Archiv für die Kategorie ‘Geopolitik’

WM 2022 in Hinterabschakalshausen? (Qatar)

Sonntag, 06. Oktober 2013

Dieses unsägliche Geschwafel zur WM 2022 in Qatar muss man sich nicht ganz reintun, jedenfalls, wofern man sich selber dort nicht das Schwafeln ablernen will.

http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/theo-zwanziger-im-gespraech-ich-wuenschte-mir-dass-sich-auch-der-dfb-einschaltet-12605409.html

Zwei Sätze aber haben mir besonders gefallen:

“Richtig ist, dass die Grundanforderungen, also vor allem die klimatischen Bedingungen, unterschätzt worden sind. Die heute eindeutige Haltung der Mediziner hat es damals nicht gegeben.”

Achso. Inzwischen haben die FIFA-Ärzte also rausgekriegt, dass man bei 45 bis 50 Grad im Schatten und über 90% Luftfeuchtigkeit nicht so besonders gut kicken kann. Vielleicht plötzlich welche tot auf dem Platze liegen könnten, wenn sie es damit gar zu ernst meinen.

So ist das halt, wenn man nur Ärzte fragt, die auf den Lofoten aufgewachsen, nie von dort wegkamen und auch nie ein Buch über menschliche Physiologie gelesen haben. Wenigstens, aufgrund ihrer Herkunft, nicht verstehen konnten, was drinsteht.

Jetzt geht diesen korrupten – beinahe hätte ich gesagt Seckeln – Emirarschnasen der Hinterpuschel so langsam nicht auf Grundeis, wovon in Qatar so wenig einer Kenntnis hat wie jene Lofotianer vom Klima in Hinterabschakalshausen, sondern er scheint ihnen eher, langsam, aber sicher, anzuschmoren.

Der FAZ ist dafür zu danken, dass sie immerhin halbkritisch nachgefragt hat.

Selbst zu einem trockengefallenen Brunnen kann der Krug gehen, bis er bricht.

Wieder ein Beitrag, den ich fast schon verschämt unter der Kategorie “Idiotenkabinett” einreihe. “Vollidiotenkabinett” risse es da auch nicht. Ich muss mir für solche Sachen wohl noch etwas Neues einfallen lassen.

WM 2022 in Qatar: Wirklich?

Samstag, 28. September 2013

Dass Qatar, zumindest pro Kopf gerechnet, wohl die größte Terroristenunterstützernation der Welt ist, hat bisher, da dies mit dem Wohlwollen der USA, zumal in Syrien, so eingerichtet, nicht viele erregt.

Auch die riesigen Sklavenheere aus Süd- und Ostasien, die man sich zum Bau seiner megalomanischen Großprojekte dort seit vielen Jahren hält, durchaus bekanntermaßen, störten kaum jemanden von unseren Menschenrechtsaposteln.

Das könnte sich jetzt ändern; mindestens gibt es Anzeichen dafür.

Das größte Sportfest der Welt – außer den Olympischen Spielen – , die Fußball-Weltmeisterschaft, die 2022 dort ausgetragen werden soll (bei 45 Grad im Schatten und über 90% Luftfeuchtigkeit – oder doch vollklimatisiert?), wird nämlich nun doch zum Problem.

Manchem bei der FIFA mag es schon dämmern, dass all das schöne Bestechungsgeld zwar lustig im Sacke klimpert, die “geschenkte” Rolex am Handgelenk gefällt, die Sache aber selbst dann am Ende übelst schiefgehen könnte, wenn man nun doch im Winter “spielt”.

Was denn, wenn die dort halb oder ganz zutode Geschundenen ausgerechnet zur WM einen Aufstand wagen, oder kurz davor? Die beste Gelegenheit wäre es schließlich, die Sache kaum totzuschweigen.

Sicher, solch ein Aufstand würde von geübten Söldnern sicherlich mit leichter Hand niedergeschlagen. Es gäbe wohl nur wenige hundert bis tausend Tote.

Für ein Welttoleranz- und Antirassismusfest der Sonderklasse wäre dies nun aber trotzdem recht bedauerlich.

Schon werden Boykott-Forderungen erhoben.

Ich jedenfalls werde keiner Mannschaft zujubeln, die dort spielt. Noch nicht einmal, wenn sie es wagt, mit elf bekennenden Schwulen anzutreten, denen der Emir höchstpersönlich, beim Barte des Propheten schwörend, eine Ausnahme-Immunität vor dem qatarisch-moslemischen Recht zusichert.

Ja, da hat sich die FIFA schon ein Ei ins Nest gelegt bzw. legen lassen. Aber vielleicht auch der Emir. Denn sollte der Wind sich drehen, wird es ihm auch nicht viel helfen, wenn er die ganzen Koffer voller Bakschisch zurückfordert, beklagend, dass bei diesen Ungläubigen noch nicht einmal die ganz normale Korruption noch auf Ganovenehre halte. Hinter den Kulissen, davon ist auszugehen, wird schon eifrig gedroht und erpresst.

Leute schinden, Mörder bezahlen, Hetztempel in aller Welt finanzieren, all das und noch mehr: macht nichts.

Auch, dass man diesmal auf leichtbekleidete Damen in den Fankurven optisch verzichten müsste, wäre wohl verkraftbar.

Unsere modernen Helden aber auf den Gräbern pakistanischer und indischer Sklavenarbeiter kicken zu lassen, das möchte das schöne Bild des völkerverbindenden Fußballsports doch zu sehr trüben.

Und spätestens wenn dann noch Spitzensportler auf dem Platze Herzinfarkte hinlegen, beim Anlauf zum Strafstoß zusammenbrechend, ist der Spaß ganz vorbei.

Am Schluss kommt womöglich nur die Mannschaft des Irans und schlägt die Qataris mit acht oder zwölf oder sechzehn zu Null (aber wahrscheinlich kaufen die noch ein paar gute Kicker und geben ihnen einen Pass, so dass das Debakel etwas gnädiger ausfällt.)

Überbordender Jubel in den Sklavenquartieren und bei den Schiiten in aller Welt.

 

Goldmann Sachs und ich

Dienstag, 24. September 2013

Goldmann Sachs und ich wollen, dass die Große Koalition kommt.

Beide, darin einträchtig, wegen der so breiter aufgestellten Gesamtverantwortung für dessen Enteignung vor dem deutschen Volke.

Also kommt sie.

Danke, Goldman Sachs!

So wird sich auch der korrupte Rest nicht herausreden können, wenn für ihn ebenso wie für Ihre Gesellschaft hier der echte Zahltag anbricht.

Von der AfD, PI-Pseudopatrioten, “Islamhassern”, Doppeldenk, Idiotentum, Erdogans Chuzpe und Meschuggenen

Dienstag, 17. September 2013

Die “Alternative für Deutschland” hat sich inzwischen so klar gegen “Rechts” und gegen “dumpfe Islamhasser” abgegrenzt, dass selbst die Fangemeinde jenes Heil-Israel-Blogs namens “Politically Incorrect” sich an ihren Sympathien für den Haufen zu verschlucken beginnt. Man lacht sich über die PI-Seppel, diese Möchtegern-Sandkastenpseudopatrioten, in diesem Zusammenhang hämisch einen Ast.

Hurra Islam und bitte, bitte bloß kein Rechts: Hätte die AfD das gleich plakatiert, müssten sich die PI-Kitainsassen und viele andere jetzt nicht verwundert die Augen reiben.

Aber: Wenn man eine konservativ-liberale Partei aufmacht, die eine Alternative für Deutschland sein soll, wie sollte man da nicht damit rechnen, dass sich “Rechte” angezogen fühlen könnten, wer immer das auch sei?

Also muss man von Anfang an wissen, dass man die entweder wird aufnehmen müssen und sich dafür medial schlachten lassen oder scharf gegen sie vorgehen und sie ausgrenzen.

Insofern ist die AfD von Anfang an, schon vom Namen her, eine Mogelpackung gewesen, nur die nächste Sau, die nach jenen Piraten, bei denen die Meinungsfreiheit längst hinter Usedom in der Ostsee versenkt, durchs Politdorf getrieben. (weiterlesen…)

“As der Schwerter”: Bemerkenswertes zu 9/11 und zur Konspiratiologie

Freitag, 13. September 2013

Nun habe ich doch noch einen Artikel zum vorgestrigen 12. 9/11-Jahrestag gefunden, der nicht nur erwähnenswert ist, sondern in seiner stringenten Analyse der mit 9/11 zusammenhängenden psychischen Massenmanipulation brilliant.

https://schwertasblog.wordpress.com/2013/09/11/911-fur-islamkritiker/

Der Autor, der, selbst dem Islam ablehnend gegenüberstehend, die offizielle Version zu 9/11 für klar widerlegt hält, zeigt schonungslos auf, wie auch sogenannte “Islamkritiker” sich regelhaft selbst in die Tasche lügen, ihren Teil der Matrix wie gewünscht erfüllen.

Ein bemerkenswertes Stück.

Der Blog “As der Schwerter” sagt von sich selbst, er sei rechts und judaismuskritisch, und das sei auch gut so.

Man kann bei der Lektüre dieses Artikels gleichwohl auch dann nur gewinnen, wenn man sich weder als rechts noch judaismuskritisch verortet oder als nur eines von beiden.

Und selbst eingefleischten “Debunkern” (also Leuten, die jeden zum Nazi oder Spinner oder beides erklären, der die offizielle Version “leugnet” bzw. bezweifelt), egal welcher sonstigen politischen Couleur, lege ich sie ans Herz. Da werden auch die Härtesten noch etwas darüber lernen können, mit wem sie es inzwischen zu tun haben, den Kinnriemen fester zu schnallen genügend Gründe finden.

Und wer vorhat, Troll zu werden oder Trolljäger (oder schon eins von beiden bzw. beides ist), tiefer verstehen will, wie mediale und psychische Selbstmanipulation ineinandergreifen, wie Menschen seelisch-geistig wie logisch gegen sich selbst gesetzt werden, der wird sich dabei ebenfalls kaum langweilen.

Wohl noch nicht einmal ein altgedienter Spinn-Doktor.

USA & Cie: Décadents unter sich

Mittwoch, 11. September 2013

Ob wir in der Weltpolitik bereits mit einem Paradigmenwechsel zu tun haben, indem den USA möglicherweise eine zurückhaltendere Gangart mehr oder weniger durch verschiedene Kontrollverluste sowie ihre Gegner angezwungen?

Die Verluste im Kampf um die öffentliche Meinung sind jedenfalls erheblich, um nicht zu sagen katastrophal.

Jeder weiß inzwischen, selbst der es anlässlich Libyens immer noch nicht wissen wollte, dass die USA über die türkische und die Saudi-Qatar-Connection und auch unmittelbar mit radikalmoslemischen Terroristen kooperieren, diese ausbilden, ihnen Rückzugsräume bieten, Waffen, Logistik, was sie brauchen. Übelste Schlächter und Banditen, die demonstrativen Spaß am Massakrieren von wem auch immer haben, in Richtung Gottesstaat.

Man stelle sich nur vor, die verfolgten und gemeuchelten Christen (Alawiten und andere) wären Juden. Da stiege längst der Teufel selbst aus der Hölle. (weiterlesen…)

Deutsch-Südschwitz: Das Völkerunrecht wackelt

Sonntag, 08. September 2013

Um halb elf klingelte mein kleiner Wecker. Ich hatte, als ich vom Goldenen Ochsen her in meinen Verschlag gekommen war, fast um vier, noch eine halbe Stunde gesonnen, fühlte mich aber den Umständen entsprechend gut.

Pünktlich um elf war ich bei Olli zum Frühstück.

“Na, Magnus, komm erstmal rein. Kaffee? Oder doch lieber ein Bier für den Aufgewärmten?”, neckte Olli mich zum Gruße.

“Wenn der Kaffee heiß ist, kannst du das Bier einstweilen kalt stehen lassen”, gab ich ihm zurück, “der dürfte den anstehenden Dingen wenigstens zunächst am besten dienen.”

Wir tranken erstmal Kaffee, ich zündete mir eine Morgenzigarette an.

“Sag, hast du etwas herausgefunden gestern Abend? Kriegst du in Freiberg noch ein Bier?”

“Von den Russen bekomme ich sogar zwei.”

“Russen?”, meinte Olli, “was denn für Russen?”

Also folgte die Nacherzählung meiner Fährnisse der gestrigen Nacht.

Olli schwieg eine ganze Weile.

“Magnus, meinst du, was ich meine?”

“Vermutlich.”

“Wenn man alles zusammenrechnet, ist das eine noch heiklere, größere Sache, als wir schon zu befürchten allen Grund hatten.”

“Genau so sieht es aus. Fehlen nur noch mexikanische Straßenräuber, die man hier als Verkehrspolizisten beschäftigt.”

“Immerhin sieht es so aus, noch, als ob man um uns buhle. In verschiedener Art, von verschiedenen Seiten her. Was könnte an diesem Stück Halbwüste und Wüste, gerade so groß wie Hessen, höchstens zweihunderttausend Einwohner, keine nennenswerte Industrie, keine bedeutenden mindestens bekannten Bodenschätze, keine Großbanken, keine hausgemachten oder eingeschleusten Terroristen, wenigstens noch nicht, so übergreifend interessant sein, dass du jetzt, ganz zufällig, schon mit Borissen und Fongs zu tun kriegst?”

“Es muss eine Sache sein, die unterm Strich nicht nur Südschwitz betrifft. Ich habe gestern noch lange darüber nachgedacht. Anders ergibt alles keinen Sinn.”

“Zumindest ergibt es nicht all das Gesindel. Hast du eine Idee?”

“Mir kam nur eine. Wenn der Hase da im Pfeffer liegt, geht es hier wirklich um die Wurst. Und zwar auch für Norddoof.”

“Na, dann lass’ die Katz’ mal aus dem Pfeffer!”, meinte Olli, indem er sich seinen zweiten Kaffee mittels eines kleinen Schusses Kognak rektifizierte. (weiterlesen…)

Ode an Obombo

Sonntag, 08. September 2013

O Bombo Obombo!

Du Bombenbonbon!

Bims, Bams, Bums, Bems, Boms, Bimbes!

Oberbombo Obombo!

Obombamsallah!

Jesobombes!

Juhudobombes!

Allüberallbombes!

O Bombodrom!

Obombossein!

Bombastissimus!

Bombastikulissimus!

Obombobuhl!

O Bombambule!

Bomberrimus!

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Das obige Gedicht ist “zwar von tief spirituellem Charakter”, so die Verfasserin, Frau Professor Lea Hardenstein, Rassismusforscherin an der Uni Regensburg, im Interview beim Speichel, wo es erstveröffentlicht wurde, “soll aber durchaus an Kitas im Rundgesang zur Frühsozialisation eingesetzt werden”.

In der Tat ein bemerkenswertes Poem. Rhythmisches Spiel entlang einer einzigen die Harmonie tragenden Silbe. Pädagogisch und sprecherzieherisch genial. Welches kluge Kind wollte sich so einem Angebot entziehen?

Es gibt auch schon eine Obombo-App für Apple wie für Android.

moron-obombo@app.com

Fanartikel gibt es unter: moron-obombo@becool.com

Wer ein Diskussionsforum sucht: moron-obombo@bangers.com

 

Obombo ohne britischen Bullterrier

Sonntag, 08. September 2013

Ginge es nicht um Krieg, so wäre es zum Lachen.

Die Amis legen so plump die immergleiche Platte auf, dass man sich schon darüber wundern muss, wie denen so gar nichts Neues einfällt. Wie als ob man nur die Sprechpuppen ausgetauscht hätte, und davon nicht einmal alle.

In einem durchschnittlich intelligent besatzten Kindergarten kommt man mit derlei Lügen und Getöse normalerweise einmal, vielleicht auch zweimal durch. Öfter klappt das kaum.

Es scheint schon gar nicht mehr darum zu gehen, ob einer die Lügen glaubt, man lügt einfach weiter. Normalerweise hält man Leute, die sich so verhalten, für irre oder geistig minderbemittelt oder beides.

Man habe jede Menge Beweise, dass Assad den Giftgaseinsatz befohlen habe, verbreitet aber schon vorsorglich, dass die UN dessen Urheberschaft kaum zwingend beweisen werde können. Womit es keiner Beweise mehr bedürfe, weil es dann ja nur der gewesen sein könne.

Es spielt überhaupt keine Rolle, wie absurd diese “Logik” daherkommt. Sie ist amerikanisch. Das genügt.

Dass der kleine Franzmann sich dem anschließt, wohl in der Hoffnung, dass jetzt, da die Briten ausfallen, die Bonanza für eine Kriegsunterstützung  größer ausfallen könnte, die restlichen EUropiden einerseits Friedenswünsche verbreiten, während sie andererseits den USA durch ihre Resolution die gewünschte kriegsrhetorische Steilvorlage liefern, rundet die Farce ab.

Saudi-Arabien und Qatar zahlen ja alles, heißt es. Der Krieg, die ganzen Terroristen, die ganze Mache koste den amerikanischen Steuerzahler keinen Cent. Und das, wo doch die Sicherheit der Vereinigten Staaten bedroht ist. Billiger kann man es kaum noch haben.

So lockt man die Kriegsmüden nun mit einem völlig risikolosen, begrenzten kleinen Krieg, einer kleinen Strafexpedition de Luxe. (weiterlesen…)

Jesus blieb, die Piratin bleibt hängen

Donnerstag, 05. September 2013

Die Piraten haben grade so ‘nen Spruch (so ungefähr). Ein junges Ding sagt: “Was hänge ich hier eigentlich? Du gehst ja eh nicht wählen.”

An einem Laternenpfahl. Vergleiche mit Jesus verbieten sich aus Pietätsgründen natürlich eigentlich.

Aber: Hätten die Juden Jesus zu ihrem Führer gewählt, wären uns sicherlich sowohl das Christentum als auch wahrscheinlich der Islam erspart geblieben.

Leider ließen sie ihn hängen.

Diese Misswahl hat den Planeten Billiarden gekostet.

Wenn man, wie manche das tun, auch den Sozialismus als Folge dieser Misswahl ansieht, sind es nochmals Billiarden. (weiterlesen…)

Jesus wählt wohl doch weder Linke noch PdV

Montag, 02. September 2013

Ich weiß jetzt, wem Jesus am 22. beinahe seine Stimme gegeben hätte. Vielleicht wenn ich ihn nicht so ernüchternd aufgeklärt hätte…

Nein, es ist nicht die Linkspartei, das hat die Sahra versiebt, und auch nicht die CDU, und auch nicht die Partei der Bilbeltreuen Christen.

Es ist, auch wenn das auf den ersten Blick ein bisschen überraschend anmuten mag, die Partei der Vernunft.

“Über 5000 Jahre Obskurantentum sind genug!”, sagte er heute Morgen bei seinem Frühstückstofu.

“Außerdem sind diese Ösi-Gurus von den Libertären schon ziemlich verstaubt; in ihrer Verzweiflung, weil sie keiner versteht, tun die mir leid. Die brauchen meine Unterstützung, Magnus.”

“Meinst du die glauben dir, dass du es ernst meinst? Die glauben nicht ans Mitleiden, daran, dass einer einfach freiwillig, aus reiner Gutherzigkeit, etwas gibt. Sie werden dir unlautere Absichten unterstellen.”

“Das ist doch paranoid.”

“Was? Dass ich befürchte, dass die so paranoid sind, oder dass sie dir vielleicht tatsächlich nicht über den Weg trauen werden?”

“Ich glaube nicht, dass die wirklich so paranoid sind.”

“Weißt du’s? Wie ich höre, tummeln sich nicht wenige Verschwörungstheoretiker in deren Reihen, Leute, die meinen, dass unser ganzes Geldsystem nichts taugt, und zwar mit Absicht, eine reine Beutelschneiderei.”

“Wie kommen die denn darauf? Eine so schöne Erfindung, die libertärste je, wie dass man per Knopfdruck Geld verleihen kann, zu guten Zinsen, das man gar nicht hat, wollen die nicht anerkennen? Dann ist es erst recht Zeit, dass ich denen was huste. Das sind ja hoffnungslose Sozialromantiker. Wo soll das ganze schöne Geld denn herkommen? Du weißt doch, dass Arbeit sich nicht lohnt.”

“Ja, das ist ja grade, was die nervt. Die meinen, das sei verkehrt, müsse anders werden. Die glauben sogar, dass das funktionierte.”

“Was für Spinner. Dann brauchen sie meine Hilfe umso mehr. Solch arme verwirrte Seelen brauchen meine Hilfe. Nicht dass der Teufel sie noch holt, mit dem sie offenkundig unwissentlich im Bunde.”

“Es ist noch schlimmer.”

“Was, noch schlimmer?”

“Ja, es haben sich sogar Patrioten in die Partei eingeschlichen. Manche sagen, sie sei in beträchtlichem Maße unterwandert.”

“PATRIOTEN? Und dann auch noch plutokratophobe? Infernalisch!”

“Ja, das wird mindestens ein Zweifronten-Hilfseinsatz. Es ist nämlich noch schlimmer.”

“Noch schlimmer? Geht das denn?” (weiterlesen…)

Von Unerbittlichen

Sonntag, 01. September 2013

Gestern habe ich – gewissermaßen – eine Botschaft aus dem Jenseits erhalten.

Ich erfuhr beim Biere von einem Bekannten, dass mein vor einem Jahr verstorbener Freund J. mir einen Spitz- bzw. Beinamen zugedacht hatte, den er wohl vor anderen im Munde geführt, was mir aber bislang keiner gesteckt hatte.

Magnus, der Unerbittliche.

Das hat mich sehr berührt.

Durchaus wohlwollend habe er diesen verwendet, halb spaßhaft, halb boshaft, halb anerkennend, wohl mit seinem typischen sarkastischen Lächeln bis Grinsen.

Der mir das hinterbrachte meinte noch, dies habe sich darauf bezogen, wie sehr ich mich in ein Thema, eine Sache verbeißen könne, eben unerbittlich.

Das Urteil hat für mich besonderes Gewicht, weil J. von nicht wenigen gefürchtet war, man könnte, wollte man den Grund in einem Worte benennen, durchaus sagen, das habe an seiner Art der Unerbittlichkeit gelegen.

Diese barg weniger an Geschwätzigkeit wie die meine, war, obschon J. gerne redete und erzählte, gegenüber manchen ab einem gewissen Punkte recht wortkarg.

Dabei war J. durchaus leutselig. Sein Beruf als Alleshändler zwischen Kabul, Goa, Islamabad, Teheran und Ostberlin und Weißichwo hatte ihn gelehrt, wo notwendig jede Sorte Schwätzer eine Weile schwatzen zu lassen und zu unterhalten.

So hatte er denn auch jede Contenance, gestählt von Myriaden indischer Bettler und orientalischer Händler, ertrug, als wir im Weinhause saßen, selbst noch das dümmste verbale Döns von backenaufblasenden sechzigjährigen gestopften Stuttgarter Halbhöhenlagenschranzen, ganz gelassen, mich hernach veräppelnd, indem ich darauf teilweise eingestiegen war. (weiterlesen…)

Obama im selbst gesetzten Zugzwang

Donnerstag, 29. August 2013

Der Obama-Administration Kriegslogik zu Syrien:

“Gaaanz sicher war es das Regime. Ganz sicher. So gut wie sicher. Praktisch sicher. Jedenfalls von der Logik her. Also, wir sind zu dem Schluss gekommen. Und wenn es so war, dann müssen wir reagieren.”

Mal abgesehen davon, dass die UN zunächst einen früheren Giftgaseinsatz vonseiten der “Rebellen” feststellte, alswelches Urteil dann schnell in die Versenkung verbracht: Mit jener Deklaration einer “Roten Linie” im Falle eines derartigen Einsatzes durch Präsident Obama hat dieser, egal ob nun seine Verbündeten (womöglich mit der Hilfe westlicher und golfarabischer Kräfte) das Kriegsverbrechen begangen haben oder die reguläre syrische Armee, sich dem Zugzwang ausgesetzt (siehe auch hier: http://de.ria.ru/politics/20130828/266754885.html), in dem er sich jetzt befindet. Und er will da, inzwischen zumindest, wohl tatsächlich nicht mit US-Bodentruppen rein, damit die vom eigenen islamistischen Mörder- und Terroristenpack, das man herangezogen, selbst in den Rücken geschossen werden. (weiterlesen…)

War Hitler ein Grüner?

Dienstag, 27. August 2013

Ein hessischer FDP-Bundestagskandidat hat die Grünen ob ihres geforderten “Veggie-Tages” mit Nazivergleichen überzogen.

Das ist zwar nicht sonderlich originell, doch scheint es die Grünen mächtig zu ärgern. Schließlich haben sie ja Antideutschtum und damit Nazivergleiche in den Genen, während sie das Kriegstreiben vom Oberdeutschenhasser Fischer erst lernen mussten.

“Selber Nazis!” – möchte man da wohl gerne rufen. Nur, diesmal war die Gegenseite zuerst dran.

Die Grenzen politischer Auseinandersetzung seien hiermit überschritten, piepst man. Seit wann denn das? Haben die Grünen etwa ein Monopol auf anständige Nazi-Vergleiche?

Sie sollten das sogenannte Bundesverfassungsgericht anrufen und sich das höchstrichterlich bestätigen lassen, damit solche liberalen Volksverhetzer in eine Nachbarzelle Horst Mahlers verbracht werden können.

Immerhin könnten sie in Karlsruhe ins Feld führen, dass es in Deutschland nachweislich keine volks-, frauen- und kinderfeindlichere Partei gebe, als sie selbst. Nicht einmal die Piraten könnten da wirklich mithalten. Ein unerträglicher Skandal sei es, wenn die nachweislichsten aller Deutschenhasser sich Nazi-Vergleiche gefallen lassen müssten.

Schließlich werden derlei Vergleiche explizit untersagt, während der FDP-Mann wegen Verbotsirrtums zunächst freigesprochen wird. Ab da jedoch geht nichts mehr.

In der Nebensache ward verhandelt, ob man Araberfeinde als “Antisemiten” bezeichnen dürfe, oder ob dieser Begriff nur gegenüber Leuten lässig sei, die kein Geld fürs Ausheben von israelischen “Siedler”-Baugruben im Westjordanland spenden möchten. Die Entscheidung hiezu ist einstweilen vertagt. Ein sprachwissenschaftliches Gutachten soll Klärung bringen. Die Uni Köln, Vorreiter in Gleichstellungsfragen, ist beauftragt.

Der im Prozess federführende “Nichtmann” Erika Obsurdides-Kalimantour – sich Frau zu nennen, lehnt sie als sexistisch ab – argumentierte damit, dass Hitler, mit seinem Tierschutz und seinem Vegetarismus, lediglich perfide versucht habe, die Grüne Bewegung noch vor ihrem Entstehen zu unterwandern: Daran hänge sich der FDP-Nazi nun an.

Das Gericht beschied, dass Hitler in diesem Zusammenhang nicht wegen Volksverhetzung belangt werden könne, nicht nur, weil man seiner nicht mehr habhaft werden könne, er wahrscheinlich nicht mehr lebe, sondern auch, weil ihm, da keine beglaubigte Kopie eines Mitgliedsausweises der Grünen vorgelegt, “nach Ansicht des Gerichts keine vorsätzlichen, niederen Beweggründe in der Richtung, das Volk gegen die grüne Partei zu verhetzen, vorliegen, weshalb der Angeklagte nicht belangt werden kann.”

Man ist, selbstverständlich, empört. Jeder GrünIn hätte natürlich gerne Adolf Hitler als Urerzfeind bestätigt gesehen, und jetzt das. Hitler habe also gar nichts wider die Grünen getan. Ein kolossales Fehlurteil, welches das BVG sehr sinister erscheinen lässt.

Noch niederschmetternder: “Das Gericht vermag nicht generell, lediglich fallweise, zu entscheiden, gerade, da von Adolf Hitler keine glaubwürdigen Originalaussagen zur grünen Partei belegbar sind, ab wann Nazi-Vergleiche auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, hiemit lässig.” Aber, bzw. und: “Die offenkundige Tatsache, dass die grüne Partei das ganze deutsche Volk ausrotten will, alsomit in bester antifaschistischer Tradition steht, macht sie in der politischen Auseinandersetzung nicht automatisch sakrosankt. Der erklärte Ausrottungswille könnte auch ein reines Lippenbekenntnis sein, muss also auch in solch scharfer Weise hinterfragt werden dürfen.”

Jetzt sehen die Grünen ziemlich alt aus. Das  BVG hat erstmal gesprochen. So kurz vor der Wahl noch einen Ausrottungsvereidigungsparteitag abhalten, nein, davon lassen sich selbst die Scharfmacher unschwer abhalten. Zumal man ja nicht einmal weiß, ob sich das BVG von einem solchen Schritt entscheidend beeinflussen lassen ließe.

So tröstet man sich bei den Grünen einstweilen bei Tofu und Champagner damit, dass man immerhin nicht als NS-Wiedergängerpartei verboten wurde, den Nazis vom BVG wäre schließlich selbst auch noch das zuzutrauen gewesen, diesen faschistoiden Nachtwächtern.

Zweihundertzwanzig Prozent im Bundestag! – : Das ist die neue mutige Losung der “root-out-folks”. (Auf einen deutschen Begriff vermochte man sich nicht zu einigen, da zu unklar, zudem implizit im Verdachte des Verrats der guten Sache.)

Ein Sturm im Wasserglase also. Zeit, dass man als Grüner nicht nur rumpfitzt, sondern wieder einmal einen Angriffskrieg der alliierten Paten beklatscht.

 

Damasgaskuss

Montag, 26. August 2013

Man habe “wenig Zweifel” daran, dass Assad in Syrien massiv Giftgas eingesetzt habe, nur leider, fügt man – Herr Cameron Frau Merkel als man mit ins Boot nehmend – vorsorglich an, dass wohl keine “harten Beweise” mehr zu ermitteln seien.

Auch, natürlich, indem der Krieg, wie schon im Falle Libyen, vorzüglich von England und Frankreich her angeschürt wird, so, dass die armen Amerikaner, weil die noch ärmeren Saudis und Qatarer, in Ermangelung einer eigenen tüchtigen Armee, nur auf Allah, also wenig bis nichts, gestellt, herbeigerufen, zwerch aber auch, ein einziger Schwindel.

Aber man redet ja nicht und nirgend, in den Schafsmedien, in Politikermunde, von Krieg, sondern von möglichen bzw. notwendigen Militäreinsätzen. Wegen der Humanität, was sonst.

Jeder weiß, der nicht blind, taub und blöde, dass dieser Krieg erst von den genannten Kräften, ganz wesentlich auch der Türkei, angezettelt wurde, indem man jede Sorte Banditen und Fanatiker ausbildete, bezahlte und ausrüstete, Assad aus dem Wege gen Teheran zu räumen und den Russen aus dem Mittelmeer zu vertreiben, einen Schritt mehr der Brzezinski-Doktrin zu erfüllen. Nur, leider, hat man dabei wohl etwas zu wenig an die Syrer gedacht. Die nämlich scheinen sehr mehrheitlich herausbekommen zu haben, was für ein Mördergesindel da wider die alte Ordnung aufgehetzt, so dass die verschiedenen Gruppen an “Rebellen” eben nicht die notwendige Unterstützung der Bevölkerung haben, ihren Auftrag der Zerschlagung Syriens, unter Auslöschung und Vertreibung der verbliebenen Christen und schließlich Alawiten, selbst bei bester Bewaffnung durch den Westen, alleine erfolgreich zuende bringen zu können. Man hatte sich alles so schön ausgedacht. Allein, es hat nicht geklappt. Man wollte wahrscheinlich selber gar nicht “ran”. So ein Pech aber auch.

Und genau an dieser Stelle, wie bestellt, soll Assad, in Damaskus höchstselbst, die “rote Linie” des Weltenheilands Friedensnobelpreisträger Barack Hussein Obama, des ersten schwarzen US-Präsidenten mit weißer Mutter, rotzfrech überschritten haben, wohl, weil ihm jemand zehn Gramm besten roten Libanesen in den Tee getan. (weiterlesen…)

Klagt nicht, schimpft!

Donnerstag, 01. August 2013

Obama, bin Laden, Bomben, Anschlag, US-Botschaft, 9/11, False Flag, NSA, MAD, Mossad, CIA, SAS, Aufstand, Terror…

Derlei Wörter in alle Texte verteilt von Millionen immerzu eingebracht: Das möchte die NSA schon ein bisschen nerven.

Anderseits werden sich die Teilnehmer natürlich bei Uncle Sam kein besonderes Wohlwollen einfangen, die linguistischen Filter sehr bald umso besser funktionieren.

Die Netzgemeinde ist ratlos. Die Verschlüsselei ist, wenn sie der NSA einigermaßen Arbeit machen soll, nach allem was ich höre, sehr aufwendig, und die Programme dafür stammen womöglich von einem Ableger der NSA selbst.

Ich denke, das eine wie das andere bringt gegen dieses Monster nicht viel. Millionen Leute zipfeln sich einen ab, um vielleicht ein paar hundert von, wenn die Inoffiziellen hinzugrechnet, über einer Million NSA-Leuten zu beschäftigen. Das ist auf doof.

Da ist es effektiver, in jedem Wirtshaus immer wieder mal einen Fluch loszulassen. Das erleichtert, und ein paar Leute werden es hören.

In Stuttgart, halbe Million Einwohner, reichten schon hundert gut postierte Leute, mit Ablösung, rund um die Uhr, dreihundert für die Wechselschicht, schimpfend wie die Rohrspatzen, dass bald jeder davon wüsste.

Machen wir, wegen Urlaub, Krankheitsausfall, auch, um einfacher zu rechnen, fünfhundert daraus, so reichte ein Promille der Bevölkerung, um einen wirklich gehörigen Rabatz zu machen.

80000 auf der Straße unterlasslos Schimpfende könnten also, auf ganz Deutschland gerechnet, die Dinge ENTSCHLÜSSELN. (weiterlesen…)

Norbert Blüm für Familie

Sonntag, 28. Juli 2013

Hier hat der fast vergessene Norbert Blüm ein altersweises Stück vorgelegt, endlich einer in meinem Sinne geredet.

http://www.faz.net/aktuell/politik/familienpolitik-falsches-glueck-12307991.html

Ich will jetzt nicht einmal Zitate anbringen: Es möge die ganze Wucht des Textes ungebrochen wirken.

Der Wahnsinn unseres Kapitalismus’ wird hier schonungslos offenbart, dass er auch, glitzernd bemäntelt, nicht einmal mehr vor Kleinstkindern halt macht, das Programm heißt, ihm schon diese bedingungslos zu opfern.

Eltern sind gerade noch dumm genug, Nachwuchs zu zeugen und diesen unterm Strich dabei über jedes Maß als Selbstzahler der weiteren Verwertung zuzuführen. Von Erziehung verstehen sie sowieso weniger als die staatlich approbierten Erzieher, die immerhin gleich sechs oder acht der Nachwüchsigen politisch korrekt zu erziehen wissen, anstatt nur vielleicht zwei nicht ganz in diesem Sinne, was mehr als untererwünscht.

Den Frauen – sind die doch alle blöd? – verkauft man dies Rezept als ihre Befreiung; absurder könnte man es kaum treiben.

Und in der Wirtschaft sind viele so unglaublich doof, dass man es nicht glaubte, sähe man’s nicht. (weiterlesen…)

Goethe

Freitag, 12. Juli 2013

Diesen Goethe verteidigen die Leute, selbst sonst ernstzunehmende, ich hatte es grade wieder, wie als ob er ihr letztes Hemd wäre. Sie erfinden sich alles dafür, seinen Lügereien und Betrügereien noch eine Entschuldigung zu ertun, zu erklären, dass er es vielleicht ganz anders gemeint habe, als er es gesagt hat. Hirnwäsche.

Wie mir ägänschd dia NSA winna cannet

Dienstag, 09. Juli 2013

“Drei Studenten erzählen, wie sie ihr Leben downgegradet haben und auf Luxus verzichten, um die Welt zu retten.”

Diesen Satz las ich eben – ja, Sie haben richtig geraten: auf SPON.

Mal abgesehen davon, dass ich, nicht nur jene heroischen Studenten, seit über zehn Jahren nicht geflogen bin, selten neue Hosen und Kleider kaufe und als guter Schwab schon immer erstmal einen dicken Pulli anziehe, anstatt die Heizung aufzudrehen: Nach “gedisliked” und “downgeloadet” ist “downgegradet” nun mein dritter Favorit unter den verengsachsten Vollidiotenhybridlexemen.

Das ist echt downgesized. Absolut undergecranked. Oberausgechilled.

Was für netspeakabgechattete Wörter!

Den dümmsten aller Schwaben, den energyverkommissariateten Englisch-Canner Oettinger wird es freuen.

So merkt man, dass Deutsch keine Sau mehr braucht.

Deutsch wird einfach auf die Schwäbische Alb outgesourct. Oder man buyt es als gefolklorte App von einem abgesweateten, ultragecheapten Shop in China.

Vielleicht werde ich meine ganze elektronische Kommunikation, der NSA eins auszuwischen, suebodenglischisieren. (weiterlesen…)

Scheißislam! Lügenpack!

Montag, 08. Juli 2013

Dass Qatar in Ägypten andere Banditen (die Moslembrüder) unterstützt als Saudi-Arabien, das den jüngsten Militärputsch begrüßte, zeigt schon nochmal überdeutlich, was für Sandsümpfe sich in Ägypten, wie in Syrien, auftun.

Schon länger gibt es derweil Berichte von massenweisen, sozusagen “politischen Vergewaltigungen” am Nil, orchestriert, teils bezahlt, kaum verfolgt, am hellichten Tage, auf öffentlichen Plätzen, von ganzen Mobs, vor Tausenden von Menschen.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/gewalt-gegen-frauen-schatten-ueber-dem-neubeginn-in-aegypten-12273628.html

Das ist meines Wissens in der sogenannten Moderne doch ziemlich beispiellos.

Wieso haut keiner diese Banden windelweich?

Was ist das für eine Gesellschaft, in der gezielt Vergewaltiger losgeschickt werden, in solcher Weise Übermacht haben?

Tut mir leid, nein, verdammt, es tut mir keinen Stecken mehr leid, dass ich da sagen muss: SCHEISSISLAM! (weiterlesen…)

Offener Widerstand: Jetzt oder später?

Sonntag, 07. Juli 2013

Ich sprach vorhin recht ausführlich mit einem Kollegen, der meinte, die Leute seien jetzt nicht zum offenen Widerstand gegen unseren Ausverkauf zu provozieren. Dass er ihn leiste, das sei seine persönliche Wahl: Er wolle aber nicht andere Leute, jetzt, da die Zeit nicht reif sei, in ihr mögliches Verderben hinein aufstacheln. Erst zu einem späteren Zeitpunkte seien die Leute dahingehend sinnig zu erwecken, nach der Bundestagswahl, nächstes Jahr, wenn die Verheerung klarer zutage träte.

So ehrenhaft sein Anliegen, so ehrlich auch, bei ihm habe ich dahingehend keine Zweifel: Ich sehe nicht, worauf noch zu warten sei. (weiterlesen…)

Guy Fawkes? Runter mit den Masken!

Sonntag, 07. Juli 2013

Die Guy-Fawkes-Masken sind also abstoßend wie sinnverkehrt wie lächerlich und idiotisch.

Dass sie abstoßend sind, muss nicht weiter erklärt werden.

Sinnverkehrt sind sie, weil sie sich an einen Guido Fawkes anlehnen, der als katholischer Fanatiker das englische Parlament in die Luft sprengen wollte.

Lächerlich und idiotisch sind sie, weil es gerade darum geht, Masken herunterzureißen, dass selbst jeder mit dem eigenen Gesichte den Maskierten entgegentrete.

Im Filme Vendetta sieht man am Schluss einen Haufen gesichtslos triumphierenden Pöbels. Soll es das sein? Wie bitte?

Ein typisches Beispiel, wie in jenem dummen Streifen Matrix, der Doppel- , wenn nicht Dreifachmanipulation und -aberration.

Jene, gegen die es gilt, haben die Schießprügel, die Schafspresse, die Netzdaten.

Klappt, Leute, endlich das Visier herunter! Es hilft Euch doch nichts! Nur so werden sie Euch fürchten lernen! (weiterlesen…)

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