Archiv für die Kategorie ‘Idiotenkabinett’

Jung, der Doof

Samstag, 05. September 2009

Soll ich es für Vorsatz halten, dass mit diesem unsäglichen Jung ausgerechnet der Dümmstmögliche zum Kriegsminister in Kriegszeiten gemacht wurde?

Mag in der Tat sein, dass die offenkundige Einfalt des Hessen entscheidend zu seiner Ernennung führte.

Dieweil will ich aber nach Monaten der Abstinenz wieder einmal eine eigene kleine Verschwörungstheorie aufstellen, denn die Dinge nehmen einen merkwürdigen Verlauf. (weiterlesen…)

Wir haben…äh…die Merkel

Donnerstag, 03. September 2009

“Wir haben die Jugend. Wir haben die Ideen. Wir haben die Erfahrung. Wir haben die Menschen. Wir haben die Kraft”: Vielleicht habe ich nach einmaligem Sehen des CDU-Spots etwas vergessen, das CDU-Deutschland noch hat, aber leider empfinde ich an der Kraft der CDU nicht die rechte Freude.

Auch der Spot mit Merkel ist eine Art Politschnulze, die nur Millimeter von der unfreiwilligen Satire entfernt angesiedelt ist.

In beiden Filmchen erfolgt nicht eine einzige konkrete Aussage, wie Politik zu gestalten sei; (weiterlesen…)

Hurensöhne

Donnerstag, 03. September 2009

Richard Holbrooke, Obamas Afghanistan-Supervisor, erklärt bezüglich der massiven Wahlfälschungen im Lande: “Unregelmäßigkeiten bei Wahlen gehören zu einer Demokratie.” (FAZ von heute)

Der Mann hat wirklich Humor wie Gleichmut gepachtet. Alle Wahlfälscher der Welt werden das Zitat aus so berufenem Munde erfreut im Schatzkistlein verwahren, sämtliche Vorwürfe gegen Iran lösen sich so nach US-Maßstäben in Luft auf.

Dieses Demokratie-Rezept für Despoten und Tyrannen gilt aber natürlich leider nur für solche, die Amerika genehm sind, der Rest hat Pech. (weiterlesen…)

Schuldgeld fürs Mördergas

Samstag, 29. August 2009

Zu der ganzen Treibhausgas-Erderwärmungsgeschichte noch ein Zwischenruf, einmal nur die sprachlich-logische Seite betrachtet.

Man hat aus dem unschuldigen, für unser Leben unentbehrlichen Pflanzennährstoff Kohlendioxid, dessen ausreichende Verfügbarkeit so wichtig ist wie Wasser, ein böses Gas gemacht, den Klimakiller Nr. 1.

Eine aberwitzigere Bezeichnung, ernstgemeint, hätte man wohl kaum unter die Leute bringen können; und doch wurde sie schnell geläufig.

Aber im Russland des neunzehnten Jahrhunderts gab es auch die christliche Sekte der Kastraten, die sich selbst entmannten, da nur so die todsündliche Quelle des verworfenen Erdenlebens als sicher auszutrocknen schien. (weiterlesen…)

Shakespeare befruchtet Wien

Donnerstag, 27. August 2009

Ich war im Wiener Burgtheater. Die Schauspieler gaben sich redlich Mühe. Sie mussten sich gegenseitig fesseln, anfressen, peitschen, Fruchtwasser, Urin und Menstruationsblut trinken, ihren eigenen frischen Kot verkonsumieren, vorwiegend anal kopulieren und in den Begattungspausen mit verschiedenen europäischen und asiatischen Gemüsesorten in den jeweilig interessanten Körperöffnungen über die Bühne mäandern, unter den Tönen eines verrappten “Freiheit schöner Götter Funken”, Faunengrunzen, akustischen Ejakulaten von angestochenem Federvieh, Hubschraubergeknatter und olfaktorisch deutlich merklichem zusätzlichem Einsatz von Schwefelwasserstoff und Buttersäure. (weiterlesen…)

Irdische Gnade

Donnerstag, 27. August 2009

Ein deutscher Christ, ein arabischer Moslem und ein aschkenazischer Jude diskutieren im Fernsehen die Lage der Nation. Letztere beklagen sich im Wechsel über Antiislamismus und Antisemitismus. Der Christ gibt sich dazu schwer betroffen und leistet Abbitte.

Plötzlich kommt es trotzdem zum Streit. Der Moslem ärgert den Juden mit Gaza, dem Libanon, der Nakba (der Vertreibung und Ermordung der Palästinenser), nachdem jener den Moslem damit aufgebracht hat, die Muselmanen versuchten sich perfid in einer Opferrolle, die ihnen nicht zustünde.

Der entsetzte Christ bekennt sich sofort als an der Eskalation schuldig und versucht, damit die Lage zu beruhigen. (weiterlesen…)

Niemals!

Montag, 24. August 2009

Ich muss aus dem Gedächtnis noch bruchstückhaft einen kleinen Nachtrag einsammeln.

Wieder irgend so ein T-Hemdträger wurde diesmal mit dem Schriftzug “Blood and Honor” zunächst verurteilt und dann doch freigesprochen, wenn auch nicht endgültig.

Verurteilt wurde der Typ, weil das auf Deutsch “Blut und Ehre” bedeutet und ob seiner Benutzung in der Hitlerjugend als NS-Spruch gilt. (weiterlesen…)

2009

Montag, 24. August 2009

Eigentlich kenne ich den Trick, dass eine Sache das nicht sei, was sie ist, traditionell aus der Freimaurerei und ähnlichen Schwarzbuden.

Ob nun Verteidigungsminister Jung sich seine Sporen, später einmal einen Krieg als Friedensdidelduundtatüt zu verkaufen, in einer hessischen Hinterloge verdient hat oder nicht, ist unerheblich; eine kriegerische geostrategische Landnahme wird als Rettungs- und Selbstschutzmaßnahme dargestellt.

Obama, der Halbjahresheiland aller Blöden und Besoffenen, weitet die Kriege in Afghanistan und Pakistan systematisch aus, schuldenfinanziert.

Israel baut im Westjordanland Siedlungen, als ob in Deutschland ein Zementverschenkungsverbot ab dem 1. 1. griffe.

Zum Glück gibt es bei uns nur Friedensparteien.  Alle demokratischen wollen den Frieden über Krieg erlangen, dagegen die nichtdemokratischen über Frieden.

Demokratisch gesehen, kann man also nur eine Kriegspartei wählen, wenn man den Frieden will.

Der Beischlafpsycho

Montag, 24. August 2009

Nach dem vorigen Beitrag  zur “Beischlafpsycho” fällt mir eben ein, was wohl das deutsche Feuilleton über eine schmachtende Kommissarin sagen würde, die des übermäßigen Trinkens verdächtig einem Polizeipsychologen ausgeliefert wäre, der sich unmittelbar auf ihre bekannte sexuelle Austrocknung und direkte Geneigtheit mittels Lockangeboten stürzte, um die Bettelnde dann kühle abfahren zu lassen, und das arme Weiblein ließe es ob Heilserwartung auch noch mit sich geschehen. (weiterlesen…)

Die Beischlafpsycho

Montag, 24. August 2009

Gestern sah ich den neuen Tatort “Mit ruhiger Hand” circa ab der 25. Minute. Der Böse (Starchirurg) ist ein Säufer, sein Sohn ein Säufer, und – wer hätte es gedacht – selbst der Kommissar Ballauf (Klaus J. Behrent) steht unter Verdacht, ein Alkoholiker zu sein, weswegen er zur Polizeipsychologin muss.

Die wiederum “therapiert” den armen Polizisten mit dem mangelnden Liebesglück, von dem sie genau weiß, wie scharf er auf sie ist, damit, dass sie ihn mit Beischlafangeboten quält, die sie dann flugs relativiert, sobald der arme Kerl das Gibbern anfängt, wofür sie ihn auch noch maliziös aufzieht. (weiterlesen…)

Go Steini, go!

Samstag, 22. August 2009

Jetzt hat Steinmeier doch den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan versprochen, wenn er denn Kanzler werden sollte.

Eine klare Perspektive bezüglich Dauer und Ende des Einsatzes müsse her. Ein konkretes Datum für den Abzug zu nennen, hält er allerdings für “unverantwortlich”.

Der zage Chefdiplomat will also eine klare Perspektive, aber bitte nicht konkret. Immerhin unterbietet er mit seinen höchstens zehn Jahren bereits den Verteidigungsminister, der seine überragende Intelligenz und Führungskompetenz eben mal wieder dadurch unter Beweis gestellt hat, dass er Karzai vorzeitig zum Wahlsieger erklärte.

Wer bietet weniger?

Alle Landser in Deutschland zuhause bei ihren Familien unter dem Weihnachtsbaum, biete ich als extraordinärer Notkanzler. Yes we can: Go home!

Derweil macht sich Westerwelle auf seine spezielle Art lächerlich: Man verteidige dort Deutschland “gegen Terroristen, die uns auch schon deshalb ans Leder wollen, weil bei uns Männer und Frauen gleichberechtigt sind”.

Wirklich? Ist der gemeine afghanische Bauer über unser Lotterleben so empört, dass er, sobald ihn die Bundeswehr nicht mehr daran hindert, seinen einzigen Esel sattelt (weiterlesen…)

UN-Wahlfarce

Freitag, 21. August 2009

Stern. de geht in seiner heutigen Reportage “Massiver Wahlbetrug in Afghanistan” von drei bis fünf Millionen gefälschten Wahlkarten aus.

Geht man nun weiterhin von der offiziellen Zahl von 15 Millionen Wahlberechtigten sowie einer Wahlbeteiligung von 40% aus (letztere Zahl natürlich besonders mit Vorsicht zu genießen), so ergibt sich mathematisch, dass bei 6 Millionen abgegebenen Stimmen zwischen 50% und 80% dieser Stimmen auf die gefälschten Wahlkarten entfallen.

Zu so einer Wahl hat der Weltsicherheitsrat allen Grund zu gratulieren, denn immerhin ergibt sich im Umkehrschluss, dass zwischen einem Fünftel und der Hälfte der Stimmen korrekt abgegeben wurde und vielleicht sogar mitgezählt wird.

Wahrscheinlich, sagt man sich wohl, drückt die Fähigkeit zum Wahlbetrug nur die wahren Kräfteverhältnisse im Lande aus, die dadurch in der Wahl effektiv widergespiegelt werden.

Damit hat alles seine Ordnung.

Hurra, dass wir das bezahlen dürfen!

Hurra, dass unsere Soldaten dafür bluten und sterben!

Hurra, dass wir nicht gefragt werden!

Krüner Krieg

Donnerstag, 20. August 2009

Nach einiger Überlegung bin ich zu dem Schluss gekommen, dass eine schwarz-grüne Koalition mit knapper Mehrheit im neuen Bundestag eine sehr gerechte Lösung darstellen könnte.

Guttenberg, der adelige Held aus Hinterfranken, bleibt auf Schulden und Steuersenkungsversprechen sitzen, während Trittin, der schlagfertige Bremer Stadtmusikant, den Deutschen sein lyrisches Entflammen für das achte Jahr (“bringt in China Glück”) Krieg in Afghanistan als fahrender Ritter der Vernunft, als Bänkelsänger der Treue und Ehre, als Troubadour deutscher Tapferkeit und deutschen Blutes huldvoll darbieten darf.

So bekommen genau die Richtigen, was ihnen zusteht. (weiterlesen…)

Demokratie in Höchstform

Donnerstag, 20. August 2009

Was ist der Unterschied zwischen Wahlen in Afghanistan, Iran und Deutschland?

In Afghanistan gibt es schon vor der Wahl zwei Millionen Wähler mehr, vor allem Frauen, als es gibt, und ein Großteil der Stimmen ist bereits am Schwarzmarkt von Familienoberhäuptern und Stammesältesten und Warlords an den Präsidenten verkauft. Die UNO finanziert die teure Veranstaltung, welche von der NATO geschützt wird. (weiterlesen…)

Der Messias

Mittwoch, 19. August 2009

Ich habe eine neue Aufgabe für die Hollywood-Helden, nachdem mir deren masturbatorisch-imaginäre Nazischlächterei inzwischen auch zum Halse heraushängt und ich nur der zeitgeistesgeschichtlichen Pflicht halber darüber noch regelmäßig berichte.

Morgen ist nämlich nicht nur Kino-Premiere für die Hinter-den-Linien-Schlächter in Deutschland, sondern, wie irgendein Erzteufel beschlossen hat, es wird auch die Wahl im inglouriösen Afghanistan abgehalten, in der sich tapfere amerikanische Partisanen nun überlegen können, ob sie lieber die Stimmenaufkäufer des Präsidenten skalpieren wollen oder dessen Widersacher. (weiterlesen…)

Geile Rolle

Mittwoch, 19. August 2009

BILD: “Wie ist es mit Brad (Pitt) Nazis zu töten?” (In ‘Inglourious Basterds’)

Til Schweiger: “Na Super! Das wollte ich schon immer mal machen. Der deutsche Nazi-Killer Hugo Stiglitz ist einfach so eine geile Rolle, eine der besten im ganzen Film.”

Hoffentlich hat der Schweiger nicht im ralligen Übereifer einen Wehrmachts-Opa mitgemeuchelt, denn dann läuft er jetzt in noch einem falschen Film herum und glaubt nur noch sich selbst und seiner geilen Rolle, dass er tatsächlich einmal geboren worden sei.

Hat Til der Tor sich zum Untoten umgetötet?

Nazi-Knaller

Mittwoch, 19. August 2009

Brad Pitt, der Skalpjäger in Tarantinos “Inglourious Basterds”, schmäht inzwischen “Operation Walküre” mit Tom Cruise als Stauffenberg als lächerlichen Film, während Meister T. sich über die britischen Schauspielergrößen, darin Nazis mimend, lustig macht.

Im morgigen Stern schwadroniert Pitt gar davon, Tarantinos Film habe dem Thema Zweiter Weltkrieg im Kino “jetzt einen Deckel auf den Topf gesetzt”. Weiter: “Mit den Basterds ist zu dem Genre alles gesagt. Der Film zerstört alle Symbole. Die Arbeit ist gemacht, Ende der Geschichte. ” Überdies sei der Film unerhört fortschrittlich, in drei Sprachen, das habe Kraft, und er sei “der erste Schritt in die Zukunft des Filmemachens”.

Jetzt wird es richtig lustig. (weiterlesen…)

Der katholisch-schwule Held

Samstag, 25. Juli 2009

Vor ein paar Tagen erschien im Bayern-3-Radio ein homosexueller katholischer Ex-Priester als Held in der Abendsendung.

Sein Heldentum bestand darin, dass er sich nach zehn Jahren Priestertum dahingehend “geoutet” (allein die Wortbildung ist schon völlig daneben) hatte, dass er einen Lebensgefährten habe und seine Beziehung mit demselben nicht länger verheimlichen wolle.

Da der rührige Held sein Schwulsein, soweit dies zu erfahren war, nicht erst im Prieserseminar unter der Ägide der katholischen Kirche entwickelt hatte, kommen bezüglich seines gar so bewundernswerten Mutes, eine eigene Radiosendung wert, doch ein paar Fragen auf.

Erstens: Wieso wurde der Mann katholischer Priester, wohlwissend darum, dass Homosexualität von dieser Kirche abgelehnt wird? Etwa, weil er wusste, dass diese dort verlogenermaßen in Wirklichkeit geduldet würde? Oder gar, weil er sich ausrechnen konnte, dort auf nicht wenige Gleichgesinnte zu stoßen? (weiterlesen…)

“Tod…!” (dem Friedensnobelpreis?)

Montag, 20. Juli 2009

In der heutigen Ausgabe des SPIEGEL wird die Teheraner Rechtsanwältin und Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi, 62, zu den Ereignissen in ihrer Heimat befragt.

Zur jüngsten regierungskritischen Freitagspredigt und deren Bedeutung für die “Reformbewegung” äußert sie sich eingangs wie folgt: “Es war ein geradezu historisches Ereignis, und zwar nicht nur für Iran, sondern für die ganze islamische Welt, weil so viele Menschen aus der Protestbewegung an diesem Freitagsgebet teilgenommen haben. Auch die Parolen waren wichtig. Die Versammelten riefen erstmals ‘Tod China!’ und ‘Tod Russland!’, sie verdammten damit die beiden wichtigsten Länder, die Teherans Führung unterstützen, zum Beispiel in den Vereinten Nationen. Die Bevölkerung hat durchschaut, wer auf der Seite dieses Regimes seit Jahrzehnten steht – zwei Länder, die selbst massiv die Menschenrechte verletzen.”

Eine atemberaubende Aussage.

Man darf mir wohl glauben, dass ich noch nie etwas für islamistische Eiferer übrig hatte, auch nicht für ihre Parolen “Tod Israel!” oder “Tod den USA!”, wo und von welchem gesteuerten oder spontanen Mob auch immer skandiert.

Auch die Menschenrechtsverletzungen durch Israel und die USA rechtfertigten solches für mich nicht!

Aber “Tod China!” und “Tod Russland!” soll ich jetzt etwa gut finden? Geht’s noch? (weiterlesen…)

Verfassungsschutz wählen?

Mittwoch, 15. Juli 2009

Ich wurde gefragt, ob ich die NPD wählen wolle.

Ich verneinte und nannte auf weitere Nachfrage höflich Gründe.

Danach dachte ich aber noch einmal nach, wie das so meine bedenkliche Art ist, und kam auf einen Gesichtspunkt, der mir zwar schon lange im Hirn herumgeistert, denn ich indes zuvor in dieser Trennschärfe nicht erfasst hatte.

Da bekanntlich ein großer Teil (nur in Köln und Berlin weiß man wer und den genauen Prozentsatz) der führenden NPD-Leute für den Verfassungsschutz tätig ist, jedenfalls mehr Führungspersonal als in jeder anderen zugelassenen Partei, wählte ich doch mit der NPD den Verfassungsschutz gewissermaßen selbst, drückte also am besten meine verfassungsmäßig-demokratische Gesinnung aus und hülfe damit der guten Sache mit dem größten Nachdruck.

Der Gedanke, in meiner Verfassungstreue so weit zu gehen, bereitete mir natürlich Bauchschmerzen; indes wäre es mir doch eindeutig durch keine andere Partei möglich, mehr Verfassungschutz zu wählen und demokratisch zu befördern als durch diese.

Mir wurde ein wenig schwindlig bei dem Gedanken, das gebe ich unumwunden zu. (weiterlesen…)

Sprachmord II

Samstag, 11. Juli 2009

Zweites Hissen:

Ein Mann, dessen Einfalt darin bestanden haben mag, dass er als NPD-Funktionär nicht für den sogenannten Verfassungsschutz tätig war (oder etwa doch? – das wäre genial, denn dann hätte der Steuerzahler nicht nur ungefragt dafür bezahlt, dass “Volksverhetzung” begangen und verurteilt wurde, sondern auch noch die darauffolgende Geldstrafe…), trug tatsächlich ein T-Hemd mit der Aufschrift “die Fahnen hoch” und wurde dafür zu 1750 Euro Geldstrafe verurteilt, bestätigt vom sogenannten Verfassungsgericht.

Die Kommentierung des Aberwitzes wie der Chuzpe der Begründung der Aufrechterhaltung, der H o c h h a l t u n g dieses Schandurteils hebe ich mir für den nächsten Samstag auf, für “Sprachmord III”.

Heute will ich einfach einmal ganz unschuldig fragen, was selbst der fanatischste und paranoideste Hornochse an “die Fahnen hoch” oder “die Fahne hoch” als hetzerisch, gar volksverhetzerisch ansehen kann.

Denn, liebe Richter, sind Fahnen  h o c h  bereits generell verboten?

Dann lassen Sie sie alle einholen, Dekret,  r u n t e r ,  ALLE,  sofort, in ganz Deutschland wie auch in Afghanistan!

Sonst, wenn Sie das nicht anordnen, werden “die Fahnen  h o c h oben” bleiben, da wo sie hängen, weil Sie sie dort hinauf-, hochziehen lassen!

Eine Fahne, liebe Richter, ist ein Gegenstand, der rein eigentlich dafür erdacht und hergestellt wird, dass man ihn ” h o c h ” halte, ihn hisse,  n a c h  o b e n bringe, sonst ist er nutzlos!

Im Keller schimmelnd, den Motten zum Fraße im Schrank, eingerollt zwischen die Beine geklemmt,  in den Allerwertesten gesteckt oder mit dem Stoffe voraus im Schlamm versenkt, erfüllt eine Fahne ihren allgemeinmenschlich üblichen Daseinszweck nicht!

Dann ist sie des Feuers statt der Luft!

Also:

“V e r f a s s u n g s w i d r i g”  sei, eine  F a h n e  hochhalten, also ihrer  e i n z i g   l o g i s c h e n  Bestimmung zuführen zu wollen?

W I E   B I T T E  ?

Sind Sie noch zu retten?

Brauchen Sie wirklich elementare Nachhilfe in allgemeiner Bedeutungslehre?

Ernstgemeinte sozialpsychologische Betreuung?

Hilfe im Zustande des Irrstarrsinns?

G8-Gipfel: Die Sonne nicht gefragt

Donnerstag, 09. Juli 2009

Die Rechenkünstler vom Weltklimarat (IPCC) haben festgelegt, dass die Erderwärmung bis Ende des Jahrhunderts gegenüber der vorindustriellen Zeit maximal zwei Grad betragen dürfe und gleich dazu durchkalkuliert, wie sehr der Kohlendioxidausstoß durch den Menschen begrenzt werden müsse, um diese kritische Marke nicht zu überschreiten.

Als Unterüberschrift eines Artikels der ersten Seite der FAZ gewahrte ich denn heute auch bezüglich der Klimahelden des G8-Gipfels im italienischen L’Aquila: “Industrie- und Schwellenländer setzen der Erderwärmung eine verbindliche Obergrenze.” (!!!)

Ich habe nur deshalb nicht platsch rausgelacht, weil ich das Silentium-Gebot in einem Bibliothekslesesaal altmodisch ernstnehme.

Nicht erwähnt wurde im folgenden leider, wie unsere fürsorglichen Staatenlenker Terra in zähen nächtlichen Verhandlungen bis zum entgasten Sekt früh um Fünfe zum Einlenken bewegten, alle ihr auferlegten Verpflichtungen verbindlich zu erfüllen, indem sie unter anderem keine Vulkanausbrüche dulden, Pflanzen das Mehrwachstum durch erhöhte Kohlendioxidkonzentration per sonstigem Nährstoffentzug verunmöglichen werde, damit diese nicht von noch mehr klimakillenden Wiederkäuern gefressen werden können, sowie verschiedene weitere schwierige Punkte des Kontraktes. (weiterlesen…)

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