Archiv für die Kategorie ‘Idiotenkabinett’

Piraten braucht eben doch keiner

Mittwoch, 13. Februar 2013

Ich wundere mich immer noch, wie viele ansonsten ernstzunehmende Leute (mit einigen disputierte ich persönlich), diesen Piratenhaufen als eine demokratische Alternative ansahen. Gar erwogen, dort mitzumachen.

Dabei war der Laden von Anfang an ganz offensichtlich ein Chaotenclub. Man wusste schon zu dem Wenigen, wo man sich Kompetenz zusprach, so gut wie nichts Kohärentes.

Man war noch nicht einmmal richtig schwul; selbst das nur halb. Zum Urheberrecht nur Gefasel. Friede, ja, der ist gut, aber wie man den herstellt und sichert, davon muss ein Pirat nichts wissen, also auch nichts sagen. Geld? Soll einfach jeder haben, da interessiert es nicht, wo es herkommt, wer es druckt.

Zuwanderung? Ja, die gibt es, aber das Thema ist zu heikel. Da haben sich schon andere verquatscht.

NATO? Ist das nicht ein neues Computerspiel? Drohnen? Klingt wie Dröhnung. (weiterlesen…)

Der Papst hat keinen Bock mehr (den er noch nie haben konnte)

Montag, 11. Februar 2013

“Der Mitarbeiter der Wahrheit” ist der Titel eines faz.net-Artikels zum Papstrücktritt, von dem ich bislang nicht mehr gelesen habe als diesen. Ich rauche nämlich grade meine Nachspülzigarette (ich meine die nach dem Spülen) und will mir deren Genuss nicht vermiesen.

Gerade verrät mir die Suchmaschine, dass dieses (nicht genau, siehe folgendes) kahle Krämpflingsmotto nicht auf dem Miste eines FAZ-Journalisten gewachsen, sondern tatsächlich der Wahlspruch des Herrn Ratzinger (in Vatikansdingen bin ich nicht so bewandert wie andere). Wobei der Journalist doch etwas geleistet hat, indem er aus dem lateinischen “cooperatores vertitatis”, also “die Mitarbeiter der Wahrheit” immerhin den Mitarbeiter der Wahrheit gemacht (wir wollen bei so heiligen Dingen ja nicht schlampern).

In der Tat klingt “Mitarbeiter der Wahrheit” gemessen an “pontifex maximus” (größtem Brückenbauer) geradezu bescheiden; ich frage mich aber doch: Was soll mir das bedeuten?

Ist die Wahrheit ein Staat? Der Vatikanstaat? Na gut; dann ergäbe das einen gewissen Sinn, hätte aber doch Präsident, Premierminister, König oder Kaiser der Wahrheit heißen müssen.

Ist die Wahrheit eine Firma, eine Aktiengesellschaft gar? Dann hätte es Inhaber, CEO oder Vorstandsvorsitzender der Wahrheit heißen müssen.

Oder ist die Wahrheit ein Kindergarten mit angestelltem männlichem Leiter? (weiterlesen…)

Peerblog gehackt? Naja…

Donnerstag, 07. Februar 2013

Jetzt soll peerblog.de gehackt worden sein.

Die Twitter-Reaktion der Peerblogger, laut SPON:

“Coole Aktion! Dann dürfen wir jetzt wohl auch mal laut ZENSUR schreien.”

Na prima. Dann dürfen die jetzt also auch etwas von Zensur berichten.

Die Hacker, wenn es denn welche gab, haben diesen Leuten hiemit indirekt geholfen.

Denn sie können sich jetzt – wenn die Seite wirklich gehackt wurde – zurecht als Opfer einer kriminellen Aktivität in die Öffentlichkeit bringen.

Die Seite stand – auch von hierher – unter harscher Kritik, inhaltlich, ob überhaupt rechtens sei, was da gemacht wird, nicht nur von mir auch wegen Zensur, und jetzt darf man wohl auch mal laut ZENSUR schreien.

Natürlich etwas dumm, das zu tun. Denn die Peerblogger bringen damit ja ihre bislang – je nach Einschätzung – ärgste produzierte Peinlichkeit selbst aufs Tableau.

Dumm aber auch die Hacker, wenn es welche waren, die die Seite in bester böser Absicht lahmlegten, den Betreibern die Gelegenheit zu verschaffen, sich als fies niedergemacht zu präsentieren.

Hier stinkt alles gewaltig. (weiterlesen…)

peerblog punkt blöd punkt deh eh (II)

Montag, 04. Februar 2013

Ich habe ja schon einmal die Frage aufgeworfen, ob Peer Steinbrück nicht nur ein Bilderberger-Scheinkandidat sei.

Wenn ich mir jetzt seinen Blog “peerblog.de” anschaue, der seiner ist, gleichzeitig nicht seiner ist, wie er gemacht ist, so erhärtet sich der geäußerte Verdacht.

Wie kann man die Leute nur so dumm anquatschen, wenn man es ernst meint, wenn für viel Geld Profis dafür angeheuert werden, anonym bereitgestelltes Geld, wo Steinbrück doch unter an anderem auch dadurch reichlich unangenehm auffiel, wie er selbst noch die Stadtwerke einer Pleitekommune (Bochum) für sein Geschwätz um 25 Mille erleichterte?

Nein, irgendwie glaube ich nicht mehr daran, dass Steinbrück im Ernst Kanzler werden soll.

Wer solche Unterstützer hat, der braucht keine gewitzten politischen Gegner mehr. (weiterlesen…)

Von “sekundären Blogs”

Freitag, 01. Februar 2013

Ich hörte schon von einem, den ich ansonsten durchaus ernstnehme, einem echten Medienprofi, las auch öfter entsprechendes, Blogs seien in ihrem Gewichte und ihrer Bedutung, gemessen an echtem Journalismus, dem von echten Journalisten Produzierten, doch nur sekundär. Denn sie lebten weit überwiegend von jenem, brächten doch fast nur Kommentatorisches. Gut, hier nur mal betrachtet, was ich mache: In der Tat greife ich Medienthemen, Vorgekautes, regelmäßig auf. Die dpa gehört nicht mir, ja, aber dann funktionierte sie auch anders. Überdies habe ich wohl ein paar weniger tägliche Zugriffe als spiegel.de oder bild.de. Selbst das ist richtig. Gleichwohl ziehe ich mir diesen Schuh nicht an. Hier gibt es Aphorismen, Sprachwissenschaftliches, Philosophisches, verschiedenes Andere, regelmäßig, das sich nicht an die Elaborate irgendwelcher etablierter Journalisten anhängt. Selbst gesetzt den Fall, dass dies der einzige deutschsprachige Blog wäre, von dem das berechtigt gesagt werden kann, wäre die generelle Aussage schon falsch (der dies direkt zu mir sagte, kennt meinen Blog gut; von daher weiß ich nicht, weshalb er sich so kategorisch despektierlich äußerte). In der Tat sind viele Blogs ziemlich einseitig, handwerklich schlecht gemacht, gar blöde. Und was ist der Spiegel? Masse gutverdienende Journalisten, und das Ergebnis ist einseitig, handwerklich schlecht gemacht, gar blöde. Mir hier könnte man allenfalls vorwerfen (auch dazu bedürfte es schon einiger Bosheit, sei’s drum), dieser Blog sei einseitig. (Ja, zu bestimmten Dingen habe ich ein klare Meinung.) Dass er aber handwerklich schlecht gemacht sei, gar blöde? Da lache ich dann aber nur noch. Ich veröffentliche nicht wenig, benutze prinzipiell kein Rechtschreibprogramm, kann mir keinen professionellen Lektor leisten. Also bleiben mal Tippfehler stehen, die ich, beim eigenen Text ist’s nunmal am tückischsten, angelegentlich übersehe. Oder gar, dass ich ob einer Satzänderung einen grammatischen oder syntaktischen Fehler nicht gleich bemerke. Wohlgemerkt: meist nur nicht gleich. Die ganze Argumentation ist von daher, mindestens wofern dieser Blog als ein Blog gelten soll, lachhaft. Zumal sie meist noch von Leuten vorgebracht wird, die mir sicher keine Nachhilfe mehr geben könnten. Bleibt also nur die Frage, was sie solches zu behaupten umtreibt. Erste Möglichkeit: Sie sind systemgläubig. Anerkanntes ist wichtiger, auch wenn es Mist ist. Zweite Möglichkeit: Sie können nicht richtig lesen. Dritte Möglichkeit: Sie trauen ihrem eigenen Urteil nicht. Alle drei Möglichkeiten mögen sich mischen, gar in eine Sache fallen. Man ist deromaßen geistig runter, Primitivling, regressiv, dass ein Artikel, weil er nur hier, auf einem kleinen Blog, erscheint, automatisch weniger taugt, Gewicht hat, denn wenn er (was so bald wohl kaum passieren wird) beim Stern oder beim Focus erschienen. Irgendetwas dort erschienen. Da ist es nicht übertrieben, von funktionierender, funktioniert habender Gehirnwäsche zu sprechen. Für mich altmodischen Kasper ist ein Text ein Text. Egal, wo er veröffentlicht, von wem er verfasst. So lese ich, Freunde der publizistischen Nacht.

Mein System spinnt wieder, hat die Absätze gefressen.

Mir jetzt egal. Geht der Text eben so raus.

“Antisemitismus”: Dümmer geht’s immer. (Oder: Die FAZ hat’s.)

Freitag, 01. Februar 2013

Schwurbel. Schwall. Lall. Laber. Sabbel. Gebrabbel. Rümpf, dümpf, dämpf, Krämpf.

Eifer, Geifer, Schlunz, grunz. Bläh, Schmäh, Lug, Trug, Unfug.

Gefitze, Gebritze, Gebratze, Gehatze, Dummbatze. (weiterlesen…)

Vom männerfeindlichen, antiweißen Rassismus des Jakob Augstein

Montag, 28. Januar 2013

“All anti-racism is anti-white.” (Aller Antirassismus ist anti-weiß.)

Ich weiß nicht mehr, wo ich kürzlich diesen Spruch las, aber er blieb mir im Gedächtnis.

Jedenfalls, wie immer man dazu stehen mag, gibt sich Jakob Augstein auf SPON heute alle Mühe, diese Einschätzung zu bestätigen. Allerdings in sehr merkwürdiger Weise, da er gleichzeitig antirassistisch auftritt, dann wieder einen – im Ernst! – “positiven Rassismus” postuliert. Und gar eine Mischrasse der Zukunft feiert, die in Brasilien schon in ihrer Entstehung zu bewundern sei. (Ich dachte immer, es gebe keine Rassen, lediglich Rassisten. Jetzt soll es doch wieder welche, wenigstens eine, geben. Sind die anderen dann Nichtrassen? Unrassen? Pseudorassen?)

Doch lesen wir erstmal, was er dort so alles von sich gibt.

Sich zunächst am vorgeblichen Sexismus des Liberalen Brüderle gegenüber einer Stern-Reporterin aufhängend, lässt er unter anderem folgendes los:

“Hier geht es nicht um Brüderle. Es geht um den weißen Mann. Der in Amerika die Wahl verloren hat. Der im neuen Tarantino-Film von einem Schwarzen – der aufrecht zu Pferde sitzt, als Herrenreiter daherkommt – niedergeschossen wird. Und über den die “Atlantic”-Reporterin Hanna Rosin kürzlich ein Buch geschrieben hat, Titel: “Das Ende der Männer”. Brüderle ist so ein Mann. Das spüren alle, seine Kritiker und seine Verteidiger.”

Endlich ein schwarzer Herrenreiter, der weiße Männer niederschießt. Als Ende der Männer. Auch der schwarzen Männer? (weiterlesen…)

Verfault und verschimmelt!

Montag, 28. Januar 2013

Ich kenne einen – schon jenseits von Rainer Brüderle – , und ich gebe unumwunden zu, dass ich mit ihm schon manche Zote in jederlei Richtung riss, der vor einigen Wochen zu mir sagte: “I war scho emmer sexistisch.”

Bekanntlich hat das Muselmanentum eine einfache Lösung für das Problem, die einer Zeitschrift wie dem Stern bzw. dessen beleidigter Starreporterin aber anscheinend nicht einleuchten will: Burka statt Dirndl, Harem statt Arbeitsplatz an der Bar. (Sehr lesenswert, nebenbei, lustig zudem, was Claudius Seidl – nicht Bierseidl – auf faz.net dazu schreibt.)

Jaja. Die Weinbergschnecke treibt es auch schon ganz schön doll. Und erst die Löwen und Affen.

Gleichwohl kann es so natürlich nicht weitergehen. Nämlich, dass Männer Weiber anmachen, einfach irgendwelche Sprüche klopfen. Schon erst recht nicht, wenn frau sie dazu rausreizt. (weiterlesen…)

Christen und Moslems sind Subjuden

Montag, 28. Januar 2013

Vorhin bekam ich auf den Beitrag “Jesus kein Jude?” wieder einmal einen Kommentar dahingehend herein, Jesus sei kein Jude gewesen.

Diesmal antwortete ich also:

“Wenn Maria Jüdin war und Jesus gebar, dann war er auch Jude. Jedenfalls nach gängiger Definition.

Mir ist es, wie gesagt, völlig egal, ob Jesus Jude war oder nicht.

Für Christen, die sich vom Judentum abgrenzen wollen, mag das eine Rolle spielen. Aber: Was soll das?

Alles spricht dafür, dass Jesus ein Jude war. Wieso hätte er denn den “Alten Bund” erneuern wollen sollen, wäre er keiner gewesen?

Man traut sich nicht, sich eindeutig vom Alten Testament abzuwenden (was ja logischerweise auch nicht so einfach), hiemit vom mosaischen Glauben, aber den lieben Jesus, den hätte man gerne als Nichtjuden. Ich empfinde das als kindisch.

So wie es läuft, sind alle Christen und Moslems Juden. Oder meinetwegen, genauer, Subjuden.

Das aber können viele von ihnen nicht ertragen, weswegen sie dann antijüdische Ressentiments kultivieren. Das kann ich nicht anders denn als ziemlich einfältig, ja lächerlich, ansehen.

So sitzt das Judentum stets am längeren Hebel.

Geschieht den Christen und Moslems recht. Letztlich wollen sie es ja nicht anders.”

Man mag mich für die Schlussaussage als boshaft bezeichnen. Bitteschön. (weiterlesen…)

Falsch ist richtig. Und richtig ist böse. (II)

Freitag, 25. Januar 2013

Noch ein paar Wägungen zum Erstartikel.

Richtig liegt, also böse ist, der ein geopolitisches Einvernehmen mit China und Russland sucht.

Falsch, also richtig, ist, der Brzezinski-Doktin zu folgen, die diese beiden Mächte zunächst einzukreisen und schließlich ins Chaos gestürzt zu zerstören ins Werk gesetzt.

Richtig liegt, also böse ist, der die Unterschiede der Geschlechter nicht nur nicht abschaffen will, sondern achtet, gar schätzt, sich derer freut.

Falsch, also richtig, ist, die Gleichmacherei der Geschlechter bis zu deren mentaler wie physischer Unfruchtbarkeit und schließlich Vernichtung voranzutreiben. (weiterlesen…)

Malikrieg: Frankreichs Verteidigungsminister lallt

Donnerstag, 24. Januar 2013

“Die Ehre der malischen Militärführung steht auf dem Spiel.”

So der französische Verteidigungsminister Le Drian angesichts von Berichten über Morde und Vergewaltigungen durch reguläre malische Armeesoldaten im Zuge deren gemeinsamen Vorrückens mit französischen Einheiten gen Norden.

Na, der Mann hat mal Sorgen.

Wäre die Sache nicht so verlogen zynisch, sie wäre zum Lachen.

Die französische Armee bombardiert Städte – was sie nicht bestritten, sondern selber gesagt hat – , wobei, man versteht ja was von chirurgischen Luftschlägen, wie schon in Libyen, selbstverständlich keine Zivilisten ums Leben kommen. Alles ehrenhaft.

Ansonsten: Was hat man denn erwartet? (weiterlesen…)

Falsch ist richtig. Und richtig ist böse.

Mittwoch, 23. Januar 2013

Ich habe mir nochmal Gedanken über die von Jon Rappoport dargelegte (deutsche Übersetzung von mir) Zerstörung der Logik gemacht. (Zu Jons englischsprachigem Originalartikel direkt hier.)

Nicht nur, dass, wie er zeigt, eine Idee, eine Vorstellung, ein Konzept deshalb unbesehen, ungeprüft verdammt werden kann, weil es von einer unliebsamen Person stammt: die Sache geht noch weiter.

Zum Beispiel haben sich schon viele Tierschützer und Vegetarier, ohne je einen Schweinezüchter auch nur persönlich beleidigt oder angegriffen oder dessen Stallungen überfallen zu haben, anhören müssen, dass Hitler ja auch Vegetarier gewesen sei.

Damit nicht genug, mancher wurde schon direkt als Nazi beschimpft, da wie auch Hitler Vegetarier.

Und: Kann ich nun, da ich kein Vegetarier bin, unmöglich ein Nazi sein? (Wieso soll das jetzt eine blöde Frage sein?)

Und: In der Tat haben die Nationalsozialisten 1933 das erste Tierschutzgesetz verabschiedet, sich auch für Artenschutz stark gemacht. Sollte man den Tierschutz deshalb wieder abschaffen? Möglichst viele Arten ausrotten?

In den USA wird von “Konservativen” (sie sehen, nennen sich meist so), auch manchen “Libertären”, nicht selten eine Linie vom deutschen Natonalsozialismus zu Tier- und Umweltschützern gezogen (auch jenen, die keine Klimagreuelpropaganda betreiben, lediglich gegen Kernkraft sind oder Fracking, genmanipulierte Saaten usw.).

Muss man also auch gegen den Tierschutz sein, für Kernkraft, Monsanto-Mais, jeden Tag drei Schnitzel essen, um nicht als Nazi dazustehen? (Es ist mir übrigens nichts davon bekannt, dass zwischen 1933 und 1945 irgendwer in Deutschland, außer durch die einsetzende Kriegsnot, gezwungen worden wäre, Vegetarier zu werden. Ich weiß noch nicht einmal von einer großen Propagandakampagne, von wegen Fleisch essen sei “unarisch”, “undeutsch” oder dergleichen. Sollte es das doch gegeben haben, so werde ich dies hier selbstverständlich nachreichend korrigieren.)

Klar, dass auch Umweltschützer inzwischen – noch irrer? – Unterstützer von Monsanto & Co als “Gennazis” bezeichnen, Leute, die die Klimapanikmache ablehnen, Al Gore & Cie als “Klimanazis” beschimpfen. (Monsanto hat mit “national” nicht das Geringste zu tun, ebensowenig, wie die Klimakatastropheten. Im Gegenteil, internationaler geht es kaum noch. Insofern wären sie, wenn schon – obzwar der Anklang etwas merkwürdig – als “Geninternazis” respektive “Klimainternazis” zu bezeichnen.)

Klar (ja: KLAR!), dass auch der Vergleich von “Klimaleugnern” (wie als ob einer das Vorhandensein des Klimas leugne) mit “Holocaustleugnern” schon häufig gezogen wurde und wird. (weiterlesen…)

Magnif Wuhab Gül

Dienstag, 22. Januar 2013

Man muss dem Spiegel schon lassen, dass er oft die beste unfreiwillige Satirezeitschrift des Landes.

Zur Amtseinführung Obamas gibt es heute oben ersteres zu lesen und unten letzteres:

“Geladen waren die Repräsentanten des neuen Amerikas: Schwarze, Latinos, Asiaten, Junge, Schwule, Lesben – und alle anderen.”

Sowie:

“Abertausende Handykameras recken die Gäste hoch. “Obama! Obama!”, skandieren die Leute. Diesen Moment haben sie herbeigesehnt: ihr Mann, ihr Held – und endlich auch einer von ihnen.”

Na dat is man supi.

Wer also weiß ist und über dreißig (25?), der muss dieses neuamerikanische Manko wenigstens dadurch ausgleichen, dass er /sie schwul oder lesbisch.

Wie täte ich das nun anstellen, wäre ich Amerikaner? Wirklich schwul werden, oder gut schwindeln? (weiterlesen…)

Bundeswehr: Dümmer geht’s immer!

Sonntag, 20. Januar 2013

Dümmer geht’s immer. Mindestens bis zum Tode. (Zur Hintergrundsausleuchtung dieses Artikels beachte man den Beitrag “Bundeswehr: Geht’s noch dümmer?“)

Und der Unterhennenseich muss, was unsere Hilfssklavenarmee anlangt, zum Wohle der Deutschen tatsächlich noch dümmer werden.

1. Es müssen noch viel mehr Frauen in die Bundeswehr.

2. Die Musterungskriterien müssen, bei Männern insonderheit was deren Intelligenz und Bildungsgrad anlangt, noch weitaus weiter abgesenkt werden als bereits jetzt. Es schadet selbstverständlich überdies nicht, wenn sie kaum auf den eigenen Beinen stehen können.

3. Beschaffung – kostenbewusst – nur noch aus China.

4. Schwule und Lesben bevorzugt einstellen. (weiterlesen…)

Bundeswehr: Geht es noch dümmer?

Sonntag, 20. Januar 2013

Ich frage mich zum wiederholten Male, wie dumm ein junger Mann sein muss (die Frauen sind nach wie vor nur Staffage, an die Front schickt man sie – noch – nicht), als Berufssoldat in diese unsere heutige Bundeswehr einzutreten.

Nicht über lange, diesbezügliche Forderungen sind, wie zu erwarten, schon jetzt laut zu hören, und Hein Blöd wird gen Mali oder Niger ausrücken müssen – wenn nicht ins schöne Syrien – daselbst gegen jene zu kämpfen, die von Freundstaaten wie Saudi-Arabien und Qatar, der Türkei, den USA usw. direkt oder indirekt hochgerüstet.

Früher sprach man von “Kanonenfutter”.

Heute aber ist der deutsche Soldat dazu da, kriegerisch all das umzusetzen und dafür zu sterben, was sich per se gegen sein eigenes Vaterland richtet.

Freiwillig für fremde Interessen letztlich zum Schaden des eigenen Volkes kämpfen und verrecken.

Geht es noch dümmer? (weiterlesen…)

Vom durchdachten, gekonnten Untertreffen

Sonntag, 20. Januar 2013

Gut schlecht singen, das ist wahrlich auch keine leichte Kunst.

Viele meinen, Bob Dylan sei darin Meister; ja nu; ich nicht; wenigstens mal beharre ich darauf, dass unser Herbie Grönemeyer es weitaus besser kann.

Gestern Abend hörte ich die letzten beiden Stücke einer auch sonst etwas verschrobenen Jazz-Combo, deren Leitgitarrist zu anscheinend nicht aller Beiseienden Leidwesen auch noch sang.

Ich bin kein Fachmann; aber ich schätze mal, dass sein Tonumfang bestenfalls eine knappe halbe Oktave betrug: was ja noch zu verschmerzen gewesen wäre – neben dem Text, der aus vier oder fünf wiederholten Wörtern bestund – , wofern der Kerl irgendeine halbwegs absichtlich klingende Modulation, irgendein besonderes Krächzen, Grunzen, Scheinabverfunzen oder sonsten eine hörbare Abwechslung in sein fast schon kretinistisch zu nennendes orales Geböbbel gebracht hätte.

Da habe ich, der ich nur schlecht gut singen kann, mir wiederum überlegt, denn an Lungenvolumen und Emotio fehlt es mir noch immer nicht, ob ich denn doch tatsächlich auch mal mit dem gut schlecht singen anfangen solle, allein schon des Spaßes halber, aber auch, da das wahrscheinlich leichter geht als gut gut singen. (weiterlesen…)

Von Anglizismen und sprachlichen Registern

Samstag, 19. Januar 2013

Eben machte ich, was ich wohlweislich selten tue.

Ich empfahl meinem großen Filio, mal meinen letzten Artikel zur Finger- und Irisscannerei zu lesen: der könne ihn interessieren.

In Nullkommanix – wohl auch des Bohneneintopfs halber – war er durch.

“Und?”

“Naja, geht schon.”

“Wieso geht schon?”

“Du hast da selber ‘Win-Win-Situation’ und ‘easy going’ und so Zeugs verwendet, wo du das doch sonst so heftig ablehnst.”

“Ja, und zwar absichtlich. Es kommt immer darauf an, wann was wirklich in den Zusammenhang passt.”

“Jaja, ist schon gut.”

Indem er damit in Richtung seines Elektrokastens abrauschte, um sein Sozialentwicklungsspiel weiterzugamen, rief ich ihm noch nach: “Quod licet Jovi, non licet Bovi! Des Jupiters ist nicht des Ochsen!” – Er die Tür zu. (weiterlesen…)

Fingerscan, Irisscan: Ist sie ein fauler Apple?

Samstag, 19. Januar 2013

Apple will künftig einen Fingerabdruckleser in seine Geräte einbauen, hat bereits eine entsprechende Fachfirma mit Mann und Maus dafür gekauft.

Wer also zu blöd oder zu faul ist, einen Code in seinen Elektrokasten einzugeben, der hat es künftig ganz easy going.

Und Apple sowie CIA & Cie kommen ganz unproblematisch, so gut wie aufwands- und kostenlos, an die Fingerabdrücke aller mitspielenden Apple-Deppen heran.

Eine “Win-Win-Situation” also.

Ideal auch zur Idiotenidentifikation. Ein intelligenter Krimineller oder Oppositioneller (was in doppelter Hinsicht oft keinen wesentlichen Unterschied macht) arbeitet ohnehin möglichst wenig mit einem Mobilfon (hat lediglich, um nicht soherum aufzufallen, eines, führt darüber aber nur belanglose Privatgespräche), und schon gar nicht mit einem von Apple. Die Grenzdebilen erkennt man daran, dass sie gar die neue Funktion benutzen.

Und: Kauft sich nun einer so ein neues Fon, benutzt aber dieses tolle Tool nicht, so macht er sich verdächtig. Wieso will diese schräge Type uns ihren Fingerabdruck nicht geben?

Man könnte ja auch noch einen Iriserkenner einbauen, der sich automatisch aktiviert. Damit wären dann auch alle zu erfassen, die das Schmerzfon ihrer Freundin oder ihres Bekannten mal in die Hand nehmen oder mit draufglotzen.

Bestimmt gibt es bald eine App, mittels derer der findige Don Juan, indem er an der Bar mit seinem E-Helferlein spielt, mal kurz das hübsche Gesichtlein der Nachbarin aufnimmt, so dass er nach ihrer Telefonnummer gar nicht mehr fragen muss. Jedenfalls, wenn die Tante so doof ist, dass sie selber ein Apple-Schmerzfon besitzt oder schonmal irgendwie abgeglichenermaßen in eines reingegrinst hat (andere Hersteller werden bald nachziehen, so dass auch Meister Android rauskriegt, wann die Androidin geboren ist, wo sie gemeldet ist, was für eine E-Adresse sie hat usw.).

Mit den feineren Apps kriegt Mann dann in den meisten Fällen auch gleich raus, ob die mit den prallen Möpsen Hauptwachtmeisterin ist oder eine Prostituierte oder eine vorbestrafte Heiratsschwindlerin oder eine alleinstehende Hartzi mit drei Blagen. (weiterlesen…)

Tod den Zukunftsleugnern! (II)

Mittwoch, 09. Januar 2013

Ich habe, nachdem Leser Dude den unten nochmal angeführten Kommentar zum Erstartikel abgab, wie einer, der die Todesstrafe für “Erderwärmungsleugner” fordert, sich selbst richten möge, da Dudes Lösung also unschön wie unwahrscheinlich, ein wenig weitergesonnen.

“Dude sagt:
8. Januar 2013 um 17:52 (Bearbeiten)

http://info.kopp-verlag.de/nachrichten/jetzt-offiziell-es-gibt-keine-globale-erderwaermung.html

Wird also wohl Zeit, dass sich solch Gesoxx ala Parncutt eigenhändig auf dem brandbeschleunigerdurchtränkten Scheiterhaufen – per Stock im Arsch – fesseln und dann ein Streichholz fallen lassen… *chchch* :-D”

Schließlich ist, nach der ganzen Hetze, all den Horrorszenarien, mit denen man schon Kinder seit nunmehr Jahren terrorisiert und verängstigt, nach tatsächlich durchs Treiben von Lebensmittelpreisen Menschenleben forderndem “Biosprit” (Privatjets sind weiterhin kerosinsteuerbefreit), Glühbirnenverbot usw., nicht einfach nur zum Lachen, was dieser Irre da ansinnt.

Was also wäre eine angemessene Sanktion, auch mal ein Exempel zu statuieren, wider diesen Mord für Meinung heischenden Klimafaschisten? (weiterlesen…)

Wann fällt Gauck von der Atlantik-Brücke?

Dienstag, 08. Januar 2013

Der Islam willkommen, er gehöre zu Deutschland, der bunten Republik, die von Christian Wulff ausgerufen, dem Atlantik-Brücke-Vorgänger Gaucks, dem Oberprediger, der nicht den Anstand hat, sich endlich einmal scheiden zu lassen, seine Buhle mit ins Schloss Bellevue genommen. (Es wurde schon gefragt, wieso eine Präsidentengeliebte auf Staatskosten überallhin mitdürfe. Aber, was soll’s. So kleinlich wollen wir nicht sein, und altchristliches, abrahamitisches Moralisieren ist ja nun wirklich nicht meins.)

Zu den Wulffens ist genug gesagt.

Die mögen weiter ihre jeweilige Schleimspur ziehen. Jeder weiß, was gelaufen.

Gut aber ist’s für die Republik, dass man dies Schmierentheater gesehen.

Der andere Atlantik-Brücke-Blender, jener zu Guttenberg, hat seine Eitelkeit inzwischen gen Amerika getragen, auch ihn vermisst kaum noch einer.

Vom Gesetz der Serie her ist Gauck der Nächste, den es trifft. (weiterlesen…)

Steinbrück ein Bilderberger-Scheinkandidat?

Montag, 07. Januar 2013

Ist der Bilderberger-SPD-Kanzlerkandidat wirklich so ein Trottel, wie es scheint, oder tut er nur so? (weiterlesen…)

Banditensprech, Zinsschwatz, Brunzinsohr

Sonntag, 06. Januar 2013

Das las ich eben auf der untangegebenen Seite:

“Parallel werde auch Silber wieder anziehen und den Goldpreis outperformen.”

http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/edelmetall-spekulanten-schicken-silberpreis-auf-talfahrt_H1882970970_50268/

Einem, der mir sagte, das und das werde dieses und jenes “outperformen”, traute ich noch nicht einmal für einen zersplissenen und dreimal gefatzten Schnürsenkel.

Entweder er weiß es nicht besser zu sagen: dann ist der ein Kretin.

Oder aber er weiß, was er da anrichtet: dann ist er ein Schakal.

Er kann natürlich auch noch eine Kreuzung aus beidem sein. (weiterlesen…)

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