Archiv für die Kategorie ‘Idiotenkabinett’

Von den Ohngeisteswissenschaften

Montag, 01. Oktober 2012

Man sollte die Studiengänge der Sozialpädagogik, Soziologie, Sonderpädagogik, Betriebswirtschaft, Wirtschaftswissenschaft und Volkswirtschaft in ein Fach zusammenfassen, mit einer Regelstudienzeit von vier Semestern, zwei Semester für alle zusammen, zwei für die Unterfächer.

Kein Mensch mit Abitur muss fünf oder sechs Jahre lange lernen, wann und wie es rechtlich zulässig ist, jemandem die Wurstplatte zu entziehen, ihn um sein letztes Hemd zu betrügen oder mal kurz eine Volkswirtschaft zu ruinieren.

Etwa in “Gender Studies” nach jahrelanger Forschung herauszufinden und darüber zu promovieren, dass der Unterschied zwischen den Geschlechtern leider immer noch existiert, trotz aller Bemühungen nicht gänzlich abgeschafft werden konnte, ist ein ebensolcher Mumpitz, wie wenn einer nach dem Abi das Prozentrechnen der sechsten oder siebten Klasse studiert, um es schließlich bis zur genialen Einrichtung des Zinseszinses hinaufzuhabilitieren.

Auch in anderen Fakultäten gehörte mächtig aufgeräumt. (weiterlesen…)

Man ehre die edlen Frauen

Sonntag, 30. September 2012

Wenn ich echte Frauen treffe, was auch schon nicht so überhäufig, aber immerhin vorkommt, die dann, noch viel seltener, auch noch zu jenen gehören, die gerne und richtig Denken sich nicht nur zu ihrem Vorteile antun, sondern ganz einfach so, und natürlich mehr als einfach so, auch noch Spaß daran haben, dann, Überolymp, auch noch ein bisschen nett zu mir sind, kann ich doch noch in die Gefahr geraten, dem schlimmsten aller Verstandestrüber, der Verliebtheit, alswelche die übelste Brut der Hoffnung, also glatt des Teufels, anheimzufallen.

“Darfst du jetzt, in diesem erlesenen Ausnahmefalle, nicht doch mal wieder, wenigstens so ein kleines süßes Bisschen, verliebt sein?” – flötet da die Schlange, die mich in Wirklichkeit nur aus dem Gleichgewicht zu bringen, auf Abwege, zum Sinnlosen hin, wenn nicht gar ganz zu vernichten trachtet.

Man soll sich noch nicht einmal in Frauen verlieben, die gerne denken, das auch können, und überdies bei einem guten Glase Nichtwassers dazu keck zu lachen verstehn.

Lieben darf man sie, klar; was auch sonst; aber selbst jene, und sie haben es am allerwenigsten verdient, dürfen einen damit nicht, gar noch völlig unverschuldet, in jene Morbidität des Geistes werfen. (weiterlesen…)

Geldschreiber

Freitag, 28. September 2012

Inzwischen habe ich es wirklich eingesehen. Aber es ist, wie so oft, halt zu spät.

Ich hätte nur über Geld schreiben sollen. (weiterlesen…)

Knabenbeschneidung: Enddekadenz

Mittwoch, 26. September 2012

Ich hatte ehrlich vor (das mögen Sie mir jetzt glauben oder auch nicht), zur Penisverstümmelung keine Satiren zu machen.

Gar zu krass erschien mir das.

Inzwischen habe ich mich anders entschieden.

Ich bin nicht mehr bereit, dieses Mittels zu entraten, um damit mein Entsetzen, meinen Protest demgegenüber auszudrücken, was im Zusammenhang damit abgesondert wurde und inwischen offiziell als Gesetz in Planung ist.

Irgendwann langt es.

Dann sollen sie eben, die Kinderverstümmler und -schänder legitimiert habend, einen Satiriker vor Gericht bringen.

Einen, der es kaum noch fassen kann, wie tief das Rechtsempfinden der Mächtigen dieses Landes, auch deren Denkvermögen, ins absolut Verwerfliche, haltlos Unmoralische gesunken ist.

Ich unterwerfe mich dem nicht. (weiterlesen…)

Knabenbeschneidung: Hose runter ist Hose hoch

Mittwoch, 26. September 2012

Jetzt versuchen sie es extradummdreist, wie es scheint, die Knabenverstümmlungsrechtler, wollen die Sache ins “Elternrecht”, im Sauseschritt, ins BGB verlegen, dorthin wegschneiden, am Strafrecht einfach vorbeischmuggeln.

Deppen. Es war so oder ähnlich zu erwarten.

Näheres zu dieser sagenhaften Volte folgt.

Vom Politgeschwurbel, Juchtenkäfern und grüner Toleranz

Montag, 24. September 2012

Vorhin latschte ich durchs Städtle, am Wilhelmsplatz war viel merkwürdig’ Volks unterwegs, eine Art türkische Einwegsimbissbude aufgebaut, überall masse gelbe und blaue Müllsäcke aufgestapelt, überquellende Müllcontainer – ich erfuhr schließlich von einem Essensversorger der Filmleute (dass da ein Film gedreht werde, war mir schnell klargeworden), dass es sich um einen Kinostreifen mit dem Arbeitstitel “Habibs Rhapsody” handele, kombinierte, dass das wohl Habibs Dönerbude sein müsse, nachdem ich vorher schon zwei andere, die gelangweilt vor ihren Transportern rumlümmelten, gefragt hatte, ob man da wohl “Stuttgart versinkt im Müll” produziere, worauf die geantwortet hatten, nein, aber im Film streikten die Müllwerker. Da hätte ich mindestens nicht schlecht geraten, versetzte ich, die beiden nickten zustimmend lächelnd. Kann ja lustig werden.

Für den Sprachler interessanter aber war eine andere Begegnung.

So in Gedanken vor mich hintrottelnd, gewahrte ich einen Uniformierten, einen Mann von vielleicht sechzig Jahren, der gerade dabei war, einen Falschparker aufzuschreiben.

Eine männliche Politesse sozusagen.

Sofort fuhr es mir durch den Kopf, dass ich gar nicht wisse, wie man so einen richtig bezeichnen möge. Nun, der brave Mann wird kaum etwas dagegen haben, wenn er ausahmsweise mal freundlich angesprochen wird, frag ihn einfach, dachte ich bei mir. (weiterlesen…)

Knabenbeschneidung: Was ist noch “normal”?

Samstag, 22. September 2012

Ich habe einige Zeit überlegt, ob ich das Folgende, vor allem den Kernsatz, hier hinschreiben solle, dürfe.

Frank Schirrmacher hat mich dann aber mittels seiner soeben von mir zum Thema kommentierten “Dankrede” davon überzeugt, es zu tun.

Indem wir gestern Abend – vor Kenntnis von Schirrmachers Rede – mal wieder die Unmöglichkeit diskutierten, ein – aus mehreren Gründen – auch nur annähernd tragfähiges, grundgesetzkonformes Knabenverstümmlungserlaubnisgesetz zusammenzuzimmern, ich schon eingebacht hatte, dass ich gerne mal beim Bundesjustizministerium Mäuschen wäre, wenn die entsprechenden Fachjuristen in der x-ten Debatte, schließlich schon nicht mehr beim Kaffee, sondern schon beim Kognak, angefangen haben, sich wechselseitig als Blödmänner usw. zu beschimpfen, auch aufgekommen war, dass ich erst kürzlich hier erklärte, zum Thema Beschneidung keine Satire machen zu wollen, nicht nur, weil das mancher nicht mehr lustig fände, mein Gegenüber Tucholsky ins Spiel gebracht, der sagte, Satire dürfe alles, also: warum nicht?, die Ramifikationen des Kölner Urteils nochmal erörtert, meinte der andere schließlich: “Vielleicht sitzt ja ein großer Teil des Gehirns in der Vorhaut, und sie muss deshalb ab.” (weiterlesen…)

Schreibt Frank Schirrmacher (FAZ) Rechtsgeschichte?

Samstag, 22. September 2012

Frank Schirrmacher, Herausgeber der FAZ, hat die Josef-Neuberger-Medaille der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf verliehen bekommen, in seiner Dankrede versucht, Bemerkenswertes zu sagen, was ihm teils auch gelungen ist.

Dem Titel “Den Schmerz verdoppeln” folgend geht es in der Unterüberschrift auf faz.net gleich mächtig zur Sache:

“Was ist Inversion? Wenn ein Nobelpreisträger die Juden zur Gefahr erklärt. Wenn die deutsche Justiz den Juden Körperverletzung vorwirft.”

Schirrmacher redet dann ausführlich über Juden, die er gekannt hat und kennt, erklärt anhand literarischer und historischer Bezüge die rhetorische Figur der Inversion bzw. Umkehrung, sieht diese zumal im judenfeindlichen Sinne überall, Günter Grass bekommt wegen seines berüchtigten israelkritischen Gedichtes vom Frühjahr, was ihm seiner Meinung nach dafür als einem perfiden Oberverdreher gebührt, was ich hier nicht weiters diskutieren will, kommt dann aber so richtig invers zur Sache.

Es sei, schreibt er (damit die Inversion der Unterüberschrift bezüglich deutscher Justiz, Juden und Körperverletztung präzisierend):

“Inversion, wenn im Jahre 2012 eine jahrtausendealte Praxis wie die Beschneidung von deutschen Gerichten als „Körperverletzung“ verurteilt wird und in Deutschland eine Debatte darüber beginnt, die „Judentum“ und „Körperverletzung“ in einen juristisch-semantischen Zusammenhang bringt, der einen sprachlos macht, in dem jüdische Eltern angeblich ihre eigenen Söhne verletzen, wo es einem doch erst einmal gereicht hätte, wenn die Justiz, die sich jetzt für Jahrtausende zuständig fühlt, damals sich nur für zwölf Jahre zuständig gefühlt hätte, als Deutsche und ihre Helfer nicht nur Körperverletzung an Juden betrieben, sondern Mord und Totschlag.”

Nochmal der Kern: “…in dem jüdische Eltern angeblich ihre eigenen Söhne verletzen…”

Aha. (weiterlesen…)

Mein Respekt, Herr Schmidt-Salomon!

Freitag, 21. September 2012

Unter dem Titel “Respekt? Wovor denn?” hat der Sprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, Michael Schmidt-Salomon, bei der Zeit einen Text vorgelegt, in dem er beredt und gut begründet genau meine These vertritt, dass jenen selbst gegenüber allen Ungläubigen mehr als nur respektlosen Moslems, Juden und Christen im Grunde gar nicht zu viel Satire widerfahren kann.

Ein Zitat daraus:

“Respekt für Respektlose?

Die Absurdität der gegenwärtigen Debatte zeigt sich nicht zuletzt darin, dass Respekt ausgerechnet jenen gegenüber eingefordert wird, die hinlänglich bewiesen haben, dass ihnen jeder Respekt gegenüber Andersdenkenden fehlt. Verwunderlich ist dieses Defizit nicht, wenn man die Heiligen Schriften kennt.”

(Hier hätte ich mir gewünscht, dass er “deren Heilige Schriften” gesagt hätte.) (weiterlesen…)

Eurowitz des Jahres: Karlspreisverdächtig!

Donnerstag, 20. September 2012

“Nur eine Währung, die fortbesteht, ist stabil.”

Das soll das deutsche EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen allen Ernstes losgelassen haben.

Neuerdings werden unsere Bänker also auch noch Kabarettisten, Komiker, sondern schräge Aphorismen ab.

Der obige grandiose Satz bringt es tatsächlich fertig, einerseits nicht mehr bestehende Währungen implizit als instabil zu bezeichnen (was nicht da ist, ist nicht stabololobil), andererseits eine fortbestehende als praktisch automatisch staballodöns.

Jaja, eine Geiß, die es nicht mehr gibt, die ist auch keine Ziege. Und als Nichtziege kann sie keine Milch mehr geben und auch keine sieben Geißlein mehr auf die Welt bringen. Wo nichts ist, hat ja bekanntlich selbst der Kaiser sein Recht verloren.

In der Tat ist die D-Mark, seit es sie nicht mehr gibt, auch nicht mehr stabil.

Dieser Bänker blickt echt voll durch. Unser erster bedeutender Philosoph nach Nietzsche. (weiterlesen…)

Vom “Terrortrio”

Dienstag, 18. September 2012

Ich frage mich so langsam, ob es überhaupt eine deutsche Behörde gibt, die keinen Kontakt mit dem sogenannten Neonazi-Terrortrio hatte, keine Akten ganz aus Versehen rechtzeitig vernichtete, nichts verschwieg. Irgendein Liegenschaftsamt vielleicht? Anscheinend kannte diese erzgefährlichen Terroristen jede Aushilfstippse in Hinterabdagolfing.  VS, MAD, BKA …: Gibt es noch ein paar Dienste, die so geheim sind, dass man derer Existenz noch gar keine Kunde hat, die da über 15 Jahre freundlichst betreuend unterwegs waren?

“Rassismus” als lehrreiches Leerwort

Dienstag, 18. September 2012

Es kann ja durchaus von Vorteil sein, wenn der, mit dem man einen Händel hat, ein bisschen doof ist.

Aber nicht zwangsläufig.

Denn wenn der Rest drumrum lieber auch doof sein will, sich dessen Doofheit gar vor lauter Angst unterwerfen, gilt das nicht unbedingt. Er möchte aus seiner Doofheit (die vielleicht sogar keine ist, sondern ein auf genau jene abgezieltes Strategem) dann noch seinen Vorteil saugen.

Beim allfälligen Rassismusvorwurf wider all jene, die sich der Religion der Unterwerfung nicht unterwerfen wollen, scheinen beide Ausprägungsformen zu walten.

Es gibt masse moslemische Indogermanen (Bosniaken, Albaner, Kurden, Iraner, Paschtunen, Inder usw.), Mongolide (ich spare mir jetzt, weiterhin alle aufzuzählen), Turkvölker, ja, auch Semiten, Hamiten, Schwarzafrikaner, nur, bislang, wohl nicht allzuviele Indianer.

Der Rassismusvorwurf gegen Menschen, die den Islam nicht schätzen, ist hiemit völlig abwegig. (Ich sage das nicht zum ersten Mal, ja, aber Wichtiges muss mitunter auch wiederholt werden.)

Kaum aber einer traut sich, diesem totalen, offensichtlichen Schwachsinn entgegenzutreten.

Selbst Juden (oft selber Semiten) werden des Rassismus’ bezichtigt, von Arabern, ob ihrer Palästinenserunterdrückung. Derselbe Schwachsinn.

Nun, warum tritt diesem Schwachsinn fast keiner entgegen? (weiterlesen…)

Von bösen, unohngeistigen alleinerziehenden Männern

Samstag, 15. September 2012

Am meisten ärgere ich mich über mich selber, wenn ich mich mal wieder über Leute geärgert habe, kinderlose Alleinstehende oder Paare, oder Paare, die vielleicht ein Kind haben oder auch zwei, wenn ich deren herablassende, wenn nicht verächtliche Blicke gespürt, wenn mir nicht gar noch einschlägige Sprüche abgeholt, weil bei mir nicht immer alles so schön geputzt, aufgeräumt, rechtzeitig erledigt, wie bei denen. Oder auch wegens sonstwas, das sie wider mich erspäht.

Dann muss ich mich erstmal wieder daran erinnern, wie froh ich bin, dass meine Buben da sind, dass allzuviele dieser Leute halt einen brauchen, auf den sie runtersehen können, zumal, da man mir anriecht (vielleicht auch mal im doppelten Sinne), anhört, wer sehen kann, auch ansieht, dass ich ein Geistesleben habe und pflege, das jenen nicht zueigen.

Es ist eben nicht nur deren Drang, sich irgendwie besser zu fühlen und das auszukosten, sondern es steckt – bei den Kinderlosen sowieso meist auch der in der Regel verdrängte Neid, selber keine zu haben – ansonsten jener Neid auf ebendieses für sie nicht Fassbare dahinter, von dem sie spüren, selbst wenn sie sonst nichts von mir wissen (wollen), dass da ein Reichtum sein muss, den sie nicht einmal ermessen könnten, wenn sie es versuchten, was sie ohnehin wohlweislich meist nicht einmal anzusetzen sich befleißigen.

Dass einer dann noch, nur mit Schlafsack, seiner Bouteille, sich selbst und seinen Gedanken allein in den Dünen einer Nordseeinsel mehr Welt in sich und aus sich aufbilden könne, mehr wert, als all ihre Audis und gewienerten Eingänge, ihre Mallorca-Flüge, selbst auch ihr gesellschaftliches Geachtetsein, das ahnen sie, das bringt sie zu ihrer keineswegs lachenden Bosheit. (weiterlesen…)

Schmerzphon wichtiger als Deutschland

Donnerstag, 13. September 2012

Am Tage des Euro-Urteils hatten große deutschen Schafsmedien schon des Abends ein neues Schmerzphon ganz oben auf ihrer Netzseite. Das lässt tief blicken. Quatscht Euch vollends doof.

Vom Lügenpantheon (IV)

Montag, 10. September 2012

Die ganzen Lügen rund um den Euro sind so bekannt, so eingehend von vielen entdeckt und thematisiert, dass ich sie hier, deshalb auch die 9/11-Lüge, übergehen will.

Ich komme daher jetzt zu einer meiner “Lieblingslügen”.

Es ist jene vom bösen Tier der Johannes-Offenbarung, der Zahl 666, dessen Zeichen man auf Stirn oder Hand zu tragen habe, nur ihm zu dienen, dass man nur in diesem Zeichen kaufen und verkaufen könne, während das Lamm demgegenüber ja so lieb sei.

Im 22. Kapitel steht aber:

3. Und es wird kein Verbanntes mehr sein. Und der Stuhl Gottes und des Lammes wird darin sein; und seine Knechte werden ihm dienen

4. und sehen sein Angesicht; und sein Name wird an ihren Stirnen sein.

Wo ist jetzt der stets behauptete Unterschied zwischen den beiden? (weiterlesen…)

Dümmster Slogan seit Äonen sich verwohnen

Sonntag, 09. September 2012

“Mit Word kann sich jeder Text sehen lassen!”

Hörte ich gerade im Suburbstrottelradio.

Das ist der dümmste Werbespruch, seit der Urknall nicht stattfinden wollte.

Ein von Dementen betriebenes amerikanesisches Garagenklitschenstartup versucht so, Deutschen seine Resthirnerweichungsware zu verkaufen.

Das stachelt jetzt aber doch meinen Ehrgeiz an.

Es muss ein Sublativ, eine Untersteigerung, zu ermitteln sein. Wäre doch gelacht.

“Mit Word kommt es auf Ihre Sätze nicht mehr an!”

Zu lang. Zu komplex. Verstehen die meisten User nicht. (Nichtmal die Pusher, und das darf nun wahrlich nicht sein.) (weiterlesen…)

Harald Schmidt mit gut 1,6 Promille

Freitag, 07. September 2012

Eben las ich, dass von 3,1 Millionen zahlenden Sky-Kunden nach 20.000 bei der ersten und 10.000 bei der zweiten nur noch 5.000 die dritte dortige Harald-Schmidt-Show sehen wollten.

Das heißt, dass der Entertainer sein Publikum von 6,4 über 3,2 auf etwa 1,6 Promille durch konsequente Amusementhalbierung inzwischen fast bis zur Verkehrstauglichkeit ausgenüchtert hat. Noch zwei entsprechend heilsame Auftritte, und jeder ist wieder legal unterwegs.

Der Sender gibt sich dennoch zufrieden: Quoten seien ihm egal, wichtig sei eine gute Sendung, die helfe, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

Selten so gelacht.

Das ist der beste Harald-Schmidt-Witz, den ich je gehört habe. (weiterlesen…)

EuGH: Ab in den Wasserkarzer!

Donnerstag, 06. September 2012

Der EuGH hat deutschen Winzern verboten, bestimmte Weine als “bekömmlich” zu bewerben. Einen Bericht zu diesem Kuriosum finden Sie hier.

Das sei eine gesundheitsbezogene Angabe und somit auf alkoholischen Getränken nicht gestattet.

Da werden sich bald einige warm anziehen müssen.

Man wird von einem Weißbier nicht mehr sagen dürfen, dass es erfrischend sei, eines Magenbitters verdauungsförderliche Wirkung nicht preisen können usw.

Und was ist mit Melissengeist? Kann der noch wohltuend sein?

Als erstes sollte man über die ganzen EuGH-Fritzen ein totales Alkoholverbot verhängen. Den ganzen Stall trockengelegt. Jeder, der mit mehr als 0,05 Promille (soviel kann man sich durch Saft zuziehen) erwischt wird, fliegt raus. Mal sehen, wie ihnen das bekommt.

Und welcher Bäcker kann noch mit “gesundem” Brot werben, wo doch jeder weiß, dass man selbst von Brot dick werden kann und auch noch giftiges Salz drinne ist? (Wir können es ja mal ausprobieren: Ich trinke einen Liter Wein, also etwa 120 Gramm Alkohol mit 880 Gramm Wasser, und der Gegenproband bekommt 120 Gramm Salz mit ebensoviel Wasser. Mal sehen, wer danach gesünder aussieht.)

Abgesehen davon häufen sich die Fälle, in denen Leute sich an ordinärem Wasser totsaufen. Elektrolytmangel, bams, da liegt er. (weiterlesen…)

Der Gender isch en Brissel

Dienstag, 04. September 2012

Da war einmal ein Schwab

Wie es kaum einen gab

Stuttgart verließ er

Günther hieß er

Gen Brüssel

Jenseits der Düssel

Deutsch konnt’ er nicht

Drum Englisch

Ganz benglisch

Er spricht

Früher speist’ er

Günther heißt er

Noch im Türmle

Das geistig Würmle

Gleich daneben, wo ich sitz’

Gedenkend seiner schlechten Witz’

Jetzo ist er Eurokrat

Dieser Schwabenunflat

Deutsch war ihm zu fad

Dem Halbrat

Brüssel muss ihn nun ertragen

Den nichtmal Vagen

Ob die Belger das verdient

Dass er dort jetzt grient?

Ja, wir hiesigen Schwaben

Uns schon schaben

Ohne ihn zu missen

Doch mit schlechtem Gewissen

Im Genack

Wegen dem Kreuzkrabbensack

Dass er dorthin durfte

Als Unsriger schlurfte

Vorm Neuen Schloss die Rabatten

Anhiero zu häckeln und pflegen

So wär’s recht des Matten

Auch Wege zu fegen

Mag sein es war stille Rache

Ob der Brüsselsache

Dass wir ihn dorthin

Wo er

Unschwer

Mid Disziblien

Gern auferschien

Bei uns in der Beiz

Ohne Geiz

Nein, voller Reiz

Seiner gedacht

Der Schand’ er gebracht

Jener Jaik

Dem sein Rad ein Bike

Als wär’ er Mike

On Strike

Oder Pike

Jetzt dort

Haubdsach

Der Schwach

Der Donder

Isch fort

Dort nonder

Ohrlöcher gegen Vorhäute

Montag, 03. September 2012

Ich weiß, dass es langsam nervt. Manchmal aber geht es nicht anders.

Also: Beschneidung sei sowas wie Ohrlochstechen.

Gut: Dann bin ich für zwei Bundestagsabgeordnete gut.

Ich lasse mir rechts und links ein Ohrloch stechen, ohne Betäubung und öffentlich, und die lassen sich entsprechend ihre Zipfel verschneiden.

Damit unterziehe ich mich gleich zwei harmlosen Prozeduren, und die jeder nur einer.

Soll man einer sagen, dass das von meiner Seite her nicht fair sei. (weiterlesen…)

Feigheit vorm kranken “Gott”

Sonntag, 02. September 2012

Angesichts der ganzen Beschneiderei und deren Apologeten wundere ich mich wieder einmal, weshalb ich Respekt vor was haben solle.

Ich achte grundsätzlich erstmal jeden Menschen.

Das heißt aber nicht, dass ich seine Religion achten muss, wenn ich sie in derlei gravierenden Vorschriften nicht umhin kann, für pervers, irr, graus zu halten.

Feige Kasperlesversammlungen wie unsere sogenannten Satireblätter mögen sich daran gütlich tun, das Christentum und den Papst zu verspotten. Die machen das, wovon sie sich einen verkaufsfördernden, ungefährlichen kleinen Skandal ausrechnen, da aber wenig bis nichts, wo sie eigentlich, hätten sie einen Arsch in der Hose, sich zwingend gefordert sehen müssten.

Lasche Christen verhohnepiepeln, das traut man sich, schon ob vergleichsweiser Bagatellen. Dorten aber beschneidet man sich seinen Schreibstift sozusagen freiwillig.

Derlei Satireblätter sind daher lediglich eine Satire ihrer selbst. (weiterlesen…)

Vorhaut ab gleich Grundgesetz ab

Sonntag, 02. September 2012

Dies Ding hier, ein Prozess zu einem millimetermissratenen Kleinkinderohrlochstechen, ist so kurios, dass ich es aufgreifen muss.

Der ganze Bericht läse sich wie eine blanke Realsatire, stünde nicht die Frage nach dem Kindeswohl im Raume.

Und gäbe es nicht den Bezug zur Knabenbeschneidung.

Wie ich es ankündigte, dessen sicher, dass die Sache für die Berliner Knabenverstümmlerdurchwinker noch reichlich komplizierter werden werde, als die sich das in ihrer Besinnungslosigkeit zunächst gedacht, baut sich jetzt, und da wird mehr kommen, schonmal dieser Fall vor ihnen auf.

Hier ist von der “Einwilligung” eines dreijährigen Mädchens die Rede, das sich, mit pierceverhunztem Vater als Vorbild, zum Geburtstage ein doppeltes Ohrlochstechen wünschte, das dann nicht den Vorstellungen ebenjenes Vaters entsprach, was diesen wider die fahrlässigen Stecher vor Gericht führte.

Der Richter ging, analog zum Kölner Beschneidungsurteil, wo der behandelnde Arzt wegen eines Verbotsirrtums freigesprochen wurde, ebenfalls davon aus, dass den Durchstechern keine Strafe wegen Körperverletzung zugemessen werden könne.

In diesem Falle, noch.

Sollte die Knabenbeschneidung “gesetzlich geregelt”, also erlaubt werden, so haben wir hier, was vorsätzliche Kinderverletzung und -verstümmelung anlangt, mit einem rituellen Wilden Westen zu rechnen.

Oder hat man etwa vor, Moslems und Juden in ihren Kinderqüalrechten über alle anderen Bürger und deren diesbezügliche religiöse Vorlieben zu stellen?

Ja, klar hat man das vor.

Allein, es fehlt an jeder nachvollziehbaren Begründung. (weiterlesen…)

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