Archiv für die Kategorie ‘Demokratie’

Google betreibt den Umsturz: Wo bleibt der Verfassungsschutz?

Donnerstag, 06. Dezember 2012

Auf SPON zur Leistungsschutzrechtsdebatte (“Lammert empört sich über Google-Kampagne”):

“Was den CDU-Politiker Lammert empört: Auf der Google-Homepage können die Nutzer bei ihren Bundestagsabgeordneten direkt nachfassen. Dort zeigt das Unternehmen eine vielfarbige Übersichtskarte der Bundesrepublik und führt zu den Wahlkreisen der einzelnen Parlamentarier – samt E-Mail-Adresse, Postanschrift der Büros sowie Telefon- und Faxnummer.”

Das ist ja nun wirklich die absolute Härte: Wie kann der US-Netzgottseibeiuns brave Bürger nur derart aufwiegeln? Jeder Sorte Revoluzzer und Gesindel derart brisante, die nationale Sicherheit betreffende geheime Informationen durchstechen?

Mit dieser Landkarte, diesem Mausklick-Fahrplan zum Umsturz, hat Google den Rubikon klar überschritten, sich nicht nur außerhalb des Verfassungsbogens gestellt, sondern eine außerparlamentarische Opposition ins Leben gerufen, die an den Grundfesten unseres Gemeinwesens rüttelt, die unsere demokratische Ordnung beseitigen will. (weiterlesen…)

Arno Frank: Toleranzgroßmeister von SPON

Dienstag, 04. Dezember 2012

Anlässlich dieses polemischen Artikels des notorischen (s.u.) Arno Frank auf SPON wider alle, die auch nur einem Adoptionsrecht für homosexuelle Paare reserviert gegenüberstehen, frage ich mich, ob es denn wirklich alle sind, die er, wie zwei zu “Hart aber fair” geladene konservative Katholiken, meint.

Kaum vorstellbar nämlich, dass er gegen Moslems, die in ihrer Ablehnung der Homosexualität in aller Regel wesentlich radikaler sind als selbst konservative Katholiken, genauso vom Leder gezogen hätte.

Wäre es da etwas gaaaaanz anderes, da man ja deren religiös-kulturelle Tradition zu respektieren habe?

So etwas gaaaaaanz anderes, wenn deren Tradition vorschreibt, Kinder am Geschlechtsteil zu verstümmeln?

Und, diesbezüglich, gar, erhöbe dieser Rächer aller Minderberechtigten wider das Judentum, dessen Beschneidungsgebot, je auch nur ein Wort? (weiterlesen…)

LSR (LRS?): Leistungsschutz und Schafspresse

Samstag, 01. Dezember 2012

“Arabischer Frühling”: Das journalistische Unsachlachwort der westlichen Geopolitik der letzten Jahre.

Es entsprach der Sache nicht und war von Anfang an lächerlich.

Man jubelte, guckt jetzt ein bisschen dumm auf Ägypten, während man wohlweislich nicht mehr viel aus Libyen berichtet, man bei dem dreckigen Spiel in Syrien wiederum auf radikalislamische Kräfte setzt: Das ist die deutsche Schafspresse.

Sie hat sich bedenkenlos-sklavisch vor den Karren einer mit den islamistischen Golfölmonarchien abgestimmten Agenda des Westens zum Sturze der relativ säkularsten arabischen Regime spannen lassen; und: Schon leben im Irak kaum noch Christen, in Ägypten und Syrien, wo sie noch bedeutende Minderheiten bilden, spitzt es sich gewaltig zu. Wo werden die wohl hinrennen?

Es scheint die Schafspresse aber nicht sonderlich zu stören, wie sie sich mal wieder blamiert hat. Ich denke, das ist denen inzwischen, wenn sie es überhaupt wahrnehmen, egal.

Wahrscheinlich hofft man jetzt auf das neue Leistungsschutzrecht, dass man so wieder in die Vorhand käme und es Manna vom Himmel regne.

Wenn die Sache erbärmlich schiefgeht, was vorauszusehen, wird es so dann wieder keiner gewollt haben.

Es mag auch hier zum Kriege kommen, zum Netzkriege. (weiterlesen…)

Die lange Leistungsschutznacht

Donnerstag, 29. November 2012

Das neue Gesetz zum Leistungsschutz soll, ja, ich schrieb es schon, heute Abend debattiert werden, heute Abend, wenn man kurz nach halb drei noch zum Abend rechnet.

Im Ernst (sollte nicht an mehreren Orten 1. April sein): Die Debatte ist auf 2.35 bis 3.15 Uhr angesetzt.

Die Zukunft des deutschsprachigen Netzes soll also nach dem achten Pils, dem sechsten Prosecco, dem elften Kognak zerreichstagt werden.

Aparte Idee.

Ob es irgendwo ein Klo gibt, wo man auch mal in aller Ruhe einen Joint rauchen kann, bei so einer Nachtschicht?

Es ist eigentlich Wochenende (für Abgeordnete des Deutschen Bundestages gehört der Freitag normalerweise zum Wochenende), und man muss (naja, wohl nur die wenigsten – werden mehr als dreißig von sechshundert Hanseln da sein?) dann doch noch von halberder Dreie bis viertelder Viere so tun, wie als ob man was jobbte: das kann einen schon killen.

Man weiß zwar, wie üblich, kaum, worum es genau geht, so dass nicht allzuviel von einem erwartet wird, aber man hat, da irgendwie zuständig geworden und deshalb zu dieser Scheißzeit inhäusig, am Rande mitbekommen, dass es mit diesem blöden Gesetz noch einen ziemlichen Ärger geben könnte, dass sich schon wieder eine ganze Menge Leute, die ebensowenig wissen können, wie man selber, wie es sich in der Praxis auswirken werde, darüber aufregen.

Was regen sich die Leute über ungelegte Eier auf? (weiterlesen…)

Von den bösen “Snippets” und einer eigenen Suchmaschine

Donnerstag, 29. November 2012

Die bösen “Snippets”, das sind die kleinen Lockschnipsel, die der Google und andere aus einem Text schneiden, um bei der Verlinkung einen Ansatz von Ahnung vom Inhalt zu geben und die jetzt auf der Tribut- oder Ausrottungsliste der großen deutschen Verlagshäuser stehen.

Ich gebe zu, dass ich mit den kleinen elektronisch generierten Biestern, wenn ich sie einem Suchergebnis zu einem eigenen Text unterlegt sehe, nicht immer zufrieden bin; im Ganzen kann ich aber dagegen nichts einwenden; zitiert mich jemand richtig, was soll ich dagegen sagen?

Bisher hatte ich jedenfalls bei Google den Eindruck, dass die Lockschnipsel zwar nicht liebevoll wie bei der Bäckerei am Eck von Hand bereitet, aber eben doch mit einigem Geschick im Sinne der Sache technisch erstellt wurden; die Frage ist nun, ob das wirklich verwerflich ist.

Ich zumindest merkte es sehr schnell, mir fiele es bald auf, würden die Lockschnipsel eigentlich Abstoßschnipsel. Andere wahrscheinlich auch. Das spräche sich herum. Will Google das?

In der Tat dreht es sich darum, dass die Suchmaschinen, die Vergleichbares bieten, mit einiger Wahrscheinlichkeit irgendwie beim Google klauen, dass es kracht.

Es wäre wirklich kein Fehler, eine europäische, was sage ich, bei dem EU-Sauhaufen, eine deutsche Suchmaschine von eigenem internationalem wie speziell deutschsprachigem Format aufzubauen. (weiterlesen…)

Piraten: Godwin’s Law lässt grüßen

Sonntag, 25. November 2012

Eine Kurzumschau durch die aktuelle Berichterstattung sowie die Kommentare der Netzdickschiffe zum abgelaufenen Piratenparteitag ergab soeben, dass nur ein Armin Fuhrer (!) beim Focus gleich also titelte: (Übertitel) ‘Nach Schlömers “Ermächtigungsgesetz”, darunter (Haupttitel) ‘Meuterei bei den Piraten: Basis will Vorstand absetzen’

Einige Leute sehen sich vom Oberpiraten Schlömer auf dem Parteitag ausgetrickst und sollen diesen eindeutigen Vergleich mit der Machtergreifung Hitlers bezüglich des Vorgangs im Munde führen.

Sollen wir den Fall setzen, dass all diese Leute gar nichts davon wissen, was für einen Vergleich sie da anstellen?

Das machte die Sache wahrlich auch nicht besser; und es ist wohl auch kaum davon auszugehen.

Würde jeder Geschäftsordnungstrick, jede Delegiertenfinte, jede Parteitagsüberrumpelung durch Parteiführung oder Vorstand von einiger Tragweite bei den Altparteien als “Ermächtigungsgesetz” angesehen, so wären die Ermächtigungsgesetze seit Bestehen der Bundesrepublik nicht mehr zu Dutzenden, sondern zu Hunderten zu zählen.

Allerdings haben die Piraten einen europäischen Verfassungsstaat gefordert, hiemit die Abschaffung der Republik.

In dem Sinne gibt es also immerhin die Forderung nach einer Art europäischem Ermächtigungsgesetz, aus deutscher Perspektive einem Totalentmächtigungsgesetz. (weiterlesen…)

Schavaneske Frauenkafkaden

Donnerstag, 22. November 2012

Unter dem Titel

‘Frauenquote
Die Politik plant eine große Frauenkaskade’

beschreibt Jürgen Kaube auf faz.net die Frauen-Gleichstellungs-Schavaneske im deutschen Wissenschaftsbetrieb, die in Wirklichkeit ein massives Männerdiskriminierungssystem vorantreibt, in ihrer Wahnhaftigkeit so vorbildlich, dass ich ihm nicht nachplappern will, was er schon dargelegt, oder ihn längers zitieren oder kommentieren, sondern den Interessierten ausdrücklich auf den Link verweise. Auch der Kommentarstrang, wo Leser noch deutlicher werden, was da eigentlich gemacht wird, ist zu empfehlen.

Interessant – ein bisschen meines Senfs will ich doch dazugeben – wiederum, dass sich zumindest keine nennenswerte Partei oder sonstige größere Organisation, auch nicht ein Bundesland, gegen den entsprechenden von Frau Schavan initiierten Beschluss der GWK (Gesamtwissenschaftliche Konferenz) ausgesprochen hat, wofern dies Herrn Kaube nicht entgangen wäre, wovon aber kaum auszugehen ist.

Es herrscht also ein totales Kartell. (weiterlesen…)

Vom Zeitungssterben

Mittwoch, 21. November 2012

Indem eine überregionale “linksliberale” Ikone des deutschen Nachkriegstagespressewesens, die Frankfurter Rundschau, praktisch zeitgleich mit der vor 12 Jahren frech gestarteten Geldzeitung Financial Times Deutschland aus Lesermangel bzw. zu geringen Einnahmen ihr publizistisches Ende begeht, ist das Jammern groß.

Ja, man habe den Anschluss an das Netz verpasst, keine neuen jungen Leserschichten hinreichend zu erschließen vermocht, man habe ja eh schon so wenig Kohle für gute Leute und eigene Recherche babla…

Ob man schon einmal auf die Idee gekommen ist, dass es die Inhalte sind, für die Leute keine Zeitung mehr kaufen wollen, am ehesten die Alten noch ihren Gäuboten? (weiterlesen…)

Politrap

Donnerstag, 15. November 2012

Es ist schon ein merkwürdig Ding, dass sich diese Gesellschaft in dieser Weise gewaltverherrlichende, frauen- und schwulenfeindliche Rapper hält. Sie in höchste, ehrwürdige Kreise lädt, die großen Fernsehunterhaltungssendungen, den Reichstag.

Wie sollen wir das, siehe die beiden Vorartikel, massen- wie individualpsychologisch, zumal in der pädagogischen Wirkung auf Jugendliche, deuten?

Nun, du musst eben ein großes Arschloch sein, und nicht nur so ein lahmes kleines wie du eines bist.

Das zeigt dir, kleiner Auszubildender, kleiner Beamter, kleiner Angestellter, auch kleiner Personalchef, wo du stehst.

Du müsstest schon etwas skrupelloser sein, als du es je vermögen wirst, um dazuzugehören.

Also halte die Klappe. Oder reiße sie weit genug auf! (weiterlesen…)

Naidoo ein “Rechtsradikaler”?

Mittwoch, 14. November 2012

Zunächst mal die Kernpassage des von der Jugendorganisation der Linken angezeigten “Liedes” der Rapper Naidoo und Savas, ob derer laut SPON nun die Staatsanwaltschaft Mannheim das Verfahren wegen des Verdachts auf Volksverhetzung sowie des Aufrufs zum Totschlag und der schweren Körperverletzung einleitet.

(Ich wage sie hier nur zu zitieren, weil sie schon überall in den Systemmedien zu finden ist.)

“Ich schneid euch jetzt mal die Arme und die Beine ab, und dann ficke ich euch in den Arsch, so wie ihr es mit den Kleinen macht. Ich bin nur traurig und nicht wütend. Trotzdem würde ich euch töten. Ihr tötet Kinder und Föten und ich zerquetsch euch die Klöten. Ihr habt einfach keine Größe und eure kleinen Schwänze nicht im Griff. Warum liebst du keine Möse, weil jeder Mensch doch aus einer ist? Wo sind unsere Helfer, unsere starken Männer, wo sind unsere Führer, wo sind sie jetzt?”

Was können wir feststellen? (weiterlesen…)

Merkel / Steinbrück: Vom entscheidenden Gesichte

Freitag, 09. November 2012

Eben habe ich wieder ein Bild von Steinbrück gesehen.

Ich weiß inzwischen, wer Kanzler wird.

Wer die Mundwinkel weiter unter den Bauchnabel zieht, siegt.

Wahlegal

Dienstag, 06. November 2012

Heute wählen die Amis nochmal den alten oder einen neuen Dödel.

Inzwischen hat sogar Jakob Augstein begriffen, dass das völlig egal.

Goldman Sachsody

Montag, 05. November 2012

Goldman Sachs versteht offenkundig nicht nur was vom Geld.

Wie ich eben las, hatten die noch Strom, ihr Gebäude grell zu beleuchten, als in New York rundherum alles dunkel ward.

Die Goldmänner haben also auch einen besonders guten Draht zu den Stadtwerken.

Vor allem aber haben sie “chutzpah”. (Nebenbei Draghi.)

Man fragt sich nur noch, wann der GS-CEO dem US-Präser öffentlich auf die Rübe schifft. (weiterlesen…)

Bilderberger: Steinbrück als B-Movie-Darsteller

Dienstag, 30. Oktober 2012

Die Bilderberger sind ziemlich überschätzt.

Anstatt dass sie ihren Sozenkanzler in spe, Steinbrück, im Bundestag als Abgeordneten, der er ja war und ist, irgendwelchen Unfug anrichten ließen, hießen sie ihn für ein paar Peanauts irgendwelche Subalternen vollschwatzen.

Gut, die Vortragsreisen des “kann Kanzler” mögen im Sinne des Bewährungsrituals und der Eingewöhnung einen gewissen Sinn ergeben haben; unterm Strich aber wäre es klüger gewesen, ihm die gute Million einfach so zu geben. (weiterlesen…)

Obaromnullah

Mittwoch, 24. Oktober 2012

In Amerika

Ja, da

Trafen sich Zweie der Antifa.

Der eine noch nicht bombe genug

Was für ein Unfug!

Der andere nennt es Trug.

Wer derer einer wählt

Wird ohnehin nicht recht gezählt

Doch immerhin das Hirn ihm fehlt.

Den Goldmännern so und so

Den Oberallcannern

Mit ihren Absaugscannern

Sind beide oho.

Sieh!

Das ist Demokratie!

Die hier sichtbar gedieh!

Oh ja!

Kein Bah!

So wird denn in Bäld’ der Amerikanes’

Erspart es ihm, zu sein Chines’

Gehen an die Urnen

Einen beider aufzuturnen.

Darnach es gibt ein großes Fest

Und nochmal übler geht’s den meisten

Allen nicht schon Feisten

Zumal dem toten Rest.

An griena Birgermoischder

Sonntag, 21. Oktober 2012

Der grüne Blockflötenkriegsparteienfinanzabschakalenkandidat Kuhn wird unser Stuttgarter OB.

Schwarze, Grüne, Gelbe, Rote: Der Schwab schafft.

Bei mir ist es erst grade Sonntag, onn, om des ned zom Vergessa, erschd so om halber Zwelfe obends rom. (weiterlesen…)

Meine politische Ausgewogenheit

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Ich bin politisch so ausgewogen, dass ich keiner Partei jenes Verfassungsbogens anhänge, den es bekanntlich sowieso nicht gibt.

Schavanplag

Sonntag, 14. Oktober 2012

Ich habe mir jetzt doch einmal 15 Minuten die Mühe gemacht, mir schavanplag.wordpress.com anzuschauen.

Das reicht mir, wenn was dort steht im Großen und Ganzen korrekt ist, wovon auszugehen, dicke. (weiterlesen…)

Es lebe die TV-Kritik!

Freitag, 12. Oktober 2012

Angesichts dieser TV-Kritik auf faz.net ist mir wieder einmal aufgefallen, mit welchem Vergnügen ich – keinen Fernseher besitzend und keine der Sendungen je selbst gesehen habend – häufig derlei Artikel von guten Feuilletonisten, besonders, wenn sie sich Schwatzschauen vornehmen, lese, mir drei bis fünf Minuten gute Unterhaltung bezüglich der Lage und des letzten Stuss’ der Nation reinziehe, anstatt mich eine Stunde oder gar mehr mit einer schwachsinnigen Sendung herumplagen zu müssen.

Wenn Leute wie z.B. Michael Hanfeld von der FAZ in Bestform sind, weicht mir das Grinsen nicht vom Gesichte, und ich wünschte mir manchmal, ich würde selber gut dafür bezahlt, ab abends um Elfe, einen guten Roten neben der Tastatur, meine Frühkritik einzuhacken, eine Idiotensendung zerlegend, als einer der wenigen der Republik, die diese mit Grund und Gewinn angesehen, als professionelle Herausforderung, mit der geforderten lachenden Bosheit. (weiterlesen…)

Beschneidung konsequent

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Konsequenterweise gehörte jeder männliche Abgeordnete, der für das avisierte Knabenverstümmlungserlaubnisgesetz stimmt und noch alles dranhat, hernach also ungefragt – um ein Kindeswohl geht es ja ganz sicher nicht mehr – wie betäubungslos öffentlich beschnitten, ihm dann, damit das ganze Wahlvolk es sehen kann, während er noch wimmert, von jenem Bürger, der durch Los ermittelt, der das mag, sein noch blutendes Restteil abgelutscht.

Es geht in der Demokratie neben der Gerechtigkeit ja auch um Transparenz.

Oder? (weiterlesen…)

Facebook als Lügenbabel

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Jens Blecker bringt auf iknews.de unter dem Titel “Facebook : Data-Mining als Geschäftsmodell” einen sehr lesens- und bedenkenswerten Beitrag darüber, was Facebook mit den Nutzerdaten ansteuert: ein Totalverständnis menschlichen sozialen Verhaltens, menschlicher Beeinflussbarkeit, ein Art Hebung des “Heiligen Grals” zur permanenten Bewusstseinsanalyse und -kontrolle.

Er empfiehlt zum Schluss seines Artikels:

“Jeder Nutzer sollte daher in regelmäßigen Abständen – so er denn nicht ganz ohne Facebook kann – Dinge oder Artikel zu “liken” die er eigentlich völlig ablehnt. Ein Flashmob an sich, wäre als Zeichen gut, um Facebook zu zeigen, wir sind keine Versuchskaninchen, allerdings ließe sich dieser “Peak” nur allzuleicht aus den Datenreihen löschen und hätte so keine langfristige Wirkung. Schenken Sie Facebook in regelmäßigen Abständen “Datenmüll” indem Sie zum Beispiel Windeln für Erwachsene “liken” oder als Gehbehinderter ein Skateboard. Sorgen Sie dafür, dass Facebook seine Datenschätze einfach nicht verwerten kann, denn dieses sind IHRE/UNSERE Daten.”

Einige wesentliche Faktoren übersieht oder übergeht er aber meines Erachtens völlig. (weiterlesen…)

Knabenbeschneidung: Schnippschnapp, Grundgesetz ab (II)

Donnerstag, 04. Oktober 2012

Wie im Vorartikel gesagt, werde ich mich über den Inhalt und die von Befürwortern wie verlogenen Halbgegnern des nicht öffentlich avisierten Knabenverstümmlungserlaubnisgesetzes abgesonderten Aberwitzigkeiten nicht mehr äußern, bis dass es allen vorliegt.

In der Zwischenzeit aber wundere ich mich schonmal, die Debatten um etwas nur Privilegierten wirklich bekannt Seiendes betrachtend, weshalb dabei regelmäßig noch ansonsten intelligent erscheinende Leute auf das Bundesverfassungsgericht hoffen und setzen.

Ich setze, gerade zu dieser Sache, keinen dekapitierten Pfifferling mehr auf diesen Laden. (Ich wäre sehr froh, täuschte ich mich; dann gerne Asche auf mein Haupt.) (weiterlesen…)

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