Archiv für die Kategorie ‘Bildung’

Ein alter Bekannter als CEO und SEO

Mittwoch, 27. März 2013

Gerade habe ich im Netz – über Google – einen alten Bekannten nachgesucht und selbstverständlich auch gefunden, der seit einigen Jahren im Hauptberufe (wenn auch vielleicht nicht -behufe) als Google-Verarschungsberater tätig.

Er f…t also sozusagen für jeden für Geld den Google, indem er ihm so füttert, was der frisst, dass es für seine Kunden funktioniert.

So, wie er dasteht, wie ich ihn von früher her kenne, schlägt er nicht nur Schaum, sondern es klappt auch (wengstens meistens).

Er war schon vor zwanzig Jahren auf verschiedenen Gebieten klar besser als zumindest der wahrnehmbare Rest (außer meiner inzwischen verstorbenen Frau und mir natürlich).

Ich allerdings, da ich nur meine kleine Seite betreibe, angesichts seiner Kenntnisse bezüglich der technischen Funktionsweise von Suchmaschinen, die er mindestens zwanzig Jahre studiert, mir, um seine Intelligenz wissend, was er in solcher Zeit herauszufinden im Stande, niemals zutrauend, dahingehend auch nur in die Nähe seiner inzwischen erworbenen Fertigkeiten blicken zu können, weiß vielleicht doch etwas – es klingt unwahrscheinlich, könnte aber doch sein – , was er dazu so klar nicht. Besser gesagt: Er wird es grundsätzlich wohl wissen, aber ich könnte ihm in einem Punkte theoretisch wie praktisch doch überlegen sein. Nichttechnisch. Philologisch. Schwer zu sagen; manches spricht aber dafür.

Seine eigene Seite, wollte er sie behalten, das vermute ich stark, setzte er niemals zur Google-Verarsche an. Er weiß, dass das allzuleicht schiefgeht. Geht es bei Kunden mal daneben, so haben die halt Pech gehabt.

Wahrscheinlich ist er, wie damals schon, wiederum mindestens einer der Besten. DER Laden dürfte laufen. (weiterlesen…)

Einfach nur Fernsehen langt

Mittwoch, 27. März 2013

Gesocks, Gesindel, Geschmeiß, Verlorene, Verwunschene, Verlotterte, Arschnasen; Betrüger, Lügner, Trübfischer, Ranzmichel; Hundsfötter, Halsabschneider, Hurenböcke; Halunken, Hundsbrunzer, Spreubäcker; Lallhanseln, Laberbacken, Luftfänger, Luden und Lumpen; Lose, Pfaffen und Affen; Biersäurer, Stiermäurer, Sprachpanscher und Laffen; Schmocks, Strauchdiebe, Schlunze und Hunze; Hurkse und Murkse; Abjaucher, Seelenverkäufer, Wiedertäufer; Zwiebelanschimmler, Gammler, Hanfstrecker, Seckel; Schabracken, Spacken, Saftsäcke, Lutscher, Schietkutscher; Blutegel, Galgenvögel, Rotzsammler; Nebichte, Halblebichte, Schwachmaten, Sandler, Sulzheimer, Anschleimer, Abhuber, Mistzuber, Trübseiche, Wachsweiche, Wucherer, Witzschänder, Abhänder, Aufsprechs, Erzblöds, Nerzlöchrer, Eckensteher, Tagdiebe, Bauernfänger, Grapscher, Seppel, Sumpfichte und Suppenspucker; Rübenvergifter, Raubstifter, Röttel, Untköttel, Hundshetzer, Schwätzer; Aufbläser, Sackschlitzer, Pfitzer, Ausmeirer, Seirer, Statutanten, Abtanten, Römpe, Gelömpe, Battel, Geschwattel, Giftmischer, Seelenfischer, Nuffze, Nullen, Stinkstullen, Huldheischer, Pinscher; Puhler und Suhler; Verdrehte, Verkehrte, Zersülcher; Ziegenspitze, Endlitze, Gagel, Dollacke, Tölpel und Toren; Strullbullen, Stinkochsen, Stallbrenner, Zerhenner; Lästerer, Lobhudler, Lällebäbbel, Lohle; Stümper, Halbleser, Schulzweser, Fricken, Frunze, Zerletzer, Entmärer; Nichtse, Wichte, Ranzdichte, Brabbler und Dampfsabbler; Egel, Flegel, Haghulche, Zersetzer; Seichlinge, Gassgecken, Gülpe, Lolls, Trolle, Driebel, Dülps, Dödel, Drempel und Hampel; Hurze und Knurze; Prizzanten, Pöbel, Plebs, Endschepps. (weiterlesen…)

Mögliches Genie?

Dienstag, 26. März 2013

Gestern sprach ich mit einem jungen Manne, der schon herausbekommen, dass er nicht der Dümmste, über geistiges Potential, Wege dies zu erschließen, und gar die Möglichkeit des Genies.

Eine sehr heikle Sache. Einerseits ermutigen, andererseits höchsthängende Früchte nicht alswie vor der Nase plazieren.

Ich erzählte ein wenig von Mozart und Capablanca, die schon kindlich als Genies auffielen. Aber auch davon, dass dies sehr selten sei, manches Genie lange verkannt werde, gar an sich selbst verzweifle. Dass die meisten Genies erst durch sehr harte Arbeit zu ihrem Potential fänden. Davon, dass Cervantes erst in einem Alter, das damals ein Greisenalter war, den unvergleichlichen Quijote ersann. (weiterlesen…)

Kunst, Freiheit, Freude

Dienstag, 19. März 2013

Ich sehe gerade, dass ich mir die letzten Tage eine ganze Menge negatives Karma herbeigeschrieben habe. Nicht eine Geschichte, in der der Himmel voller Geigen hing, weil der Rolf endlich den Pitt kriegte, Elli und Lilli von Pfarrer Detlev getraut wurden, um hernach hochzeitsreisweis auf dem Ararat unvergleichlich steile Nächte zu verbringen.

Justin sitzt immer noch in der Klapse, und Konstantin hat sich seit Tagen nicht aus München gemeldet. Ob ihn wohl gar in schwärzester Nacht ein Jesuit in die Isar gestoßen? Noch nicht einmal aus Deutsch-Südschwitz gibt es klare frohe Mär. Lediglich das Gerücht erreichte mich, dass die Separatisten dort die Forderung der Volksabstimmung über den Austritt aus dem Euro sehr beharrlich vorantrieben.

Dass Obamas Teleprompter zwischenzeitlich nicht geklaut wurden, die PR unseres Großen Bruders also noch funktioniert, spendet mir da erst recht wenig Trost. Ebensowenig, dass wir nicht mehr Papst sind.

Ich traue mich nicht einmal mehr zu meiner Wirtin. Die fragt nämlich gelegentlich, wie es mir gehe. Und ich lüge sie auf diese Frage hin nicht nur deshalb nie an, weil das sinnlos wäre.

Immerhin aber ist am Sonntag Vernissage. Grafik von Günter Grass. In der Uhlberghalle in Filderstadt. Mein Freund Roland hat das auf die Beine gestellt. Und das ist jetzt mein fröhlicher Ernst: http://kunstverein-filderstadt.de/Kunstverein-next.html 

Außerdem fahre ich am 31. zum Dude nach Zürich. Und den, bzw. seine junge Netzseite, gibt es nachweislich auch: dudeweblog.wordpress.com (weiterlesen…)

Vom Bußplaneten: Karmastraflager Erde

Dienstag, 19. März 2013

Tut mir leid, dass ich schon wieder damit nerven muss, aber ich bekomme es einfach nicht so leicht in meinem Schwabenschädel, wie das mit dem Karma und den Belohnungs- bzw. Bußinkarnationen funktionieren solle.

Schauen wir uns die derzeitigen ungefähr sieben Milliarden Erdenbewohner an, so werden wohl ein paar handvoll davon – Leute wie Buffett, Gates, der Emir von Qatar und der saudische König – mal Buddhas, Jesusse, Krishnamurtis, vielleicht auch Herkulesse gewesen sein, also spirituelle wie tatkräftige Führer der Menschheit zum Guten hin; eine zweite Gruppe, je nachdem, wie streng betrachtet, 1% bis 10% der Leute, waren deren brave Diener, so dass sie jetzt sehr gut bis anständig leben können; die dritte, vielleicht 20%, krattelt sich irgendwie so durch, weil nicht alles Geleistete hasenrein war; noch 30% kommen mehr schlecht als recht über die Runden, da es ihnen an negativem Karma nun schon wirklich nicht mangelt; der Rest, also all jene, die die Guten früher stets ruchlos unterdrückten, lebt bestenfalls von der Hand in den Mund, darbt und verhungert in Slums und Kralen.

Irgendwie passt die Rechnung nicht. Oder ist das hier ein Bußplanet, will heißen, dass man uns alle Großschufte von hier bis weit hinter den Aldebaran zum Nachsitzen importiert hat? (weiterlesen…)

Botschaft vom Schwaben

Freitag, 15. März 2013

Reicht es bis zum Oktober dieses Jahres, so werde ich es geschafft haben (Futur II, Freunde der Nacht!) 50 Jahre lang lebensuntüchtig und nutzlos gewesen zu sein. Das gefällt mir ungemein.

Endlich mal ein Schwab, der ein halbes Jahrhundert lang nix gschafft hat! Es geht also doch!

Allerdings ist es frech, dass ich mich dessen nichtmal schäme. Jeder anständige Schwab wäre dessenthalben schon längst vor Scham im Boden versunken. (weiterlesen…)

Dummstudiert

Mittwoch, 13. März 2013

Der Begriff “dummstudiert” kam heute anlässlich eines Kommentares wieder auf, nachdem er in diesem Artikel schon recht grundlegend gewesen war:

http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/12/27/noch-zu-den-jenseitsgangern-beyondlinern/

Wenn ich mir anschaue, was studierte Ökonomen im Brusttone der Überzeugung vortragen (“Je niederiger die Löhne, desto besser geht es der Wirtschaft, also auch den Leuten!”) oder Politiker (“Der Islam ist eine Bereicherung für unser Land!”), oder Mediziner (“Impft gegen alles!”), oder Anthropologen und Biologen (“Es gibt keine menschlichen Rassen, nur Rassismus!”), oder Genderasten (“Die Unterschiede zwischen den Gechlechtern sind nur anerzogen!”), oder Psychologen (“ADHS und DMDD, tirili, Drogen helfen, mäh!”), oder Soziologen (“Familie ist, wenn irgendwer mit irgendwem in einem Haushalt lebt!”), oder Pädagogen (“Frontalunterricht ist altmodische Faschistoidoscheiße!”), oder Physiker (“Seit Einstein ist nur noch Einstein zu beweisen und erklären!”), oder Philologen (“Das Zeichen ist beliebig!”), oder Journalisten (“Wir bei den Qualitätsmedien wissen, dass praktisch alle Blogs bloß Mist!”), oder Klimoten (“Wenn die Erde sich nicht erwärmt, erwärmt sie sich wegen des CO2 doch!”), oder Erziehungswissenschaftler (“Je früher das Kind von den Eltern getrennt, desto besser!”), oder Hirnforscher (“Ab zwanzig baut der Geist ab!”), oder, oder, oder… : Dann kann der Schluss nur lauten, dass das Dummstudieren fächerübergreifend endemisch geworden ist, vielleicht noch mit Ausnahme der Mathematik und technischer Disziplinen.

Woran liegt das? (weiterlesen…)

“Peinliche Romantik” (meine Schreibe)

Dienstag, 12. März 2013

Vor einigen Tagen hagelte es – lachende – Kritik von einem guten Freunde, der weit entfernt wohnt, so dass ich ihn selten sehe, am Telefon.

Er habe sich mal wieder meine Seite angeschaut, und, ganz abgesehen von der Themenauswahl, die ihn nun wirklich nicht sonderlich anspreche, ätzte er über meinen Sprachstil.

Der sei ja heillos romantisch; alles lese sich so, wie als ob ich zweihundert Jahre zurückwolle; das sei schon etwas lächerlich; ob ich mich denn etwa wirklich in eine Zeit zurücksehne, in der man in irgendwelchen engen Katen, wofern man überhaupt Heizmaterial hatte, also nicht erfror, am Qualm erstickte, wenn man nicht, ganz normal, schon verhungert, an irgendwelchen üblen Krankheiten leidend, verschimmelnd, Lebenserwartung dreißig. Bloß, weil das mit dem Kutschefahren so idyllisch sei, an hellen rauschenden Bächlein durch Wiesengründe an Narziss und Goldmund und Taugenichtsen vorbei. (Er ist ein begnadeter Spötter; ich habe nur ein bisschen dazugedichtet.)

Das sei doch total Scheiße gewesen damals; er kenne mich ja ansonsten als einen, der nicht nur spinne, normalerweise einigermaßen bei Trost sei: was das denn solle? (weiterlesen…)

Von der Weisheit

Montag, 11. März 2013

Weise ist einer, der seine gewachsenen Erkenntnisse aus umfässlicher Lebenserfahrung mit genauem Denken, Feinfühligkeit, einem enormen Assoziationsvermögen, einem geschärften Kunstsinne und seiner Intuition so in Einklang zu bingen in der Lage, dass er sowohl weitreichende und tiefe Aussagen zu allgemeinmenschlichen Fragestellungen treffen kann, als auch durch analoges Erfassen ihm so noch nicht untergekommene Dinge und deren Gang beleuchten und beurteilen. Seine Menschenkenntnis und mühelose Sprachbeherrschung befähigen ihn dabei, anderen zum rechten Zeitpunkt also Rats zu erteilen, dass er zielführend verstanden wird. Er glaubt nie leichtfertig, am liebsten gar nicht, hört in seiner unstillbaren Wissbegierde, seinem unendlichen Hunger nach weiterer Erkenntnis, nie auf zu lernen und selbst Dinge, die schon tausendmal klar erscheinen, wiederum und abermals zu hinterfragen und durchdenken.

“Osho”: Noch ein schlechter Lehrer (II)

Sonntag, 10. März 2013

Ein guter Lehrer setzt sich nie absolut. Ein guter Lehrer lernt an und gemeinsam mit seinen Schülern.

Sie sind ihm nicht nur Beiwerk, Vieh, zahlende Kundschaft, Knetmasse. Sie sind ihm Gefährten.

Ein guter Lehrer fördert das eigene Denken des Schülers, lädt ihn ein zum Widerspruch. Er will keine tumben Replikanten, Tonbänder auf zwei Beinen.

Weder Lehren noch Lernen bestehen immerzu nur aus Freud’ und Vergnügen. Manches muss hart erarbeitet werden, lange geschliffen und poliert, bis dass Klarheit in der Sonne funkelt.

Ein Lehrer, der zwar alles Wesentliche eines Gegenstandes erfasst hat, darob nicht mehr bereit, dahingehend selber immer weiter zu lernen, wie dieser jeweilig erfassbar darzustellen, taugt nichts.

Nietzsche meinte, bei ihm als Lehrer für Altgriechisch in Basel seien noch die Faulsten fleißig gewesen. Er habe nie eine Strafe verhängen müssen.

Bei Konfuzius zeigt sich, dass er jedem einzelnen Schüler gemäß lehrte. “D e n Weg, d e n giebt es nicht!” Gerade beim Lehren! Zum Teufel mit allen Systematikern, mit allen methodengläubigen Lehrern! (weiterlesen…)

“Osho”: Noch ein schlechter Lehrer

Sonntag, 10. März 2013

Ein anständiger Weiser, also einer, der überhaupt einer ist, wird keinen Personenkult um sich wünschen noch dulden.

Nietzsche, der einer war, prägte nicht umsonst den mir bislang besten und griffigsten Leitsatz dazu: “Du suchst Anhänger? Suche N u l l e n !”

Auch Konfuzius verachtete jede Schmeichelei und Schleimschleckerei. Schüler hatten sich ernsthaft mit eigenen Gedanken einzubringen.

Jener Baghwan, heute Osho, aber, nur als Beispiel, da ich mich vor ein paar Tagen etwas mit ihm befasste, genoss die Verehrung seiner Heiligkeit, spornte sie an, sahe, wenn es nicht pure Eitelkeit war, die ihn dazu trieb, einen Sinn darin.

Damit fällt er aus dem Kreise der Weisen für mich klariter heraus. (weiterlesen…)

Von einer der übelsten “pädagogischen” Lügen

Sonntag, 10. März 2013

Man pflegt jungen Menschen stets zu erzählen, dass es “zu etwas bringe”, wer sehr Gutes, Herausragendes, gar Einzigartiges leiste.

Das ist eine Lüge, eine der geläufigsten, verbreitetsten Lügen, die dem Nachwuchse aufgetischt werden. Ich nenne mal nur die Namen Heinrich von Kleist und Vincent van Gogh.

Die Grundmotivation für diese “pädagogische Lüge” ist klar: Der junge Mensch soll sich anstrengen, an Erfolg durch beharrliche Arbeit glauben. Hiemit auch an die Gerechtigkeit und Wohlgeordnetheit der Gesellschaft.

Nur: Sei diese Lüge auch noch so wohlwollend und edel gemeint, so stellt sich doch die Frage, ob sie deshalb gerechtfertigt sei.

Gerade viele der Begabtesten werden nämlich nicht über lange feststellen, dass sie dort, wo sie lediglich Überdurchschnittliches leisten, recht zügig vorankommen, andererseits gerade mit dem nicht, worin sie besonders begabt und ambitioniert.

Das lässt sie dann leicht am Werte ihres Werkes zweifeln, an der Gesellschaft, den Umständen, gar verzweifeln.

Es wirkt natürlich durchaus auf viele Menschen geradezu subversiv, sagt man zu Heranwachsenden: “Du musst damit rechnen, dass man dir eben auf jenem Felde, wo du Außergewöhnliches leistest, die größten Steine in den Weg legt, dich gnadenlos an die Seite drängt, bekämpft, verleumdet, zum Spinner, zum Versager erklärt, dich ignoriert, dich deswegen mundtot macht, für verrückt erklären lässt, in eine Nervenheilanstalt oder ein reguläres Gefängnis einweist, vielleicht gar umbringt.”

Eine zwar wahrhaftige und vielfach belegbare Aussage, doch zunächst wenig ermutigend; zudem fragt zumal der begabte junge Mensch sich wie den also Sprechenden, auch andere, sofort, jedenfalls, sobald er den Hinweis auf seine Gültigkeit geprüft, weshalb das denn so sei: ob diese menschliche Gesellschaft denn mindestens teilwiese geistfeindlich aufgebaut. Ein klares Ja ergibt sich als Antwort bald. Es sei denn, er verdrängt die Realität, blendet die Wirklichkeit aus seiner Wahrnehmung aus.

Selbst letzterenfalls aber möchte es im Laufe der Zeit dahin kommen, dass die Wirklichkeit nicht mehr von der Hand zu weisen, da allzu persönlich erfahren real.

“Wozu soll ich dann Tag und Nacht üben, lernen, meine schöpferischen Kräfte zu bilden, um selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass ich es zu wahrer Meisterschaft bringe, damit rechnen zu müssen, als ein Spinner, ein Schmarotzer gar, dazustehen, der den größten Teil seines Lebens unnütz vergeudet habe?” – : Also lautet die logische Folgefrage des Adoleszenten. (weiterlesen…)

Vorm Weibe wieder kläglich versagt

Donnerstag, 07. März 2013

Vermaledeit aber auch.

Ich habe mir vor einiger Zeit fest vorgenommen, keine noch so erlesene Frau mehr öfter als zwei Mal anzugraben: es ab da, bei Desinteresse, damit gut sein zu lassen.

Keine schlechte Idee. Hat einige Zeit sehr gut geklappt. (weiterlesen…)

Vom Kurzgeschichtenunfuge

Montag, 04. März 2013

Vorhin hatte ich nachhilfehalber mal wieder mit einer jener erbärmlichen, sinnlosen modernen Kurzgeschichten zu tun, mittels derer man nicht nur Oberstufenschüler, sondern auch Studenten der Literaturwissenschaft seit Jahrzehnten sehr erfolgreich quält.

Da hieß es (es war zum Glück eine kurze Kurzgeschichte, kaum eine dreiviertel Seite) unter anderem, fast zu Anbeginn, über einen Mann, den die minderjährige Ich-Erzählerin kennenlernt: “Er trug Jeans, Jacke und Hose.”

Bemerkenswert. Nicht nur, dass der Kerl seine Hose erstmal noch anhatte (es kommt in der Beziehung späterhin nicht zum sexuellen Vollzuge), er trug auch noch eine Jeans dazu. (Man kann es natürlich auch anders verstehen; lustig ist’s trotzdem.)

Das muss Lolitas (er ist, wie sich gleich hernach herausstellt, Drehbuchautor und Regisseur) ja schwer anmachen, wenn ein reifer Mann erstens eine Hose anhat, sie womöglich gar noch selber angekriegt hat, und zusätzlich noch eine Jeans! (weiterlesen…)

Mit schutzempfohlenen noch nicht volljährigen Menschen zusammenlebender, volljähriger MenschIn

Dienstag, 26. Februar 2013

Ich habe gerade erfahren, dass laut Armutskonferenz “alleinerziehend” ein unsoziales, diskriminierendes Wort sein soll.

Da habe ich mich natürlich gleich gefragt, weshalb ich, als einer, auf den das Wort zutrifft, der es selbst verwendet und welches so von ihm und über ihn verwendet wird, das noch nie gemerkt habe, wie ich mich da andauernd unsozial behandeln und diskriminieren ließ und gar noch, ich Esel, obendrein selbst unsozialisierte und diskriminierte.

AUFSTAND!!!

Ich werde ab jetzt jedem mit Klage drohen, wenn er mich einen Alleinerziehenden schimpft, und zwar wie als ob ich ein Neger wäre, der ein Neger geheißen! (In Amerika nennen sich die Neger, wenn ich den Filmen trauen darf, untereinander lieber “Nigger”.)

Wie konnte ich mich nur jahrelang “alleinerziehend” schimpfen lassen? Mich, in meiner unterdrückten Sklavenmentalität auch noch selber ins Unsoziale treten, außer mich treten zu lassen? (weiterlesen…)

Nils-Axel Mörner beruhigt den Meeresspiegel

Dienstag, 26. Februar 2013

Leser Anonymus wies mich auf den schwedischen Klima- und Meereshöhenforscher Nils-Axel Mörner hin (danke dafür!), und ich fand von ihm das unten verlinkte Interview:

http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/was-ist-dran-am-globalen-anstieg-des-meeresspiegels/

Eine der schönsten Stellen:

“Die Eisabdeckung der Arktis mag schwanken – was aber nicht den Meeresspiegel beeinflusst, da das Eis bereits im Ozean treibt.”

Jaja, so ist das.

 

Dem Großbänkergesindel

Mittwoch, 20. Februar 2013

Ich habe es hier wohl nicht nur einmal gesagt. Das aber wiederhole ich gerne öfter.

Ich werde mich nicht dazwischen stellen und dafür gar noch als erster fallen, wenn die Masse ansetzt, das Großbänkergesindel mitsamt Konsorten und Satrapen totzuschlagen und aufzuhängen.

Ich werbe seit Jahren für vernünftigere, bessere Lösungen. Andere auch. Das Gesindel will aber offenkundig partout nicht hören, scheint sein dergestaltiges Ende geradezu herbeizusehnen. Es verlässt sich weiter blind auf feige und korrupte Politiker, Polizei und Militär. Was für ein Schwachsinn. (weiterlesen…)

Wie viele SchwachsinnInnen hätten’s gern?

Mittwoch, 20. Februar 2013

Ich höre seit gut einem Jahr einen Radiosender, der mir nicht nur ob seinerIn Musikauswahl, sondern zumal auch von den sonstigen Leistungen der MörderatorInnen her meist sehr gut gefällt. Flux-FM.

Jetzt aber ist’s, man wird es schon vermutet haben, auch mal Zeit für Kritik. (weiterlesen…)

Von den Metzen (der Königin)

Sonntag, 17. Februar 2013

In einem der Heiligsten Bücher, das der Menschheit geschenkt ward, Grimms Wörterbuch der deutschen Sprache, heißt es, unter dem Eintrage “Metze”, nach verschiedenen Ableitungen, die daselbst nachzulesen, unter 5): metze, in unehrbare bedeutung übergetreten, die pfaffenköchin, zuhälterin eines pfaffen

Sodann wird die arme, brave, ursprünglich ehrbare Mechthild, deren Kosenamen, auch noch zur Zuhälterin des Landsknechts, späterhin, in neuerem Sprachgebrauche, ganz allgemein, zur Hure.

Und wie widerfuhr es erst der Dirne, die zunächst, vom Lateinischen her als kleine Dienerin ins Deutsche gedrungen, hernach, ein “unschuldiges” Mädchen, eine Jungfrau, war!

Sprache kann wirklich gemein sein. (weiterlesen…)

Leseempfehlung für Hartgesottene

Freitag, 15. Februar 2013

Wer sich eine weltanschauliche Vollkante geben will: U. G. Krishnamurti lesen.

(Ich meine den U.G.: nicht den anderen. Danke nochmal, James, dass Du mir seine Kernschrift “No Way Out” mitbrachtest, auch für die Stunden, die wir darüber beim Biere disputierten.)

Es ist wahrlich nicht leicht, zu erkennen, worin er irrt, was fehlt.

Nichts für Kleinkinder. Wirklich was für fortgeschrittene Nüsseknacker.

Umspendiert. Bier unabsichtlich erschwatzt.

Sonntag, 10. Februar 2013

Gestern bezeichnete mich einer, von dem ich das zumindest so krass nie erwartet hätte, als Lügner, Idiot, Stümper, Träumer, Schwätzer, meinte überdies, dass ich nichts schaffte. (Ich hatte wahrheitsgemäß eingestanden, dass ich von meiner literarischen Arbeit die Familie derzeit noch nicht durchbringen könne.)

Ich war nicht nur überrascht, erstmal etwas platt, weil ich mit dem Manne zuvor nicht das erste gute Gespräch geführt hatte, ihn als kunstsinnig kenne, frug mich die ganze Zeit, weshalb er mir, bei allem, was an mir ohne weiteres zu kritisieren, das jetzt so hart gebe. Er rechnete mich glatt zum untersten Möchtegernbodensatze unserer Gesellschaft. Er kinderlos, ließ noch nicht einmal gelten, dass ich seit nun gut sieben Jahren meine beiden Krampen alleine großziehe, also wohl doch auch in dieser Zeit wenigstens ein bisschen was getan hätte, außer mir nach Philologenart in der Nase oder im After zu bohren.

Ein Stück weit gelang es mir, das Blatt zu wenden. (Ich hätte mich natürlich auch einfach wegdrehen können, aber ich wollte einerseits standhaft bleiben, andererseits ergründen, wieso der, indem kein Streit vorangegangen, auch keine Kritik meinerseits an ihm und seiner Arbeit, mir auf einmal in dieser Weise die Kante gibt, dazuhin mal schauen, ob ich seine Erhabenheit nicht doch noch wenigstens ein Stück weit verunsichern könne.) (weiterlesen…)

“Liebe” Außerirdische? Da lache ich mal.

Samstag, 09. Februar 2013

Ich sprach unter dem Titel “Außerirdische? Gesocks, Gesindel, Geschmeiß!” davon (ich bitte Interessierte, den dortigen Kommentarstrang zu beachten), dass alle möglicherweise hierseienden Außerirdischen nur “hinterlistiges Gesocks, niedriges Gesindel, feiges Geschmeiß” sein könnten und rief, nicht unbedingt erwartend, dass sich viele Teilnehmer fänden, sozusagen einen kleinen Wettbewerb dahingehend aus, zu ergründen, weshalb ich zu diesem harschen Urteile gelangt.

(Leser Thomas hat mit seiner Frage, ob in der NWO-Hölle Marktwirtschaft oder Sozialismus gelten werde, den Insassen letzteren als günstiger einschätzend, den Ausschlag gegeben, dass sozusagen Spielende, die Ziellinie überschritten.)

Also: Wir setzen den Fall, dass, wie dies von Gläubigen gemeinhin behauptet, diverse Sorten Außerirdische hier herumschwirrten, eher physische, womöglich, das zu behaupten ist zumindest in Mode, auch “transdimensionale”. Und davon (wobei es für diese Erörterung unerheblich ist, ob auch “transdimensionale” dabei) gebe es ziemlich viele sehr arglistig Böse, die die Menschheit nur umprogrammieren wollten (womöglich auch genetisch), ausbeuten, zum Sklavenheere machen, zu welchem Behufe auch immer, andere hinwiederum, die so ganz richtig lieb seien.

Jene Lieben, die – häufig behauptet, ungefähr ebenso von Leserin Lisa und Leser Dude – täten hier nur eingreifen, sich wenigstens offenbaren wollen/können/dürfen, wenn “die Menschheit”, immerhin hinreichend Menschheit, so weit entwickelt, dass dies Sinn ergäbe, denn, salopp gesagt: Blödel müsse man Blödel sein lassen, bis dass sie von selber keine mehr sind.

Gegen diese übliche Argumentationslinie sprechen zumindest zwei gewichtige Dinge. (weiterlesen…)

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