Archiv für die Kategorie ‘Idiotenkabinett’

NSA-Chief Keith Alexander: Das war’s dann wohl, Idiot

Sonntag, 10. November 2013

Ich muss jetzt doch schon nochmal lachen, dass einer der Öbersten von den Öbersten von den öbersten Abschakalen, Mr Keith Alexander, Chief der NSA, ein derartiger Idiot.

Das stimmt mich hoffnungsfroh. Und dies, obzwar ich bekanntermaßen normalerweise wenig mit der Hoffnung am Hute habe.

Wenn sie schon richtige Blödmanner nach ganz vorn setzen, sichtbar, ausdrücklich, offen, dann müssen sie, gemäß jeder menschlich-vernünftigen Logik, schon ziemlich am Ende sein.

Des gfallt no em Schwob.

Ja, auch der Schwabe, der eigentlich lieber schafft, als dass er sich mit Schadenfreude aufhielte, kann derer nicht immer völlig entraten, allzumal, wenn sie sich über jene ergießen darf, die nichts als durchzustechen, zu schikanieren und zu schmarotzen angetreten, dann selbst darin, bei aller Mühe, kläglich versagen.

So ein dummer Seckel.

Da müsste man ja noch aufpassen, wenn der einem den Hof fegen soll.

Eine echte Kehrwoche übertrüge man dem niemals unbeaufsichtigt.

Nachher hat er das Laub dem Nachbarn in den Auspuff von seinem Daimler gefegt.

Dann macht es nicht nur Pfoff, sondern die Rechnung folgt auch noch.

Ein halbverbrannter Arsch von einem Ingenieur beim Bosch, ein verreckter Daimler. Und der andere ist in Rumänien oder in Paraguay, man blecht also alles. Nein, Mr Alexander, bei mir gibt es nicht einmal einen Job am Arbeitsstrich für Sie. Das Risiko ist mir einfach zu groß.

Außerdem: Die Merkelin sagte desfalls wahrscheinlich, dass ich ja selbst schuld sei, wenn ich einem Idioten wie Ihnen einen Besen gegeben hätte.

Und wohl kein Verfassungsrichter wüsste was dawider.

Ein Tip aber doch noch, Mr Alexander: Werden Sie schwul und lassen Sie sich deswegen verfolgen. Dann könnte es laut neuem EU-Urteil noch für den Hartz hier langen. Asyl.

Das fände ich zwar auch zum Speiben, dass ich das auch noch zahlen soll, aber ich könnte erstmal, außer meckern, nicht viel machen.

 

Von den aufgegeilten Impotenten

Sonntag, 10. November 2013

Bei Ökonomen und verschiedenen anderen ruinösen Berufsgruppen (Ärzte, Advokaten usw.) gibt es den IAG: in Amerika gewesen.

Unter gemeinen Feldwaldundwiesenesoterikern (ja, der erste Buchstabe ist kein G) gibt es den IIG und den IKG: in Indien beim Guru oder im Kloster gewesen.

Die Ökonomen lernen dabei nichts, außer Volkswirtschaften zugrunde zu richten, die Esos lernen nichts, als noch andere Psychen zugrunde zu richten. Die weitaus meisten jedenfalls beider.

Was dem einen sein Harvard und sein Prof, das dem anderen sein Kloster und sein Guru.

Immerhin lernt man in einem anständigen Shaolin-Kloster wohl immer noch anständig Kung-Fu. Also was Brauchbares. 10 Jahre Reis und Gemüse und Bodenschrubben und sich demütigen, dann kann man wenigstens das, vorausgesetzt, man ist talentiert und trainiert hart.

Sprachwissenschaft wird aber weder hier noch dort gelehrt. Also das, was vonnöten wäre, wollte man mehr, als Völker ausrauben lernen oder ein paar Idioten die Fresse polieren zu können.

Der eine junge Mann lernt nur das Abschakalen, der andere etwas Selbstbeherrschung. Das ergänzt sich wie im Spiegel.

Ein rechter deutscher Mann braucht beides nicht.

Der nämlich wird lesen, denken, auch mal ins Wirtshaus gehen, seine eigenen Gedanken entwickeln.

Brauchte Nietzsche ein Kloster?

Alles, unterm Striche, Firlefanz.

Es ist ja schon bedauerlich, wenn eine Frau ins Kloster geht; tut ein Mann das, so ist er keiner mehr.

“Spirituelle Entwicklung”: Wer kam denn in den letzten hundert Jahren, freiwillig dahin gegangen, aus einem Kloster raus, länger dringeblieben, und hatte auch nur einen viertels Michael Kohlhaas drauf? Einer?

Mir reicht es mit dem esoterischen Gesülch. Und ich habe, ach, auch nicht eben wenig Magie studiert, allerdings überwiegend mit kühlem “Bemühn”.

Leute, die am Grunde schon Angst vor dem Weibe haben, DIE sollen Wegweisendes vom Leben wissen?

Lachhafte Käsper sind’s.

So, jetzt noch einen Schluck vom Roten. Darf ich, denn ich bin weder in einem Kloster noch in der Irrenanstalt.

Disziplin hat man sich selbst zu geben. Jedenfalls als Geist. Alles andere ist eine Lüge.

Man kann nämlich, um es noch dem Dümmsten klarzumachen, keinen zum Geiste zwingen.

Diese Schwachmatenanstalten aber verbreiten genau, dass man das nicht nur könne, nein, das reicht ihnen nicht, gar noch, dass man dazu gezwungen werden MÜSSE, denn sonst klappe es mit dem Geiste nicht.

Wo ist denn Geist entwickelt, wo der Welt geholfen, wenn einer mit Fug und Recht sagen kann, dass er unerwischt 20 Millionen Menschen um ihr Erspartes betriegen kann oder zwanzig lumpigen Straßenräubern, völlig in sich ruhend, wenn’s muss Buddha selbst, kurz mal die Fresse polieren?

Glaube setzt eben da Berge hin, wo keine sind. Man rate mal, von wem dieser Spruch stammt. Von mir ist er jedenfalls nicht. So viel als Hinweis.

Als MANN seine ganze Energie auf eine einzige minde – mit Verlaub – Scheiße zu fokussieren, um darin Meister zu werden. Das ist erbärmlich.

Und noch kurz zum Kung-Fu: Bruce Lee war meines Wissens nie längers in einem Kloster, und er hat sie doch alle weggeputzt. So much for your Bitchers.

Männerbündlerscheißendreck.

Braucht kein Mensch.

Ich sage es wieder und wieder und wieder.

 

 

 

 

 

 

“NSA-Chief Alexander ist ein Idiot”: noch kein Strategem

Samstag, 09. November 2013

Es lag dem in der Tat kein Strategem zugrunde – Nr. 60 und Nr. 61 sind zwar noch in der Mache – , dass ich dem Herrn Alexander meine Liebesgrüße aus Stuttgart zuteil werden ließ. Und ebensowenig, dass ich hernach zurückzog, sie erklären zu wollen.

Die ganze kleine Sache könnte aber durchaus als Grundlage zur Entwicklung und Darlegung eines neuen Strategems dienen.

Insofern hat sie etwas Strategemisches.

NSA-Chief Alexander ist ein Idiot (II)

Samstag, 09. November 2013

Nein. Kommando zurück.

Ich werde hier nicht erklären, weshalb ich den NSA-Chief Alexander für einen Idioten halte.

Das sollen seine Leute, wofern sie meine Meinung interessiert, mal hübsch selber rausbekommen.

Etwas Nachdenken reicht.

Ich habe vielleicht schon mehr als genug verraten, indem sie überhaupt darauf stieß.

Ansonsten: eine pädagogische Übung.

Selber draufkommen hat die nachhaltigere Wirkung.

Glückwunsch, NSA, zu diesem Boss.

Verdient ihn Euch.

NSA-Chief Alexander ist ein Idiot

Freitag, 08. November 2013

Dieser Chief der NSA, dieser Mr Alexander, ist ein Idiot.

Was für einer, wurde mir grade erst vollends klar, als ich ausnahmsweise einmal nicht einschlafen konnte.

Ich werde diese meine Einschätzung noch im Zusammenhang erklären.

Heute schaffe ich das nicht mehr, vielleicht auch noch nicht morgen, aber gesagt sei es schonmal.

Sozusagen zur Sicherheit.

Kickt der Göller 2022 in Katar?

Freitag, 01. November 2013

Man hat mir angetragen, ich solle doch 2022 in Katar mitkicken.

Man entsorge dort, da das Unheil leider nicht mehr abzuwenden, statt noch brauchbarer teurer Bundesligaspieler, lieber alte Seckel wie mich, die keiner mehr braucht.

Ich frug darauf, was denn dann wohl für mich dabei herausspringen könne. Ganz nüchtern.

99 Jungfrauen werde ich nicht annehmen, nichtmal im Jenseits, denn das wären mir schon als jungem Kerl zu viele derer gewesen.

Außerdem kickte ich nicht mehr, ohne vorher mindestens ein Bier zu trinken. Der Flüssigkeit, der Energie und der Mineralstoffe halber. Wenigstens 10 Minuten solle ich ja wohl durchhalten.

Wie sie mir denn mein Bier ins Stadion schmuggeln wollten. Da bräuchte ich nun schon Garantien. Vom Franz unterschrieben, mindestens, nicht von einem verlogenen, dekadenten Scheich, der in seinem Leben wohl noch nicht mal einen halben Bossenstein umgedreht habe.

Da wurden die Leute von der Fifa doch etwas nervös. Ich sagte ihnen nämlich, dass ich nicht nur das Bier wolle, überdies vom Mossad garantiertes freies Geleit, sondern auch noch die Prämie, selbst wofern ich hienieden doch noch weiterzukrabbeln wüsste.

Golds also genung, ob tot oder lebendig.

Da meinten sie, sie müssten sich erstmal nochmal mit dem Sepp und dem Michel beraten.

Schließlich seien die Filmrechte an meinem Verröcheln schon verkauft, und damit ergäben sich so doch rechtliche Komplikationen.

Sie meinten, ich höre wieder von ihnen.

Ich glaube kaum, dass sie Wort halten.

 

 

 

Jermain Foutre le Camp

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Ich fand diesen Artikel von Jermain Foutre le Camp eben beim Dude (dudeweblog.wordpress.com) und verlinke ihn aufgrund seiner außergewöhnlichen Qualität auch hier.

http://ultimativefreiheitonline.wordpress.com/2013/05/06/ihr-beitragsentwurf-wurde-gespeichert/

Das ist ein Text für alle, ganz besonders aber für den schreibenden Nachwuchs.

Obzwar er eine gewisse Melancholie beinhaltet, hebt er mir die schon lange hereingebrochene Nacht.

Jetzt will ich von Blumen und duftenden Wiesen träumen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heldenhafter Innenminister

Samstag, 26. Oktober 2013

Unser Innenminister ist ein echter amerikanischer Held.

Vor kurzem erklärte er noch, wir Deutsche sollten froh sein, dass wir abgehört werden, rechtlos seien, wie es sich gehört, ansonsten weiterbuckeln und gefälligst endlich wieder unsere dummen Fressen halten.

So komme alles wieder ins gute Lot.

Jetzt muss er eine Scheinattacke reiten, gegen seine eigenen Chefs.

Das finde ich schon sehr beachtlich.

Sehr tapferer Mann.

Irgendwo wird es bestimmt eine Medaille dafür geben.

 

“NSA, NSDAP und Zionazis” (II)

Sonntag, 20. Oktober 2013

Ja: Man vergleicht immerzu mit dem Unvergleichlichen.

Viele finden das gar noch “cool”, halten sich gar noch für mutig dessenthalben.

Ständig etwas mit etwas anderem vergleichen, das aufgrund von Redeverboten gar nicht redlich verglichen werden kann.

Und sich ob dieses gewagten Vergleiches dann noch als Held und Freiheitskämpfer fühlen. Oh je.

Was noch?

Ja: Das ist schon noch.

So seid Ihr Sklaven.

Nicht einmal Idioten, denn ein Idiot kann durchaus ziemlich frei sein.

Ihr merkt gar nicht, wie weitgehend man Euch geistig versklavt hat.

So seid Ihr Puppen.

Und wenn Ihr meint, Ihr seiet das nur so aus Versehen, so mag das von Euch her ein Stück weit stimmen (Feigheit ist nicht immer ein Versehen), von der anderen Seite aber stimmt das bestimmt nicht.

Ab in den Kindergarten. Vielleicht kommt wenigstens mal Frau Holle. Wenn die noch politisch korrekt genug ist, hinreichend koscher und halal.

 

“NSA, NSDAP und Zionazis”

Sonntag, 20. Oktober 2013

Nein, ich finde es nicht gut, wenn, wie eben gelesen, die NSA mit der NSDAP verglichen wird.

Das ist bestenfalls törichte Verdunkelung.

Man vergleicht etwas Heutiges, worüber immerhin noch gesprochen werden darf, mit etwas Vergangenem, zu dem nicht frei gesprochen werden darf, und das voll im Sinne des heutig Verglichenen, und das zu dem Behufe, es anzuprangern.

Dümmer geht es kaum noch.

Ähnlich mit dem Begriffe “Zionazis”, der den Zionisten den deutschen Nationalsozialismus reinwichsen will, weil irgendeinem nichts Besseres einfällt.

Ich traue keinem, dem zur NSA oder zum Zionismus, wenn er jene Organisation oder diese Ideologie kritisieren will, nichts Zielführenderes, Intelligenteres, Gegründeteres einfällt.

Denn das ist entweder Einfalt oder Absicht. Was sonst? – Ja, wie üblich, auch die Mischung beider Faktoren kommt in Frage.

Einfach nur Aufmerksamkeit erregen, Sensationslüste befriedigen, das Gesindel aufhetzen.

Wie als ob wir es – den Zionismus lasse ich jetzt mal einfach außen vor – hier mit einem Probleme zu tun hätten, das durch pöbelhaftes Geschrei zu lösen wäre.

Gerade hier ist doch – ausnahmsweise einmal, man glaubt es fast nicht, aber es ist so – Intelligenz insgesamt und gerade auch in der Wortwahl angesagt.

Wer das nicht begreift, geht immer in die Falle.

Ja, selbstverständlich, so hat man’s ja gelernt (von wem? wozu?), liegt der NS-Vergleich immer billig bei der Hand. Und eben deswegen ist es umso beknackter, sich blindlings dieses wohlfeilen Angebotes zu bedienen, wenn man eine Sache eigentlich mal genau qualifizieren sollte.

Nein: Da wird nicht mehr qualifiziert.

Damit muss der Gegner sich aber auch nicht mehr sonderlich fürchten.

Was liegt dem an noch einem NS-Vergleiche?

Den hat er selbst erfunden, wird sich also auch in dessen Handhabung nicht so schnell etwas vormachen lassen.

Nicht mit mir.

Vergleiche ziehen mit Vorgängen und Organisationen, über die nicht einmal frei geredet werden darf, und das im Sinne der Freiheit: Das machen nur Leute, die dafür bestellt sind oder jedenfalls wenigstens meinen intellektuellen Respekt für derlei Torheit bestimmt nicht einheimsen werden.

Goethe ist endgültig fällig

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Den Wilhelm und den Heinrich zu den eigentlich dauerndzu irrseligen Freimaurerweltbürgern als Sinnbilder des Deutschen, schon nicht mal nur mehr schlafmützigen Michels, nein, auch noch Volldeppen, vorsätzlich gemacht, im urersten “Bildungsromane” und auch noch in unserer vorgeblichen “Nationaldichtung”, beides blanke Schande, weltweit von Deinen Kumpanen, von Japan bis Kolumbien, also eifrig verbreitet: Das setzt nun die notwendige Folge.

Das offene Wort ist “nicht politikfähig”

Donnerstag, 10. Oktober 2013

“Nicht politikfähig”: Das ist eine Chiffre, die mir in letzter Zeit wieder auffällt.

Auf der politischen Rechten (bzw. da, wo man patriotisch und konservativ eingestellt) tritt dieses Verdikt – besonders anlässlich des Auftretens der AfD – besonders wider jene auf, die den Islam noch immer nicht als Religion des totalen Friedens akzeptieren mögen.

Dazu müsse man halt mehr oder weniger das Maul halten – wie gegenüber Israel und Zionisten sowieso – : ansonsten sei man eben “nicht politikfähig”.

Auf der politischen Linken (also da, wo man eher internationalsozialistisch und multikulturell denkt) hinwiederum ist man, jedenfalls bei Sozis und Grünen, ebensowenig “politikfähig”, wenn man sich klar wider eine Unterstützung der NATO-Angriffskriegspolitik stellt. Ein bisschen Mitbomben muss schon sein, ein bisschen Terrorunterstützung muss schon sein, damit man “politikfähig” bleibt.

Und in der sogenannten Mitte, da ist man gleich wegen allem und jedem “nicht politikfähig”: Es kommen noch Kritik am Euro, an den EU-Kommissariaten, an den Vertragsbrüchen, am ESM-Vertrag gar, und verschiedenes mehr dazu.

Da bin ich doch froh, dass ich für alle diese Fraktionen “nicht politikfähig” bin.

So werde ich mit denen schonmal nicht verwechselt. Nicht schlecht, dieser kostenlose Service.

Die Kriecher und Schleimer der jeweiligen Fraktionen unterscheiden sich dabei in ihrer Art nicht wesentlich; die Linken und die Rechten strengen sich bei der Sprache im Schnitt etwas mehr an, als jene, die sich mittig wähnen. Das dürfte aber überwiegend dem jeweiligen Rechtfertigungsdruck geschuldet sein. Gut, teilweise bedingen das auch Sozialisation und Kenntnisstand.

Maulhalten ist hiemit für “Politikfähige” allenthalben die Devise. Die reale Welt ist ein einziger Fettnapf, in den man treten könnte. Also ist vor allem Leisetreterei zu üben, Anbiederei, die Klugheit des Feigen, der diese weise nennt.

Mal abgesehen davon nochmal zu meiner Person: Ich bin zunächst einmal Schriftsteller, auch bisweilen ein politischer, im Sinne dessen, dass ich mich zu politischen Dingen äußere, teils mit dezidierter Meinung. Deshalb habe ich aber erst recht keinen Grund, so, wie es aussieht, ganz im Gegenteil, mich als im gewünschten Sinne “politikfähig” zu gerieren.

 

 

 

WM 2022 in Hinterabschakalshausen? (Qatar)

Sonntag, 06. Oktober 2013

Dieses unsägliche Geschwafel zur WM 2022 in Qatar muss man sich nicht ganz reintun, jedenfalls, wofern man sich selber dort nicht das Schwafeln ablernen will.

http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/theo-zwanziger-im-gespraech-ich-wuenschte-mir-dass-sich-auch-der-dfb-einschaltet-12605409.html

Zwei Sätze aber haben mir besonders gefallen:

“Richtig ist, dass die Grundanforderungen, also vor allem die klimatischen Bedingungen, unterschätzt worden sind. Die heute eindeutige Haltung der Mediziner hat es damals nicht gegeben.”

Achso. Inzwischen haben die FIFA-Ärzte also rausgekriegt, dass man bei 45 bis 50 Grad im Schatten und über 90% Luftfeuchtigkeit nicht so besonders gut kicken kann. Vielleicht plötzlich welche tot auf dem Platze liegen könnten, wenn sie es damit gar zu ernst meinen.

So ist das halt, wenn man nur Ärzte fragt, die auf den Lofoten aufgewachsen, nie von dort wegkamen und auch nie ein Buch über menschliche Physiologie gelesen haben. Wenigstens, aufgrund ihrer Herkunft, nicht verstehen konnten, was drinsteht.

Jetzt geht diesen korrupten – beinahe hätte ich gesagt Seckeln – Emirarschnasen der Hinterpuschel so langsam nicht auf Grundeis, wovon in Qatar so wenig einer Kenntnis hat wie jene Lofotianer vom Klima in Hinterabschakalshausen, sondern er scheint ihnen eher, langsam, aber sicher, anzuschmoren.

Der FAZ ist dafür zu danken, dass sie immerhin halbkritisch nachgefragt hat.

Selbst zu einem trockengefallenen Brunnen kann der Krug gehen, bis er bricht.

Wieder ein Beitrag, den ich fast schon verschämt unter der Kategorie “Idiotenkabinett” einreihe. “Vollidiotenkabinett” risse es da auch nicht. Ich muss mir für solche Sachen wohl noch etwas Neues einfallen lassen.

Man zensiert streng sachdienlich

Samstag, 05. Oktober 2013

Zensur scheint nun auch privat, auf Blogs, groß in Mode zu kommen.

Jetzt hörte ich mehrfach davon, dass das auch auf einem gefeierten “libertären” Blog der Fall.

Lustig ist, wie die Zensierenden sich zu tarnen trachten. (Wenn, wohlgemerkt, kein Rechtsverstoß vorliegt, niemand beleidigt wurde oder ähnliches.)

Man habe einfach keine Lust, sich jeden Müll reinzuziehen. Meinungsfreiheit sei gerne überall, aber nicht im eigenen Wohnzimmer. Dumme Arschlöcher (so sagt man’s natürlich nicht direkt) könnten einem nunmal gestohlen bleiben. Man habe hier das Hausrecht, müsse sich also vor niemandem rechtfertigen.

Na klar hat man das Hausrecht.

Klar, man kann nur die Kritik zulassen, die einem noch irgendwie nützlich erscheint.

Klar kann man alle seine Leser für entweder Gefolgsleute oder Idioten halten.

Klar kann man einen Zustand herbeiführen, da man nur noch im eigenen Sude kocht, sich selbst mit anderen zusammen beweihräuchert.

Klar ist aber auch, dass das irgendwann bemerkt wird.

Selbst Leute, die einem inhaltlich nahestehen, werden damit anfangen, gar keinen Einlass mehr in das Hohe Haus zu begehren.

Zunächst werden sie es nur Freunden sagen, was da läuft, später werden sie es öffentlich tun.

Das kann man dann natürlich weiterhin ignorieren. Was liegt an diesen dummen Arschlöchern.

Solange man über eine solide Masse an davon unbeirrt Gläubigen verfügt, macht das scheinbar nichts. Jedenfalls kurzfristig.

Daran, dass man so ein wichtiges Korrektiv verliert, muss man ja nicht denken. Wer die alleinseligmachende Wahrheit gepachtet hat, braucht schließlich kein Korrektiv.

Man könnte nun gleich über die Seite schreiben: “Dumme Kritik schalte ich frei, denn die mag ich. Intelligente, fundierte Kritik ist unerwünscht, denn die ist nicht sachdienlich.”

Aber so ehrlich wird man dann wohl weder gegenüber seinen Lesern noch sich selber sein.

Wir freien Autoren sind Nichtse (II)

Freitag, 04. Oktober 2013

Wenn wir nicht bestohlen werden wollen, Textdiebstahl nicht gutheißen, lacht man uns aus. Das sei ganz normal, worüber man sich denn errege. Man könne doch froh sein, wenn man so Verbreitung finde, dass der Dieb noch so großzügig gewesen sei, den Autorennamen zu nennen, ja sogar noch auf die eigene Seite verlinkt habe.

Nun kam mir sogar das “Argument” entgegen, kleinere Blogs lebten ja vom Diebstahle (so nannte man es nicht, man nennt es vornehm “reblogged” oder “rebloggt”), das dürfe ich (rechtsradikale?) Sau doch denen nicht vermiesen.

Mal abgesehen davon, dass mir auch schon größere Seiten als meine Texte geklaut und verhunzt haben: Diese Diebe klauen nur bei Leuten wie mir. Bei “kleinen” Leuten.

Denn bei der FAZ oder auch nur beim Freitag trauen sie sich das wohlweislich nicht. Die haben eine Rechtsabteilung, die selbst bei den Linken sehr schnell sehr rechts wird.

Unsere Rechtlosigkeit aber wird als selbstverständlich hingestellt. Hinterfragt man das, akzeptiert man das nicht, so wird man in jeder nur denkbaren Weise herabgesetzt, als Spinner, Kleingeist, kindisch, rechthaberisch, arrogant, dumm, gestrig, Depp, schließlich noch zensiert oder nachzensiert (also, dass gelöscht wird, was schon dawar), und indem man sich schon nicht mehr wehren kann, daselbst gesperrt, womöglich auch noch heftigst nachbeschumpfen.

Und all das passiert einem leicht gerade dort, wo immerzu eifrigst beklagt wird, dass in Deutschland keine echte Meinungsfreiheit herrsche. Was in der Tat stimmt. So aber nochmal nachdrücklich, in besonders erlesener Weise, bestätigt wird.

Der Hinweis, man kämpfe gegen Windmühlenflügel, betätige sich also sinnlos, darf dann auch privat nicht fehlen. Man solle einfach alles freigeben.

Gleichzeitig wird nicht nur keiner dieser Helden es wagen, auch nur ein eingetragenes Gebrauchsmuster eines besonderen Tisches oder einer wundersamen Unterhose nicht zu beachten. Das sind ja ernstzunehmende Dinge. Außerdem will man ja keine Abmahnung haben, von denen, die sie garantiert schicken.

Gleichzeitig versteckt man sich dann noch unter irgendwelchen Decknamen, Netzadressen, die nicht belangt werden können, lacht darob nochmal extra.

Und schließlich, nein, das reicht solchen Leuten nicht, spottet man auch noch dahingehend, es interessiere ja keine Sau, was man verfasse, solange es einem nicht (unverdient) glücklicherweise geklaut worden. Ohne bestohlen zu werden, sei man also vollends ein Nichts.

Dann noch: Die Seite von so einem Arschloch werde man bestimmt nicht mehr aufmachen, nur Blödel täten das. Andere Loser halt.

Da muss ich dann schon lachen. Diese Leute merken nicht einmal, wie absurd ihre “Logik” ist. Geklaut ist’s was wert, sonst gar nix.

Auf derlei Leser kann ich in der Tat gerne verzichten. Es gibt Scheißblogs mit mehreren Zehntausenden Zugriffen am Tage, und es gibt eben, das ist die Würze, auch solche wie diesen, die man solidarisch lieber nicht liest, weil da bloß ein bähmulliger Lohle schreibt, der nicht einsehen mag, dass er ein rechtloser Idiot.

Also: UNBEDINGT NICHT LESEN! Es wäre Verrat, diesen Sülch hier zu lesen! Netzhochverrat!

Am schönsten war ein besonders erlesener Vorwurf. Außer meinen sprachlichen Fertigkeiten hätte ich sonst wohl keine besonderen (menschlichen oder sonstigen) Qualitäten. Ich dichtete also zwar schön in die Luft, aber sonst sei da nichts. Korrekt übernommen oder geklaut hat man’s aber trotzdem gerne. Sapienti sat.

Da weiß man, wo man ist. Einen Kraftausdruck spare ich mir jetzt.

Immerhin weiß ich jetzt, dass ich zwar gut schreiben könne, dabei aber nie etwas von Relevanz sage. Es ist allenfalls gut genug dafür, dass man es klaut.

Dreck am Rinnstein, den man dann stolz auf seine Seite packt.

Dann kam noch etwas Erlesenes: Ich solle doch über jeden meiner Artikel drüberschreiben, dass jeder abgemahnt werde, der ihn klaut. Sagenhaft. Jeder Halbschlunz weiß, sowieso, dass er das nicht darf, wenn es nicht anders gekennzeichnet. Bei der FAZ weiß er das merkwürdigerweise einfach so. Hirn aus, Hirn an.

Ja, wir freien Autoren sind Nichtse. Jedenfalls in den Augen derer, die es nötig haben, sich mit fremden Federn zu schmücken. Die die Zugriffe bei sich haben wollen, nicht einfach anständig auf einen Artikel hinweisen, dessen Anfang sie ja gerne anmoderieren könnten, ohne damit einen anderen zu beklauen, einen klaren Rechtsverstoß zu begehen. Das sind die edlen Ritter, denen man dafür noch dankbar sein solle. Meist können sie schlicht selber nicht viel, handeln deshalb so, verstehen sich lediglich aufs solidarische Banditentum.

Nun, in gewisser Weise ist es ganz normal, dass der Dieb den Beklauten nicht mag. Nur die Beute, die hat er gern.

Und der Dieb wird natürlich alle anderen Diebe seiner Art reflexhaft verteidigen. Das seien ja ebenso ehrenhafte Leute wie er, was sonst.

Ich freue mich auf den Tag, an dem überall geschrieben steht, dass man nichts von mir lesen solle, außer wenn geklaut. Ich sei so ein Riesenarschloch, so ein nichtswürdiger, aufgeblasener Dummbatz, meine Texte derart ohne Inhalt, dass man meine Seite unter keinen Umständen aufmachen dürfe. Ich sei ein ganz übler Fanatiker, eine richtige Netzdrecksau.

Die Sache ist schon aberwitzig komisch. Man schreit, empört wie ein Jaik (aber lieber anonym, man weiß ja nie), wenn man sich nicht jeden sinnlosen Dreck einfach nehmen kann. Echtes Idiotenkabinett.

Feigheit als Tugend. Diebstahl als wohlwollende Heldentat.

Ja, liebe Leute, da bekommt Ihr mit einem zu tun, der seinen Cervantes gelesen hat.

Aber Ihr lest das ja nicht. Jedenfalls nicht hier. Ist doch Ehrensache in Eurer Ehrenwerten Gesellschaft, oder?

Ich lege auch gar keinen Wert darauf, dass Ihr, die Ihr so gestrickt seid, hier lest.

Ihr hättet schließlich auch dreifach keinen Gewinn daran.

Erstens hättet Ihr nicht von einem Diebstahle profitiert, was schon an sich unerträglich peinlich wäre, zweitens hättet Ihr die Seite jenes Hundsfottes namens Magnus Wolf Göller aufgemacht, und drittens verstündet Ihr eh nicht, wenn es bei mir steht, was da steht.

Andernfalls wahrscheinlich auch nicht, aber in dem Falle wäre das immerhin lässlich.

WM 2022 in Qatar: Wirklich?

Samstag, 28. September 2013

Dass Qatar, zumindest pro Kopf gerechnet, wohl die größte Terroristenunterstützernation der Welt ist, hat bisher, da dies mit dem Wohlwollen der USA, zumal in Syrien, so eingerichtet, nicht viele erregt.

Auch die riesigen Sklavenheere aus Süd- und Ostasien, die man sich zum Bau seiner megalomanischen Großprojekte dort seit vielen Jahren hält, durchaus bekanntermaßen, störten kaum jemanden von unseren Menschenrechtsaposteln.

Das könnte sich jetzt ändern; mindestens gibt es Anzeichen dafür.

Das größte Sportfest der Welt – außer den Olympischen Spielen – , die Fußball-Weltmeisterschaft, die 2022 dort ausgetragen werden soll (bei 45 Grad im Schatten und über 90% Luftfeuchtigkeit – oder doch vollklimatisiert?), wird nämlich nun doch zum Problem.

Manchem bei der FIFA mag es schon dämmern, dass all das schöne Bestechungsgeld zwar lustig im Sacke klimpert, die “geschenkte” Rolex am Handgelenk gefällt, die Sache aber selbst dann am Ende übelst schiefgehen könnte, wenn man nun doch im Winter “spielt”.

Was denn, wenn die dort halb oder ganz zutode Geschundenen ausgerechnet zur WM einen Aufstand wagen, oder kurz davor? Die beste Gelegenheit wäre es schließlich, die Sache kaum totzuschweigen.

Sicher, solch ein Aufstand würde von geübten Söldnern sicherlich mit leichter Hand niedergeschlagen. Es gäbe wohl nur wenige hundert bis tausend Tote.

Für ein Welttoleranz- und Antirassismusfest der Sonderklasse wäre dies nun aber trotzdem recht bedauerlich.

Schon werden Boykott-Forderungen erhoben.

Ich jedenfalls werde keiner Mannschaft zujubeln, die dort spielt. Noch nicht einmal, wenn sie es wagt, mit elf bekennenden Schwulen anzutreten, denen der Emir höchstpersönlich, beim Barte des Propheten schwörend, eine Ausnahme-Immunität vor dem qatarisch-moslemischen Recht zusichert.

Ja, da hat sich die FIFA schon ein Ei ins Nest gelegt bzw. legen lassen. Aber vielleicht auch der Emir. Denn sollte der Wind sich drehen, wird es ihm auch nicht viel helfen, wenn er die ganzen Koffer voller Bakschisch zurückfordert, beklagend, dass bei diesen Ungläubigen noch nicht einmal die ganz normale Korruption noch auf Ganovenehre halte. Hinter den Kulissen, davon ist auszugehen, wird schon eifrig gedroht und erpresst.

Leute schinden, Mörder bezahlen, Hetztempel in aller Welt finanzieren, all das und noch mehr: macht nichts.

Auch, dass man diesmal auf leichtbekleidete Damen in den Fankurven optisch verzichten müsste, wäre wohl verkraftbar.

Unsere modernen Helden aber auf den Gräbern pakistanischer und indischer Sklavenarbeiter kicken zu lassen, das möchte das schöne Bild des völkerverbindenden Fußballsports doch zu sehr trüben.

Und spätestens wenn dann noch Spitzensportler auf dem Platze Herzinfarkte hinlegen, beim Anlauf zum Strafstoß zusammenbrechend, ist der Spaß ganz vorbei.

Am Schluss kommt womöglich nur die Mannschaft des Irans und schlägt die Qataris mit acht oder zwölf oder sechzehn zu Null (aber wahrscheinlich kaufen die noch ein paar gute Kicker und geben ihnen einen Pass, so dass das Debakel etwas gnädiger ausfällt.)

Überbordender Jubel in den Sklavenquartieren und bei den Schiiten in aller Welt.

 

Kinderlosigkeit als fürsorglich-soziale Heldentat?

Samstag, 28. September 2013

Ich wundere mich schon gar nicht mehr darüber, denn da müsste ich mich ja dauernd wundern, wenn Leute, die am lautstärksten mangelnden sozialen Zusammenhalt beklagen, stolz davon berichten, dass sie kinderlos seien, in diese verkackte Welt auch mit Sicherheit keine Kinder setzen wollen, weil das sozusagen nur noch Idioten tun, die ihren Nachwuchs zynischerweise an dieses System ausliefern, anstatt ihm ein Leben hier gleich zu ersparen, so, wie das bewusste, anständige Menschen, also solche wie sie, vorbildlich tun.

Als Halbwüchsiger, noch völlig einseitig indoktriniert, sah ich das noch ähnlich. Ich habe mir diesen Fehltritt irgendwann verziehen.

Nun hört und liest man solches aber regelmäßig von Leuten, die ohne weiteres die Dreißig oder mehr erreicht haben; meist sind es Männer.

Nun mag es bei jenen, die nach heutigen Maßstäben noch keineswegs alte Väter würden, mitunter auch daran liegen, dass sie schlechte Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht gemacht haben (ich rede hier von biologischer Vaterschaft) und so ihren Frust sublimieren.

Ältere (ab 45) hingegen scheinen ihre Kinderlosigkeit nicht selten ex post damit zu rechtfertigen, dass es ja ihre eigene kluge und richtige Entscheidung gewesen sei, keinen Nachwuchs zu zeugen.

Es gibt natürlich auch Ältere, die mit ihrem Leben so wirklich ganz zufrieden sind. Sich dabei wohl auch sicher (warum, wenn doch alles immer kälter und neoliberal-brutaler wird?), dass sie im Alter schon irgendwer (“die Gesellschaft”) versorgen und pflegen werde, selbst wenn sie das selber nicht bezahlen können und ansonsten keinen Strich dafür getan haben, dass dies möglich. (Man komme mir dazu nur nicht mit der hohen Steuerlast für Kinderlose. Auf den Kalauer gehe ich garantiert nicht ein.)

Selbstverständlich ist niemand dafür zu verurteilen, dass er vorsätzlich keinen Nachwuchs will. Wie aber kann jemand sich damit noch moralisch zu erhöhen trachten, allzumal, wenn er von “der Gesellschaft” mehr anstatt weniger Gemeinsamkeit und Solidarität fordert? (weiterlesen…)

Überaberwitz: Migranten klagen gegen Migranten wegen schlechter Deutschkenntnisse (am Gymnasium!!!)

Freitag, 27. September 2013

Dieses fast schon jenseits von sagenhafte Fundstück muss ich hier verlinken:

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/berlin-urteil-hoher-migranten-anteil-kein-grund-fuer-schlechte-schulnoten-12593811.html

Das haut dem Fass noch den doppeltsten Boden raus.

Ich sage dazu jetzt nichts mehr.

Alles Relevante denke man sich selber.

Der bisher entstandene Kommentarstrang mag schon sehr gut dazu helfen, zu begreifen, wie dieser Überaberwitz zu bewerten.

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Gut, ich will nicht so sein. Es gibt eine vernünftige Lösung. Abitur für alle Migranten qua Migrantennachweis. So gehen die allenfalls noch freiwillig zur Schule, wo fast nur noch jede Menge Deutsche, die sich dafür anstrengen müssen. Auf dem Wege können sie dann ohne weiteres das Doppelabitur machen, ohne noch in Klasse 7 von Stammlern aus ihren eigenen Herkunftsländern dabei gestört zu werden.

Vom Testosterone und von deliranten Selbststerilanten (II)

Dienstag, 24. September 2013

Betrachten wir die Sache mal etwas nüchterner.

Von Männern, die sich ganz normal frisch und gesund halten, ist nicht bekannt, dass deren valide Spermienproduktion schneller nachließe, als bei jenen, die nur hinterm Videospielgerät oder der Schafsglotze Chips und Leberkäswecken in sich hineinfressen und Cola dazu saufen, bis die Zuckerfabrik keinen Nachschub mehr liefert.

Die künstliche, medikamentöse Verjüngung gegen die eigentliche biologische Uhr aber scheint diesen Effekt zu zeitigen.

Keineswegs verwunderlich. Alt jung macht hier schon Jung alt. Das betrogene psychophysische System hat keine Zeit oder keine Kraft oder keine Lust mehr, die Testikeln normal in Gang zu halten. Es streikt diesbezüglich einfach.

Man bedenke dabei, dass der rein kalorische Aufwand für eine ordentliche Spermienproduktion, gemessen am Körpergesamtumsatz, sehr gering. Minimal. An einem normalen Sparprogramm, wie es der Körper in echten Notzeiten fährt, kann es also nicht liegen.

An der Dummheit der Leute, die sich aus Juvenilitätswahn allerlei Chemie reintun, ebenfalls nicht. Dummheit pflanzt sich normalerweise ausgezeichnet fort. Das ist evident.

Wer jetzt am Markte richtig Reibach machen will, der verscherbelt die Gifte gleich im Paket mit Reiki-Kursen und homöopathischen Prana-Präparaten, so dass der zahlende Hormonheini garantiert selbst schuld ist, wenn er seine Übungen nicht richtig gemacht hat und seine Zusatzmedikation genau eingehalten.

Der Preis muss nur hoch genug sein. Dann glauben alle an die Wirkung und kaufen.

Vorausgesetzt natürlich, die Industrie schafft es, eine Mode daraus zu machen, dass man aussieht wie weiland Arnie S. und sich doch noch motile Fruchtzwerge entpressen kann, wenn es muss.

Jedem sein täglicher Test auf funktionierende Testikeln. Die – hoffentlich – positiven Ergebnisse, beglaubigt auf dem Schmerzphon, und man ist auf jeder Party, selbst wofern nur Männer anwesend, der Renner.

Omannomann: Da lässt sich richtig Kohle machen.

 

 

Vom Testosterone und von deliranten Selbststerilanten

Dienstag, 24. September 2013

Vor ein paar Tagen kam es zu einem, wenn man so will, typischen Männergespräch.

Dieser lesenswerte tragikomische Beitrag über sich medikamentös-hormonell unfruchtbar machende Jugend- und Muskelprotze regte mich dazu an, davon zu berichten.

http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/anti-aging-juenger-und-muskuloeser-aber-auch-unfruchtbar-12577292.html

Wieder einmal die Probleme der Welt wälzend, waren wir auf das Thema männliche Aggression gekommen, wozu mein (humanmedizinisch hochgebildeter) Gesprächspartner meinte, diese borde doch in sehr vielen Fällen deshalb über, da es an Triebabfuhr zum Testosteronabbau fehle, da tue die Damenwelt einfach zuwenig für den modernen Mann. (Homoerotik ließ er außen vor; er ist ein Konservativer.)

Er hatte schon öfter von jenem ominösen Testosteronproblem gesprochen, und mir war, wohl aus Unachtsamkeit, nie aufgefallen, was mir jetzt plötzlich durch den Kopf schoss.

“Wieso denn eigentlich Testosteron-ABBAU? Ich will doch von einer Frau, wenn schon, dann Testosteron-AUFBAU! Wozu Abbau? Bin ich denn blöd?”

Es war schon spät, wir kamen also nicht mehr dazu, der Sache genauer zu erörtern.

Ich habe ehrlich gesagt auch keine Ahnung, ob ein erfülltes Sexualleben eher zum Testosteronauf- oder abbau führt. Wahrscheinlich beides, allerdings mit mehr Aufbau, der abzubauen. Vermute ich jedenfalls.

Lustig – naja, wenn man den Humor dafür mitbringt jedenfalls – , dass, wofern ungefähr stimmt, was in dem FAZ-Artikel steht, frau sich, wenn sie einen schon leicht angejahrten Begatter sucht, lieber auf einen etwas schrumpeligen Typen einlässt, der zwar nicht so hormonzusatzbegabt straff und jugendlich aussieht, bei dem es aber dafür noch mit der Spermienproduktion (hoffentlich auch der Ausgabe derselben) klappt. Und: Bodybuilder sollten schon in jungen Jahren als sehr zweifelhafte Kindszeuger ausgemacht werden.

Ob sich ob dieser Befunde wohl eine neue – postmoderne – Form der Anmache für gesetztere Männer entwickeln wird?

“Ey weißte ey, ich hab’ zwar nicht den Riesenbody, so wie zum Beispiel diese zwei Lutscher da drüben, aber dafür bringe ich es im Zweifel noch. Was die in den Oberarmen haben, das habe ich dafür im Sack.”

Ja, so direkt muss man natürlich nicht gleich rangehen. Man kann es sicher auch eleganter anbringen, je nach Weibstypus.

Und man kann selbstverständlich auch noch auf den minden Verstand, eine möglicherweise genetisch bedingte Hirnschwäche bei jenen hinweisen, die sich, um attraktiver zu sein, potenter auch, ihre Fruchtbarkeit wegmedikamentieren.

Décadents. Ausschuss.

Martin Lichtmesz macht die AfD klar

Donnerstag, 19. September 2013

Wer hier vorbeischrammt und immer noch Illusionen bezüglich der “Alternative für Deutschland” pflegt, sollte sich diesen Artikel aus der Feder von Martin Lichtmesz nicht vorenthalten.

http://www.sezession.de/40977/wie-die-afd-konservative-koepfe-rollen-laesst.html/3

Lichtmesz’ Schriftsatz ist aber auch für all jene interessant, die nur wissen wollen, wie politischer Rufmord heutzutage funktioniert. Nämlich unter eifriger Zuhilfenahme von im Weltnetz gestreuten Verleumdungen. Selbst durch selber entsprechend von derselben Seite her Verleumdete. (!) (!) (!)

Und wieder gibt es Leute, die das zwar beklagen, aber “immerhin” ein bisschen Antieuropartei gerne im Bundestag sähen, eine Palastrevolte nach der Wahl dazu herbeisehnend, also, dass auch jene, die Parteichef Lucke “dumpfe Islamfeinde” nennt, hernach zu braven, geachteten Parteimitgliedern mutieren könnten, in einer schlagkräftig neu strukturierten Partei.

O sancta simplicitas! (O delirium sanctum?)

Schwäche, dein Name ist nicht Weib, nein, du hast dich nur getarnt, du bist meist männlich, heißt in Wirklichkeit Möchtegern, wahlweise Illusionist.

“Nichtwähler sind Arschlöcher!”

Mittwoch, 18. September 2013

Schamlos, intellektuell, politikverachtend, jung, arm, träge, frustriert, arrogant, prominent, ungebildet, kranke Witzfiguren: So schaden wir gefährlichen Nichtwähler, ist zu lesen und zu sehen, der armen Demokratie. Die wir, warnt der Pfaffe dazu, ja schon einmal verspielt hätten.

Nein, ich werde mir keinen Spiegel kaufen, um dessen dieswöchige Titelgeschichte wider die bösen, dummen, unerträglichen Nichtwähler zu lesen. Neues wird da nicht drinstehen. (Sollte ein Leser doch etwas finden, auch und zumal Erheiterndes, so freue ich mich auf einen entsprechenden Hinweis.)

Mit Vergnügen sehe ich, wie das Establishment das Fracksausen gekriegt hat. (weiterlesen…)

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