Archiv für die Kategorie ‘Krieg’

Sippenmord

Sonntag, 01. Mai 2011

Die NATO bringt in Libyen Kinder um, um Zivilisten zu schützen.

Die Grünen haben nichts dagegen.

Am liebsten hätten sie selber mitgemacht.

Sapienti sat.

Von den Kriegsgrünen

Sonntag, 01. Mai 2011

Die Kriegsgrünen gehören zum Abgründigsten, was der menschliche Geist je ersann. (weiterlesen…)

Langzeitverarschung

Sonntag, 01. Mai 2011

“Alle Menschen, die ein besseres Leben wünschen, sollen aufstehen!”

Also lautete der Refrain einer Deutschpop-Hymne meiner Jugendzeit.

Merkwürdigerweise riss er mich nie mit. (weiterlesen…)

Fisk: In Syrien ist Alles Mögliche Irgendwas

Samstag, 30. April 2011

Dies ist ein ziemlich substanzloser Beitrag.

Denn er weist lediglich auf einen anderen solchen hin. (weiterlesen…)

Obama: Fliegende Pferde gegen Kamele und Ziegen

Donnerstag, 28. April 2011

“Obama baut sein Kriegs-Team um”

So meldet SPON.

Der US-Nationaltrainer wirkt offensichtlich sportlich sehr entschlossen.

Viele kritische Fans fordern schon lange, dass das Team der US-Boys besser besetzt werden soll.

Die Begegnung mit der restlibyschen Nationalmannschaft ist schon nicht ganz glatt gelaufen, wie andere jüngere Auftritte.

Mal wurde der Ball zu lange in den eigenen Reihen gehalten, mal vertändelt, mal mangelte es am Abschluss. (weiterlesen…)

Letzte Chance durch den Hohen Galaktischen Rat

Dienstag, 26. April 2011

Ich will jetzt auch einmal eine Riesenkatastrophe prophezeien.

Wer das nicht macht, ist inzwischen total out.

Wer noch den Konjunktiv verwendet, Wörter wie “könnte”, ist in diesem Wettbewerb nicht gefragt: indikativisches Futur I ist angesagt, will man gehört werden.

Also, was nehmen wir? (weiterlesen…)

Bilderberger 2011: Letztes Treffen?

Sonntag, 24. April 2011

Das diesjährige Bilderbergerteffen könnte das letzte sein.

Um die Sache zu einem geordneten Abschluss zu bringen.

Man wird es in dem Falle auf die Medienhatz schieben, die es vernünftigen Leuten nicht mehr erlaube, wichtige Dinge zu besprechen. (weiterlesen…)

Bilderberger 2011: Weltfriedensbestrebungen werden geoffenbachert

Samstag, 23. April 2011

Insgesamt geht die Kunde, die Bilderberger wollten heuer im Kempinski zu Sankt Moritz Weltgericht halten.

Ob sie es nun dort tun werden oder anderwo, das ist nicht erheblich.

Spannend ist die Frage, wie das Treffen dieses Jahr verkauft werden wird. (weiterlesen…)

Libyen: Krieg nach Drehbuch?

Mittwoch, 20. April 2011

Zuerst Subversion mithilfe ausländischer Geheimdienste, dann inländischer Aufstand, dann ausländische Bomben, dann ausländische Militärberater, dann noch mehr ausländische Bomben und Sieg oder dann doch ausländische…

Bodentruppen.

Bisher läuft im Libyenkrieg alles nach dem bekannten Drehbuch ab. (weiterlesen…)

Dschalil: Presidente de Niente

Mittwoch, 20. April 2011

‘ “Präsident Dschalil hat uns von 10.000 Toten berichtet und bis zu 55.000 Verletzten”, sagte der italienische Außenminister Franco Frattini nach einem Treffen mit dem Vorsitzenden des libyschen Übergangsrates, Mustafa Abdul Dschalil.’

Also der Schluss eines aktuellen Artikels auf stern.de.

Dieser Dschalil ist also jetzt qua italienischer Sprachregelung zum Präsidenten befördert, ohne dass Halblibyen schon eine Verfassung besäße oder Gelegenheit gehabt hätte, ihn zu wählen oder wenigstens halbwegs geregelt zu ernennen.

Und es fragt sich, ob der aktuelle libysche Präsident der Italiener auch schon der libysche Präsident z. B. der deutschen Seite ist, ob Westerwelle ihn bereits ebenso anspräche.

Es klingt auch ein wenig verwegen, wenn der Chef einer Aufständischentruppe, die ohne massive Hilfe aus dem Ausland wahrscheinlich längst aufgerieben wäre, sich bereits als Präsident des ganzen Landes von ebenjenen ausländischen Mächten hofieren lässt; auf eine Weise wirkt das schon altmodisch-pittoresk, wie Bananenstaat mit Möchtegerncaudillo. (weiterlesen…)

Mildernde Umstände für Deutsche?

Montag, 18. April 2011

Wir Deutsche werden insgesamt wahrscheinlich mildernde Umstände bekommen. Viele werden uns abnehmen, dass wir uns in erheblichem Maße in die zu verlierenden Kriege hineingezwungen sahen.

Streubomben und Uranmunition: Die Lage im Libyenkrieg

Montag, 18. April 2011

Es heißt, Gaddafitruppen hätten in den letzten Tagen Streumunition eingesetzt.

Ich kann das nicht überprüfen, aber selbst wenn es stimmen sollte, bliebe die Frage, wieso die “Alliierten”, allen voran die USA, mit diesem Thema vorpreschen, wo doch allgemein bekannt ist, dass die USA und Israel diese Waffen seit Jahren in großem Umfang selbst einsetzen.

Sind die sich so sicher, dass sie selber nie und nimmer auf den Prüfstand kommen?

Dass die Frage nach eingesetzter Munition nicht auf die Frage Uranmunition ausgeweitet werden könnte? (weiterlesen…)

Kriegsrat unter Kompetenten

Samstag, 16. April 2011

C: Wir müssen mehr bomben. Die anderen müssen mitbomben.

S: Genau. Die lassen uns glatt alleine bomben. Die Spanier, die Italiener und – mein Gott ich könnte glatt in den gebackenen Kalbskopf kübeln – diese verdammten Deutschen bomben nicht mit. Und du, lieber O, könntest auch etwas mehr bomben.

O: Ich bombe immer noch zu einem Drittel mit, lieber S, im übrigen war das von Anfang an deine Show und auch die von C.

C: Es ist ja nicht so, dass uns schon die Bomben ausgingen, aber du weißt, wie verdammt teuer die Präzisionsbomben sind, und dass man da gerne noch ein paar in der Hinterhand hat. Aber das ist nicht der Punkt. Nicht nur, dass wir – seien wir mal ehrlich – bisher militärisch nicht viel erreicht haben. Schlimmer noch ist, dass wir drei jetzt fast alleine bomben müssen. Ohne die Spanier, Italiener, Türken, Polen und die verdammten Krauts können wir die Sache nicht lange als NATO-Operation verkaufen. Meine Doktoren haben mich schon eindringlich gewarnt.

S: Excuse-moi, mon ami, welche Doktoren? (weiterlesen…)

“Die internationale Gemeinschaft”: kriegsdreist gelogen.

Freitag, 15. April 2011

“Die internationale Gemeinschaft”: Wenn ich diese Kombination nur höre, weiß ich, dass wieder ein neoimperialer Krieg geplant ist, wofern sie nicht gerade benutzt wird, offen einen zu fordern oder einen bereits laufenden zu rechtfertigen.

Man könnte fast von einem verbalen Feldzeichen sprechen.

Wer ist nun diese “internationale Gemeinschaft”?

Nun, sie besteht im Wesentlichen aus den NATO-Staaten und jenen, die sich diesen nicht zu widersetzen wagen und deshalb mit den Wölfen heulen.

Nicht zur “internationalen Gemeinschaft” gehören: China, Russland, Pakistan, Iran, Syrien, Libyen, Sudan, Somalia, der Jemen (teilweise), Weißrussland, Kuba, Venezuela, Equador, Argentinien (teilweise), Malaysia (teilweise), Serbien (teilweise), der Kosovo, der Libanon (teilweise), Burma, Westbank/Gazastreifen, Abchasien, Südossetien, Armenien, der Kongo (mangels Zentralregierung), die Steuerparadiese Monaco, Liechtenstein, Andorra, Kaiman Inseln sowie halbautonome Gebilde wie die Bahamas oder Belize, die Schweiz (teilweise), Deutschland (teilweise). (weiterlesen…)

Lang lebe Westerwelle! (II)

Donnerstag, 14. April 2011

“Unversehens ist Westerwelle, der in Libyen den Kriegsdienst verweigerte, zum Gastgeber eines großen Kriegsrates geworden.

Das Thema steht gleich zu Beginn der Tagung auf der Tagesordnung, auf einer gemeinsamen Sitzung der 28 Verbündeten mit den Staaten, die sich an dem Luftkrieg beteiligen. Das dürfte keine einfache Aussprache werden. Auch wenn die Offiziere des Bündnisses beteuern, dass sie tun, was sie können, hat sich auf dem Schlachtfeld doch ein militärisches Patt ergeben. Briten und Franzosen, die die Hauptlast der Operationen tragen, haben deshalb in den vergangenen Tagen mehr Einsatz von der Nato (Paris) und von den Verbündeten (London) verlangt. Da macht sich offenbar auch der Rückzug der Amerikaner bemerkbar. Viele der beteiligten Nationen haben ihren Piloten Einsatzbeschränkungen auferlegt, was vor allem in Misrata die Bombardierung von Gaddafis Bodentruppen behinderte.

Westerwelles diplomatischer Scherbenhaufen

Zu diesen Fragen kann Westerwelle nicht viel beitragen, sie werfen vielmehr ein grelles Licht auf den diplomatischen Scherbenhaufen, den er angerichtet hat.”

Also steht es heute auf faz.net zum NATO-Außenministertreffen in Berlin unter dem bezeichnenden Titel “Kriegsrat beim Verweigerer”.

Das muss man sich schon auf der Zunge zergehen lassen: Unversehens ist, wer sich – grundgesetzgemäß – nicht an einem NATO Angriffskrieg beteiligt: ein Kriegsdienstverweigerer.

Da man ja in Afghanistan und anderweitig (Marineeinsätze, Mitarbeit in den Stäben, Deutschland als Nachschub- und Logistikdrehkreuz sowie als Fliegerhorst) kräftig mitmischt, kann das nur heißen, dass wir Deutsche in absolut jedem Krieg, der in Washington, Paris und London beschlossen wird, mitmachen müssen, wann immer erwünscht, um nicht als Kriegsdienstverweigerer zu gelten.

Soll man das jetzt erlesen subtile oder besonders grobschlächtige Kriegspropaganda nennen?

Die eigentliche, in ihrer Chuzpe kaum zu übertreffende Verdrehung in der Passage aber besteht darin, dass Westerwelle jetzt den “Scherbenhaufen” (in Libyen wird es echte Trümmerhaufen geben) angerichtet habe, da die NATO in ihrem schlecht geplanten und überstürzt angefangenen Krieg konzeptionslos feststeckt.

Eine Art Dolchstoßlegende sozusagen, die deutschen Verräter sind schuld, oder was?

Läge Gaddafi längst am Boden – den es mal zu beseitigen galt, mal wieder nicht – , hätten nur deutsche Stukas entscheidend mitaufgeräumt?

So ein Stuss, so eine Verkehrung aller Tatsachen, aller Logik. (weiterlesen…)

Kriegs-Schmierentheater

Dienstag, 12. April 2011

Na also, klappt doch.

Jetzt bereitet die EU einen humanitär-militärischen Einsatz in Libyen vor.

Oder einen militärisch-humanitären?

Oder einen humanomilitärischen? (weiterlesen…)

Schräge Kriegswitze

Freitag, 08. April 2011

Bei der Spiegel-Infokampftruppe wird das Kriegslektorat immer besser:

“Das Verhältnis zwischen der Nato und den libyschen Rebellen ist außerdem angespannt, seit Kampfflugzeuge der Allianz am Donnerstag versehentlich hatten.”

(Es könnten natürlich schon die Agenturen “als/dapd/dpa” gewesen sein, die den unkontrollierten Müll anlieferten, den man beim Spiegel ungeprüft auf die Seite stellte.)

Der FAZ-Blogger hat bloß hat, der Spiegel hat auf seiner Hauptseite sogar hatten.

Da weiß man, was ein qualitätskriegsmediales Plusquamperfekt ist: vollkommen mehr als ums Eck, und das ohne Partizip und ebenso selbstverständlich auch ohne unnötiges abhängiges Objekt.

(Man weiß dort offenkundig, wie gut der Leser sich beides hinzudenken kann. Von dessen assoziativ ergänzender Textsicherheit ist man so überzeugt, dass der sich für so viel Profi-Vertrauen geehrt fühlen sollte.)

Und den “Rebellen” scheint es auch immer noch ziemlich gut zu gehen: (weiterlesen…)

Jetzt sollen es Söldner richten

Freitag, 08. April 2011

Jetzt wollen britische Militärkommandeure, dass es Söldner (auch eigene Leute im “verlängerten Urlaub”) in Libyen am Boden richten.

Das muss ich nicht mehr kommentieren.

Wachsweiche verhinderte Massenmörder?

Donnerstag, 07. April 2011

Das ist schon merkwürdig, wie saublöde die “Schergen” Gaddafis sein sollen, dass sie eine Frau massenvergewaltigen, um sie hinterher mehr oder weniger frei herumlaufen und Interviews darüber mit CNN führen zu lassen.

Immerhin sind das, soweit man mir weismachen will, jene Monster, gegen die man anbomben müsse, um sie vom Massenmord an der eigenen Bevölkerung abzuhalten. (weiterlesen…)

“Warum so hart, sprach zum Diamanten einst die Küchenkohle…”

Mittwoch, 06. April 2011

Ich will an dieser Stelle mal innehalten und erklären, weshalb ich immer wieder zu scheinbar zu drastisch anmutenden Wörtern greife.

Es macht mir selber kein Vergnügen, von “Abschaum” zu reden, wenn ich – zumindest auch – von Menschen spreche, von “Schafsmedien” und “Kamelmedien”, dabei die FAZ und andere, wo, wie ich hier schon betont habe, mitunter auch gute Arbeit geleistet wird, ausdrücklich einbeziehend.

Man mag mir dessenthalben vorhalten, Hass zu säen, selbst ein Demagoge zu sein.

Es ist aber weder ersteres mein Behuf, noch kann letzterer Vorwurf einer Prüfung standhalten.

Solche Vorhaltungen sind dumm, oder Tricks. (weiterlesen…)

Na bitte: Klappt doch!

Mittwoch, 06. April 2011

Na also: Da haben wir’s doch.

Läuft doch alles nach Plan.

Die NATO bombt die Libyer aus dem (vor kurzem noch) reichsten Land Afrikas ins Mittelmeer, und wenn sie dort ersaufen, dann bin ich schuld, weil ich ihnen nicht rechtzeitig einen Platz im Kinderzimmer angeboten habe, bei kostenloser medizinischer Vollversorgung (die ich nicht habe), wie sie es von zuhause gewohnt sind, und Lammkeule aus meinem Russengasofen, aber bitte ohne Speckbohnen.

Quod erat expectandum. (weiterlesen…)

Bilderbergerblockflöten: Lieber verleumdet als verblödet

Dienstag, 05. April 2011

In den letzten Tagen wurde ich anlässlich der Landtagswahl in Baden-Württemberg wieder einmal öfter gefragt, was ich denn gewählt hätte.

Auf meine Antwort hin, ich sei da gar nicht erst hingegangen, erntete ich bestenfalls erstaunte Blicke, meist jedoch heftigen Tadel.

Auf meine Entgegnung hin, ich wählte eben keine Kriegspartei, lediglich die Linke und die NPD seien halbwegs glaubwürdig dagegen eingestellt, aber aus verschiedenen Gründen deshalb allein immer noch nicht meine Wahl (zumal wenigstens die Linke, wenn einmal in Regierungsbeteiligung, sicher bald “gute” Gründe für ein diesbezügliches “Umdenken” fände…), gab es immer noch kein Entkommen.

Dann müsse ich doch wenigstens das meiner Meinung nach kleinste Übel gewählt haben, so ginge die Demokratie kaputt, Wählen sei Bürgerpflicht, so viele Millionen seien in der Geschichte dafür gestorben, wählen zu dürfen, die Grünen seien immer noch besser als die FDP, oder umgekehrt, kurzum: Ich wurde als Seppel hingestellt, wenn nicht gar (latent) angefeindet.

Wie bitte? (weiterlesen…)

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