Zionazis” (II)

Sonntag, 20. Oktober 2013

Ja: Man vergleicht immerzu mit dem Unvergleichlichen.

Viele finden das gar noch “cool”, halten sich gar noch für mutig dessenthalben.

Ständig etwas mit etwas anderem vergleichen, das aufgrund von Redeverboten gar nicht redlich verglichen werden kann.

Und sich ob dieses gewagten Vergleiches dann noch als Held und Freiheitskämpfer fühlen. Oh je.

Was noch?

Ja: Das ist schon noch.

So seid Ihr Sklaven.

Nicht einmal Idioten, denn ein Idiot kann durchaus ziemlich frei sein.

Ihr merkt gar nicht, wie weitgehend man Euch geistig versklavt hat.

So seid Ihr Puppen.

Und wenn Ihr meint, Ihr seiet das nur so aus Versehen, so mag das von Euch her ein Stück weit stimmen (Feigheit ist nicht immer ein Versehen), von der anderen Seite aber stimmt das bestimmt nicht.

Ab in den Kindergarten. Vielleicht kommt wenigstens mal Frau Holle. Wenn die noch politisch korrekt genug ist, hinreichend koscher und halal.

 

“NSA, NSDAP und Zionazis”

Sonntag, 20. Oktober 2013

Nein, ich finde es nicht gut, wenn, wie eben gelesen, die NSA mit der NSDAP verglichen wird.

Das ist bestenfalls törichte Verdunkelung.

Man vergleicht etwas Heutiges, worüber immerhin noch gesprochen werden darf, mit etwas Vergangenem, zu dem nicht frei gesprochen werden darf, und das voll im Sinne des heutig Verglichenen, und das zu dem Behufe, es anzuprangern.

Dümmer geht es kaum noch.

Ähnlich mit dem Begriffe “Zionazis”, der den Zionisten den deutschen Nationalsozialismus reinwichsen will, weil irgendeinem nichts Besseres einfällt.

Ich traue keinem, dem zur NSA oder zum Zionismus, wenn er jene Organisation oder diese Ideologie kritisieren will, nichts Zielführenderes, Intelligenteres, Gegründeteres einfällt.

Denn das ist entweder Einfalt oder Absicht. Was sonst? – Ja, wie üblich, auch die Mischung beider Faktoren kommt in Frage.

Einfach nur Aufmerksamkeit erregen, Sensationslüste befriedigen, das Gesindel aufhetzen.

Wie als ob wir es – den Zionismus lasse ich jetzt mal einfach außen vor – hier mit einem Probleme zu tun hätten, das durch pöbelhaftes Geschrei zu lösen wäre.

Gerade hier ist doch – ausnahmsweise einmal, man glaubt es fast nicht, aber es ist so – Intelligenz insgesamt und gerade auch in der Wortwahl angesagt.

Wer das nicht begreift, geht immer in die Falle.

Ja, selbstverständlich, so hat man’s ja gelernt (von wem? wozu?), liegt der NS-Vergleich immer billig bei der Hand. Und eben deswegen ist es umso beknackter, sich blindlings dieses wohlfeilen Angebotes zu bedienen, wenn man eine Sache eigentlich mal genau qualifizieren sollte.

Nein: Da wird nicht mehr qualifiziert.

Damit muss der Gegner sich aber auch nicht mehr sonderlich fürchten.

Was liegt dem an noch einem NS-Vergleiche?

Den hat er selbst erfunden, wird sich also auch in dessen Handhabung nicht so schnell etwas vormachen lassen.

Nicht mit mir.

Vergleiche ziehen mit Vorgängen und Organisationen, über die nicht einmal frei geredet werden darf, und das im Sinne der Freiheit: Das machen nur Leute, die dafür bestellt sind oder jedenfalls wenigstens meinen intellektuellen Respekt für derlei Torheit bestimmt nicht einheimsen werden.

(Fast) kein Text ohne NS-Vergleich

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Was treibt diesen Mann?

Ist das böse Absicht, oder ist der besessen?

Ich rede von einem prominenten Blogger, der teils sehr scharfsichtig, teils aber auch Dinge unterschlagend oder leichtfertig auslassend, die zur Sache gehörten, auf jeden Fall immer sehr eloquent, Missstände dieser Welt anprangert, dabei aber anscheinend nicht darauf verzichten will oder kann, mit NS-Vergleichen aufzuwarten.

Um es mal vergröbert zu sagen: Jeder, der heute von den Reichen in Armut gestoßen wird, ist quasi ein Jude. Auschwitz lebt. Überall. Immerzu.

Was bezweckt so einer mittels seiner Vorgehensweise?

Will er wachrütteln, schockieren, einfach nur Aufmerksamkeit?

Will er, dass ihm ob des Vergleichs keiner mehr zu widersprechen wagt?

Wägt er seine Vergleiche überhaupt noch?

Meint der, gegen skrupellose Plutokraten könne man nur noch mit dem NS-Vergleiche an, egal, wie schräg der sitzt?

Ich werde in diesem Falle sehr misstrauisch, weil er diesen teilweise völlig verzogenen Unfug immer wieder sehr geschickt (für die es brauchen) in seine ansonsten über weite Strecken gut nachvollziehbaren Erwägungen einbaut, die ansonsten durchaus von einigem Überblicke zeugen.

Tut mir leid: Ich werde misstrauisch, wenn ich so etwas sehe.

Kommt irgendein tumber Tor immerzu und zu allem mit Nazigeschrei daher, so ist das schon lange nichts Besonderes mehr.

Baut aber jemand praktisch jeden Text auf diesen Vergleich bzw. auf ihn hinzielend auf, ihn immerhin prominent ein, überaus beredt, aber ebenso verdreht, so verliert er bei mir in jedem Falle ein ums andere Mal an Glaubwürdigkeit.

Dem Manne wird von mir jedenfalls nicht so schnell geholfen werden.

Ein bisschen Bloggerei (III)

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Der Aussortierungsprozess ist schon im Gange.

Wer braucht die vielen kleinen Verteiler?

Man sagt schon, die kleinen Blogs bräuchten diese. Weil die großen Verteiler ja nicht alles von den kleinen Blogs mehr so dreist klauen täten, wie sie, die anderen ja vielleicht schon vorsichtiger geworden seien, gewarnt.

Es gibt schon Blogs, auf denen steht prinzipiell als erster “Kommentar”: “wurde rebloggt bei thesimphulk18″ oder ähnlich Interessantes.

Ich sage Euch mal eines, liebe Blogger, zu dem Thema…: Nein, das sage ich Euch heute nicht. Ihr könnt selbst darauf kommen, weshalb das Euch, abgesehen von der Qualität der Seite, nicht so förderlich ist, wie mindestens viele von Euch zu vermeinen scheinen.

“Anything that goes?”

Kleine Kumpelei. Tischtennisbälle sich zu Medizinbällen zuspielen. Autoren machen mit, oder sie dürfen nicht mithumpeln. Zirkeltraining für wechselseitige Selbstwiederverwerter und Gearschte.

So wird es am Ende nicht gut rauskommen.

Und die größeren Verteiler sind ebenfalls sehr gut beraten, sich zu überlegen, mit welchen neu gewachsenen Strukturen und derer sich sehr wohl Bewussten sie es zu tun haben.

Ein bisschen Bloggerei (II)

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Hier muss sich weiterhin keiner anmelden, um seine Meinung sagen zu dürfen.

Jetzt raten Sie mal, weshalb.

Ich muss mir ohnehin jeden Kommentar anschauen, bevor ich ihn freischalte.

Wozu sollte ich ihn dann noch angemeldet haben?

Um den Meinenden besser überprüfen zu können?

Bin ich die NSA?

Und wäre ich die, so bräuchte ich so einen Firlefanz erst recht nicht.

Wer seinen Laden im Griff haben will, dafür auf Anmeldungen pocht, zeigt schon gleich seine Schwäche, wenigstens sein mangelndes Selbstbewusstsein.

Und er droht natürlich auf besondere Art mit Verwarnung und gar Sperre. Armer Tropf, der das nötig hat.

Er folgt also wiederum einer aufwendigen Strategie, oder er beweist damit erneut seine Angst vor seinen Lesern.

Er setzt sich erhöht, vorsätzlich eine Distanz.

Die Dümmsten von allen aber sind jene, die nachzensieren, wenn ihnen eine Sache aus dem Ruder gelaufen ist. Am schlimmsten dabei noch, wenn manche Teile stehen bleiben dürfen, andere nicht. Was für eine Angst vor dem Leser! Was für eine Düpierung des ernsthaften Lesers!

Und gar die zensierthabenden nachträglichen Entzensierer, die dann entzensieren, wenn sie dies, nach Entlarvung anderwo, für klüger halten, ihren Ruf zu schützen, denn stur zu bleiben, dann, neuer Gipfel, vielleicht noch darauf hoffen, den Zensierten als Verleumder oder Wichtigtuer herabzusetzen, indem er sich sein Zensiertsein doch offenkundig nur eingebildet oder dies böswillig vorgegaukelt habe!

Ja, da sind inzwischen schon besondere Sorten Käsper unterwegs. Manchmal nervt es, aber manchmal nehme ich es auch nur noch mit Humor.

Ein bisschen Bloggerei

Mittwoch, 09. Oktober 2013

Ich denke, viele Blogger haben noch immer nicht begriffen, wie das Spiel weithin läuft.

Sie meinen, wenn sie viele Kommentare auf einen Beitrag bekommen, so wäre das ein Ausweis für gute geleistete Arbeit. Dabei kann dies ein Indiz für die Qualität des Erbrachten sein, durchaus: viel einfältiger aber noch der Gedanke, dass demgegenüber Artikel, die womöglich gar keiner kommentiert, dann wohl in den Wind geschossen.

Was für Trugschlüsse. Schaut man sich einmal die Nachhaltigkeit von manchen Beiträgen an, die möglicherweise nicht nur zunächst nicht oder nur kaum kommentiert wurden, sondern auch kaum gelesen, so werden diese evident.

Der erste Tag, ja selbst die ersten hundert Tage, mögen wenig sagen, auch tausend und mehr, was die Qualität anlangt. Noch nicht einmal im Sinne der langfristigen Wirkung, und, endlich, eines etwaigen beachteten Erfolges.

Dies gilt natürlich je weniger, um desto mehr ein Blog erstens ziemlich monothematisch aufgebaut und zweitens eine allemal treue Fangemeinde um sich herum aufzubauen angelegt: Da liegen die Gewichte etwas anders verteilt.

Nur einige wenige Einzelblogger haben im deutschen Sprachraum in den letzten Jahren auf hohem Niveau durchgehalten: wo es nicht ums Geranienzüchten geht. Ich meine echte Einzelblogger, Leute, die das meiste, was auf ihrer Seite steht, außer Kommentaren, in Eigenregie herausbringen und betreuen.

Die sehen es dann wiederum eher so, wie ich das für diesen Blog bzw. ähnliche sehe.

Man soll den Wind eines Themas gerne mitnehmen, wenn es sich aus tagesaktuellen Gründen oder deshalb, weil doch aus eher erklärlichen oder eher unerklärlichen Gründen auf einmal ein großes Interesse anhebt, diesen aber auch nicht übergewichten. Er mag ebensoschnell wieder verebben. Aber auch später wiederkehren, durch die hinterlassenen Spuren auf viel wichtigere Dinge hinführen.

Momentan sind Blogs groß in Mode, deren Betreiber sich darin befleißigen, ihre eigene Unfähigkeit zu besonderen Leistungen damit zu kaschieren, entschuldigen, dass sie das gute Wort anderer gewissermaßen als ihres, ach was, mehr als das, als dessen eigentlicher Gefundenhaber verbreiten.

Das liegt daran, dass Plagiatoren der selbst noch törichtsten Sorte gerade meinen, Oberwasser zu haben, indem ihnen kaum noch jemand nachkommt.

Mal sehen, wie sich das aussortiert. Es gibt jetzt schon viele gute Blogger, die anständig zusammenarbeiten und zunehmend Abstand von jenen Leuten nehmen, die zum Behufe ihrer Zwecke kein Grüß Gott kennen. Die kennt man nach einer gewissen Zeit, ihre Namen sprechen sich herum, wie auch ihre üblen Tricks.

Manche meinen auch, sie könnten mit einer modernen Form, einer eleganten Form der Zensur ihr Spiel mit dem Leser spielen, indem diese gerne mal – selbst präventiv auf bestimmte Begriffe oder Wendungen hin – angedroht wird, halb scherzhaft, halb ernst, um dann womöglich, ohne gewichtigen Grund, auch mal ausgeübt zu werden, oder, meistens, eben auch nicht.

Das sind nervöse Leute, die, abgesehen von der Fragwürdigkeit ihres Prozederes, nicht begriffen haben, wie angreifbar sie sich dadurch machen, wie unglaubwürdig, wie schnell entscheidende Andere das sehen, sich vielleicht nur, warnungslos, mach doch, was Du willst, abwendend.

Diese Leute, wenn sie nicht voll ausgekochte Profis, die damit ganz bewusst und eiskalt eine Agenda verfolgen, haben, anders ist ihr Verhalten schwerlich erklärbar, Angst vor ihren Lesern.

Sie werden dazulernen oder eben auch nicht.

 

Man zensiert streng sachdienlich

Samstag, 05. Oktober 2013

Zensur scheint nun auch privat, auf Blogs, groß in Mode zu kommen.

Jetzt hörte ich mehrfach davon, dass das auch auf einem gefeierten “libertären” Blog der Fall.

Lustig ist, wie die Zensierenden sich zu tarnen trachten. (Wenn, wohlgemerkt, kein Rechtsverstoß vorliegt, niemand beleidigt wurde oder ähnliches.)

Man habe einfach keine Lust, sich jeden Müll reinzuziehen. Meinungsfreiheit sei gerne überall, aber nicht im eigenen Wohnzimmer. Dumme Arschlöcher (so sagt man’s natürlich nicht direkt) könnten einem nunmal gestohlen bleiben. Man habe hier das Hausrecht, müsse sich also vor niemandem rechtfertigen.

Na klar hat man das Hausrecht.

Klar, man kann nur die Kritik zulassen, die einem noch irgendwie nützlich erscheint.

Klar kann man alle seine Leser für entweder Gefolgsleute oder Idioten halten.

Klar kann man einen Zustand herbeiführen, da man nur noch im eigenen Sude kocht, sich selbst mit anderen zusammen beweihräuchert.

Klar ist aber auch, dass das irgendwann bemerkt wird.

Selbst Leute, die einem inhaltlich nahestehen, werden damit anfangen, gar keinen Einlass mehr in das Hohe Haus zu begehren.

Zunächst werden sie es nur Freunden sagen, was da läuft, später werden sie es öffentlich tun.

Das kann man dann natürlich weiterhin ignorieren. Was liegt an diesen dummen Arschlöchern.

Solange man über eine solide Masse an davon unbeirrt Gläubigen verfügt, macht das scheinbar nichts. Jedenfalls kurzfristig.

Daran, dass man so ein wichtiges Korrektiv verliert, muss man ja nicht denken. Wer die alleinseligmachende Wahrheit gepachtet hat, braucht schließlich kein Korrektiv.

Man könnte nun gleich über die Seite schreiben: “Dumme Kritik schalte ich frei, denn die mag ich. Intelligente, fundierte Kritik ist unerwünscht, denn die ist nicht sachdienlich.”

Aber so ehrlich wird man dann wohl weder gegenüber seinen Lesern noch sich selber sein.

Wir freien Autoren sind Nichtse (II)

Freitag, 04. Oktober 2013

Wenn wir nicht bestohlen werden wollen, Textdiebstahl nicht gutheißen, lacht man uns aus. Das sei ganz normal, worüber man sich denn errege. Man könne doch froh sein, wenn man so Verbreitung finde, dass der Dieb noch so großzügig gewesen sei, den Autorennamen zu nennen, ja sogar noch auf die eigene Seite verlinkt habe.

Nun kam mir sogar das “Argument” entgegen, kleinere Blogs lebten ja vom Diebstahle (so nannte man es nicht, man nennt es vornehm “reblogged” oder “rebloggt”), das dürfe ich (rechtsradikale?) Sau doch denen nicht vermiesen.

Mal abgesehen davon, dass mir auch schon größere Seiten als meine Texte geklaut und verhunzt haben: Diese Diebe klauen nur bei Leuten wie mir. Bei “kleinen” Leuten.

Denn bei der FAZ oder auch nur beim Freitag trauen sie sich das wohlweislich nicht. Die haben eine Rechtsabteilung, die selbst bei den Linken sehr schnell sehr rechts wird.

Unsere Rechtlosigkeit aber wird als selbstverständlich hingestellt. Hinterfragt man das, akzeptiert man das nicht, so wird man in jeder nur denkbaren Weise herabgesetzt, als Spinner, Kleingeist, kindisch, rechthaberisch, arrogant, dumm, gestrig, Depp, schließlich noch zensiert oder nachzensiert (also, dass gelöscht wird, was schon dawar), und indem man sich schon nicht mehr wehren kann, daselbst gesperrt, womöglich auch noch heftigst nachbeschumpfen.

Und all das passiert einem leicht gerade dort, wo immerzu eifrigst beklagt wird, dass in Deutschland keine echte Meinungsfreiheit herrsche. Was in der Tat stimmt. So aber nochmal nachdrücklich, in besonders erlesener Weise, bestätigt wird.

Der Hinweis, man kämpfe gegen Windmühlenflügel, betätige sich also sinnlos, darf dann auch privat nicht fehlen. Man solle einfach alles freigeben.

Gleichzeitig wird nicht nur keiner dieser Helden es wagen, auch nur ein eingetragenes Gebrauchsmuster eines besonderen Tisches oder einer wundersamen Unterhose nicht zu beachten. Das sind ja ernstzunehmende Dinge. Außerdem will man ja keine Abmahnung haben, von denen, die sie garantiert schicken.

Gleichzeitig versteckt man sich dann noch unter irgendwelchen Decknamen, Netzadressen, die nicht belangt werden können, lacht darob nochmal extra.

Und schließlich, nein, das reicht solchen Leuten nicht, spottet man auch noch dahingehend, es interessiere ja keine Sau, was man verfasse, solange es einem nicht (unverdient) glücklicherweise geklaut worden. Ohne bestohlen zu werden, sei man also vollends ein Nichts.

Dann noch: Die Seite von so einem Arschloch werde man bestimmt nicht mehr aufmachen, nur Blödel täten das. Andere Loser halt.

Da muss ich dann schon lachen. Diese Leute merken nicht einmal, wie absurd ihre “Logik” ist. Geklaut ist’s was wert, sonst gar nix.

Auf derlei Leser kann ich in der Tat gerne verzichten. Es gibt Scheißblogs mit mehreren Zehntausenden Zugriffen am Tage, und es gibt eben, das ist die Würze, auch solche wie diesen, die man solidarisch lieber nicht liest, weil da bloß ein bähmulliger Lohle schreibt, der nicht einsehen mag, dass er ein rechtloser Idiot.

Also: UNBEDINGT NICHT LESEN! Es wäre Verrat, diesen Sülch hier zu lesen! Netzhochverrat!

Am schönsten war ein besonders erlesener Vorwurf. Außer meinen sprachlichen Fertigkeiten hätte ich sonst wohl keine besonderen (menschlichen oder sonstigen) Qualitäten. Ich dichtete also zwar schön in die Luft, aber sonst sei da nichts. Korrekt übernommen oder geklaut hat man’s aber trotzdem gerne. Sapienti sat.

Da weiß man, wo man ist. Einen Kraftausdruck spare ich mir jetzt.

Immerhin weiß ich jetzt, dass ich zwar gut schreiben könne, dabei aber nie etwas von Relevanz sage. Es ist allenfalls gut genug dafür, dass man es klaut.

Dreck am Rinnstein, den man dann stolz auf seine Seite packt.

Dann kam noch etwas Erlesenes: Ich solle doch über jeden meiner Artikel drüberschreiben, dass jeder abgemahnt werde, der ihn klaut. Sagenhaft. Jeder Halbschlunz weiß, sowieso, dass er das nicht darf, wenn es nicht anders gekennzeichnet. Bei der FAZ weiß er das merkwürdigerweise einfach so. Hirn aus, Hirn an.

Ja, wir freien Autoren sind Nichtse. Jedenfalls in den Augen derer, die es nötig haben, sich mit fremden Federn zu schmücken. Die die Zugriffe bei sich haben wollen, nicht einfach anständig auf einen Artikel hinweisen, dessen Anfang sie ja gerne anmoderieren könnten, ohne damit einen anderen zu beklauen, einen klaren Rechtsverstoß zu begehen. Das sind die edlen Ritter, denen man dafür noch dankbar sein solle. Meist können sie schlicht selber nicht viel, handeln deshalb so, verstehen sich lediglich aufs solidarische Banditentum.

Nun, in gewisser Weise ist es ganz normal, dass der Dieb den Beklauten nicht mag. Nur die Beute, die hat er gern.

Und der Dieb wird natürlich alle anderen Diebe seiner Art reflexhaft verteidigen. Das seien ja ebenso ehrenhafte Leute wie er, was sonst.

Ich freue mich auf den Tag, an dem überall geschrieben steht, dass man nichts von mir lesen solle, außer wenn geklaut. Ich sei so ein Riesenarschloch, so ein nichtswürdiger, aufgeblasener Dummbatz, meine Texte derart ohne Inhalt, dass man meine Seite unter keinen Umständen aufmachen dürfe. Ich sei ein ganz übler Fanatiker, eine richtige Netzdrecksau.

Die Sache ist schon aberwitzig komisch. Man schreit, empört wie ein Jaik (aber lieber anonym, man weiß ja nie), wenn man sich nicht jeden sinnlosen Dreck einfach nehmen kann. Echtes Idiotenkabinett.

Feigheit als Tugend. Diebstahl als wohlwollende Heldentat.

Ja, liebe Leute, da bekommt Ihr mit einem zu tun, der seinen Cervantes gelesen hat.

Aber Ihr lest das ja nicht. Jedenfalls nicht hier. Ist doch Ehrensache in Eurer Ehrenwerten Gesellschaft, oder?

Ich lege auch gar keinen Wert darauf, dass Ihr, die Ihr so gestrickt seid, hier lest.

Ihr hättet schließlich auch dreifach keinen Gewinn daran.

Erstens hättet Ihr nicht von einem Diebstahle profitiert, was schon an sich unerträglich peinlich wäre, zweitens hättet Ihr die Seite jenes Hundsfottes namens Magnus Wolf Göller aufgemacht, und drittens verstündet Ihr eh nicht, wenn es bei mir steht, was da steht.

Andernfalls wahrscheinlich auch nicht, aber in dem Falle wäre das immerhin lässlich.

Wir freien Autoren sind Nichtse

Donnerstag, 03. Oktober 2013

Ich habe mein Wort gegeben, nicht zu sagen, wo meiner zuletzt arg gespottet ward.

Das hat etwas Nützliches, weil eine wie auch immer geartete Nachlese damit einfach entfällt.

Ich darf aber sagen, worum es ging.

Es passte mir nicht, dass jemand ungefragt drei Texte von mir, klar rechtswidrig, übernahm.

Ich monierte das, und wurde dafür, für derlei selbstische Frechheit und Arroganz, immerhin recht facettenreich, kommentarweis mehrfach deutlich abgestraft.

Wie üblich, vom Grunde her nichts Neues.

Freie Autoren sind, wenn nicht offenkundig eine fette, aggressive Rechtsabteilung, eine jederzeit bereite Abmahnkanzlei hinter ihnen steht, nichts.

Beschweren sie sich darob, so werden sie dann auch noch auf eine so aberwitzige Art herabgesetzt, wie ich sie ein andermal genauer beschreiben werde. (Ich habe jetzt leider wenig Zeit, freue mich aber schon darauf.)

Wir sind Nichtse.

Beklaut, wenn widerständig, verleumdet, ausgelacht.

Dieses Nichts aber, das Magnus Wolf Göller heißt, wird sein Nichts deshalb noch um desto bräver wider jenes achtlose, nachgeschwatzte, hirnlose, skrupellose, dekadente Was setzen. Nach links, rechts, vorn, hinten, oben, unten. Um mal nur in der dritten Dimension zu bleiben, also nicht schon gleich wieder Hirne, die lieber Pfannkuchen wären als bloß pilzartig gebläht, zu überfordern.

Jetzt muss ich leider zu einem dringenden persönlichen Krisengespräch (nicht meinethalben oder meiner Familie halber).

Fortsetzung folgt.

 

Vom Kampfe um die Begriffe (dem Ducksprech)

Freitag, 27. September 2013

Eben las ich wieder Erwägungen zur Erlangung einer stärkeren Stellung im gesellschaftlichen Diskurs, die darauf hinausliefen, dass man alle Begriffe, die vom Mainstream entspechend einseitig besatzt, verdreht oder tabuisiert, meiden solle, um so keine Angriffsflächen zu bieten.

Das ist natürlich über alle Maßen naiv. Wie soll ich denn z.B. von Europa reden, ohne Europa zu sagen, wie von Monsanto oder Goldman Sachs oder den Bilderbergern oder 9/11, ohne das Kind beim Namen zu nennen?

Wie äußere ich mich kritisch zum Islam, ohne Islam zu sagen?

Wie sage ich Rheinwiesenlager, ohne es zu sagen?

Selbstverständlich fiele mir da in allen Fällen etwas ein. Ich kann vom Westzipfel des eurasischen – verdammt – Kontinents sprechen, gut, von den Ländern nördlich des Mittelmeeres. Sodann von der Firma mit dem Genmais, derjenigen Bank, der die meisten Politiker gehören, der Jahresversammlung einflussreicher Persönlichkeiten, die es seit den fünfziger Jahren bis vor kurzem gar nicht gab, jenem Drillingsturmzerstieben, der Religion der nichtmosaischen (um das Wort “jüdisch” nicht zu brauchen) Nichtschweinfleischesser, der Nachkriegssoldatenfreizeit.

So etwas mag ja mitunter Sinn ergeben, zumal in einer Satire, führt aber ansonsten nirgends hin. Man mag sich allenfalls noch verdächtiger machen. Oder lächerlich.

Dass der Kampf um manche Begriffe viele ermüdet hat, jener Ansatz von daher verständlich, ändert nichts daran, dass er weiterhin zu führen ist. Und zwar, außerhalb der Satire, durch klar verständliche, sachgerechte Verwendung.

Das hat, aufgrund der zahllosen Fallgruben und -stricke, die allenthalben warten, natürlich durchaus mit filigran angewandter Sprachwissenschaft zu tun. Da wird einem in der Tat nichts geschenkt.

Nehmen wir mal den Begriff Rassismus. Der krankt vielerorts ja schon daran, dass z.B. Ablehnung des Islams als rassistisch bezeichnet wird, ein meist unwidersprochenes Absurdum. Sodann, meinen viele (es ist vielerorts geradezu ein Dogma), dass es nur böse Rassisten gebe, aber gar keine Rassen. Diese Arschlöcher bildeten sich das nur ein. Diese weißen Arschlöcher. Die kaffeebraun zu durchmischen seien (Coudenhove-Calergi et al.), damit das endlich aufhört. (weiterlesen…)

Jetzt die TrollInnen?

Freitag, 27. September 2013

Wir müssen uns im Netz – ich deutete es kürzlich schon an – auf neue Sorten Trolle einstellen.

Ein paar von ihnen sind wohl darauf gekommen oder trainiert, gefühlige, möglichst allgemein empörende Aussagen durch im Kontext eigentlich irrelevante Einzelschicksale wie auch jederlei sprachlich durchbrechende Sonderzeichen und tausend Mehroderwenigersmileys in den Psychoäther zu befördern, unangreifbar, da doch sichtlich gefühlig.

Jetzt schickt man Frauen, TrollInnen, auch hier an die Front.

Man braucht sie auch vermehrt.

Die männlichen Trollmechanismen sind weithin erkannt. Und: Wer wollte denn hinter einer Bosheit heute noch eine Frau vermuten?

Damit, dass man jetzt, nolens volens, auch Frauen vermehrt ins Spiel schickt, kann, zwar nicht unbedingt gleich, aber doch auch gleich oder nicht über lange der Tanz besser werden.

Die Trollin ist, so wie auch das Normalweib gemessen am Manne, in mancherlei Hinsicht reizbarer und zumal nachtragender; wer dies sich klug zunutze zu machen weiß, wird ihrer nicht gleich fürchten müssen.

Man achte aber der eigenen Verführbarkeit und, schlimmer oft noch, übertriebenen Milde, wo Frau.

Genau dahin wird jetzt bei jenen angesetzt, die nicht an Schuldmännertum und törichter Weibsverherrlichung leiden, sich aber leicht in ihrem gerne hinzuströmenden Mitgefühle hinwegfangen lassen möchten.

Ach, ich phantasiere nur?

Kann sein. Ich sehe aber bestimmte Signale; und ich kenne meine Pappenheimer; und, ja, ich gebe es zu, vielleicht bleibt das ja nur in einem bestimmten Segment stecken, wo es schon einige bedauerliche Zeit schwärt, breitet sich nicht wesentlich weiter.

Also über den üblichen feministischen IdiotInnenzirkus hinaus.

Mich mahne ich diesbezüglich gleichwohl zur Umsicht.

 

Besatzer losgeworden: Europa nicht verwüstet!

Samstag, 21. September 2013

Gerade am Tag vor der Wahl oder auch Nichtwahl will ich einmal den Blick über den Sonntag hinauswerfen.

Wir werden, egal wie sie sich zusammenkoaliert, eine besatzertreue Regierung bekommen.

Auch die sogenannte Opposition wird, mit teilweiser Ausnahme der Linken, besatzertreu sein. Es ist also völlig egal, ob eine Koalition bricht.

Was sind nun die kommenden Aufgaben?

Es gilt, unverdrossen nationale Souveränität einzufordern. (Schon ein Treppenwitz der Geschichte: Nur der sozialistische Jude Gregor Gysi hat meines Wissens von sämtlichen prominenten deutschen Politikern das zu tun bislang gewagt.)

Da stehen wir noch vor einem schwierigen Weg. Gestern Nacht wies mich ein Freund deutlich darauf hin, dass jetzt, da immer mehr Leute begriffen haben, dass es kein “rechtsradikales” Geschwätz ist, die BRD als nicht souverän zu bezeichnen (sogar Schäuble hat das ja inzwischen mal getan), von “Links” über “die Mitte” bis “Rechts”, bald Ärger mit den Besatzern anstehen dürfte. Ganz übler Ärger, wenn wir nicht aufpassen.

Ihm verdanke ich auch die Überschrift zu diesem Beitrag, das Motto: “Besatzer losgeworden: Europa nicht verwüstet!”

Man hat es nach der Wiedervereinigung tatsächlich geschafft, die weit überwiegende Mehrheit der Deutschen über zwanzig Jahre lang dahingehend zu täuschen, sie lebten in ihrem eigenen Staat. Jeden zum Verrückten oder eben Rechtsradikalen zu stempeln, der anderes behauptete, obschon dies jederzeit nachweisbar war. Ein reife propagandistische Leistung, fürwahr. Eine richtig fette Lüge hat man da den Leuten reingedreht. (weiterlesen…)

Martin Lichtmesz macht die AfD klar

Donnerstag, 19. September 2013

Wer hier vorbeischrammt und immer noch Illusionen bezüglich der “Alternative für Deutschland” pflegt, sollte sich diesen Artikel aus der Feder von Martin Lichtmesz nicht vorenthalten.

http://www.sezession.de/40977/wie-die-afd-konservative-koepfe-rollen-laesst.html/3

Lichtmesz’ Schriftsatz ist aber auch für all jene interessant, die nur wissen wollen, wie politischer Rufmord heutzutage funktioniert. Nämlich unter eifriger Zuhilfenahme von im Weltnetz gestreuten Verleumdungen. Selbst durch selber entsprechend von derselben Seite her Verleumdete. (!) (!) (!)

Und wieder gibt es Leute, die das zwar beklagen, aber “immerhin” ein bisschen Antieuropartei gerne im Bundestag sähen, eine Palastrevolte nach der Wahl dazu herbeisehnend, also, dass auch jene, die Parteichef Lucke “dumpfe Islamfeinde” nennt, hernach zu braven, geachteten Parteimitgliedern mutieren könnten, in einer schlagkräftig neu strukturierten Partei.

O sancta simplicitas! (O delirium sanctum?)

Schwäche, dein Name ist nicht Weib, nein, du hast dich nur getarnt, du bist meist männlich, heißt in Wirklichkeit Möchtegern, wahlweise Illusionist.

“Nichtwähler sind Arschlöcher!”

Mittwoch, 18. September 2013

Schamlos, intellektuell, politikverachtend, jung, arm, träge, frustriert, arrogant, prominent, ungebildet, kranke Witzfiguren: So schaden wir gefährlichen Nichtwähler, ist zu lesen und zu sehen, der armen Demokratie. Die wir, warnt der Pfaffe dazu, ja schon einmal verspielt hätten.

Nein, ich werde mir keinen Spiegel kaufen, um dessen dieswöchige Titelgeschichte wider die bösen, dummen, unerträglichen Nichtwähler zu lesen. Neues wird da nicht drinstehen. (Sollte ein Leser doch etwas finden, auch und zumal Erheiterndes, so freue ich mich auf einen entsprechenden Hinweis.)

Mit Vergnügen sehe ich, wie das Establishment das Fracksausen gekriegt hat. (weiterlesen…)

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