Archiv für die Kategorie ‘Idiotenkabinett’

Strafbare Gesten und Grüße. Meinungsfreiheit nur für Leute, die zählen.

Samstag, 04. Januar 2014

Nein, ich habe jetzt nicht nochmal den Titel “Nazi-Gruß” oder “Quenelle-Gruß” gewählt, ganz bewusst.

Ich will nämlich noch mehr rein phänomenologisch an die Sache gehen.

Ich bin tatsächlich fasziniert davon, dass ein ausgestreckter Arm unten jetzt symbolisch für den nicht statthaften, strafbaren Arm oben steht, man das in Frankreich ganz offiziell so sieht.

Noch mehr sträfliche Gesten. Die nie als obszön bekannt. Selbst die Gegengeste zur strafbaren Geste kurz vor strafbar.

In was für Staaten gibt es so etwas?

Es gibt das, offenkundig (mein Lieblingswort in solchen Zusammenhängen, immer, wenn es stimmt), in Frankreich.

Was, ja, ich spinne weiter, wenn der militärische Gruß, rechte Hand, Arm angewinkelt, in Form der Wunjo-Rune, an die Stirn, weltweit üblich, zum Kennzeichen der sogenannten oder auch echten “Antisemiten” (das Wort aus den Gründen seiner üblichen, endemischen Falschverwendung in Anführungszeichen) wird?

Darf dann nur noch ein diensthabender Soldat so grüßen, nur im Dienste?

So, wie er auch Odalsrunen herumtragen darf, ab dem Hauptfeld bis zum Oberstaber, aber nur im Dienste? (Naja, er darf mit so einer Uniform auch schon noch zum Lidl.)

Das gestische Grüßen ist ganz zu verbieten. Die EU wird das, mittels ihrer Totaltoleranzvorhaben, bald bestimmt noch ruchbarer, bestimmt einzurichten und gut zu begründen wissen.

Wenn Frankreich Vorreiter, wird Deutschland sicher nachkriechen.

Man kann sich ja in Sachen Toleranz nicht lumpen lassen.

Jeder Ansatz von Intoleranz gehört strikt verboten.

Hier ist auch hart zu strafen.

Es geht schließlich um die Meinungsfreiheit der Leute, die zählen.

Nazi-Gruß (Quenelle-Gruß) (III)

Samstag, 04. Januar 2014

Wäre es politisch korrekt, so fragte man jetzt, wie ein französischer “Neger” den derzeit populärsten “Nazi-Gruß” verbreiten konnte?

Den rechten Arm stramm unten.

Frankreich scheint jedenfalls ein so großes Problem damit zu haben, dass der Innenminister schon mit einem Auftrittsverbot für den Komiker mit dem putzigen Namen Dieudonné gedroht haben soll.

Ein antisemitischer Inhalt der Geste sei nicht nachzuweisen, sagen Juristen.

Dabei geht der linke Arm, soweit ich’s bisher herausgefunden habe, auf die runtergestreckte Rechte oder gar aufs Herz.

Die “multikulturelle” Jugend Frankreichs und allerlei Protestgesindel von Links und von Rechts scheint den so offenkundig bösen Gruß zu mögen.

Mal sehen, was die Staatsanwaltschaften machen, wenn er nach Deutschland überschwappt.

Kann man wegen eines rechten Arms unten demnächst ebenso verknackt werden, jedenfalls, wenn der linke dazu merkwürdig gehalten, wie bisher für ersteren oben?

Was ist mit den Linkshändern? Wie sind deren Arme zu bewerten, wenn unten oder oben?

Am besten geht man wohl bald ohne Arme auf die Straße, und wenn man das nicht hinkriegt, dann in einem so unförmigen Sacke, dass keiner genau nachweisen kann, wie die Arme grade stehen.

Machen wir aber mal nicht zu viele Witze über eine so ernste Sache.

Wie konnte es dazu kommen, dass Juden, ja das ganze System, die Freimaurer, die Frankreich in jedem Eckhause, sich von untigen Armen angegriffen fühlen?

Von einem “Neger” wesentlich orchestriert?

Nun, ich komme zunächst leider nur auf eine Erklärung.

Man hat es in Frankreich mit den Gesetzen und der sogenannten Gedenkkultur und der Toleranz und der Heuchelei um die Toleranz derart auf die Spitze getrieben, dass man das Establishment schon damit zur Verzweiflung treiben kann, dass man den rechten Arm demonstrativ unten lässt. You get what you call for.

Vielleicht wird es in Schweden und Norwegen bald eine Bewegung geben, die sich dadurch auszeichnet, vergleichbar radikal, dass sie mit Ansteckern herumläuft, auf denen steht: “Ich habe nie einen Steifen. Jedenfalls nicht für Weiber.”

Das passte ja auf die Assange-Affäre, den Irrwitz dort.

Quenelles sind eigentlich so eine Art längliche, leicht pfriemförmige Knödel. Was, wenn die Leute in D sich plötzlich Speckknödel nennen, wohl wissend, wie schweinisch sie damit provozieren?

Man kommt schon (ok, nur ich komme schon) auf die Idee, dass die Zeit für allerlei merkwürdige Symboliken, irgendeines Protestes halber, reif geworden sein muss.

Denn wenn man schon im Mutterland der Toleranz den rechten Arm nicht mehr unten halten soll, ist schon mächtig was faul, man könnte, etwas vulgärer, auch sagen, die Kacke ist am dampfen.

Was machen die Leute als nächstes?

Den linken Fuß zum Gruß schräg einwinkeln?

Sich seltsam bücken?

Zweimal, nur mit dem rechten Auge, blinzeln?

Demonstrativ ihr Schmerzphon nach unten halten?

Kann wohl sein, dass nicht nur die französischen Staatsanwaltschaften noch mehr zu tun bekommen, als ihnen lieb.

Man studiere Symbolkunde. Man ordne die Symbole genau zu und verfolge die Symbolkriminellen diligent. Vielleicht hilft ja Dan Brown. Der kennt sich wenigstens dahingehend ein bisschen aus, welche Symbole von den Lieben sind.

Pike ist leider schon tot. Vielleicht hätte der hilfreichen Rats gewusst. Oder der Coudenhove, der Kalergi.

Man könnte noch, immerhin deutschsprachig, Joschka Fischer oder Helmut Schmidt um Hilfe ersuchen, wenigstens wissen die, was Bohemian Grove so zu leisten vermag, in der Symbollogik.

Hat nicht selbst die Kanzlerin mit ihrem Odalsrunen-Handgruß klariter die nicht vorhandene deutsche Verfassung verletzt?

Wir sind da wahrlich in schweren Wassern.

 

Einfach lieb sein, und sie werden auch gut

Freitag, 03. Januar 2014

Man ist einfach lieb, und dann wächst kein Pfaffe und kein Geldschakal mehr, und deren Auftragsmörder sind so dauerhaft arbeitslos, dass sie sich anständig verdingen.

Sie gehen, sozusagen, freiwillig, in Bewährung.

Derweil ersticken die Pfaffen und die Geldschakale ganz einfach beinahe daran, dass sie sich, ihre Mindheit selbst erkannt habend, schließlich doch sehr elend fühlen.

Also werden sie, alles, bis zur Hartzgrenze, gespendet habend, ganz einsichtig nur noch Wohltätigstes verrichten.

Sie werden gar an den Tafeln nicht nur an sich selbst austeilen.

Sie werden den ganzen Lugzins täglich tätig freiwillig für uns auslöffeln.

Ja: Dafür müssen wir nur lieb sein.

Sagt mir meine Esoterikseite.

Da steht das, klipp und klar.

Also bin ich ab jetzt nur noch lieb.

Das wollte ich ja schon immer sein.

 

“Gab es jemals homosexuelle Erleuchtete?” (Osho und Homos)

Freitag, 03. Januar 2014

‘Berlin arrived from google.de on “Osho über Homosexuelle « Neues aus Hammelburg” by searching for gab es jemals homosexuelle erleuchtete.’

Eben gefunden.

Das ist nun wohl wirklich eine der weltbewegenden Fragen, zumal für den Oshoianer, ob es jemals homosexuelle Erleuchtete gab.

Warum eigentlich nicht?

Was muss man schon können, wie viel Familiensinn gehört schon dazu, wie viel eigener Fortpflanzungswille, um erleuchtet zu sein?

Die Frage als solche ist schon eine faschistoide Aberration.

Was, bitteschön, sollte einen Homosexuellen von Erleuchtetsein abhalten?

Leben wir im Mittelalter?

Es ist auch doch, bei nur etwas Licht betrachtet, viel wahrscheinlicher, dass ein Homosexueller erleuchtet ist denn ein Hetero.

Das ganze mit der normalen Sexualität, die auch mit Fortpflanzung zu tun hat, lenkt doch ganz klar von der Reinheit, der Erleuchtung, ab. Das ist doch so klar wie Kloßbrühe.

Der Hetero ist doch ganz klar derjenige, der im Grunde nie zur Erleuchtung gelangen kann.

Allein schon, weil seine ganze Sexualität doch ein bisschen erdgebunden pervers ist.

Bis zum ganz freien Analverkehr unter Gleichen schafft er es eben nie. Wie sollte er da Erleuchtung erlangen?

Osho war eine übelst diskriminöse Hetero-Sau. Ein Eso-Fascho.

Wahrscheinlich war er doch heimlich schwul, wie sie alle, die Sau.

 

Elite-SoladadatInnen made in USA

Freitag, 03. Januar 2014

http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-marines-setzen-klimmzugtests-fuer-soldatinnen-aus-a-941632.html

Nur des feigen Netzgesindels?

Donnerstag, 02. Januar 2014

Es wünschte mir schon einer, lamaistische tibetanische Mönche hätten mir die Haut bei lebendigem Leibe abgezogen. Sadhu nannte sich der. Da war ich mal wieder zu unspiri gewesen für Heilige und Inspiris.

Jetzt eben kam ein Bulgur – auch ein netter Nick – und meinte, einer von den Seinen werde mich, vollkommen unerwartet, abholen.

Wohin?

Zum Eisessen?

Was treibt derlei Kreaturen?

Das Geld?

Mag sein.

Es gibt aber durchaus noch immer mehr als genug derlei – im Grunde klar kriminelle – Feiglinge, die nicht das Geld treibt.

Sondern ganz schlicht und einfach ein Fanatismus, der sich so, scheinbar gefahrlos, auslebt.

Meist sind solche Existenzen schon an der Dummheit der Auswahl ihrer Decknamen als Fanatiker, eben nicht Profis, zu erkennen.

Ein Profi nennt sich normalerweise Mia oder Rolf oder Dagestan. Wenigstens Tadschikistan. Aber nicht Sadhu oder Bulgur. Meine Erfahrung. Tiefenpsychologisches dazu spare ich mir jetzt.

Der echte Profi ist nur hinterlistig, aber nicht unbedingt feige. Es gehört nunmal zum Job, dass er seine Identität verbirgt. Da ist nichts Besonderes dran.

Der Fanatiker aber sieht schon in seinem Decknamen keine professionelle Aufgabe, sondern eine Mission. Er kann kaum anders.

Seine Parallelidentität überwallt ihn schnell. Er macht das ja weder für Geld noch gar zum Spaß. Er demonstriert schon damit seine niedrige Erregungsschwelle, seine leichte Reizbarkeit.

Er gefällt sich allzusehr in seiner Macht, anonym Drohungen ausstoßen zu können. Die Wahrscheinlichkeit, dass er von Angesicht zu Angesicht kaum ein Wort herausbrächte, geht gegen hundert Prozent. Sein Beruf und Behuf ist Eckensteher.

Das heißt natürlich nicht, dass solche Schmalstspurfahrer nicht ihrerseits von ernstzunehmenden Profis nach vorn geschickt würden, zu provozieren, das Terrain zu erkunden, um abzulenken, Aufmerksamkeit der Zielperson zu binden, sozusagen Feindkontakt zu halten.

Durchaus möglich also, dass man sich Sadhus und Bulgurs als Springhanseln hält.

Man bindet so Kräfte, kann an anderer Stelle umso unverdächtiger angreifen. So jedenfalls dann der übliche Plan.

Viel mehr als Drohungen und Flüche, Verwünschungen, haben diese Schattenkrieger von keiner auch nur traurigen Gestalt dann aber meist nicht drauf, und das wissen die Profis auch. Zumal, dass derlei Angriffe die Wachsamkeit der Zielperson noch stärken, ihre Wehr daher noch zu kräftigen vermögen.

Deshalb arbeiten Profis nicht gerne mit den fanatischen Deppen. Die sind zwar umsonst, sie merken praktisch nie was, sind also soherum ungefährlich, aber sie richten doch schnell Schaden an, versperren völlig unbewusst Pfade.

Es ist nicht besonders intelligent, im Netz offen mit Mordphantasien, Drohungen der Folter und des Freiheitsentzugs herumzuhantieren. Das ist nicht nur degoutant, es ist dumm.

Gleichwohl mag ein Profi, der Deckung hat, mit solch einem Mittel mal testweise aufwarten. Einfach gefahrlos die Reaktion testen. Ob der andere doch nervös.

Der Profi wird dabei natürlich, ganz anders als der Fanatiker, die wunden Punkte der Zielperson studiert haben. Das im Blick, worauf sie anspringt, wo am ehesten sie aufs Glatteise zu führen.

Ich könnte nun von mir gleich vier oder fünf Punkte nennen. Das werde ich aber nicht tun, weil selbst die Schulkameraden meiner Söhne und auch deren Schulmeister oder Rektor hier lesen könnten. Die brauchen das nicht auch noch zu wissen.

In Wirklichkeit habe ich selbstredend mindestens acht sehr schwache Punkte. Derer ich aber umso mehr erkenne, desto mehr sie angegriffen. (Der neunte besteht in meiner Ausdrucksschwäche, nie überwunden.)

Ja, manchmal möchte es fast scheinen, als wäre das Weltnetz zu des feigen Gesindels Behufe allein erfunden worden.

Doch selbst dieser Schein trügt.

 

 

Nazi-Gruß (II)

Sonntag, 29. Dezember 2013

Wenn ein gerade untangelegter linker Arm mit quer fassendem rechten jetzt schon von der französischen Sportministerin als “schockierende, ekelerregende Provokation” bezeichnet wird, da dieser Geste nicht nur protestlerische, sondern auch “antisemitische” Inhalte beigemessen, fragt man sich doch, welche Arten der Körperlichkeit demnächst noch, nach dem römischen (deutschen) Gruße, in den Ländern der Guten zu verpönen sind.

Mancher, der in den letzten Jahren auch nur mit der Rechten zu eifrig wunk, ward schon verdächtigt bis abgestraft.

Statt den Arm rechts oben, den linken unten. Das ist ja wirklich besonders perfid, schockierend, ekelerregend.

Achten Sie fürderhin auf Leute, die öffentlich den linken Arm unten haben. Besonders, wenn sie sich mit dem rechten auch noch quer dranfassen.

Es mag so aussehen, wie als ob da einer mit den Händen gerade nicht so viel zu tun habe, sich einer lediglich am linken Arm kratze: Doch, ja, höchste Wachsamkeit ist angezeigt! Man falle solcher Tarnung nicht zum Opfer!

Hier gehört jeweils wenigstens ein Schmerzphon-Photo oder besser -Video direkt an die Staatsanwaltschaft, auf dass die prüfe.

Was ist mit Leuten, die beide Arme unten haben? Tarnen die sich nicht nur noch besser? Und jene mit beiden oben, all die Turnerinnen, sind das nicht alles Nazibräute in Camouflage?

Wer darf seine Arme wann wie halten?

Das ist doch die Grundsatzfrage hier.

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Nachtrag

Ich habe tatsächlich links und rechts verwechselt. Ich merkte es zwar bald, sage es jetzt aber lieber doch, am 4.1.14.

 

Nazi-Gruß

Sonntag, 29. Dezember 2013

http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/umstrittener-torjubel-verdeckter-nazi-gruss-von-anelka-12730676.html

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/umstrittene-quenelle-geste-frankreichs-schupfnudel-debatte-a-941166.html

Es stimmt, wie so oft, fast alles nicht, und dafür wird man dann erst recht noch angeschwärzt. Die Welt ist schlecht.

Goldman Sachs schwört der NWO ab (II)

Samstag, 21. Dezember 2013

Dave Silverberg ist wie vom Erdboden verschluckt. Die Gerüchte gehen dahin, dass der Nationale Sicherheitsrat der Vereinigten Staaten von Amerika seit seiner Rückkunft aus Moskau praktisch pausenlos tagt, Silverberg dort sehr intensiv zu tun hat.

Es spricht nach unseren Recherchen jedenfalls nichts dafür, dass Silverberg zwischenzeitlich in der Badewanne ausgerutscht wäre oder sich dort hätte die Restkante gegeben oder geben lassen müssen.

An der Wallstreet ist man derweil misstrauisch. Wer weiß, was Goldman diesmal im Schilde führt?

Man witzelt schon, die NWO habe es eh nie gegeben, womit derer abschwören zu wollen geradezu erst recht lächerlich oder aber ein noch hinterfotzigerer Trick, diesmal aber durchsichtig, sei.

“Es ist nicht Sache der niederländischen Regierung, den Humor eines Sprechers einer Privatbank zu kommentieren, und sei sie noch so groß, solange nicht zwingend niederländische Interessen berührt sind.” So Den Haag.

Ueli Maurer, seines Zeichens eidgenössischer Bundespräsident, erklärte, im Zusammenhang auf den Bankenplatz Schweiz angesprochen, dass sich die Schweiz nunmehr schon seit einigen Jahrhunderten ihre Weltordnung selbst gemacht habe, mit sichtbarem Erfolg, es sei alles im Lot.

Und, nein, die verhafteten Ministersöhne in der Türkei haben nach allem Vernehmen ebensowenig mit der Goldman-NWO-Affäre zu tun wie das französische “Eingreifen” in Zentralafrika.

Noch nicht einmal die Inselstreitigkeiten zwischen Japan und China sind – wenigstens direkt – in den Dunstkreis dieses – um es vorsichtig auszudrücken – sehr ambivalenten Halbkapitulationsangebotes zu rechnen.

Es stimmt natürlich auch nicht, wie das ein Spaßvogel im Netz verbreitete, dass “Nonwo” in den Entbindungskliniken von Delhi und Mumbai zum häufigsten Mädchennamen hinaufgeschossen sei, da die Times of India einen entsprechenden Aufmacher brachte. Und die “linksautonomen” Randalierer in Hamburg haben wohl nicht einmal was davon mitgekriegt, dass ihre Schutzpatrone in schwere Wasser geraten zu sein scheinen.

Es wird noch eine Weile spannend bleiben. Die Sache ist noch nicht gegessen.

 

Putinhass: Die Plutokraten sind angezählt

Freitag, 20. Dezember 2013

Meine Herrn, was hat die Schafsjournaille für Schaum vor dem Maule, wo immer es um Putin geht.

Dass man dem russischen Präsidenten, der sein Volk vor dem Ausverkauf gerettet hat, jetzt, der kalt berechnende Böse, über 25 000 Strafgefangene amnestiert, noch keine Hörner angedichtet, ist alles.

Praktisch kein Journalist der Schafsmedien traut sich auch nur, gerade auch an dem gemessen, was die USA, die EU, unsere Freunde in Saudi-Arabien und Qatar und der Türkei so treiben, ein halbwegs differenziertes Bild abzuliefern.

Kriege anzetteln, Länder überfallen, islamistische Terrorkommandos ausrüsten und ausschwärmen lassen, internationale Verträge nach Gusto brechen, Volksvermögen verpfänden, Journalisten einsperren… : Ja, die Unsrigen, das sind die Guten.

Nein, ich werde nicht auf den Artikel verlinken, den ich gerade auf einem Hauptschafsmedium zu Putin und Russland gelesen habe, wo sich schließlich, dümmer geht’s immer, gar darüber lustig gemacht wird, dass das Land wohl einer der Aufsteiger des 21. Jahrhunderts werden wolle und wieder auf der internationalen Bühne mitspielen, was es so aber sicher nicht schaffen werde.

Ich weiß nicht, was der Mann sich in den Tee tut, aber sauberer Wodka kann es kaum sein.

Russland IST bereits der bisherige Aufsteiger des 21. Jahrhunderts, und in der Weltpolitik auch schon seit Jahren wieder eine bestimmende Kraft.

Der deutsche Außenminister soll in Kiew aufseiten der Opposition demonstriert haben, der tapfere Streiter. Man stelle sich vor, der Kreml unterstützte in Deutschland eine offen antiamerikanische Anti-Euro-Partei, mittels über dunkle Kanäle, über Tarnorganisationen fließenden Geldes, einer Presse, die die Bösen nur auf der anderen Seite fände, und der russische Außenminister marschierte gemeinsam mit der Masse zum Reichstag.

Ja, dieser Putin ist schon ein übler Geselle. Er verrät sein Volk nicht. So ein Schwein.

Man muss ihm auch wirklich hart vorwerfen, dass er nicht ständig andere Länder überfällt oder sie überfallen lässt oder dort herumbombt, wie ein guter westlicher Demokrat. Oder Plutokrat, um begrifflich genauer zu sein.

Es ist natürlich auch reichlich ungezogen, dass Putin keine besatzte US-Kolonie verwalten will, so wie Merkel der Deutschen glückliche Scheinrepublik.

Ja, verdammt, wenn man die Russen noch vollends zum Fressen gekriegt hätte, wäre das Endziel, nämlich die völlige Einkreisung und schließlich Niederwerfung Chinas, schon nahegerückt.

Stattdessen läuft einem jetzt die Zeit davon, vermaledeit aber auch.

Russland als großes Lohnsklavenbergwerk, dann ein paar hundert Millionen Chinesen verhungern lassen, den Rest in die Billigfabriken. Der Plan war so schön.

Bis dass der böse Putin kam.

 

Gerhard Mersmanns Jahresdraufblick 2013

Montag, 16. Dezember 2013

Den besonderen Jahresrückblick, besser wohl Jahresdraufblick, fand ich vorhin auf Dudes Seite, wo er den unten verlinkten ausgezeichneten Artikel “Die Macht und der Schein” – der Titel könnte kaum besser gewählt sein – von Gerhard Mersmann zweitpubliziert hat.

Ich kommentierte bei Mersmann also:

“Ich habe über Dudes Seite hergefunden und will nun erstmal hier meine Anerkennung aussprechen. Der Artikel, erfrischend knapp und am Punkt gehalten, gleichwohl sprachlich sehr gelenk, erscheint, sicherlich bewusst so, unter Verzicht auf Beispiele und Détails.
Besonders gut gefällt mir der zusammenfassende Schluss, in dem die Lebenswirklichkeit gegen die betriebene Mystifikation gestellt wird.
Eben zum erstenmal auf dieser Seite, werde ich mich hier nun genauer umsehen. Den obigen Beitrag werde ich auf meinem Blog sicherlich weiterempfehlen und verlinken, allerdings wohl mit eigener, würdigender Anmoderation und zwei oder drei eigenen Betrachtungen dazu. Das kann daher noch ein bisschen dauern (wenigstens bis zum späteren Abend).
LG”

Und beim Dude:

“Ich habe Gerhard Mersmann eben auf seinem Blog meine Anerkennung ausgesprochen.
Ein knackiger Text, fürwahr, man merkt den Meister. Schonungslos auf den Punkt. Und das mit einem klaren, eleganten Duktus, der den ganzen Beitrag neben dessen Inhalt wie ein weiterer roter Faden durchzieht.
Hut ab.”

http://form7.wordpress.com/2013/12/12/die-macht-und-der-schein/comment-page-1/#comment-805

Ein längeres Zitat aus dem Text selbst, der vorletzte Abschnitt:

“Wir sähen (sähen wir uns das letzte Jahr aus unseren eigenen Augen an – Anm. von mir) die Unterschiede des monetären und des spirituellen Reichtums. Und wir sähen die Entwicklung zur Expansion der monetären Prosperität und den tendenziellen Fall des spirituellen Wohlbefindens. Die zunehmende, fast flächendeckende digitalisierte Taktung unserer Arbeitsprozesse würden nämlich freigelegt von dem ganzen ideologischen Unsinn von Autonomie und als das identifiziert, was es tatsächlich ist: Die Ausweitung und durchperfektionierte Kontrolle, die Liquidierung jeglicher Selbstbestimmung und die inquisitorische Verfolgung des freien Willens. Es würde deutlich, wie uniform das digitalisierte Zeitalter geworden ist, wo aus jeder Fernbedienung und jedem Sensor ein Programm lauert, das standardisiert und vereinheitlicht. Und es würde wie die Schuppen von den Augen fallen, dass bei allem Individualisierungsbrimborium nur noch serienmäßige Stereotype geduldet werden.”

Was ich da sehe, spricht so sehr, so bemerkenswert konzis für sich selbst, dass ich es jetzt erstmal nicht weiter kommentieren möchte, sondern als einen Lockschnipsel gewertet sehen will, der möglichst viele Leser auf die Seite des Autors bringen möge, die Gesamtlektüre daselbst zu genießen.

So kurz und sauber mit so viel Illusion, die uns als Normalität verkauft wird, abgerechnet!

Ein echter Leckerbissen.

Ein Essay, den ich noch manchem Pappenheimer vorlegen werde, sowohl des Inhalts halber als auch zu linguistischen Lehrzwecken.

Wacht jeden Tag ein Linker auf… (II)

Montag, 16. Dezember 2013

Wacht wirklich jeden Tag auch nur ein Linker auf?

Na, der eine oder andere vielleicht schon. Aber meist fürchtet man sich so sehr vor den geistigen Folgen des Aufwachens, dass man doch lieber noch etwas im Halbdämmer verbleibt.

Die Rechten haben ihre anderen Arten Ängste.

Sie könnten einen falschen Satz tun. Vor der Öffentlichkeit, ihrem Umfeld, dem Staatsanwalt.

Ja, mein lieber Linker, wenn Du aufwachst, kann das sehr schnell den Verlust eines erheblichen Teiles Deines Bekanntenkreises nach sich ziehen. Durchaus auch Schlimmeres. Bedenke, dass Du es bisher, ganz anders als die Rechten, nicht gewohnt warst, ein bisschen oder mehr als ein bisschen sonderbehandelt, um nicht zu sagen, verfolgt, zu sein.

Ich weiß sehr wohl, weshalb Du lieber schlafen willst oder im Halbdämmer verbleiben; Du arbeitest genau dem Monster zu, das Du zu bekämpfen Dir einbildest; und zwar schon lange; und sich das einzugestehen, das ist wahrlich kein Leichtes.

Die Rechten haben Dir nun schon auch einiges voraus.

Viele von denen sind aber auch schon wieder verkauft oder auf dem Leime.

Dann trau Dich doch mal was, Linker!

Einfach mal Vollkante die Solidarität reingedrückt, Alter!

Voll die Befreiung, diesmal auch für Männer, Alter!

Nicht den Affen von den Pfaffen, Alter!

Du gehörst doch eigentlich zur menschlichen Elite. Du hast verstanden, dass die übelsten aller Arschgeigen nicht die anständigen Leute nach Belieben abzocken dürfen. Oder meinst Du, die Rechten hätten das besser verstanden, als Du? Nein? Was liegst Du dann da noch herum, alswie ein Opiumist?

Aktion! Das Wort schonmal gehört? Agitprop! Los, hurtig, aufstehen, diesmal geht es nicht nur um die Proletarier aller Länder!

Na gut. So willst Du nicht. Zu anstrengend. Nein, zu wenig gewöhnt. Und die andern? Du hast die Hosen voll. Einen rechten Linksschiss davor, einfach mal alleine hinzustehen.

Ja, Deine Sozialisation, ich weiß.

Fange vielleicht einfach erstmal damit an, Dir vorzustellen, Du wärest kein Sklave mehr.

Wacht jeden Tag ein Linker auf…

Sonntag, 15. Dezember 2013

In Frankreich ist mal wieder ein – allerdings von der sozialistischen Regierung in Auftrag gegebener und an den Premierminister gerichteter Bericht von “Fachleuten” – “Bericht” zu dem Schluss gekommen, mal wieder, weil das so in Westeuropa inzwischen Usus ist, man solle halt toleranter sein gegenüber dem Islam, wie bisher gehe es damit nicht weiter.

Zu Deutsch: Die Franzosen sollen sich noch mehr bieten lassen, als sie dies schon widerwillig tun, dem Islam soll als privilegierte Religion die Tür noch weiter geöffnet werden.

Das Schlimmste daran aber ist – es wäre ja nicht schlimm, wenn die Scharia in Frankreich Fuß fasste – , dass derlei Abhuberei Frau Le Pen Wähler zutreibt.

Das darf ja nun gar nicht sein.

Frankreich ist bitteschön so geräuschlos abzuschaffen, dass das keiner merkt und sich folgerichtig auch keiner dawider wendet.

Aber auch genuin laizistische Linke scheinen nicht auf der ganzen Linie begeistert, dass was gegen den Katholizismus erkämpft angesichts des Islams einfach wieder aufgegeben werden soll.

Ja, liebe Linke: Der Islam mag alles mögliche sein, aber links in Eurem Sinne ist er bestimmt nicht.

Nein, das kleine Kognäckchen, bevor man unter die kurzen Röckchen guckt, vielleicht nicht nur guckt, auch all Eure schwulen Kollegen, für all das, wie auch Eure sonstigen liebgewonnenen Gewohnheiten, nein, liebe Linke, dafür hat der Islam nicht viel übrig. Genauer genommen gar nichts.

Als dummgesoffene Steigbügelhalter, ja, dazu mögt Ihr ihm dienen. Er wird Euch seine Art der Dankbarkeit dann schon zeigen, sobald er kann.

Ihr wollt Euch zutode tolerieren?

Das Angebot wird man gerne annehmen. Die Kusshand atmet den Hauch Eures eigenen Todes.

Ob in Frankreich die erste Linke Europas bezüglich des Islams zur Vernunft kommt?

Ich gönnte es den Franzosen, hierin vorn zu stehen.

Die Muselmanisierung Europas ist kein Überunsgekommenes, nicht einfach koloniales Erbe (wann haben wir die Türkei kolonialisiert?), auch kein karmisch Notwendiges, kein Gottesurteil gar, sondern klariter Teil eines Plans, dessen Fädenziehende sich nicht nur in den jeweiligen Regierungen, sondern auch zumal in den EU-Kommissariaten und angeschlossenen Abteilungen wie auch in der Weltbank, dem IWF, im ganzen Gesindelhaufen also, bestmöglich breitmachen.

Dies ist zweifellos ein sehr groß und strategisch angelegtes, gewaltiges Destabilisierungsprogramm.

Und das ist noch vornehm ausgedrückt.

Ich stelle mir jeden Tag vor, dass jeden Tag zehn, und am Tag danach von jedem von den Zehnen an zehen an Linken aufwachen, begreifen, was hier gemacht wird, wo die meisten von ihnen selbst landen werden, tun sie nicht ganz schnell ganz kleinbrav mit, sobald das von ihnen derzeit noch unterstützte Programm wirklich greift.

Da ich nun aber die Linken schon etwas härter rangenommen habe, müssen der Gerechtigkeit halber auch die Rechten noch ein bisschen was eingeschenkt bekommen.

Die Kriecheritis, die dorten, gegenüber dem Judentum, dem Staate Israel, dem Zionismus, in weiten Kreisen endemisch, ist so dumm, ja, meine Lieben, dass ich derlei Dummheit lieber zu den Linken gerechnet hätte.

Nein, nicht dass die nicht auch kröchen.

Bei Euch aber ist es einfach noch blöder, wenn Ihr das tut.

Diese Feststellung sollte selbsterklärend sein.

 

 

Begriffe, Runen, Logik und “Die göttliche Quelle” (II)

Dienstag, 10. Dezember 2013

Begriffe werden dem Menschen nicht geschenkt. Ursprünglich jedenfalls nicht.

Ja: Dem Kinde werden Wörter, ungefähre Begriffe geschenkt. Manchmal auch eingeprügelt.

Nun, ein Hase ist ein Hase, egal ob der Spanier ihn eben liebre nennt.

Begriffe aber wie “Liebe”, “Freiheit”, “Tugend”…: Alle abstrakten Begriffe werden erst durch ein ganzes Geflecht an anderen mit ihnen verbundenen Begriffen zu Begriffen.

Den reifen Denker erkennt man geradezu daran, dass er immer vorsichtig, skeptisch vor diesen steht, denn jeder gewichtet sie anders, in verschiedenen Kulturen stehen sie in ganz anderen Begriffsgeflechten.

So sind abstrakte Begriffe immer wieder neu zu hinterfragen, zu entdecken.

Friedrich Nietzsche hat dies wie kein anderer nicht nur erkannt, sondern auch sinnfällig gezeigt.

Ob einem dabei eine “Die göttliche Quelle” zu helfen vermag? Vielleicht. Wenn der Glaube nicht wieder einmal Berge dort hinsetzt, wo keine sind.

Ein gutes Hilfsmittel auf dieser Kreuzfahrt durch das menschliche Denken und Empfinden sind aber allemal die Runen. Die haben nämlich mit Glauben so wenig zu tun wie ein lahmes jakutisches Ren auf der Flucht mit einem Friedrich Schiller, wenn der gerade zu seinen erhabensten Versen findet.

Als Deutsche haben wir den großen Vorteil, dass unsere Sprache eine lexikalisch sehr durchsichtige ist. Die Wortfamilien sind also umfässlich wie in aller Regel logisch stabil. Das hilft auch bei der Erfassung von Wortfeldern.

Und bei der Schöpfung von sinnvollen neuen Begriffen. Bei der Bewertung von Begriffen. Man lese nur Nietzsches Zarathustra.

Englisch ist in dieser Hinsicht, mit dem Deutschen verglichen, eine mittlere Katastrophe. Alles schwirrt irgendwie durcheinander, oft sehr zusammenhangslos, unverbunden, undurchsichtig. Vielleicht kann deshalb jeder Englisch. Oder soll wenigstens Englisch können. Leidlich wenigstens.

Hierher gehört auch die auf dieser Seite schon verschiedentlich dargelegte Beobachtung, dass Gebildete, die wirklich gut Englisch können (inalsoweit das möglich), in ihr gesprochenes und geschriebenes Deutsch viel weniger englische Modebegriffe und Hirnriss wie “downgeloadet” etc. aufnehmen, als der Plebs in Politik, Medien und Werbeindustrie sowie Jugendliche, die noch keinen längeren Satz von Gehalt sauber zu formulieren wissen.

Es geht nicht um “Reinhaltung” der deutschen Sprache. Sprache entwickelt sich. Es geht darum, sie nicht graus zu entstellen, Unfug und Sülz und Halblug zur Richtschnur der eigenen Rede zu machen.

Ein Baguette ist ein Baguette, eine Pizza ist eine Pizza, und mag noch aus dem Mannequin ein Model geworden sein. Was liegt daran. Ich trinke auch gern mal einen Cappuccino. Lieber als einen Kaputtschino jedenfalls. Chuzpe, Schmock und meschugge gehören auch zu meinem angewandten Wortschatz.

Ich grade mich aber nicht vorsätzlich bis zur Lächerlichkeit down. So wie andere Leute. Toollose Underperformer. Das mache ich höchstens in der Satire und im Kabarett. Da gehört sowas hin.

 

 

 

Wann fällt Gauck von der Atlantik-Brücke (XYZ) ?

Sonntag, 08. Dezember 2013

Ist es möglich, dass wir einen noch verlogeneren, noch schlechteren Bundespräsidenten bekommen, als diesen Gauck?

Leider muss ich, nach aller Erfahrung mit seinen Vorgängern, sagen: Es ist.

Wie könnte der fast unglaublich nochmals schlechtere Bundespräsident aussehen?

Eine sonst konsequent lesbische Grüne etwa, die Obama im Oval Office als Praktikantin Oral Service besorgt, ohne eine sexuelle Beziehung mit diesem – zum Glück wenigstens nicht weißen – Manne zu haben?

Obzu Atlantik-Brücke Atlantik-Blase?

So einen schäbigen Satrapen muss man als öbersten Vertreter des deutschen Volkes sehen.

Widerlich. Der Mann ist seine eigene hohle Hülle.

Allerdings, wofern das Halbwüchsige interessierte, könnte man zu ihnen einfach sagen: “Schaut Euch den Bundespräser an! So sieht alt gewordene konsequente Korruption aus! Dafür gibt es, selbst wenn alles vergeigt, noch Ehrensold!”

Man soll dem Nachwuchse ja klarmachen, wie er zu etwas kömmt. Eine der ersten Erziehungspflichten, oder?

 

 

Moderne Kunst: Eine kurze Abrechnung

Dienstag, 03. Dezember 2013

Damit das ein für allemal klargestellt sei: Dummheit ist keine Kunst.

Ebensowenig möchtegerniges Zusammenbasteln und -schachteln von Hässlichem.

Nur Sklavenhalter und Verblödete erzählen, singen, lassen das Hohelied vom Schund singen.

Leere Bilder, zerfaserte Lieder, Gesang als Gekrächze, Texte, die vom Abtritt, aber nicht einmal zum dort lesen taugen.

Architektur von Leuten aus der Blindenschule.

Ästhetik?

Wer braucht sowas?

Altmodischer Kram.

Fast schon irgendwie Fascho, nä?

Über 90% der modernen Kunst ist schlicht kommerzieller überblasener Schrott.

Es reicht noch nicht einmal zum Kitsch.

Ich habe mir im Netz mal ein paar Bilder von jenem Adolf Hitler angesehen. Geschmackssache. Aber wenigstens für guten Kitsch hat es ganz sicher gereicht.

Guter Kitsch ist mir allemal lieber, als perverses Regietheater und Fettecken und eingesteckte Mohrrüben in der U-Bahn im Arschloch.

Soll jeder machen, was er will.

Ich aber will und werde nicht alles gut finden, auch nur irgendwie beachtlich, weil ein etablierter Kunstbetrieb und dessen Lakaien in den Feuilletons das für gut befinden zu müssen glauben oder es tatsächlich müssen.

Dekonstruktion als Riesenidee. Immer noch mehr Dekonstruktion als noch weiter entwickelte Hyperidee. Pfui Deibel.

Kot, Blut, grober Sex, Zerfetztes. Ja, so macht es Euch Spaß.

Das Handwerk nahe null oder gar keines, das Konzeptuelle also ephemer wie primitiv, das lose Geschwätz dazu völlig unerträglich.

Ja, so ist heutzutage ein großer Teil der sogenannnten Kunstwelt gebaut.

Ärgert Euch ruhig und beschimpft mich.

Da tätet Ihr mal was Sinnvolles. Wenigstens potentiell.

 

EU-Toleranzdiktatur: Religiöser Wahn? Woher?

Mittwoch, 27. November 2013

Die Schwarze Propaganda der EU nimmt immer bizarrere Formen an.

Auf den geradezu irrwitzigen angepeilten Toleranztotalitarismus bin ich an anderem Orte schon eingegangen, werde das sicherlich auch wieder tun, will mich heute aber der Frage widmen, wie sicher sich die Leute, die hier eine vollends offene Diktatur zu errichten sich offenkundig vorgenommen haben, eigentlich sind, inwieweit sie daran glauben, dass sie damit Erfolg haben werden, auch was sie treibt, weshalb.

Manchmal denke ich, die denken über den Faktor Erfolg gar nicht nach.

Es MUSS einfach, also muss man das nicht.

Insofern gleichen sie religiösen Fanatikern.

Andererseits haben sie sehr besonnen scheinende, vollkommen abgezockte Typen in ihren Reihen, beispielsweise einen Jean-Claude Juncker.

Aber selbst anhand dieses Beispiels fragt sich, gerade dieses, wieso die sich so traumhaft sicher wähnen in ihren begangenen und weiterhin bis zum Ende geplanten Schandtaten.

Immer wieder frage ich mich, ob da eine Art Zombietum waltet, eine Programmiertheit, die wir noch nicht wirklich erfasst haben. Wozu so einen schönen Subkontinent wie Europa in ein Straflager verwandeln, am Ende ins Chaos stürzen?

Jaja, Ordung aus dem Chaos, das kennen wir schon.

Wie soll diese Ordnung halten?

Wer will darin leben?

Ja, manchmal habe ich das Gefühl, dass diese Leute eigentlich fremdgesteuert sind. Wie strunzbesoffen von ihrer grausen Idee. Dass es ihnen tatsächlich nicht einmal um eigene Macht geht, sondern um die Erfüllung eines heiligen, eines praktisch göttlichen Auftrags.

Ja, ich kenne das dumme Geschwätz von Goethe und von Lessing, ich habe von Albert Pikes Plänen gehört wie von jenen eines Coudenhove-Kalergi: irgendwie reicht mir das alles nicht.

Wie will man denn mit einem totalen Sumpf gegen die aufstrebenden Mächte China und Russland bestehen? Soll man das gar nicht? Geht es eigentlich darum, heiliger Auftrag, alles an die Wand zu fahren? Denkt man gar nicht?

Man denkt wohl in Wirklichkeit nicht viel. Man glaubt. Derlei Fanatismus ist normalerweise national oder religiös. Oder beides. Einen EU-Nationalismus, der aus dem Volke wächst, aus ihm geweckt werden kann, den können die sich aber, mit Verlaub, wohl noch lange am Arsch abschmieren. Religion? Welche? Welche soll jene Begeisterung entfachen? Die Religion der totalen Toleranz, die sich eindeutig gegen die Mehrheit richtet, am Schluss auch gegen alle Minderheiten?

Das Konzept ist völlig diffus.

Vieles deutet darauf hin, dass die Hirnwäscher selber gehirngewaschen sind, gar nicht wissen, was sie tun. Sie wissen aus irgendeinem Grunde anscheinend nur, dass sie es tun müssen, dass es, wie sie ja immer wieder betonen, “alternativlos” sei.

Von welcher Hölle sehen die sich bedroht, ließen sie vernünftigerweise endlich von einem derart verhängnisvollen Treiben ab? Wovor haben die, so beseelt, wie sie sich wähnen, in Wirklichkeit Angst?

Dass Jahwe oder Allah oder beide oder beide in Personalunion, noch ein paar Außerirdische, hieniedenstieben, sie auf ewig zu verbrennen, wofern sie dies Große Werk nicht verrichteten?

Jedenfalls, sehe ich, nun, vorsichtiger, vermute ich hier einen kollektiv verordneten Irrwitz.

Ich kann es mir einfach nicht anders erklären.

Gut ist es, wenn man Familien zerstört.

Gut ist es, wenn man die Leute völlig verwirrt und verängstigt.

Gut ist es, wenn man sie letztlich gegeneinander aufhetzt, indem man ihnen jedes Eigentum und jede Identität zu nehmen trachtet.

Gut ist es, wenn man schon die Kinder mit Amphetaminen vergiftet.

Millionen Erwachsene mit übelsten Psychopharmaka, währen der Hanf verboten bleibt.

Gut ist es, wenn man Panik vor Terror schürt, selber Terroristen anheuert.

Gut ist es, wenn man Angriffskriege führt und ganze Länder zerstört.

Gut ist es, wenn man Glühbirnen verbietet, während Flugbenzin steuerbefreit und man im Privathubschrauber zum beheizten Pool des etwas entfernten Nachbarn fliegt, um dort über Klimaziele zu diskutieren, und darüber, wie man die in die Pfanne haut, die das merkwürdig finden.

All das ist gut.

Und noch viel mehr.

Nicht, dass mir die Beispiele oder gar die Puste ausgingen, aber ich will Sie des Wahnwitzes jetzt nicht langweilen.

Diese Leute aber zweifeln nicht.

Nein: Das alles ist gut.

Vor allem ist wohl gut, dass sie nicht zweifeln.

Wir wissen ja aus der Historie des religiösen Wahnsinns, dass Zweifeln die Kardinalsünde ist.

Ja, ich habe keine klare Lösung.

Anhand aller Symptome aber muss ich als am wahrscheinlichsten ansehen, dass es sich um einen induzierten religiösen bzw. religionsähnlichen Wahn handelt.

Haben Sie eine bessere Idee?

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Die inzwischen allfälligen Vergleiche mit der Sowjetunion  (im Sinne dessen, was geplant), “EUDSSR”, sind keineswegs völlig aus der Luft gegriffen.

Man will, wiederum, zwangsweise, einen neuen Menschen schaffen.

Nur: Der Kommunismus, ob Leninismus-Stalinismus oder Maoismus, fußte auf einer halbwegs kohärenten Ideologie, die immerhin zeitweise Massen zu begeistern vermochte.

Bei dem, was die EU-Verrückten ansetzen, schwurbelt nun wirklich alles obergröbst durcheinander.

Freie Rede und immer das Maul halten, Demokratie und keinerlei Mitbestimmung, Toleranz und totale Intoleranz sollen eins werden.

Setzen wir deshalb darauf, dass sie damit noch schneller scheitern.

Von der Logik her, wofern es noch eine gibt, spricht viel dafür.

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Es spricht einiges dafür, dass diese Leute deshalb den Islam in Europa so vehement befördern und keine Kritik mehr daran hören wollen, weil er so beispielhaft für behauptete Toleranz und gleichzeitig das Konzept der totalen Intoleranz steht.

So gewöhnt man sich schonmal. Hehe.

Natürlich gibt es noch andere Gründe dafür. Aber das kommt für das geplante Künftige offenkundig – und für die laufende Agenda – wohl schon sehr zupass.

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Nachtrag 29. November

Es mag auch noch eine Belohnung der ganz besonderen Art versprochen sein.

Macht ja nichts, wenn die keiner erhält, erhalten soll, wenn sie gar nicht ausgegeben werden kann.

Hauptsache, die Deppen rennen.

War schon oft so.

Hier geht es nicht mehr wesentlich um Geld und Macht.

Für viele Mitläufer natürlich schon.

Ansonsten liegt das auf einer anderen Ebene.

Da bin ich mir ziemlich sicher.

 

 

Wieder eine Kirche, eine Krieche

Sonntag, 24. November 2013

Die ganzen esoterischen und magischen Theorien, von denen ich gehört habe, las, mit denen ich in Berührung kam, haben einen Haken.

Ich meine jetzt nicht die notorische Geltungssucht der jeweiligen “spirituellen” Führer, die Geheimhalterei und Lügerei nach außen, das ganze nutzlose Brimborium, das eingespannt, krude Initatiationspraktiken und derlei Fragwürdiges mehr.

Nein, es geht darum, dass jeder Mensch jederzeit ganz anders “funktionieren” kann, als von jedweder Lehre vorgegeben. Und zwar so gut, dass der jeweilige “Meister” lieber gar nicht mehr antritt.

Und zwar egal, ob dieser Meister nur ein Schamane im zentralafrikanischen Busch, oder ob er der Chief von Skull & Bones, mit Cochise-Schädel in der Hand.

Lernen ist nunmal mehr wert, als Beten und Salbadern.

Selbst zu sich selbst ist stärker, als irgendwelche Exerzitien.

Ja, ich hatte auch Meister, als Steinmetz wie als Sprachwissenschaftler.

Das waren aber keine Magiefritzen. Die konnten ihre Sachen.

Es gibt andererseits – für mich – zweifellos geistige Energiefelder, die sich unserer genauen Betrachtung und Beschreibung bisher entziehen.

Damit aber auch der Kontrolle durch irgendwelche Möchtegerns, und mögen sie noch so lange daran geübt haben, ganze halbbeinige Phalanxen ihrer Jünger dafür aufstellen.

Man betrachte nur die literarische Mindheit der Werke, die von derlei Leuten vorgelegt werden.

Was sehen wir da, typischerweise?

Erstens eine Überladung der Texte mit irgendwelchen jeweiligen Begriffen, die nie recht definiert, dabei über alles erhaben, unantastbar.

Sodann schlechten Stil. Insonderheit in dem Sinne, dass nicht nur der Redundanz zuviel, sondern dass auch, neben dem unübersehbar Schwülstigen, das Weglassen von Wesentlichem, jedenfalls im Kontexte Wesentlichem, eklatant auffällt.

Hatte ich zum Beispiel einen indischen Guru vor der Flinte. Einen sehr untypisch existentialistisch-pessimistischen (U.G.Krishnamurti).

Groß aufgesprochen. Manche gute Beobachtung. Er wollte nichtmal einen Kult um sich.

Aber.

Nirgend die Kunst.

Also wieder ein Loser. Letztlich noch ein Schwätzer.

Ich meine inzwischen, dass die Frage nach dem Kunstbegriff eine Art Lackmustest für jede Religion, Philosophie, esoterische Versammlung undsoweiter ist.

Da hört der ganze Spaß mit dem ganzen Döns und Gelaber nämlich sehr schnelle auf.

Da heißt es, Farbe zu bekennen.

Da gilt es, zu zeigen, wes Geistes Kind man ist.

Da entlarvt sich bald der lediglich geschwollene Busen, die westliche Postmoderne gibt östlichen diwanesken Metaästhetiken nicht über lange ohngeistig die Hand.

Es waren keine Pfaffen, die die grandiosen gotischen Döme bauten, sondern das waren Steinmetze. Die offenkundig mehr vom Goldenen Schnitt und anderen wesentlichen Prinzipien verstanden, als die verquasten Bibellabersäcke, die die Aufträge vergaben.

Auch Bachs Musik ist nicht christlich. Kein Japaner wird wegen Bach Christ.

Ansonsten: Zwar EIN Gott, aber dazu jede Menge Erzengel, die Muttergottes, Dschinn, Teufel, jede Menge irgendwie irrelevantes und hinwiederum doch sehr wichtiges Begleitgesindel. Hochwichtiges. Pfui Deibel.

Ja, sähe ich diesen ganzen Unfug nicht schon lange, so wäre mir vielleicht zum Speiben.

Kein Wunder, wenn man sich das betrachtet, dass viele Vernunftbegabte in einen Rationalismus sich flüchten, der nicht wesentlich besser.

Jetzt gibt es plötzlich gar nichts mehr, außer dem schon Erklärbaren.

Wieder eine Kirche, eine Krieche.

Vielleicht sind die bestimmenden Außerirdischen wirklich reptiloid.

Das passte.

 

 

 

 

 

Pharmaindustrie retten! Totenabgabe und Strafsteuer für Gesunde!

Donnerstag, 21. November 2013

Fast noch mehr Mitleiden als mit den armen Banken, die wir regelmäßig retten müssen, um zu überleben, habe ich mit der Pharmaindustrie.

In Deutschland zum Beispiel hat man den Verkauf von Antidepressiva – wie ich eben las – zwischen 2007 und 2011 nicht einmal ganz um die Hälfte steigern können. Trotzdem nicht einmal zwei Milliarden Tagesdosen im Jahr.

Immerhin beim Amphetamin – der Kinderdroge – Methylphenidat kam man in den letzten 15 Jahren wohl von Kilos auf Tonnen. Ein Tropfen auf den heißen Stein, gleichwohl.

Wirklich schändlich, dass man in dieser bedenklich tristen Lage das Bier und den Wein noch nicht verboten hat.

Millionen mehr gingen zum Arzte, wo sie schließlich hingehören, würde diese überfällige Maßnahme endlich umgesetzt. Wozu haben wir denn eine EU?

Manche psychiatrischen Krankenhäuser, auch die, sind chronisch unterbelegt, selbst die verdammten Patientenrechte, zumal gegen Medikation, wurden wenigstens theoretisch gestärkt. Das kann einem schon Angst machen.

Selbst die Novartis-Aktie schwächelt inzwischen. Sie ist im letzten Jahr grade mal von 46 auf 58 Euro gestiegen! Wer, sackaberauch, soll davon leben können?

Werden die Leute nicht endlich zügig kränker, so könnte das gerade den kleineren Herstellern bald den Todesstoß versetzen.

Immerhin, ein kleiner Lichtblick, hält das Hanfverbot noch einigermaßen. Nicht auszudenken, was geschähe, wenn das auch noch fiele. Hanf ist viel zu billig, als dass man den Leuten ihn anstatt wirtschaftsförderlicheren Drogen gewähren dürfte. Hanf ziehen ist einfacher als Kohl oder Tomaten. Fürchterlich, denkt man nur daran, dass das jeder dürfte.

Wie viele Ärzte wären da von Arbeitslosigkeit bedroht? Wie viele Apotheken gingen Pleite?

Und erst die Psychiater. Am Schlusse würden sie vor lauter Verzweiflung noch Scientologen. Oder Schlimmeres gar. Womöglich gleich Terroristen. Recht fähige wohl obendrein.

Selbst die Kampagnen, jede Woche zu einer Vorsorgeuntersuchung zu gehen, greifen, zumal bei Männern, nicht wie sie das sollten. Wo man doch bei jedem, wenn man nur gut sucht, etwas findet!

Die Leute, viele jedenfalls, sind schon ein arges Gesindel. Tut mir leid, dass ich so deutlich werden muss. Sie lassen die Wachstumsindustrie an sich einfach gnadenlos verrecken.

Knoblauch fressen die, Olivenöl, saufen einfach Rotwein. Saboteure. Volkswirtschaftsvernichter.

Manche von denen waren gar jahrelang nicht beim Arzt. Denen scheißegal, wenn Ärzte unter der Brücke leben müssen, Sprechstundenhilfen auf den Strich. Sozialschmarotzer. Drecksgesocks.

Ja, die Situation ist zum Verzweifeln.

Wie soll die Industrie denn von etwas Pflaster, Panthenol- und Jodsalbe leben? Das reicht nicht einmal für die beiden ersten Wochen im Jänner. Deibel aber auch.

Wenn es was brächte, wäre das ganze Geschmeiß abzuschaffen.

Dummerweise aber ist wer tot ist nicht krank.

Da hat die Natur einen verhängnisvollen Fehler gemacht.

Es braucht daher eine permanente Totenabgabe.

Und eine Strafsteuer für Gesunde.

Anders geht es nicht.

Valium und Ritalin in die Krippen!

Haldol in die Kindergärten!

Kein Schulbesuch ohne Antidepressivum!

Kein Job ohne wöchentlichen Arztbesuch!

Keine Verbeamtung ohne medikamentöse Psychotherapie!

Verdammt nochmal!

Irgendwie wird das doch hinzukriegen sein!

 

 

Innenminister Friedrich lallt, dass es knallt

Dienstag, 19. November 2013

Man sehe sich in diesem Bericht zur Debatte zur NSA-Affäre im Bundestag mal die unter dieser Unterüberschrift folgende Passage an.

“Friedrich: Es gibt keinen kontrollfreien Raum”

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/spaehaffaere-im-bundestag-gysi-fordert-nobelpreis-fuer-snowden-12670160.html

Ich hätte diesen Textteil gerne ganz zitiert, traue aber der Rechtsabteilung der FAZ nicht. Der Perlentaucher kann ein Lied davon singen, wie die draufsind. Auf eine Abmahnung von denen kann ich gerne verzichten.

Zur Sache. Einen Satz kann ich mir, wörtlich übernommen, sicherlich leisten:

‘Es gebe allerdings keinen kontrollfreien Raum der Nachrichtendienste, auch wenn es anders erscheine, weil „das Schweigen unserer amerikanischen Freunde leider zu Verschwörungstheorien“ darüber führe.’

Oh weia. DER Mann ist Innenminister.

So einen dummdreisten US-Lakaien bezahlen wir, auf dass er unsere innere Sicherheit betreue.

Und: Erst wenn ein Anfangsverdacht begründet werden könne, seien unsere Ermittlungsbehörden dran.

Damit impliziert er erstens, dass es bislang keinen begründeten Anfangsverdacht gäbe, zweitens wird klar, dass er nichts, aber auch gar nichts in Richtung Aufklärung unternommen, vielmehr allenfalls jede Bewegung in diese Richtung unterbunden hat.

Klar, er will ja “Verschwörungstheorien” nicht noch Vorschub leisten. Wo kämen wir denn da hin.

Er bezweifelt auch, ob die Spähaffäre überhaupt ein politisches Thema sei. Um dann, ob der öffentlichen Diskussion, die vielen Wege der Selbstreinigungskräfte von Demokratien zu preisen.

Der Mann ist nicht ganz bei Trost. Oder seine Redenschreiber und Berater. Nein, ganz sicher beide.

Eine derartig wirre Argumentation lässt man keinem Achtklässler durchgehen.

Diesen Mann lediglich als ein Sicherheitsrisiko zu bezeichnen, wäre euphemistisch.

Der weiß nicht einmal im Ansatz, was er rausschwätzt.

Auf den muss man noch aufpassen, wenn man ihm nur einen Reisstrohbesen in die Hand gibt.

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Nachtrag

“Es gibt keinen kontrollfreien Raum.”

Aus diesem berufenen Munde ein echtes, sicherlich ungewolltes Bonmot.

 

Wie heißt die Büchs’ fürs abgelegte Handy?

Dienstag, 12. November 2013

Leser Dude kommentierte gerade auf meinen Artikel “Schmerzphonzombies” u.a.:

“Ich bin übrigens kurz davor bei mir zuhause ein radikales Handyverbot zu erlassen. Wer rein will, kann das Ding im Briefkasten deponieren.”

Und brachte auch diesen wichtigen Link noch dazu:

http://ultimativefreiheitonline.wordpress.com/2013/07/19/das-betreten-meiner-wohnung-mit-einem-aktiven-mobilfunktelefon-ist-ab-heute-untersagt/

Ich kann mir das leider so nicht einfach leisten, weil ich auch zuhause unterrichte, zumal Jugendliche.

Aber mir kam daraufhin eine spontane Idee, die ich jetzt zu entwickeln trachte, wie ich gesundheitlich wie sozial doch ein wirtschaftlich vertretbares Signal setzen könne.

Nicht unbedingt im Briefkasten auf der Gass’, auch nicht in einer Stahlkiste im Treppenhaus, auch nicht auf dem Scheißhaus, aber doch einige Meter vom Unterrichtsraum wie den Hirnen meiner Kinder (die Strahlung nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab) könnte ich eine Handykiste installieren, von woher man, wenn’s gar nicht anders geht, die Quälteile noch klingeln hören könnte, um sie notfalls dort abzunehmen und vor der Loserbox zu betreuen.

Allein, mir fehlt noch ein hübsches Behältnis, worein die Leute ihr Schmerzphon gerne tun, das vielleicht gar noch ganz lustig finden, und einen netten, vielleicht gar einen sexy Namen sollte es auch haben. (Sonst behalten die ihre Handys und ich habe keine Kundschaft mehr.)

Womöglich sollte das Teil sogar (damit der Witz ankommt, und wegen der Diskriminierung und so) drei Bettchen haben, eines für Männlein, eines für Weiblein und eines für Zwitter.

Ja, welche Größe, welche Farbe, außen wie innen, welches Material, das fragt sich auch noch.

Wenn ich es das “Handybettchen” oder das “Mobikörblein” nenne, lachen wahrscheinlich nicht alle. “Temporäre Schmerzphonverwahranstalt” ist hinwiederum nicht nur zu lang, sondern auch noch gleichzeitig zu konkret und hart.

Wie wär’s mit “Handyparkplatz”?

Oder: “Handystall”?

Oder: “Lümmeling”?

Naja. Wird mir schon noch was einfallen.

Wozu bin ich Philolog?

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Handykirche? – “Da darf es einfach mal beten!” – ? Äh.

Handybunker? Handyschatzkistchen? Handyasyl? Handyhaftanstalt? Handymoppel?

Nein, ich denke, das reißt es alles noch nicht.

Der Name muss ein magischer sein.

Nebeltruhe von Avalon kann ich den Verwahrkasten natürlich auch nicht nennen.

Elektrofix? Elektrotrix? Strahlnix?

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Einfach Fridolin? Fipps? Heimdall? Borgberger?

Schlummerland? Villa Elektra? Handysan? Abstahan?

Oh weh!

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Händihus? Holophonatora? Peilhalla?

Es wird schon noch.

Huginshag?

Ok. Versteht keiner. Viel erklären sollte nicht sein.

Oder?

Wozu den Namen erklären?

Umso eher denkt mal einer drüber nach.

So könnten gleich zwei pädagogische Ziele erreicht werden.

 

 

 

 

 

Schmerzphonzombies

Montag, 11. November 2013

Wahrscheinlich werden wohlweislich keine Statistiken darüber geführt.

Nachdem ein Spezi es vor Monaten schon erlebt hatte, wie ein vielleicht Achtzehnjähriges, schmerzphongesteuert, zu ihrem Glücke gerade noch mit der Matschrübe gegen einen Laternenmasten statt unter die Straba lief, hatte ich am Donnerstag, nachdem ich abends um sechs noch auf einen Unterrricht ausgerückt war, schon jede Menge dieser Zombies gesehen, wie sie zum Feierabende mit ihren infernalischen Maschinen durch die Stadt torkelten, über die Straße, egal woherum, auf der Heimfahrt mit dem Radl ein entsprechendes Erlebnis.

Leicht bergab, also mit vielleicht 30 Kmh, bei bester Vorderbeleuchtung, war es nur einer zackigen Vollbremsung und meinen guten Bremsen zu danken, dass ich nicht in eine vielleicht Fünfunddreißigjährige hineinbrezelte, die mit ihrem Schmerzphon an der Back’ einfach, ohne irgendwo hinzublicken, plötzlich eilig die Fahrbahn querte.

Totgefahren hätte ich sie wohl nicht; aber für etwas Krankenhaus, zumal für die Adrette, ich bin hart im Nehmen und will da nicht hin, hätte es leicht gereicht.

Ich plärrte sie noch an, wie lange sie das wohl zu überleben gedenke, diesen Wahn.

In ihrem leichten Schock, noch kaum erwacht, goschte sie noch Halbunverständliches zurück, noch völlig ohne Einsicht.

Ich bin weiland über 25 Jahre unfallfrei Auto gefahren. In jeder alten Stinkemistkarre, bei jeder Witterung, übermüdet, versiffte Brille, bei jeder Halbsicht.

Aber auch mir ist es passiert, dass ich einen Fehler machte; ich habe auch schon einmal eine rote Ampel überfahren.

Diese Schmerzphonidioten, ich sehe es täglich, gucken an der Ampel gerade mal kurz auf, ob es Grün geworden, latschen dann, ohne auch nur noch im geringsten darauf zu achten, ob doch nicht nur ein Radler komme, den sie wohl noch überlebten, über die Hardcorekreuzung.

Die laufen unter einen Bus, einfach so, merken erst, dass sie noch lebten, wenn sie tot sind. Vielleicht.

Die jungen Männer scheinen noch etwas vitaler, instinktsicherer. Aber das kann täuschen. Es ist nur mein ungefährer Eindruck.

Nun gut. Sollte das stimmen, so haben wir wenigstens einen Überhang an kinderlosem männlichen Kanonenfutter für den nächsten verlorenen Krieg. Aber da schickt man heute ja auch schon am liebsten Frauen hin, wegen der Gleichberechtigung undsoweiter. Also wäre das sogar etwas diskriminös.

Ja, ich war schonmal betrunken. Aber dauerbesoffen war ich nie. Und insgesamt wusste ich, wenn ich einen im Kahn hatte, wenigstens, dass ich einen drinhatte und deshalb besonders aufpassen müsse, wenn eine Straße zu queren sei. Deshalb lebe ich noch.

Die merken nicht einmal mehr, viele jedenfalls, dass sie nur noch unter bester Vorsicht halbwegs gehverkehrsfähig.

Die halten sich für sturznüchtern, für endcool.

Wenn ich nur einmal sehe, wie eines meiner Kinder so über die Straße schlurt wie diese Endfanten, hört man meinen Schrei bis weit hinter Rottweil.

Leck mich fett aber auch.

 

 

 

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