Archiv für die Kategorie ‘Idiotenkabinett’

Unheil ist des Menschen Wesen

Dienstag, 11. Juni 2013

Da die Menschheit bekanntlich keine Probleme hat, die darausherrührende Langeweile die Leute reizbar macht, jagen seit einiger Zeit die Vegetarier die Karnivoren.

Lange machte es ihnen einen großen ungetrübten Spaß, ihre moralische Überlegenheit zu genießen, indem sie Fleischesser als gewissenlose Tiermörder und Aasfresser herabsetzten, während sie Appenzeller und Gryerzer in sich hineinmampften, derweis ebenfalls von der Tierzucht, mit allem, was diese zwangsläufig mit sich bringt, lebten, also, dass man auch ungeniert Leder trug und unter Daunendecken seinen gutmenschlichen Schlaf schlief.

Dann aber war die schöne Zeit vorbei. Denn eine neue Gruppe von Jägern trat auf die Fluren: Die Veganer kamen. GAR NICHTS VOM TIER! – also deren Schlachtruf, IHR HEUCHLER! IHR SEID KAUM BESSER ALS DIE LEBERKÄSFRESSER!

Stupefakt stunden die Vegetarier da, denn eine sinnige Entgegnung fiel ihnen nicht ein.

Doch der Triumphzug der Veganer währte ebenfalls nicht lange, denn nun kam die neue sittliche Herrenrasse, die Fructarier, denen schon das Abschneiden eines Kohlkopfes schwere Sünde, denn wieso sollte denn eine Pflanze nicht auch Schmerz empfinden können, nicht grob hingemeuchelt werden wollen, wider welches Wort hinwiederum die Veganer rat- und hilflos.

Aber auch die Fructarier hatten sich zu früh gefreut, durften ihrer Überlegenheit nicht lange kosten. (weiterlesen…)

Frau Sibylle: Böckin im Schafsstall

Sonntag, 09. Juni 2013

Eigentlich wollte ich ja nicht schon wieder ein schafichtes Zitat aus dem vielleicht schafichsten aller Schafsmedien, SPON, einschafen, aber Frau Sibylle hat es quasi hierher geblökt:

“Dass es keinen Unterschied zwischen Männern, Frauen oder auch Menschen, die sich keinem der beiden Geschlechter zugehörig wissen, gibt, das werden wir genauso lernen wie vieles andere.”

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sibylle-berg-zur-sprachreform-an-der-uni-leipzig-a-903858.html

Nein, liebe Frau Sibylle, es mag zwar schon sein, dass Sie das noch für sich “lernen” werden, ich aber wohl kaum.

Ich werde nämlich weiterhin nicht nur Hoden nicht mit Gebärmüttern verwechseln.

Nicht dass ich mir von den einen oder den anderen öfter welche genauer anschaute. (weiterlesen…)

Leipziger Volldeppinnen (II)

Donnerstag, 06. Juni 2013

Dass an der Leipziger Uni mit der neuen Sprachregelung, Professoren unter Professorinnen zu subsumieren (“der Herr Professorin”!), der letzte Denkomatin ausgefallen ist, möchte zumindest die weiblichen Sprachverhunzerinnen noch hart ankommen.

Sprach man nämlich bisher noch allgemein von Deppen, Idioten, Schafsseckeln, Schwachköpfen, Ausbeutern, Bankstern, Politikern, Tagdieben, Ziegenspitzen, Dummschwätzern, Faschisten, Lumpen, Eckenstehern, Schmarotzern, Dampfsabblern, Volltrotteln, Erzsimpeln, Wortverdrehern, Schlampern, Rotzlöffeln, Warmduschern, Säufern, Bauernseppeln, Betrügern, Terroristen, Unterdrückern, Schmierfinken, Laberhänsen, Beutelschneidern, Erbsenzählern, Schakalen, Hahnenbambeln, Halbdackeln, Lugenbeuteln, Kinderschändern, Verfassungsfeinden, Verleumdern, Durchstechern, Kriegsverbrechern, KZ-Wärtern, Gefängnisinsassen, Delinquenten, Mördern, Drogendealern, Abzockern, Steuerhinterziehern, Straßenräubern, Banditen, Mafiosi, Verschwörern, Volksverhetzern, Vergewaltigern, Brunnenvergiftern, Plagiatoren, Hackern, Brandstiftern, Organhändlern, Schmugglern, Pennern, Tierquälern, Hundsföttern, Folterknechten und Hosenscheißern, so wird man in Zukunft, Konsequenz liegt schließlich an, all diese und viele andere Begriffe nur noch, ob im Singular oder Plural, in der weiblichen Form verwenden.

Da so aber die bisher gängige Diskriminierung der Deppinnen, Idiotinnen, Schafsseckelinnen, Schwachköpfinnen, Ausbeuterinnen, Banksterinnen usw. endlich beseitigt, kann ich mir kaum vorstellen, dass sich jemand trauen wird, etwas dagegen zu haben.

Denn wer will schon als eine oder gar ein Frauenfeindin dastehen?

(“Dieser Kevin-Claude ist ein übelst linksradikaler Studentin. Und ein echter Aufsprecherin. Ein grauser Dummbatzin dazu.”)

Leipziger Volldeppinnen

Donnerstag, 06. Juni 2013

Einige weinige Herren Professorinnen sitzen in Auerbachs Keller.

Der Faustin kommt mit dem Mephistophelesin herein, sie werden von den Professorinnen mit artigstem Respekt begrüßt, da der Teufelin einen politisch korrekten Büstenhalterin trägt und einen koketten Damenstrumpfin über dem Pferdsfußin.

“Sehr apart, Herr Mephistophelesin!”, lobt Herr Professorin Stumpnagel, “aber meinen Sie nicht, dass Ihr Begleiterin sich einen etwas übertriebenen Damenbartin wachsen lässt? Meinen Sie nicht, dass der in dieser Fülle diskriminerend wirkt?”

“Siehst du!”, meint Mephistophelesin zu Faustin, “ich habe Dir doch gesagt, dass männliche Männerinnen weibliche Männerinnen nicht derart düpieren dürfen.”

Der Faustin haut dem Mephistophelesin mit der Faustin eins in die Fressin, also, dass dem Dichterin Goethe der Federkielin bricht und den Deutschinnen der Restin vom ganzen Blödsinnin vom Faustin erspart bleibt.

Absoluter Doppelsprech (II)

Donnerstag, 30. Mai 2013

Einen Fall absoluten Doppelsprechs finden wir auch im Zusammenhang mit Religionen und den Wörtern “Respekt” und “Toleranz”.

Will ich nicht, dass männliche Kinder in Deutschland legal am Geschlechtsteil verstümmelt werden dürfen, also desfalls vorsätzliche schwere Körperverletzung an schutzbefohlenen Minderjährigen begangen werden darf, so bin ich “intolerant”, zeige ich mangelnden Respekt vor zwei “Weltreligionen”. Manche legen dann noch den Vorwurf des “Rassismus’” dazu, obschon das Judentum nur bedingt abstammungsgebunden, der Islam überhaupt nicht.

Ich hatte schonmal die Polizei vor der Tür, konnte die von einem fürsorglichen Nachbarn herbeigerufene Beamtin und den Beamten, meine beiden Buben etwas verlegen grinsend an die Schwelle holend, offensichtlich unverletzt, gerade noch davon abhalten, ohne Durchsuchungsbeschluss in meine Wohnung einzudringen, da es in der Tat, aber nur, als die beiden ohne Ende rauften, zu lautstarken Verweisen von meiner Seite gekommen war.

Dass offenkundig nichts, außer dem Brüllen meinerseits, geschehen war, änderte nichts daran, dass ich mit beiden Kindern einen Zwangstermin beim Jugendamt verpasst bekam, Vorschrift, meinten die beiden Beamten, meine Krabben sehend, indem beide zwischenzeitlich lachen mussten, achwas, alle Viere, nur ich nicht, woselbst ich glücklicherweise auf eine verständnisvolle Dame stieß, die mich jedoch, wiederum Vorschrift, ein Jahr auf einer Art Beobachtungsliste halten musste.

Hätte ich meinen Buben die Geschlechtsteile verstümmelt, so wäre das hinwiederum kein Problem gewesen, der Anzeigende ein Meister Respektlos-Intolerant. Ein Moslemhasser und Antisemit.

Ebensoso: Niemand dürfe wegen seines Geschlechtes usw. benachteiligt werden, sagt das Grundgesetz. Knaben dürfen verschnitten werden, Mädchen nicht. Frauen und Migranten mit oder ohne deutschen Pass werden bereits in vielen Fällen bevorzugt eingestellt. Wer aber eine Stellenanzeige schaltet, in der er (und sei es, dass er nur bei der Formulierung nicht aufpasste) einen Mann, einen Deutschen, sucht, gerät schnell in schwerste Wasser. Das sogenannte Familienministerium nennt sich genau: “Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend” (“und gegen Männer” steht in der Tat immerhin nicht explizit dabei).

Freiheit der Rede wird propagiert. An der Uni Köln wacht aber schon ein ganzer Wächterrat darüber, dass “genderneutraler” Neusprech überall durchgesetzt wird.

Die Frauenbeauftragte der Stadt Stuttgart (nicht nur dieses lausigen Schwabennestes) ist gleichzeitig die Gleichstellungsbeauftragte. Unter dem Stichwort “Männerbeauftragte(r)” findet man nur jenen Zürcher, der schnell geschasst wurde.

Dumm nur, liebe FrauenbevorzugerInnen, dass nicht nur Euer Gendersprech lausig, sondern Ihr es auch in der Literatur nicht schafft, Frauen, wie gewünscht, ernstlich in die Vorhand zu bringen.

Das werdet Ihr, solange Männern kein Schreibverbot erteilt, auch in fünfhundert Jahren der “Girls’ Days” und vom Familienministerium geförderter kreativer Schreibkurse für Frauen, einseitig vergebener Preise, egal welchen Firlefanzes, nicht schaffen.

Ihr merkt noch nicht einmal, dass Ihr mit diesem ganzen Schiet Eure Schutzbefohlenen weitaus mehr schädigt, als jene, wider die Ihr antretet. (weiterlesen…)

Mrs Nittit

Donnerstag, 16. Mai 2013

Tut mir leid, aber jetzt langt es mir doch: Mrs World Big Tits hat sich vorsorglich, vor lauter Angst, ihre gesunden Möppel absägen lassen. Zur Mrs Nittit. Applaus vom Publiko. Ehrfurcht. Achtung. Vorbild für alle Frauen. Dekadenz im Endstadium.

Feigheit, dein Name ist Mann

Donnerstag, 16. Mai 2013

Öfter schon, eben wieder, hörte ich die Klage, dass Frauen sich noch so viel weniger gegen den Weltfinanzwahnsinn, die Kriegstreiberei, die technotronische Indoktrination von Kindern, und was an Irrsinn und Übeln mehr auf der Welt, stellten, als Männer.

Die Beobachtung als solche ist zwar sicherlich richtig; die Klage aber ist völlig unangebracht, ja naiv.

Ich kann mir dieses durchaus verbreitete Klagen, ja manchmal Jammern von Männern, die Frauen unternähmen gar so wenig, schwämmen bloß im Strome mit, nur dadurch erklären, dass diese, selbst wenn sie die Geschlechtergleichmacherei ansonsten ablehnen, ebenjener Propaganda unbemerkt eben doch in erheblichem Maße aufgesessen sind.

Wie kommt man (hier: Mann) dazu, von Frauen eine vergleichbare Risikobereitschaft und Führungsstärke zu erwarten, alswie von Männern?

Eine vergleichbare Fähigkeit zur klaren, überzeugenden Rede? (Ja: Frauen können gut reden, zumal viel, das ist bekannt. Wie viele aber sind wirklich fähige Rednerinnen?)

Wie viele Hildegards gab es in der Geschichte, wie viele siegreiche Amazonenheere?

Frauen an die Front, oder was?

Und die Männer machen dann für die Verwundetinnen die Krankenbrüder? (weiterlesen…)

Klug ist dumm, und dumm ist klug

Donnerstag, 09. Mai 2013

“Fair is foul and foul is fair”

Ich übersetze Shakespeare jetzt mal sehr frei, zeitgemäß: “Klug ist dumm und dumm ist klug”.

Klug, also dumm, sind die an ihren Schmerzphonen hangen; dumm, also klug, ist der Rest.

 

Von den neuen Aristokraten

Donnerstag, 09. Mai 2013

Eben wurde ich gefragt, ob ich wirklich eine Möglichkeit sähe, die Hölle abzuwenden. Angesichts der hypnotisierten Massen.

Ja und nein.

Ja, weil ich nur an zwei Dinge glaube: die Möglichkeit der Genesung und die Lernfähigkeit. (Wobei das deshalb schon recht eigentlich keine Glaubenssätze sind, weil ich beides schon gesehen habe, also darum weiß.)

Nein, weil ich nicht an die Hölle glaube. (Ich war zwar schon als Kind dort, aber das war nur meine persönliche Hölle, also nicht “die Hölle”.)

Indem nun der mich fragte kein jenseitiges Konzept ansprach, sondern vielmehr die Hölle auf Erden, in dem Sinne, dass man einen schmerzphongesteuerten (bald schmerzbrillengesteuerten) Weltsklavenstaat errichte, sage ich nochmal: Ja, ich sehe eine Möglichkeit, die Hölle abzuwenden.

Der Weg mag manchem beschwerlich erscheinen, nicht leicht fallen, aber er ist denkbar einfach: Es geht um denjenigen zum Selbst. Manche nennen es auch Identität. (weiterlesen…)

Frau Zschäpes Haare

Montag, 06. Mai 2013

Mehrere Gerichtsreporterinnen haben sich am ersten Tag des NSU-Prozesses offensichtlich fast nur gefragt, ob ihre Haare so gut gewaschen seien wie jene der Hauptangeklagten. Die vorher womöglich gar noch beim Gefängnisfriseur war.

Manchmal sind Weiber der Reihe nach so doof, dass einem das Mitleiden kommen könnte, wären sie dabei nicht so kleinlich, neidisch, lächerlich, idiotisch boshaft.

Was hätten die wohl geschrieben, hätte sich Frau Zschäpe die Haare nicht gewaschen gehabt?

Was kann das Land dafür, sollte Frau Zschäpe schönere Haare haben, als irgendwelche Journalistinnen? (weiterlesen…)

“Verschwörungstheoretiker” und “Rechte”

Samstag, 04. Mai 2013

Es ist also lustig wie traurig, zu beobachten, wie armselig sich sogenannte Verschwörungstheoretiker von “rechts” abgrenzen, “Rechte” hinwiederum von Verschwörungstheoretikern.

Was für eine armselige Posse!

“Mit denen da, mit diesen Spinnern, oft auch noch Linke, haben wir nichts am Hut!” – also erschallt es von drüben.

“Mit denen da, mit Nationalisten, mit Rechten, haben wir nichts am Hut!” – also erschallt es von hüben.

Abweichler haben drüben wie hüben kaum eine Chance.

Es erscheint fast müßig, zu überlegen, welches der beiden Lager sich dabei einfältiger verhält. Jeweils regiert die Angst vor irgendeinem Pranger. (Michael Winkler immerhin schreibt jede Woche einen; er gehört aber auch keinem dieser beiden Lager an.)

Unterm Strich aber, persönliche Meinung, bin ich geneigt, die Rechten für die Dümmeren zu halten. (weiterlesen…)

NSU-Prozess: Das Gemisch (II)

Donnerstag, 02. Mai 2013

Der Zschäpe-NSU-Prozess trägt schon vor seinem offiziellen Beginn kafkaeske Züge.

Als mir  der Kafka-Vergleich eben einfiel, suchte ich, ob er schon gefallen sei, und fand, schon vom 4.4. (!) dies, den schon eingänglichen Aberwitz im Umgang mit der (bereits akkreditierten) Presse beleuchtend:

http://www.br.de/nachrichten/tagesschau/nsu-prozess-presse-kommentar100.html

Es ranken sich immer mehr erklärliche, teilerklärliche und unerklärliche Rechtsbeugungen und -brüche, merkwürdige Vorgänge um diese Sache, inzwischen werden Plätze verhökert, wie als ob einer des letzten Bieres dem Lose nach einen Humpen noch gewonnen hätte, also, dass man den Eindruck bekommen kann, eine eigentliche Untersuchung der Sache sei völlig nebensächlich.

Andererseits läuft die Maschinerie nicht so selbstverständlich und reibungslos wie bei Kafka. (weiterlesen…)

Konstantin und der Abgender

Samstag, 27. April 2013

Konstantin, dem nach seinem ersten dionysischen Abende zu Würzburg klargeworden war, dass der dortigen Universität ein also schicklicher wie nachhaltiger Besuch abzustatten sei, durchstreifte zunächst ein wenig die Räumlichkeiten, indem er sich als wie ein Altstudent oder Doktorand führend, am Röntgen- und Sanderring, stadtaus am botanischen Institut wie am Hubland umtat, den richtigen Ansatz- und Angriffspunkt auszuerspähen.

“Oha!” – Was fand er da?

Einen kleinen, fast unschuldigen Aushang des Inhalts, dass am heutigen Abend um 19.30 Uhr im Zuge des Studium Generale am Sanderring ein berühmt schwuler Gastdozent, Mister Pete Reuben Randolf Dooley, zum Thema “The Genes Of Gender Studies” im großen Hörsaal einen englischsprachigen Vortrag mit anschließender offener Diskussion abhalten werde.

Das gefiel Konstantin natürlich, indem er den Entenbraten doch schon ziemlich abspaziert hatte, gar wohl, denn also würde er sich nur nochmal über einen Gerupften mit zwei oder drei Brezeln, einen geruhsam dazu genossenen Silvaner im rechten Biergarten, hermachen müssen, den Kamm zwischendrein mal angewendet, einem womöglich also lustigen wie zielführenden Abend entgegenzusehen.

Dummerweise, so schien es zunächst, sozusagen, redete sich Konstantin mit einem theoretischen Physiker und dessen Freundin, einer philosophisch sehr bewanderten Altphilologin, deromaßen fest, dass er doch zwei Silvaner trank und auch noch eine gute halbe Stunde zu spät beim Vortrage eintraf, alswo er sich ganz schräg hinten oben diskretest noch dazusetzte.

Er kam genau richtig. Das Männlein da unten hatte sich in eine Art der merkwürdigsten Ekstase geredet, es war, wirr wie alles war, klar, dass es sich binnen kurzem zu einem Entscheidungssatze hinansteigern werde, einem Schlachtrufe, einem Mantra, zur Quintessenz seiner Blödheit hin. Und natürlich kam der Satz schließlich auch. (Es setzte noch ein etwas extrapeinliches retardierendes Moment an, kam dann aber doch, wie zu erwarten, zum Hauptergusse.)

“Gender mens, gender means you are somebody!” (weiterlesen…)

Keine Dulcinea bitte!

Mittwoch, 24. April 2013

Grade sah ich mich (nur um zu sehen, ob ich so das Haus verlassen könne, sonst mache ich das aus guten Gründen, außer beim Rasieren, nur sehr selten) im Spiegel an und dachte spontan: ‘Mein Gott, guck dir den an, mindestens eine Rasur und etwas mehr Contenance könnte nicht schaden.’

Wie bringt es einer, der doch am Abend vorher keine zwei Flaschen Absinth getrunken, fertig, noch am Nachmittage so auszusehen?  (Ich hätte wirklich nicht – bin ich ein Weib? – in diesen blöden Spiegel sehen sollen.)

Zuerst kam ich auf den Gedanken, dass Denken die Schönheit (selbst die s e h r relative) nicht befördere, verwarf diesen dann aber, zuwenigst aus Trutz.

Den Spiegel verantwortlich zu machen, verwarf ich noch schneller.

Sodann kam ich auf die Idee, dass es mir der Lust fehle.

Das erklärte die Sache aber auch nicht. Es mag mir zwar nicht selten der Lust fehlen, zu spülen, putzen und aufzuräumen, grundsätzlich aber leide ich nicht an Lustfehl.

Da ich von gestern auf heute kaum zehen Jahre älter geworden sein kann, mir in dieser Zeitspanne keine üblere als die übliche Unbill zuteil ward, kann es fast nur noch daran liegen, dass ich (abgesehen von den zu stutzenden Barthaaren) zu schlecht, zu pessimistisch hinschaute.

Keine allzuüblen Träume, Mephistopheles, dessen ich mich ja gerade, den Faust erklärend, wieder mehr beschäftige, als ihm wohl lieb, traute sich erst recht nicht an mich heran, sich noch mehr meines Spottes einzuhandeln, womit normalerweise nur noch eine andere vernünftige Erklärung bliebe, nämlich jene, dass ich unglücklich (oder überhaupt) verliebt sei.

Davon weiß ich aber auch nichts.

Bin ich jetzt schon in eine verliebt, ohne dass ich das mitbekommen hätte?

Bei näherer Betrachtung wird man wohl eingestehen müssen, dass es selbst derlei idiotisch-tragische Fälle wohl schon gab.

Hülfe es mir jetzt, herauszufinden, wie sie heiße?

Meist schadet es der Genesung, wenigstens dem Arzte, der ja auch von etwas leben will, nicht, zu wissen, woran der Patient leidet. Sollte ich aber tatsächlich verliebt sein, so wäre ich mir da nicht so sicher.

Wäre es nämlich so, so wäre es sehr wahrscheinlich besser, ich vergäße es einfach, was weitaus schwerer fiele, wüsste ich, in welche konkrete Dulcinea.

Also gut: Ich weiß es nicht und will es auch lieber nicht wissen.

Alles war nur eine momentane psychische Belastungsstörung, ich gehe nachher zum Lidl, rasiert, wie als ob nie etwas gewesen wäre.

Dunkelheit wirft keinen Schatten!

Dienstag, 23. April 2013

“Licht wirft keinen Schatten.” – ???

Dies Esoterem hört sich ebenso schön an, wie es dumm. (weiterlesen…)

Gold? Solange das Weltnetz nicht abstürzt…

Sonntag, 21. April 2013

Was den Preiseinbruch des Goldes anlangt, lallt und lügt einer dümmer als die andere. Es ist glatt zum Lachen. (Links, Zitate und sachliche Erörterung folgen. Oder auch nicht.)

Wir machen uns also erst einmal einen Spaß daraus. Immerhin mangelt es dazu ja nicht an Verschwörungstheorien, solchen, die all diese, da ja prinzipiell idiotisch, ins Reich der Paranoia verweisen, während sie selber, das wohl eher nicht einmal merkend, welche verbreiten. Dazu falsch rechnen, Entscheidendes übersehen oder unterschlagen.

“Wie kam Gold zum höchsten Werte? – Es schenkt sich immer.” (Ein wohl nicht ganz genaues, zuwenigst vollständiges Gedächtniszitat aus Nietzsches “Also sprach Zarathustra”. Hehe.)

Alles ist: wie üblich. Die einen rätseln, die anderen, auch wenn sie das Gegenteil “gewusst” (hähähehe!) haben, noch vor kurzem, all die Obersanderanalysten und Anlageempfehler (die immer gewinnen, weil es egal ist, für welchen Schwachsinn sie ihre Provisionen kassieren), sind mal wieder schlauer, als der Rest. (Vielleicht werde ich mir doch nicht nicht die Mühe mit all den Zitaten usw. machen. Es ist Sonntag, und es wird mich voraussichtlich keiner auch nur halbwegs anständig dafür bezahlen.)

Immerhin hatte ich mal wieder als einziger recht, indem ich den Golduntergang als vor dem Weltuntergang eintreten werdend prophezeite. (Die Suchfunktion oben rechts bringt Sie zum Nachweis, es sei denn, das Weltnetz stürzt auch noch ab. Bin Laden lebt.)

Ich hätte es als Schakal genauso gemacht. Bei 1600 verkaufen, um 1300, wenn es gut läuft, gar um 1000 oder 800 wieder aufgekauft. Von irgendwas muss man schließlich leben.  (Gegen 10 000 Euronen Vorkasse bekommen sie hier eine todsichere Anlageempfehlung, Preis freibleibend.) (weiterlesen…)

Femasterstan hat oder heuchelt Not

Donnerstag, 18. April 2013

Nicht mehr über lange, und der Feminismus wird sich zutode gesiegt haben.

Überall nur noch verständnisvolle Schwule, winselnde Softies, Ritalinkrüppel, Quotenmänner, Masochisten, Halbdebile, androgyne Models, Colatrinker, promiskuitive, stotternde, bisexuelle Psychiater, Penner, Egoshooter, Krankenbrüder, Stricher, Bettler, Tofuoten, Blaukreuzler, Bindensammler, Arschnasen, Sinnsucher, Endinkarnierte, Lummel, Waschlappen, Lohle, Lellabebbel, Hypoaktive, Masturbanten, Sterile, Allergiker, Schlüpferschnüffler, Anustätowierte, Hirngepiercte, Mentalasylmönche  und -äbte, Rettichschnitzler, Laberbacken, Rübsamenzähler, Grünenwähler, Pinscher, Suppenstrullis, Winsler, Abdecker, Orangenhautpinsler, Sackhüpfer, Makramee-Knüpfer, Maue, Simpel, Wimpelstreichler, Leichtererseichter, Notkehlchen, zusammengebrochene Rikschafahrer, blasse Lakaien und Kotaulehrer, Bildzeitungsverweser, Hormonstandsableser, Battel und Geschwattel, kappenlose Ümpfschlümpfe, Röstitröster, Lalleinweiser, Welkreiser, Buben ohne Spitzle, Abgespätzelte, Talsohlenvermesser.

Das ist an sich schon trist. Aber es kommt noch schlimmer. (weiterlesen…)

Vom Wachsen der Neuen Mitte

Donnerstag, 18. April 2013

Inzwischen hat das allusurpatorische Globalistengesindel tatsächlich ein ernstzunehmendes Problem. Immer mehr Linke werden – vereinfacht ausgedrückt – national, also rechts, und immer mehr Rechte werden international, also links.

Die Mitte, jene pseudoliberale, von den Globalisten gehätschelte Mitte, dünnt nicht nur immer weiter aus; es droht gar deren Statusverlust, dass sie noch verbreiteter denn ohnehin schon, als rückstandig, randständig gesehen wird, und zwar egal, wie sehr die Schafsmedien deren vorgebliche Vernünftigkeit tagtäglich preisen.

Immer häufiger sieht man Libertäre, echte Konservative, Sozialisten, Patrioten, wirkliche Menschenrechtler, Christen, Nietzscheaner, weiß der Deibel was für traditionell kaum Zusammenzuführende, auf gemeinsamen Podien, erörternd, wie die Hydra entmachtet werden könne.

Die allfälligen Vorwürfe von Seiten der Systemmmedien, man pflege, da eine bessere, gerechtere Geld- und Wirtschaftsordnung anstrebend, Nazi-Gedankengut, träume internationalsozialistischer Spinnerei, sei bestenfalls geistig etwas minderbemittelt, greifen immer mehr ins Leere. Man kennt diesen immergleichen Geifer wider jeden, der es auch nur wagt, öffentlich daran zu denken, dass, wie sich aus der herrschenden totalen Finanzschakalerei, in der Gewinne global zugunsten weniger privatisiert, Verluste auf dem Rücken aller sozialisiert werden, zu befreien sei. Immer mehr Menschen lassen sich von dieser offenkundig orchestriert gesteuerten Hetze nicht mehr entscheidend beeindrucken.

So wächst die Neue Mitte täglich. Und die alte wird immer seniler, lächerlicher, fackt in ihrer Idiotie, mit verdrehten Augen senil, ihren wirtschaftspolitischen Rollator ans eigene Ende schiebend, sichtbar immer weiter ab. (weiterlesen…)

Ein gefühliger Weibsblog

Donnerstag, 18. April 2013

Bin eben mal wieder auf einen sentimentalen Weibsblog geraten.

Nicht ein Gran Relevantes, aber den Leuten, wohl auch Männern, wie man an den Kommentaren sahe, gefällt’s.

Letztere überfliegend – ich war schonmal dort, und es war kaum anders – fand ich nicht eine Aussage von Gehalt: Jede fühlt mit jeder und jedem und jeder mit jeder und jedem, und das scheint so gut zu tun, dass einiges zusammenkommt.

Ich frage mich natürlich, wie langweilig es Leuten sein muss, dass sie sich derlei zum Steckenpferde machen. (weiterlesen…)

Vom Scherbenzertreter (III)

Sonntag, 14. April 2013

Ja, ich will und werde eben noch mehr Scherben zertreten.

So können sie nicht mehr so leicht tiefe Wunden schlagen, hiemit als Waffe dienen, zudem umso leichter eingeschmolzen werden.

Es fällt mir leicht, die Religionsscherben zu zertreten. Denn ich bin der Böse. Ich habe noch nie jemanden abrahamitisch geliebt. Also keine ewigen Heiligen Flüche verteilt, keinem den Penis verschnitten, kein Kind vor einen am Kreuze für dessen Sünden gestorbenen Gott geführt, oder ihm mit der Hölle gedroht, eines zum symbolischen Vampirismus und Kannibalismus als glaubensnotwendig manipuliert.

Ja, ich bin der Böse, der Scherbenzertreter, der solcherlei nützliche Weihehandlungen zertritt. (weiterlesen…)

Vom Monotheismus, dem Subjudentum, falschen Patrioten und dem Scherbenzertreter (II)

Sonntag, 14. April 2013

Der Monotheismus ist die verhängnisvollste aller religiösen Vorstellungen.

Es schafft nämlich so gut wie keiner, der ihm anhängt, egal, was er erzählt, sich Gott eben doch nicht als eine wesenhafte Entität vorzustellen.

Daraus folgt Angst. Also der schlimmste aller Geisttöter.

Jene, die sagen, Gott sei irgendwie Alles, schleichen nur wie die Katz’ um den heißen Brei: denn, wäre dies so, so könnte man logischerweise einfach sagen, man glaube an Alles, hiemit nichts Besonderes, letztlich an gar nichts.

Die Juden haben die Sache am klügsten angefangen, weshalb sie in Sachen Monotheismus auch die Chefs. Sie haben den einen Gott konsequent zu einer sehr personal agierenden Wesenheit gemacht, dabei deren Namen als unaussprechlich festgelegt. Das mag man verwerflich finden; es ist aber weitblickende, da den menschlichen Geist bannende, intelligente Theologie.

Christentum und Islam, jene subjüdischen Ableger, sind daran gemessen geradezu lächerlich. Hier eine klare Struktur und Hierarchie, dort ungefähres, in sich stets widersprüchliches Geschwätz. Christen und Moslems merken noch nicht einmal, obzwar dies so offenkundig wie die heutige Frühlingssonne über Stuttgart, dass es ihre Konfessionen ohne das Judentum gar nicht gäbe, sie von jenem geistig vollauf abhängig.

Egal, was von Jesus Christus richtig oder falsch überliefert, egal, was sich Mohammed im Wüstendelirium noch dazu eingeben ließ oder einbildete: Letztlich sind beide Glaubensrichtungen durchtränkt vom Judentum, eben subjüdisch. (weiterlesen…)

Meinungsfreiheit: Granatenmäßig garantiert (II)

Samstag, 06. April 2013

Man erzählt den Kindern an den Schulen immer noch, die Verfassung garantiere Meinungsfreiheit. Wobei natürlich schon das mit der Verfassung eine Lüge ist, denn das Grundgesetz ist klariter keine Verfassung.

Dabei muss man den meisten Lehrern zugute halten – oder auch zuschlechte, wie man’s nimmt – , dass sie glauben, was sie sagen. Glauben sie es nicht, so wissen sie doch, dass sie ihren Schülern diesen doppelten Schwindel nicht entdecken dürfen.

So gesehen könnte man sagen, dass alle Staatsschullehrer entweder Träumer, Idioten, Gehirngewaschene usw. sind, oder aber korrupt, Feiglinge, die ihre Schüler belügen.

Ist mein Urteil zu hart? Wenn ja, warum?

Soll ich noch die Politiker der Blockflötenparteien beiziehen, unsere Wirtschaftsführer, Bänker gar? (weiterlesen…)

Pages: Prev 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ...39 40 41 Next