Archiv für die Kategorie ‘Krieg’

Indirect False Flag / Indirekte Falsche Flagge

Samstag, 24. März 2012

Ich meine, das im vorhergehenden Beitrag aufgebildete Rätsel wurde von Leser Dude auf denkbar einfache Weise gelöst. (weiterlesen…)

False Flag Reloaded

Freitag, 23. März 2012

Schauen wir uns den Ausdruck “False Flag” / “Falsche Flagge”, der in den letzen Jahren stark in Mode gekommen ist, mal genauer an:

Wikipedia Englisch:

“False flag (aka Black Flag) operations are covert operations designed to deceive in such a way that the operations appear as though they are being carried out by other entities.”

Auf Deutsch (nicht ganz deckungsgleich):

“Er (der Ausdruck “Falsche Flagge”, Anm. von mir) bezeichnet eine Unternehmung, die zur Verschleierung der Identität und der Absichten des tatsächlichen Urhebers vorgeblich von einer dritten Partei durchgeführt wird.”

Gut, wozu Operationen unter falscher Flagge dienen, was klassische solche sind, versteht jeder.

Was aber ist mit einer Variante, die inzwischen von vielen ebenfalls darunter subsumiert wird: nämlich, dass, beispielsweise, ein Geheimdienst ein politisches Attentat, Terroranschläge usw. nicht selbst ausführt und die Sache einem Gegner in die Schuhe schiebt, sondern noch viel risikoloser, hintertriebener, geschickter vorgeht. (weiterlesen…)

Heuchelei und Terror

Freitag, 23. März 2012

Während aus aktuellem Anlass über islamistischen Terror in Europa wieder filibustert wird, was das Zeug hält, hat man eben noch in Libyen in Zusammenarbeit mit Al-Kaida und ähnlichen Gruppen ein weitgehend säkulares Regime gestürzt und arbeitet an demselben Ziel mit denselben Leuten jetzt in Syrien, wo Christen und andere Minderheiten, bisher sicher, bereits jetzt in großer Zahl das Land verlassen oder bereits auf gepackten Koffern sitzen.

Der übelste Witz an dieser ganzen Farce ist natürlich die sprechpuppenhafte Wiederholung der Behauptung, dass der gewaltbereite Islamismus mit dem Islam überhaupt nichts zu tun habe. Na klar, der Beweis ist doch das Land der Hüter der Heiligsten Stätten: Saudi-Arabien.

Das Land, in dem nicht nur auf Apostasie die Todesstrafe steht, unser bester arabischer Freund, finanziert bekanntermaßen seit Jahrzehnten weltweit die Ausbreitung fundamentalistischer sunnitischer Formen des Islams. Jeder weiß das. Aber es ist egal.
Das erledigt sich dadurch, dass der deutsche Außenminister seinen Ehemann zuhause lässt, wenn er dorthin fährt.

Gleichzeitig wird hier über Islamophobie und rassistische Diskriminierung gejammert, dass die Kamelschwarte kracht. Es hat alles Methode. (weiterlesen…)

Frankreich geistig im Schweineeimer

Mittwoch, 14. März 2012

Der zur Zeit als Größter gehandelte Philosoph Frankreichs weiß nichts, als dass Frankreich und seine Verbündeten immer noch mehr Angriffskriege, zum vorgeblichen Schutze der Menschenrechte, zu führen hätten. Une petite nation.

Afghanistan: NATO-Niederlage ein Sieg?

Mittwoch, 14. März 2012

Die NATO will aus Afghanistan abziehen. Diesmal dürfen wir davon ausgehen, dass das sogar eintritt. Und faktisch, im Sinne einer kämpfenden Truppe, vielleicht schon nächstes Jahr, und nicht erst 2014, wie offiziell noch projektiert. Weil ja soviel Gutes erreicht sei. Auch.

Von den gesteckten Zielen sind in über zehn Jahren Krieg kaum welche wirklich erreicht. Der Opiumanbau und -handel ist so stark wie nie, für Frauen hat sich so gut wie nichts geändert, was muss man sonst noch sagen. (weiterlesen…)

Endfitz und Silbenmüll statt Helden

Sonntag, 11. März 2012

Vor ein paar Tagen geriet ich in ein Kneipengespräch, in dem mein Thekenkollege und ich über Umwege auf den Begriff des “Helden” kamen.

Mein Gesprächspartner meinte, er könne mit diesem Begriff überhaupt nichts anfangen bzw. der sei völlig verlogen und aufgesetzt, außerdem rieche er immer irgendwie nach Faschismus, wenigstens faschistoidem Denken.

Etwas überrascht fragte ich, wieso? – dass doch ein Held traditionell gerade derjenige sei, der sich leicht davonmachen könnte, aus der Verantwortung stehlen, keine Not leide, sich dann aber in außergewöhnlichem Maße, bis hin zur Selbstaufopferung für andere, die sich alleine nicht zu helfen wüssten, einsetze.

Indes, er gab nicht nach. “Held” habe eben stets dieses Geschmäckle, für ihn sei das Wort alleweil belastet. Er wollte das dann auch nicht mehr genauer begründen.

Ich krutz mich dann hinterher aber doch noch weiterhin am Kopfe. Denn es handelte sich nicht um einen ungebildeten, verkniffenen, zukurzgekommenen, verwahrlosten Jungspund, der da so redete, sondern um einen mir durchaus als gestanden wie gesetzt und humorvoll bekannten Mann. (weiterlesen…)

Brzezinski warnt Israel vor Iran-Angriff

Dienstag, 28. Februar 2012

Von Zbigniev Brzezinski, dem Erfinder der gleichnamigen Doktrin (ein Link dazu hier), gibt es neue Mär (Video). (weiterlesen…)

Hetzer und Spinndoktoren unter sich (II)

Sonntag, 12. Februar 2012

Ich lege hier jetzt gleich noch gesondert nach.

Es ist fast egal, wen man anspricht: den “gemäßigten” Moslem, Christen oder Juden. (weiterlesen…)

Hetzer und Spinndoktoren unter sich

Sonntag, 12. Februar 2012

Es sind diese Dinge, die unsere Zeit wesentlich prägen, weswegen es nicht hilft, sie zu ignorieren. (weiterlesen…)

Infokrieg: Bis zum letzten Tastendruck

Samstag, 11. Februar 2012

Jetzt haben wir den Infokrieg wirklich.

Es geht dabei nicht mehr darum, wer was wann wo in welcher Verbreitung sagen darf.

Jetzt geht es ans Eingemachte. (weiterlesen…)

Globaler Krieg und Hungerporno auf dem Weg nach Fat City

Freitag, 03. Februar 2012

“Global War and Hunger Porn on the way to Fat City”: Was diesen Text anlangt, so ist es mir zunächst gleich, wer ihn tatsächlich verfasst hat.

Ein “must read”, wie der Angelsachse zu sagen pflegt.

Ich will mich in diesem Falle kommentarlos darauf beschränken, ein paar Passagen zu zitieren und meine deutsche Version hinzuzufügen.

“Were you up for it anyway, you who bring the unwilling world to the doorstep of global war? You who are arranging the tableau, like a dinner table for the damned, ferrying ships bound for salvage, to be evidence in yet another false flag, waving blood red above the burning bodies of the duped and deluded who went into combat for bankers. The pens move and the weapons fire. Iran has done nothing to you. Their restraint has been admirable. In the mountains, ordinary human beings are skiing. They are walking through the pistachio orchards. They are dreaming their individual dreams, within the parameters of the collective dream. They are people like you and I. They have children, families and friends. They are not making war. We are.”

(Hattet ihr es ohnehin vor, die ihr die unwillige Welt an die Schwelle weltweiten Krieges bringt? Die ihr die Tafel bereitet, gleich einem Nachtmahltisch für die Verdammten, der Rettung bestimmte Schiffe aussendend, wiederum beweiseshalber unter falscher Flagge, die blutrot über den brennenden Leibern der für Bänker ins Gefecht gezogenen Betrogenen und Getäuschten weht. Die Federn bewegen sich, und die Waffen feuern. Iran hat euch nichts getan. Deren Zurückhaltung ist bewundernswert. In den Bergen laufen gewöhnliche Leute Ski. Sie spazieren durch die Pistaziengärten. Sie träumen ihre persönlichen Träume, innerhalb des Rahmens des allen gemeinen Traumes. Sie sind Menschen wie Sie und ich. Sie haben Kinder, Familien und Freunde. Nicht sie führen Krieg. Sondern wir.)

“The most powerful agency for calculated death and destruction is the fundamentalist, Christian right. Their sanctimonious, demagogic preachers, whip them into a lather of self righteous hate, manipulated and inspired by the very ones who committed the crimes that others are blamed for.”

(Das mächtigste Organ für berechneten Tod und Zerstörung ist die fundamentalistische christliche Rechte. Ihre scheinheiligen, volksaufhetzenden Priester peitschen sie in ein Schäumen selbstgerechten Hasses, betätigt und eingeflößt von ebenjenen, welche die Verbrechen begingen, deren andere bezichtigt werden.)

“Their missionaries go off to Africa, where they paint sugar water under the eyes of starving children, so that the flies will land there during the photo op. They are the merchants of Hunger Porn.”

(Ihre Missionare gehen nach Afrika, wo sie Zuckerwasser unter die Augen hungernder Kinder streichen, damit die Fliegen während der Fotosession dort landen. Sie sind die Händler der Hungerpornographie.) (weiterlesen…)

Iran-Ölembargo: EU-Idiotenkabinett

Donnerstag, 26. Januar 2012

Jetzt hat der Iran angekündigt, der EU, die spätestens ab dem 1. Juli kein iranisches Öl mehr einführen will, seinerseits den Hahn umgehend abzudrehen.

Auf SPON heißt es heute dazu:

“Die Übergangszeit wurde vereinbart, um vor allem den wirtschaftlich angeschlagenen südeuropäischen Staaten Gelegenheit zu geben, sich neue Öllieferanten zu suchen. Sollte Iran nun seinerseits einen sofortigen Lieferstopp beschließen, könnte dies für Länder wie Italien, Griechenland oder Spanien zum Problem werden.”

Da reißt man also das Maul auf, von wegen, wie man den anderen nierderzuboykottieren gedenkt, lässt diesem noch eine vermeintliche Schonfrist, die man eigentlich sich selber gibt, da man noch gar keine anderen Lieferanten für ein – wohlgemerkt! – essentielles Gut hat, und der ist einfach so keck und sagt, na bitte, ihr Helden, dann liefern wir doch gleich nicht mehr.

O sancta simplicitas! Was sind das für Hutsimpel bei der EU!? Halten die die Iraner für blöde? (weiterlesen…)

“Eliten”: kein Plan

Donnerstag, 26. Januar 2012

Wir brauchen keinerlei Beweise mehr.

Für Deutschland genügt die Euro-Vergeiselung, für die USA der Detention Act.

Die Diktatur ist da.

Noch aber sind die Leute diese nicht gewöhnt; sie wollen derer überwiegend gar nicht gewahren; sie wählen immer noch Blockflötenparteien und lesen die gleichgeschaltete Schafspresse, glotzen Jauch.

Von daher stellt sich die Frage nach den nächsten Schritten. (weiterlesen…)

Islam frisst Nigeria: Was ist mit uns?

Sonntag, 22. Januar 2012

Der Islam scheint jetzt auch Nigeria aufzufressen.

Aber wir wissen ja, dass der Islam eine Religion des Friedens ist und deshalb auch bei uns eine kulturelle Bereicherung.

Es sind immer nur ein paar arme, beleidigte, verschmähte, verständlicherweise Wütende, die da Christen massakrieren. Mit dem eigentlichen Islam hat das gar nichts zu tun.

Ja, in etwa so wenig, wie eine Eisenbahngesellschaft mit dem Verlegen von Schienensträngen. Da schämt sich keiner der Taten seiner Kollegen. Oder, wer? Ist da einer?

Geert Wilders hat aber trotzdem nicht recht, damit, der Islam sei gar keine Religion, sondern eine faschistische Ideologie. (weiterlesen…)

Säbelrasseln bis zum Ermüdungsbruch als Staatskunst

Montag, 16. Januar 2012

“All options on the table”: Dies ist unter den Angelsachsen inzwischen die Standardwendung für eine in Wirklichkeit direkte Drohung mit Angriffskrieg.

Es gibt ein paar kleine Variationen dazu:

“All options are still on the table”: Wir hören (noch) nicht auf, mit Krieg zu drohen.

“It would be unwise not to keep all options on (take any option off) the table”: Wir wären schön blöd, drohten wir nicht weiterhin mit Krieg.

“We must keep all options on the table”: Wir müssen weiterhin mit Krieg drohen.

Hinzu zu “(keep, are) on the table”, “not take off the table” tritt noch “not rule out any option” usw.

Im Grunde wird es damit immer so hingedreht, als sei jeder, der nicht mit Krieg drohen will oder dies für verkehrt hält, aus welchen Gründen auch immer, feige, unverantwortlich oder ein Narr. Wenn nicht ein Verräter.

Man versteht am Tavistock Institute zweifellos etwas von schwarzer Propaganda. (weiterlesen…)

Frau Feldwebel Fröhlich

Freitag, 30. Dezember 2011

Rein formal betrachtet ist mal wieder die EU schuld.

Die verdonnerte Deutschland kurz vor der letzten Mark dazu, das Grundgesetz zu ändern, Frauen zum Wehrdienst mit Waffe zuzulassen, weil das gültige Verbot gegen den Gleichstellungsgrundsatz verstoße.

So war man dann in Berlin mal wieder glücklich nicht verantwortlich.

Was aber bedeutet das nun aber, von allerlei offenkundiger, schönfärberischer Lügenpropaganda unterstützt, für das Massenbewusstsein?

Ich meine, dass man dadurch Krieg zu etwas Selbstverständlicherem, Alltäglicherem gemacht hat.

Solange man dort nur Männer hinschickte, hatte Krieg noch etwas von Ausnahmezustand, einer Sache, so grausam, dass man Frauen so gut als möglich davor verschonte.

Andererseits hat man neue Tabus gesetzt.

Dass nämlich eine Frau kaum so potthässlich sein kann, keinen Landser zu finden (wenn sie zuhause keinen Kerl dafür hat), der sie, wenn sie dann doch nicht in den Einsatz will oder schnell von diesem weg, schwängert, darüber darf nicht geredet werden. Wenigstens nicht in der Bundeswehr selbst.

Dass Frauen andererseits durch das Heben schwerer Lasten unfruchtbar werden können, auf jeden Fall deutlich weniger heben sollten/können, also in verschiedensten Bereichen schon deshalb gar nicht eingesetzt werden sollten/können, wird ebenso unterschlagen. (weiterlesen…)

US-Satellit von Iran geblendet?

Sonntag, 18. Dezember 2011

Nachdem der Iran vor einigen Tagen anscheinend in der Lage war, eine US-Spionagedrohne in einer Cyberattacke praktisch unbeschädigt vom Himmel zu holen, dreht sich das Gerüchtekarrussell inzwischen noch einmal eine Riesenrunde weiter: es sei dem Land gelungen, einen US-Spionage-Satelliten mittels “jamming”, eines gezielten Laserstrahls, zu blenden.

Und da dies bedeutete, dass der Iran auch Kommunikationssatelliten, auf die die Amerikaner traditionell ihre Kriegsführung wesentlich stützen, entsprechend treffen könnte, schlagen die Wellen dahingehend hoch, dass der arme, kleine, bemitleidenswerte Zwerg hinterm Atlantik das Land nun nicht mehr so einfach überfallen und in Schutt und Asche zu bomben in der Lage wäre. (weiterlesen…)

Guttenberg der Netzshrek

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Guttenberg macht jetzt, als zurückgetretener Verteidigungsminister, in Brüssel einen auf Cyberkrieger. Als ehrenamtlicher Berater, versteht sich.

Er will Dissidenten und Blogger, die in autoritären Staaten ihr Glück im Netz versuchen, unterstützen. (Er könnte mir gleich mal was aufs Konto überweisen; seine Expertise brauche ich nicht, das Geld von der EU käme aber gut.)

Sein Fachwissen hat er daher, meint er, dass er sich ja besonders damit auskennt, wie man den Mächtigen, gar einem US-Auserwählten wie ihm, per Netz einheizen kann. Sehr überzeugend.

Ich kann mir gar nicht vorstellen, was ich alles wüsste, wenn ich in Amerika neun Monate Denken getankt hätte. Mein Hirn mal so richtig vollgetankt hätte. Bei Onkel Heinz an der Urzapfsäule. (weiterlesen…)

Der gerechte Krieg

Freitag, 02. Dezember 2011

Für derlei Menschenrechte bluten deutsche Landser jetzt seit zehn Jahren.

Der gerechte Krieg.

Wer bombardiert endlich mal Ägypten?

Dienstag, 22. November 2011

Verdammt beschissener Scherz in der Überschrift, ich weiß.

Aber ich kann angesichts der Libyen-Lügerei nunmal nicht anders.

Hier Neues aus der SZ.

So kommt es aus England.

(Sorry, den Link zum Guardian habe ich oder das System irgendwie versandelt. Finde ihn grade nicht wieder.)

Ägypten hat leider nicht viel Öl.

Nur viele Menschen.

Sonst würde es wohl auch bombardiert.

Wohl dem, der nichts hat, was der Brit braucht.

Gewaltbereite in die Bundeswehr?

Freitag, 18. November 2011

Die Bundeswehr wirbt.

So allerdings, mit so einem Video solle sie das tunlichst nicht tun: meinen SPD und Grüne. (weiterlesen…)

Spinndoktoren am Ende

Freitag, 04. November 2011

Moslems beglücken französische Satiriker mittels eines Brandanschlags.

Und in Libyen ballern sich die “Rebellen” gegenseitig ab, wer hätt’s gedacht, bis hinein ins Krankenhaus.

Wie die beiden Meldungen zusammenhängen?

Sie zeigen, wo wir stehen. (weiterlesen…)

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