Archiv für die Kategorie ‘Bildung’

Wie wird man ein Meister?

Mittwoch, 20. November 2013

Mein Gott! Welchen Hoffnungen gibt sich ein junger Künstler hin!

Soll man sie ihm, je begabter, um desto eindringlicher, austreiben?

Darf man das?

Ich kam – zum Glück? – noch nicht in die Verlegenheit, einen jungen Künstler zu betreuen, dem ich etwas zu sagen gewusst, der mich ernstgenommen, bei mir Rats gesucht hätte, allzumal im Sinne dessen, dass er meines Metiers.

Ich stelle mir den Fall aber jetzt mal vor.

Der Kerl ist 24, sehr begabt, es mangelt ihm nicht an Ideen, sein Deutsch zeigt schon beachtliche Züge, er werkelt und macht und tut, das eine oder andere Stück lässt schon Klasse aufblitzen.

Er ist überzeugt davon, dass er es schaffen wird.

Nun ergibt sich das Grundproblem. Das doppelte.

Was willst du schaffen?

Willst du gut schreiben, willst du Erfolg, oder willst du gar beides?

“Klar will ich beides!”

Darf man ihm jetzt sagen, soll man ihm jetzt sagen, dass er im unteren Mittelmaße viel mehr Aussicht auf Erfolg habe, denn wenn er den Weg zum Parnass ernsthaft angehen wolle?

Soll man ihm sagen, dass er schleunigst ein braves Mitglied einer Freimaurerloge werden müsse, um in den nächsten zehn Jahren mit einiger Wahrscheinlichkeit “etwas zu gelten”?

Er ist, wenigstens biologisch, schon ein Mann.

Nein: Um desto mehr er taugt, umso weniger darf man ihn schonen.

Es ist ihm klarzumachen, dass es mit der Kunst vielleicht nie etwas wird. Und zwar nicht nur im Sinne des Könnens, sondern allzumal in jenem des Erfolges, selbst und gerade noch dann, wenn es mit dem Können etwas geworden.

Handelt man anders, so lügt man. Es sei denn, man wüsste es nicht besser. Dann aber wird man besser gar nicht gefragt.

“Ab wann ist man ein Meister?”

“Ein Meister bist du dann, wenn du dein gelungenes Werk allein einzuschätzen vermagst. Wenn es für dich keine Rolle mehr spielt, wie sehr es von anderen geachtet. Wenn du der anderen Urteile zwar noch mit Interesse betrachtest, sie dich aber nicht mehr beirren können.”

“Und wie wird man ein Meister?”

“Du übst dich in deiner Kunst selbst, unermüdlich, und du übst dich in jener zweiten Kunst, jener des Urteils über deine Kunst. Des eigenen, gnadenlosen, unerbittlichen, unabhängigen Urteils.”

Du wirst es erleben, dass deine besten Versuche und Frühwerke am meisten gescholten werden, Zweit- und Drittklassiges hingegen gelobt wird.

Das geschieht in seltenen Fällen, um dir die Sinne zu verwirren: meist liegt es am mangelnden Urteilsvermögen der anderen.

Es gibt aber auch kluge Kritik. Deine Wahl guter Kritiker ist fast schon eine dritte Kunst. Manche entschlugen sich dieser weitestgehend, und fuhren nicht schlecht damit.

Und: Achte alle anderen Künste. Bist du Dichter, so rede mit Malern, mit Musikern, mit Schauspielern, mit Bildhauern, mit Sängern allzumal. Da schotte dich nicht ab. Schotte dich lieber noch von anderen lebenden Dichtern ab, denn von jenen.

Es gilt jeder Buchstabe, jeder Laut. Nichts nur ist zu gering, dass es nicht beachtet gehörte.

Schaue dir deine Werke immer wieder an. Drehe dich nicht einfach weg. Erspare dir keine Peinlichkeit des Erkennens deiner Fehlerhaftigkeit.

Ergebe dich dem Trunke ebensowenig wie den Weibern.

Gut ist es auch, wenn du ein Handwerk lernst.

Das schärft die Sinne. Das Praktische wird zum Leben gebracht.

Wandle Hoffen in Wollen und Schaffen.

Hoffen hilft dir nicht.

Und, klar: Studiere die Werke der großen Meister deiner Zunft. Immer wieder.

Aber: Schaue auch da genau hin. Gar manches glänzt nur in der anderen Augen und Ohren, oft bloß, weil man das der Masse so beigebracht.

Und: Wage etwas. Nicht immer, aber immer wieder. Versuche dich auch einmal an einer Sache, die du dir noch gar nicht zu können zutraust. Wenn es schiefgeht, halb schiefgeht, was nicht unwahrscheinlich, so betrachte es als Gehversuch. Meister fallen nicht vom Himmel.

Irgendwann siehst du ein Sandkorn oder einen Tabakkrümel, und es erwächst dir daraus eine neue Idee, womöglich eine große, weit tragende.

Lerne, Ideen lange in dir zu bergen.

Wende dich nicht einfach vom Hässlichen, vom Bösen ab. Um Großes schaffen zu können, musst du auch das erfassen, genau kennen.

Man wird dir erzählen, das sollest du nicht. Du sollest nur das Schöne sehen. Die dir das erzählen, sind Toren oder Verführer.

Und: Setze auch dein Bauchhirn in Gang. Fühle.

Mehr weiß ich dir einstweilen nicht zu sagen.

Morgen fällt mir vielleicht noch etwas ein, das ich in der Eile vergaß.

 

 

Die Kabale frisst ihre Kinder

Dienstag, 19. November 2013

Schaut man sich einen Innenminister Friedrich an, einen Professor Wolffsohn, den Axel B. C. Krauss hier erst kürzlich beispielhaft zerlegte – http://ef-magazin.de/2013/11/05/4630-historiker-wolffsohn-mehrheit-der-deutschen-und-osama-bin-laden-brueder-im-geiste - , einen grünen Bilderberger Özdemir, einen Toleranzjäger-Innenminister Ralf Jäger, weitere solche Gestalten von der unzusammenhängenden Rede, so frisst die Kabale wenigstens schon heftig am Hirne vieler ihrer Kinder.

Deppenstan sei nunmal angesagt: So der Tenor deren Einlassungen.

Alles wird verramscht und vergoldmansachst, und derlei Gestalten “erklären” uns das stets und unisono als “alternativlos”.

Sie mögen materiell an der Macht sein, aber über die Macht des Geistes verfügen sie nicht.

Sie sind noch nicht einmal sichtlich besoffen, wenn sie ihre Absonderlichkeiten von sich geben.

Da wirkt eine andere Droge.

Eine, die sich offenkundig nicht abbaut.

Diese Leute fühlen sich berufen. Berufen zum Großen Werke.

Einen wie mich, wenn sie ihn überhaupt je wahrnehmen, halten die bestenfalls für einen – vielleicht ein wenig störenden – Verirrten.

Für einen, der sich sinnlos gegen die Zeit stemmt.

Ja: Am Grunde meinen die gar, die Zeit gehöre ihnen.

Sie merken dabei nicht, wie sie immer gravierendere Fehler machen. Dass sie für Denkenkönnende bereits Witzfiguren sind, die nur leider noch an den Hebeln der Macht mit herumspielen dürfen. Mehr dürfen sie nämlich nicht. Sie sind dritte Reihe.

Dass die Kabale schwächelt, zeigt sich daran, dass sie auf derlei Leute offenkundig nicht mehr verzichten kann.

Sie sind zwar nur dritte Reihe, bilden aber gerade deshalb doch in erheblichem Maße das Gesicht der Kabale.

Damit sind sie für diese keineswegs irrelevant. Sie sollen die Botschaften hinaustragen.

Jeder “spin” eine Spinnerei. Indem Ihre Aufgabe darin bestünde, zu verdunkeln, beleuchten sie die Szene nur noch immer um desto greller.

Es wird jeden Tag klarer, dass sie nur Sprechpuppen sind. (Wolffsohn vielleicht ausgenommen.) Dass sie keinerlei eigene Substanz haben. Und dabei wäre es doch ihre Aufgabe, die Leute zu beeindrucken.

Da stellt sich dann die Frage nach der zweiten Reihe. Die scheint kein besseres Personal mehr zu finden. Also schimmelt auch die schon.

Das kann der ersten Reihe nicht verborgen geblieben sein. Selbst die weiß aber anscheinend schon nicht mehr, was tun. Da schimmeln auch schon wenigstens die Zehen.

Man weiß schon gar nicht mehr, welcher, wie viel Terror, Mord und Krieg sich wo verlohnen möchte. Man rudert, bombt, psychiatrisiert, sperrt weg, entführt, foltert, verleumdet, killt eben so gut, wie es einem gerade einfällt.

Keine überzeugende Vorstellung mehr, das.

Man hält sich Afterphilosophen, verleiht Literaturnobelpreise an Abtrittsschriftstellerinnen, preist Kunst von geistig Dreijährigen, schickt aufgekratzte Homos und kinderlose Femos, was man sonst noch aufzutreiben weiß, Veganer, Klimoten, noch den letzten Gangsta-Rapper, auf die Piste.

Nur: Das kackt alles ab.

Man verliert die kulturelle Hegemonie.

Auf die man alles noch viel mehr aufgebaut hat, denn auf das Geld.

Das hat man nämlich schnelle nicht mehr, wenn man die kulturelle Hegemonie nicht zu halten weiß.

In der ersten Reihe weiß man das.

Denen geht der Arsch auf Grundeis. Langsam, aber sicher.

In deren Haut will ich nicht stecken.

Dem Nachwuchse (Nullnummer)

Sonntag, 17. November 2013

Ich bitte Euch, Euch wenige, hinzuhorchen.

Lasst Euch nicht ins Heinrich-von-Kleist-Loch treiben.

Also, dass Ihr, genau wissend um Euer statthaftes Werk, drumherum die Minden Feste feiern sehend, verzweifelt, gar bis in den Freitod geht.

Wenn es ganz gar zu arg, dann zieht Euch eine Weile zurück. Aber nicht zu lange.

Denkt derweil daran, dass alles gute Geschaffene auch gut da ist. Selbst wenn Ihr es gar selbst nicht mehr seht.

Passt Euch nicht an. Verflacht Euch nicht. Das wäre der Anfang vom echten Ende.

Fragt Euch vielmehr, noch genauer, wo Ihr noch genauer, zum rechten Zeitpunkt und am rechten Orte, noch viel genauer und schärfer werden könnt. Oder auch mal gerade etwas wolkig, wenn es die Situation erfordert. Werdet hart.

Werdet dabei Wasser, wenn brutale Schläge kommen, werdet Luft, wenn man Euch den Atem zu nehmen trachtet.

Werdet Erde, wenn es der Ruhe bedarf, wenn es erstmal nichts zu sagen gibt.

Werdet Feuer und Äther, wenn es am Punkte gilt.

Werdet einfach alles.

Alles ist in Euch, also könnt Ihr es auch werden.

Holt Rats. Ja. Achtet dabei aber alsowohl auf die Begrenztheit, die Eigenabsichten der Ratgeber. Wägt.

Eure Sprache sei ganz Eure Sprache. Korrigiert, verbessert sie, wo Ihr einseht, dass sie falsch lag. Lasst sie Euch aber von niemandem einfach madig machen.

Wo gegen Eure Inhalte nicht Wesentliches mehr vorzubringen, werden sie genau da ansetzen.

Ihr hättet Euch ja ungenau ausgedrückt.

In diesem Anwurfe, wenn unberechtigt, wirken mindestens gleich drei Strategeme.

Denkt mal darüber nach, welche.

 

 

 

Heute nicht von Deppenstan: Wiederum von Aphorismen

Sonntag, 17. November 2013

Nein, heute bin ich zu gut gelaunt, um den Freimaurern und anderen Geheimbünden gebührlich eine einzuschenken. Die dürfen warten. Selbst die Psychiater und deren Drogen und Einrichtungen.

Ja: Es geht wieder um das Thema Aphorismen.

Dass es diese merkwürdigen Textzipfel, Textpfitzel überhaupt gibt, ist schon den wenigsten bekannt oder gar relevant.

Weshalb will man von diesen kleinen Textteufelchen so wenig wissen?

Nähern wir uns mal der Sache.

Dass keiner genau weiß, was ein Aphorismus ist, daran liegt es sicher nicht. Das ist selbsterklärend.

Dass es keine guten Aphorismen gäbe, daran kann es auch nicht liegen.

Es kann auch nicht daran liegen, dass Leute, die ständig Romane von Olsen oder Mankell lesen, oder wenigstens Grisham, keine Zeit dafür hätten, Aphorismen zu lesen.

Und auch Leute, die lieber Schiller und Dostoijewski lesen: Selbst die hätten genug Zeit dafür.

Manchem mag es zu öd erscheinen; aber eben nur manchem.

Der Punkt ist, dass Aphorismen, gute Aphorismen, echte Aphorismen, stets etwas Subversives an sich haben.

Da ist mehr Frage, denn da Lösung wäre.

Aphorismen kann man nicht einfach lesen, alswie einen Taugenichts oder Narziss und Goldmund.

Mit eifrigem Behagen und Magenstreicheln.

Es gehört schon mehr dazu, sich daran zu erbauen.

Man muss sich sich selbst stellen.

Das war noch nie allzusehr in Mode.

Man kann Moliere (ja, der arme accent grave fehlt, mir grade zu stressig, den auch noch einzubringen) weglachen, selbst Shakespeare: Einen guten Aphorismus lacht man nicht einfach weg.

Entweder man lässt das Hirnkastl ran, oder man lässt es lieber.

Genau deshalb liebe ich die Aphorismen Lichtenbergs: und Nietzsches allzumal.

In einem ganz tiefen Sinne sind gute Aphorismen den chinesischen und meinen Strategemen verwandt.

Muss ich das auch noch erklären? Rhetorische Frage. Nein.

Es gibt Wettbewerbe in Schlagzahldichtung (“Slam Poetry”), in Lustspiel (“Comedy”), in jedem schon von der Namensgebung her – nur hier nicht – angelsächsisch besatztem Quatsch.

Wie ich’s hier wohl schon einmal beschrub: Mir ward schon teutschlichst gemacht, dass man leichter Jauche verkaufe – die ja immerhin als Dünger was wert – denn Aphorismen.

Das war an einem meiner jüngst vergangenen Geburtstage, und der Hauptprotagonist solcher Prosa war ein echter Marketender heutiger Sorte, also einer, der wirklich was vom Verkaufen in wie dieser Gesellschaft versteht.

Na, dann lachen wir einfach.

Das ist am besten getan.

Strich.

Alsowenig, wie wir noch der echten neuen Novellen gewahren (auch diese zeigen eine tiefe Verwandtschaft, man merke meiner Worte: und habe ich selbst noch keine eine vorgelegt), gewahren wir noch öfter der entsprechenden Aphorismen.

Es liegt also nicht nur an den mangelnden Empfängern. Auch die Sender sind zuwenig unter Strom.

Ja, dumm, dass Aphorismen sich nicht planen lassen.

Sie lassen sich nicht einmal suchen.

Genau eben in ihrer Unaufgelöstheit reicht noch nicht einmal unbedingt ein Geistesblitz.

Der, wenn kömmt, will dann auch noch in den angesagten Zweifel oder Dreifel oder Wasweißichwasfel gebracht werden.

Dann wird’s, manchmal, ein großer Aphorismus.

Meist aber ist es ein lange gehegter Gedanke, der sich also verdichtet.

Und doch unabgeschlossen.

Das ist zuviel für die Masse.

 

 

Von der geplanten Vernichtung der weißen Rasse in Europa

Donnerstag, 14. November 2013

Wir müssen uns darüber im klaren sein, dass das antiweiße, antichristliche, antiabendländische Monster, das sich heute EU nennt, mindestens schon nach dem Zweiten Weltkrieg in Planung war.

Vieles spricht dafür, dass man im Hintergrunde schon viel länger daran werkelte.

Die sich dort gegen jederlei Rassismus aussprechen, sind in Wahrheit selbst Rassisten der übelsten Sorte.

Egal, ob ihre publizistischen Protagonisten Broder oder Augstein heißen, der eine den anderen eine antisemitische Dreckschleuder heißt: Sie sind sich darin einig, dass die weiße Rasse in Europa auf die Müllkippe gehört, egal mit welchen Mitteln.

Verfassungsbruch, Vertragsbruch, Enteignung, Hetzpropaganda, Gefängnis oder Psychiatrie für Andersdenkende, Verdrehung aller Begriffe, zuvörderst jenes der Toleranz in die totalitäre Intoleranz.

Ich werde mir hier nicht die Mühe machen zu belegen, dass dies genau so geplant und gewollt. Der Beispiele von entsprechenden Aussagen sind Legion.

Wer dies auch nur anspricht, ist ein “Antieuropäer” (auch dieser Begriff also auf dem Kopfe), “paranoid” (blickt also durch), ein “Verschwörungstheoretiker” (also ein Realist), mindestens, wenn er nicht gleich als Rassist gebrandmarkt wird (wieder auf dem Kopfe) oder gar als Nazi, also ein Völkerlustmörder.

Der Islam, als Religion des Friedens und der Toleranz (!), wird gezielt eingesetzt, Kritik daran oder gar Ablehnung mundtot gemacht, jedenfalls soweit dies bislang geht (man plant, sie ganz zu verbieten), gesellschaftlich ausgegrenzt, ebenso Kritik am Judentum bzw. dem Staate Israel, während das Christentum jeden Tag in unvergleichlicher Weise beliebig verhöhnt werden darf. Vom Heidentume ganz zu schweigen. Das ist eh alles Nazi.

Das ist aber nur ein Vorgeschmack auf jene Supertoleranz, die, wie schon gesagt, bereits in Planung.

Man schleift traditionelle Feiertage, fordert neue, für die Zugewanderten, wegen der Toleranz.

Vielerorts wird auch schon die Scharia, noch in milder Form, toleriert oder deren Toleranz gefordert: wegen der Toleranz.

Karikaturen dürfen nicht mehr gezeigt werden (gegen das Christentum und den Papst, alle anderen wohl), wenn sie den Islam oder das Judentum betreffen. Friedliche Demonstrationen werden verboten, während man gewaltsame Übergriffe auf Wahlkampfstände oder Veranstaltungen Andersdenkender kaum oder gar nicht verfolgt, im Stillen gar über verschlungene Pfade fördert. Alles nachweisbar, keine Luftbuchung oder Erfindung von mir.

Durch das Bekanntwerden der elektronischen Totalüberwachung (die braucht’s auch wegen der Toleranz) hat man viele Leute bereits so weit in Angst gesetzt, dass sie sich nicht einmal mehr trauen, oder wenigstens Furcht dabei empfinden, im Netz Seiten zu öffnen, die im Sinne der Toleranten irgendwie intolerant sein könnten. Man wird ja mit jedem Klick registriert.

“Wollt ihr die totale Toleranz?”

Nein, wir werden nicht einmal rhetorisch gefragt, ob wir jener Leute totale Toleranz wollen.

Deren totale Toleranz ist nämlich, ebenso wie “mehr Europa” (also weniger), alternativlos.

Wozu also noch fragen?

Nun sollte man sich aber selbst einmal fragen: Warum machen die das?

Nun, viele haben schon erkannt, dass es um Entwurzelung und Masseneinwanderung zur bedingungslosen Lohndrückerei und zwecks eines Kapitalismus’ von Gnaden von Goldman Sachs et al. geht. Darum, alles so zu zersplittern, zu entdemokratisieren (wegen der Toleranz, hehe), dass es leichter ausbeutbar, beherrschbar wird, dass Zwangsmittel, wo die Beherrschbarkeit dann doch nicht mehr so ganz gegeben, notwendig eingesetzt werden können, ohne weiteres im vorhinein als Teil des Plans angelegt. Die Leute sollen am Ende noch darum betteln, einen halbwegs funktionierenden Polizeistaat zu haben, auf Knien.

Der radikale antiweiße Rassismus beruht dabei offenkundig darauf (man sehe sich mal die Sprüche eines Coudenhove-Kalergi an), dass man Angst vorm weißen Mann hat.

Genauer: Man traut es einigermaßen homogenen weißen Völkern zu, sich gegen den Plan erfolgreich zur Wehr setzen zu können. Wirtschaftlich, kulturell und sozial erfolgreich.

Deshalb ist die weiße Rasse in Europa zu vernichten.

Das ist keine “rechte” Verschwörungstheorie. Jede Menge eindeutige Aussagen dazu liegen vor.

Aber, immerhin: So grausig-großartig wie der Plan auch sein mag, indem selbstverständlich gleichzeitig nationale Ressentiments zwischen den europäischen (Rest-)Völkern gnadenlos geschürt werden, die natürlich nur durch ein Supereuropa abzubauen, ist er doch begrenzt klug.

Dort nämlich, wo noch ein klares weißes Mehrheitsvolk sein Erbe und seine Souveränität zu wahren versteht, werden die Dinge besser laufen als in den Supertoleranzstaaten bzw. in der Toltaltoleranz-EU.

Man wird dort genau sehen, wie die Totaltoleranz-EU sich mittels Kulturbereicherern zutode toleriert, indem sie, was jetzt schon der Fall, bereits an Schulen die totale Toleranz lehrt, die Abschaffung jeder echten nationalen und europäischen Identität. Zumal weißen Identität.

Irgendwann wird man so viele Straflager betreiben müssen, so viel Geld für Militär und Polizei brauchen, wirtschaftlich so unproduktiv werden, dass auch (rest-)weißes Massenelend eintritt.

Wenn man es dann nicht schafft, einen Dritten Weltkrieg herbeizuführen, kann man seinen ganzen Plan über Nacht scheitern sehen.

Nicht jeder weiße Mann nämlich wird auf den weißen Mann schießen, nur weil man ihm eine Uniform angezogen hat.

Und wenn man nur noch Moslems und Afrikaner in die Uniformen steckt, wird die Sache umso offensichtlicher und funktioniert auch nicht mehr lange.

Die Totaltoleranzirren werden an ihr Ende kommen.

Desfalls wird es viele von ihnen nicht nur ihre Macht und ihr Vermögen, sondern auch noch den Hals kosten.

Das scheinen die aber irgendwie noch erfolgreich zu verdrängen.

Nunja: Es sind eben Irre, zu allem entschlossene wahnsinnige antiweiße Rassisten.

Verstand ist von denen nicht zu erwarten.

Jetzt, da die Sache in den Banlieus und den Suburbs und den Vororten schon spitz auf Knopf steht, machen sie erst recht weiter, immer noch gnadenloser von ihrer totalen Hybris besoffen. (Wer weiß, was die sich sonst noch in den Tee tun.)

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Nachtrag

Ich schreibe dies jetzt so deutlich, weil ich damit rechne, das bald nicht mehr zu dürfen oder zu können. Viele Ansichten stehen in der EU bereits unter Strafe. Diese Leute schrecken auch vor Mord nicht zurück. Wer eine andere Meinung hat, ist für die ein Terrorist. Natürlich keiner von den guten, die man selber bezahlt und ausbildet und nach Libyen oder Syrien schickt, sondern einer von denen, die bis aufs Letzte zu bekämpfen und gegebenenfalls zu eliminieren sind.

Sollte Ihnen also jemals Kunde von meinem Selbstmord zugetragen werden, so war ich es sicher nicht. Und wenn ich in der Klapse lande und dort zum Volldeppen hinabmedikamentiert werde, so bestimmt nicht, weil ich plötzlich einen erweiterten Dachschaden erlitten hätte. Und wenn ich einen Unfall erleiden sollte, dann ist die Wahrscheinlichkeit zumindest hoch, dass es keiner war. Glauben Sie denen kein Wort.

Wer ganze Völker und Rassen zum Behufe seiner Pläne verheizt, für den ist ein Mann gar nichts.

Geben Sie diesen Text weiter.

Am besten Sie drucken ihn auch aus.

Ich bitte Sie darum.

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Nachtrag II

Ich gebe diesen Text, unverändert (ohne Hervorhebungen, Binnenmontage von Fremdtext oder Bildern oder sonstigen Elementen, Anfang und Ende klar abgesetzt von jedweder Eigenmeinung oder Kommentaren davor oder danach sowie unter Angabe des Namens Magnus Wolf Göller, Ersterscheinungsdatum und dieses Blogs als Quelle) zur beliebigen unentgeltlichen Vervielfältigung und Veröffentlichung frei.

 

 

 

 

Vom 64. Strategeme (ohne Erklärung)

Donnerstag, 14. November 2013

Grade als ich das 64. Strategem in groben Zügen ausformuliert hatte, mich darob nach einem langen Arbeitstage beflügelt fühlte, widerfuhr mir unerwartete vorsätzliche Unbill.

Zufall?

Na klar.

Was sonst.

Aphorismen, Lehrertum, Schönes

Donnerstag, 14. November 2013

Heute habe ich versucht, einem jungen Manne, der das Wort Aphorismus noch nicht einmal kannte, in den letzten zehn Unterrichtsminuten, indem ich zufällig darauf kam, zu erklären, was Aphorismen ausmache, was das für schräge Dinger seien.

Das ist, da man es ja selber nicht so genau weiß, ein schwierig’ Ding.

Nach einigen Fuchteleien und Hinweisen half mir, was wunder, tatsächlich Georg Christoph Lichtenberg, naja, nicht gerade aus der Patsche, aber doch zum noch Erreichbaren.

Die Abgrenzung zum Sprichworte, zur kurzen Satire, zum knappen Traktat oder Essay, zu einer beurteilenden Betrachtung war, so gut als in dieser Zeit und überhaupt möglich, wohl vollbracht und verstanden.

In solchen Augenblicken erfahre ich wiederum, indem es einfach so aus mir herausbricht, weshalb ich nicht nur gerne schreibe, sondern auch den Lehrerberuf wohl nicht umsonst ergriffen habe.

Deibel aber auch.

Vielleicht muss ich doch noch Bildungsminister werden.

Sadisten, Schwindel, Lernfähigkeit

Donnerstag, 14. November 2013

Wenn er einen gerade nur ein bisschen demütigen, schikanieren, misshandeln darf, kann es geradezu interessant und gar belustigend sein, auf einen Sadisten zu stoßen.

Oh wie er enttäuscht ist, wenn man sich ungerührt umdreht, ohne auch nur ein Widerwort, seine Bosheit keine Wirkung zeigt!

“Was habe ich falsch gemacht? Wieso hat der sich nicht einmal geärgert? ICH bin doch ICH!”

Also wird der Sadist sich danach selber quälen, sich fragen, wieso seine gewohnte Macht nicht im gewünschten Sinne zog.

Er wird gar wütend werden. Vielleicht gar die angreifen, an die er sich bisher nie heranwagte, besser gar nicht heranwagen sollte.

Leider wird er möglicherweise als Kompensation aber auch die noch mehr quälen, die ihm unterworfen. Dann aber wiederum vielleicht so unmäßig, dass es ihm selbst unversehens übel ergeht.

Ich glaube übrigens nicht an die Mär, dass alle Sadisten selber einst Opfer gewesen seien oder noch seien und darüber so wurden, wie sie sind.

Es gibt wohl Menschen, denen es einfach Spaß macht, zu quälen. Es ist ihr entarteter Wille zur Macht.

Ich mag dazu auch erst recht keine Geschichten von vergangenen Leben hören. Man kann sich zu allem und jedem ein feile Ausrede erfinden.

Keiner muss bösartig werden. Kein “kosmisches” oder sonstiges Gesetz sieht das vor.

Dass, wer immerzu gequält, endlich in seiner Wut über jedes Maß ausschlagen kann, ist ein anderes. Aber auch da ist es nur ein Kann, kein Muss.

Ich glaube auch keinem Elter, der behauptet, nie unmäßig gegenüber seinen Kindern gewesen zu sein. Vielleicht gab es mal einen, aber glauben tue ich es erstmal keinem.

In der Erziehung stets das richtige Maß zwischen Milde und Strenge halten zu können: das wäre des Übermenschen. Wer weiß auch nur um die jeweilige Härte seiner Worte?

Ich weiß, weshalb ich mich als einen liberalen Konservativen sehe oder, umgekehrt, einen konservativen Liberalen. Irgendwo dazwischen liegt das, was ich zu sein versuche.

Meine Kinder dürfen so gut wie alles. Wenn aber der Klodeckel zum dritten Male vollgeseicht ist und die Apfelbutzen im Bette liegen, ist auch bei mir irgendwann der Zacken ab. Ich bin nämlich weder als Putzsklave auf die Welt gekommen, noch dass ich Fliegen und Schimmel schätzte.

Zurück zu den Sadisten. Das sind Menschen, für die Gegenseitigkeit letztlich keine Rolle spielt.

Manche von ihnen, ja, das meine ich in der Tat, müssen wohl erst auf den Falschen stoßen, um sich vielleicht zu besinnen.

Als typisches Beispiel meine ich einen Zweimeterbüffel einer Motorradgang, der schon zig Leute verprügelt hat, dann aber dummerweise auf einen kleinen Jet Li stößt, der ihm, nach zehn Bitten, keinen Händel anzufangen, endlich dermaßen ein paar einschenkt, einschenken muss, dass das Untier doch wieder zu Verstand kommt, sich bedankt, dass ihm nicht alle Knochen gebrochen wurden. Und ab da nicht nur deshalb nicht mehr auf viel Kleinere losgeht, weil er ihnen doch nicht gewachsen sein könnte.

Der Mensch ist lernfähig.

Potentiell selbst ein eingefleischter Sadist.

Ob ein Henry Kissinger noch lernfähig ist, weiß ich nicht.

Er hatte noch keinen Privatunterricht bei mir.

 

 

Wenn ich Bildungsminister bin

Sonntag, 10. November 2013

Wenn ich Bildungsminister bin, werden mit als erstes die Fächer Wirtschaftswissenschaften, Betriebswirtschaft, Soziologie und Sozialpädagogik universitär abgeschafft.

Kein Mensch muss so etwas 5 Jahre lang studieren. Ein Jahr Unrecht gelernt reicht in allen diesen Fällen. Dann möge einer was schaffen, anstatt der Allgemeinheit auf der Tasche zu liegen, nur, um sie nachher noch besser an die Wand fahren zu können.

Bei den Psychologen und Psychiatern griffe ich auch hart durch. Was wollen denn die? Das Geld gerne nehmen, aber schon das Wort Novartis können die meisten von denen nicht einmal sauber buchstabieren. Ritalin- und Haldolspasten.

Die Ärzte lachen bei mir auch nicht mehr wie vordem. Da kehrt bei mir mindestens Schweden ein. Viermal statt achtzehn Male beim Arzt im Jahr langt allemal: noch weniger wäre noch besser.

Für die Pfaffen gäbe es selbstverständlich gar nichts. Wer die will, der soll sie selber bezahlen.

Und den Advokaten drehte ich auch weitgehend den Hahn ab. Die Staatsanwälte hätten nur kurzfristig gut zu tun. Also, wie die Richter.

Von den Bänkern braucht’s allenfalls ein Zehntel. Auch die könnten etwas Sinnvolles tun. Bruchrechnen unterrichten vielleicht, ansonsten einen Besen in die Hand. Oder eine Schippe.

Auch der Polizei machte ich mal Beine. Dass sie den echten Schuften nachginge. Merkt meiner Worte.

Ich käme selbst den Notaren. Denn es ist klar, dass die meisten von denen durchstechen ohne Ende. Und zwar ständig.

Andererseits gäbe es bei mir echte Hilfe für Drogensüchtige. Eben Hilfe, menschliche Hilfe, nicht noch schlimmere Drogen gegen Drogen.

Das ganze Pharmagesindel räucherte ich ganz aus. Ratzfatz.

Ja, es kömmt eine gesündere Republik, wenn ich etwas zu sagen habe.

Eine, die ganz wesentlich auf Ehrenamt und Gegenseitigkeit und echtem Schaffen gründet.

Im Bildungssystem wird wieder gelernt. Und zwar kein Gendergeschwafel und Toleranzhippiedei, sondern erstmal Lesen, Schreiben und Rechnen. Und das richtig.

Wer einem Geheimbund angehört, kann es rechtzeitig ansagen, tritt aus, bekommt Bewährung, wenn er sich nicht klariter etwas zuschulden kommen ließ, ansonsten, wenn hernach erwischt, fliegt er aus dem Staatsdienste raus. Ohne Abfindung, ohne Pensionsansprüche. Punktum.

Ein Staatsdiener hat dem Volke zu dienen. Er bekommt sein gesichertes Gehalt dafür, dass er ebendies tut. Sonst ist Ausdiemaus. Teller waschen, oder Schippe in die Hand.

An erster Stelle stehen Familie und die Kinder. Und damit meine ich Familie und Kinder. Kein Konstrukt von Kranken und haltlosen Schwätzern.

Man wird Frauen wieder achten. Und zwar ebendann, wenn sie sich ihren Kindern widmen, diese großziehen. Entsprechend wird Kindeserziehung ZUHAUSE auch gefördert.

Die Dinge werden vom Kopfe wieder auf die Füße gestellt.

Anstatt Rauchern, die ja eh wissen, dass ihnen das Rauchen vielleicht nicht guttut, Horroraufschriften auf ihr Päckchen zu tun, werden Flips und Chips und Cornflakes und Cola und Limos mit der Aufschrift “Vorsicht: Zucker!” versehen.

Nein: Nicht einmal mehr das braucht es dann.

Denn dann kehrt Vernunft und Selbstbestimmung ein.

Fortsetzung folgt.

 

 

 

 

 

Jetzt mal ans Eingemachte

Sonntag, 10. November 2013

Jetzt gehen wir mal, da mir aus guten Gründen darnach, nicht – zumindest nicht direkt – ans Idiotenkabinett. (Da findet man rechts unter den Kategorien genung.)

Nein, es geht um große Not, es geht um schwierigste Lagen.

Außer den kurzfristigen besonders um jene, die Jahre, ja Jahrzehnte anhalten mögen.

Zehn Jahre lang sozusagen auf der falschen Seite der Straße zu stehen: Ja, das ist bitter.

Erste Regel: nicht bitter werden.

Selbst Menschen, die einem wie grause Monster erscheinen mögen, wissen es einfach oft nicht besser. Ihre eigenen Nöte, auch eintrainierte Reflexe regieren.

Man werde, sodann, irgendwie klug. (Dass ich die Strategeme erstmal nicht mehr direkt behandle, heißt nicht, dass ich sie nicht fallweise durchscheinen ließe.)

Man ist gebrandmarkt (das ist jetzt das allgemeine Sprachbild, bezieht sich nicht darauf, dass ich zufällig Schwerverbrannter war und sichtlich bleiben werde).

Die Leute haben Scheu, manche werden, da sie es nicht besser wissen oder es ihnen gar gefällt, Vorteile bringt, boshaft. Unter Umständen extrem boshaft, hinterlistig, hundsgemein.

Daraus folgt schon die zweite Regel: Man lasse sich nicht auf alles ein, trage den Kopf nicht zu hoch, aber auch nie unten.

Und die dritte: Man hadere nicht.

Und die vierte: Man schaffe gerade umso mehr.

Und die fünfte: Man bleibe gelassen, man lache gar, wenn selbst das vorderhand nichts zu helfen scheint.

Man bleibe, indem man sich, teils auch behende, bewegt, einfach stehen.

“Tell him to just stay on!” – sagte ich vor einigen Jahren (ich habe das hier, soweit ich weiß, schon einmal erwähnt) einer tapferen, gleichwohl schier verzweifelten Mutter in Schottland, die die Traute hatte, sehend, dass mich ein ähnliches Schicksal getroffen, mich zu fragen, eine echte Lady, eine Inhaberin eines Kleiderladens, was sie denn ihrem Sohne, der wohl um die Zwanzig, jetzt, da er diese Maske tragen müsse (eine echte Brandgesichtsmaske), sagen könne, wie ihm aufzuhelfen sei.

Jeder Tag ist ein neuer Tag. Die Sonne scheint auch für Schwerstverletzte. Jedenfalls, wenn sie gerade nicht (mehr) in der Klinik.

Schaffen. Lernen. Auch noch das kleinste Schöne finden. Mehr Freude bereiten als verdammt und hässlich sein.

Den eigentlichen Wert des Lebens erkennen. Sich bilden. Sich entwickeln.

Erkennen, wie ärmlich viele von denen in Wirklichkeit dastehen, die einen verachten, gar schräge Witze über einen machen. Nicht nur Wehr finden, sondern ein echtes Voran.

Sehen, dass die ganze Welt, egal, wie man selber gerade aussieht oder dasteht, in einem selber.

Aber auch auf die Heimtücke achten.

Vielen gefällt es nämlich gar nicht, dass da einer nicht nur aushält, was ihn getroffen, sondern dann auch noch über sie hinausschreitet. Da werden manche ganz tief böse. Zwar eigentlich wider sich selbst: aber das hilft erstmal nichts.

Man werde im besten Sinne listig, ein Stratege.

Man sieht bald, dass man einen langen, steinigen Weg vor sich hat. Wohlan!

Man erkenne die Kräfte der Selbstheilung. Man halte sich, so gut als möglich, fern von Ärzten.

Man ergebe sich, zumal, nicht dummen Weibern. Sie mögen nichts dafür können, was sie treiben, aber sie schwächen, mindestens. (Umgekehrt gilt das natürlich auch, wenn es auch seltener der Fall.)

Man nehme sich wenigstens ein Ernsthaftes. Man verschaffe sich nach und nach Respekt, ja echte Achtung.

Irgendwann steht man über der Straße.

Nicht als Irrer, sondern als einer, der nicht nur beide Seiten kennt.

 

 

 

Vom offenen Geheimbunde

Sonntag, 10. November 2013

Was auch immer Ihr schreibt: Es sei am Grunde ein Gesang.

Kafka zum Beispiele fiel das sehr schwer. So schwer, dass er seine Werke nicht einmal veröffentlicht sehen wollte.

Auch Heinrich von Kleist fiel, viel zu früh.

Schiller wurde schändlich verscharrt, wahrscheinlich, nachdem man ihn umgebracht hatte.

Ihr habt Buchstaben. Am Grunde Runen.

Jeder zähle.

Horcht Eurer eigenen Worte.

Jeder Satz klinge in Euch.

Jeder, der dies versteht, ist mein “Bruder”.

Im offenen Geheimbunde.

In jenem, der keiner Verschwörung bedarf.

Er ist nämlich nur gegenüber jenen geheim, die nicht hören, nicht wissen wollen.

 

Wägungen zu den (chinesischen und meinen) Strategemen

Sonntag, 10. November 2013

Ich werde mit Sicherheit an den Strategemen weiterarbeiten – habe erst gestern Nacht wieder eines entwickelt – aber wenigstens vorläufig keines mehr veröffentlichen.

Die Resonanz liegt bislang nahe Null: Da mache ich mich dann lieber allein dran.

Außerdem mag ich das eine oder andere Strategem noch zur Anwendung nötig haben, und da wäre ich ja blöd, mich auch dahingehend nur zu verschenken.

Nein, diese Dinge liefere ich – zumindest vorerst – nicht mehr frei Haus.

Ich gehe davon aus, dass wenigstens ein paar Leute das Gewicht dieser Arbeit erfasst haben. Da mag ich mich natürlich täuschen.

Den Gedanken gleichwohl weitergesponnen, sehe ich indes nicht mehr ein, weshalb diese daran partizipieren sollten, ohne mir auch nur ein Wort dazu zurückzugeben.

Nein, ich bin weder enttäuscht noch gar beleidigt. Ich bin genug Philosoph, dass ersteres wie zweiteres mir gerade dazu fern.

Alle meine Ansagen in die Richtung, dass ich mir Kooperation wünschte, sind bislang im Nichts verhallt.

Das kann kaum an der insgesamt minden Qualität meiner Erwägungen liegen. Diese mögen teils bestreitbar, teils unausgegoren sein. Ich habe nie anderes behauptet. Einiges entstand ziemlich spontan, wäre zu überarbeiten, entlang ehrlicher, intelligenter Kritik zu verbessern.

Was Sie gerade lesen, ist in der Tat eine Anwendung verschiedener Strategeme.

Da mag lachen, wer wenigstens das kann, es sich zuhause noch verwagt.

Gerade noch rechtzeitig habe ich gemerkt, weshalb ich der Welt erstmal nicht erklären werde, weshalb ich den NSA-Chief Alexander für einen Idioten halte.

Dieser Banditenverein soll mal selber was schaffen. Und der Rest auch mal sein Hirnkastl in Bewegung setzen. Das ist sowohl pädagogisch geboten als auch, zumindest aus meiner Sicht, strategisch klug.

Es liegt dieser Entscheidung in der Tat – zum Teile – ein neues Strategem zugrunde. Ich kenne es schon. Inzwischen ist es auch ausformuliert.

Mein Dank hier trotzdem nochmal gen China und an den herausragenden Harro von Senger, der mir, der ich weder Mandarin noch Kantonesisch kann, die Thematik nahebrachte.

 

 

Von den aufgegeilten Impotenten

Sonntag, 10. November 2013

Bei Ökonomen und verschiedenen anderen ruinösen Berufsgruppen (Ärzte, Advokaten usw.) gibt es den IAG: in Amerika gewesen.

Unter gemeinen Feldwaldundwiesenesoterikern (ja, der erste Buchstabe ist kein G) gibt es den IIG und den IKG: in Indien beim Guru oder im Kloster gewesen.

Die Ökonomen lernen dabei nichts, außer Volkswirtschaften zugrunde zu richten, die Esos lernen nichts, als noch andere Psychen zugrunde zu richten. Die weitaus meisten jedenfalls beider.

Was dem einen sein Harvard und sein Prof, das dem anderen sein Kloster und sein Guru.

Immerhin lernt man in einem anständigen Shaolin-Kloster wohl immer noch anständig Kung-Fu. Also was Brauchbares. 10 Jahre Reis und Gemüse und Bodenschrubben und sich demütigen, dann kann man wenigstens das, vorausgesetzt, man ist talentiert und trainiert hart.

Sprachwissenschaft wird aber weder hier noch dort gelehrt. Also das, was vonnöten wäre, wollte man mehr, als Völker ausrauben lernen oder ein paar Idioten die Fresse polieren zu können.

Der eine junge Mann lernt nur das Abschakalen, der andere etwas Selbstbeherrschung. Das ergänzt sich wie im Spiegel.

Ein rechter deutscher Mann braucht beides nicht.

Der nämlich wird lesen, denken, auch mal ins Wirtshaus gehen, seine eigenen Gedanken entwickeln.

Brauchte Nietzsche ein Kloster?

Alles, unterm Striche, Firlefanz.

Es ist ja schon bedauerlich, wenn eine Frau ins Kloster geht; tut ein Mann das, so ist er keiner mehr.

“Spirituelle Entwicklung”: Wer kam denn in den letzten hundert Jahren, freiwillig dahin gegangen, aus einem Kloster raus, länger dringeblieben, und hatte auch nur einen viertels Michael Kohlhaas drauf? Einer?

Mir reicht es mit dem esoterischen Gesülch. Und ich habe, ach, auch nicht eben wenig Magie studiert, allerdings überwiegend mit kühlem “Bemühn”.

Leute, die am Grunde schon Angst vor dem Weibe haben, DIE sollen Wegweisendes vom Leben wissen?

Lachhafte Käsper sind’s.

So, jetzt noch einen Schluck vom Roten. Darf ich, denn ich bin weder in einem Kloster noch in der Irrenanstalt.

Disziplin hat man sich selbst zu geben. Jedenfalls als Geist. Alles andere ist eine Lüge.

Man kann nämlich, um es noch dem Dümmsten klarzumachen, keinen zum Geiste zwingen.

Diese Schwachmatenanstalten aber verbreiten genau, dass man das nicht nur könne, nein, das reicht ihnen nicht, gar noch, dass man dazu gezwungen werden MÜSSE, denn sonst klappe es mit dem Geiste nicht.

Wo ist denn Geist entwickelt, wo der Welt geholfen, wenn einer mit Fug und Recht sagen kann, dass er unerwischt 20 Millionen Menschen um ihr Erspartes betriegen kann oder zwanzig lumpigen Straßenräubern, völlig in sich ruhend, wenn’s muss Buddha selbst, kurz mal die Fresse polieren?

Glaube setzt eben da Berge hin, wo keine sind. Man rate mal, von wem dieser Spruch stammt. Von mir ist er jedenfalls nicht. So viel als Hinweis.

Als MANN seine ganze Energie auf eine einzige minde – mit Verlaub – Scheiße zu fokussieren, um darin Meister zu werden. Das ist erbärmlich.

Und noch kurz zum Kung-Fu: Bruce Lee war meines Wissens nie längers in einem Kloster, und er hat sie doch alle weggeputzt. So much for your Bitchers.

Männerbündlerscheißendreck.

Braucht kein Mensch.

Ich sage es wieder und wieder und wieder.

 

 

 

 

 

 

“NSA-Chief Alexander ist ein Idiot”: noch kein Strategem

Samstag, 09. November 2013

Es lag dem in der Tat kein Strategem zugrunde – Nr. 60 und Nr. 61 sind zwar noch in der Mache – , dass ich dem Herrn Alexander meine Liebesgrüße aus Stuttgart zuteil werden ließ. Und ebensowenig, dass ich hernach zurückzog, sie erklären zu wollen.

Die ganze kleine Sache könnte aber durchaus als Grundlage zur Entwicklung und Darlegung eines neuen Strategems dienen.

Insofern hat sie etwas Strategemisches.

NSA-Chief Alexander ist ein Idiot (II)

Samstag, 09. November 2013

Nein. Kommando zurück.

Ich werde hier nicht erklären, weshalb ich den NSA-Chief Alexander für einen Idioten halte.

Das sollen seine Leute, wofern sie meine Meinung interessiert, mal hübsch selber rausbekommen.

Etwas Nachdenken reicht.

Ich habe vielleicht schon mehr als genug verraten, indem sie überhaupt darauf stieß.

Ansonsten: eine pädagogische Übung.

Selber draufkommen hat die nachhaltigere Wirkung.

Glückwunsch, NSA, zu diesem Boss.

Verdient ihn Euch.

Manfred Kleine-Hartlage souverän mit Alexander Benesch: Chapeau!

Donnerstag, 07. November 2013

Alexander Benesch hat mit dem bekannten konservativen Publizisten Manfred Kleine-Hartlage, der sich nicht nur als Islamkritiker einen Namen gemacht hat, aktuell ein längeres Interview geführt, das sich anzuschauen ich allen Lesern hiermit ausdrücklich ans Herz legen will.

http://recentr.com/2013/11/recentr-news-talk-5-11-13-mit-gast-manfred-kleine-hartlage/

Es geht dabei keineswegs nur um den Islam, sondern auch um fundierte Analysen der aktuellen Lage, die Genese dieser Lage durch unsere herrschenden Eliten, sowie zukünftige mögliche Lagen: und Strategien, die eingeschlagen werden könnten, um die Zerstörung unserer Gesellschaft, deren verhängnisvollen Umbau im Sinne bestimmter Machtgruppen, zu verhindern, kommen auch nicht zu kurz.

Eine ganze Menge Stoff zum Nachdenken.

Auch Alexander Benesch ist zu loben, denn er bringt neben seinen Fragen ebenfalls sehr prägnant seine Überlegungen ein.

Wer nicht gleich eine gute Stunde Zeit hat, sollte sich den Link auf jeden Fall für später speichern. Dieses Gespräch wird inhaltlich noch lange relevant bleiben.

Chapeau!

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Nachtrag

Kleine-Hartlage macht im Grunde klar, arbeitet sauber heraus, dass jeder anständige “Linke” oder “Liberale” oder “Konservative” – ich sehe das schon lange so und stimme ihm klar zu – sehen müsste, dass das Soziale, das Freiheitliche wie auch das Bewahren von Bewährtem im gemeinsamen Interesse aller ist, die nicht in einer totalen Diktatur aufwachen wollen.

Mehr noch: Alle drei hehren Anliegen können nur verfolgt, die entsprechenden Errungenschaften aufrechterhalten werden, wenn die (illusionistische) Völkerabschaffung per unmäßiger Migration, “fiat money” usw. gestoppt wird.

Welcher Chinese hilft mir mit den Strategemen?

Montag, 04. November 2013

Ich habe es jetzt gewagt, einen chinesischen Institutsleiter anzusprechen, ob eines interkulturellen Austausches bezüglich der Strategeme.

Er wusste nicht sofort jemanden, der mir weiterhelfen könne, nahm sich meines Anliegens aber sehr freundlich an.

Hiermit also auf diesem Wege noch einmal meine Bitte, mein Ansinnen, mein Aufruf, mein Angebot: Wer mit mir an den Strategemen arbeitet, mir in diesem Zuge etwas Mandarin beibringt, der kann bei mir zum Ausgleiche Deutsch lernen.

Zwar frischte ich auch gerne wieder mein Latein auf, mein Spanisch allzumal: Hier aber sehe ich gerade ein wichtigeres Lernziel.

Der “Kandidat” sollte schon recht gut Deutsch können, es reicht aber auch, wenn sein Englisch bis zu einem höheren Grade brauchbar. Vor allem aber sollte er ein Philolog mit Herzblut sein.

Wenn er mir nebenbei noch ein bisschen Kung-Fu beibringen möchte, habe ich natürlich auch nichts dagegen.

Er wende sich an mich.

Solange ich nicht den Richtigen finde, mache ich eben allein weiter.

 

Konfirmiert und geimpft

Montag, 04. November 2013

“Konfirmierd on g’imbfd, ab zom Riager end’ Schuafabrig!”

(Ein Spruch für männliche Halbwüchsige aus Tuttlingen, einer schwäbischen Bastion nahe dem Bodensee, aus der ich die Hälfte meiner Gene bezog. Aus einer Zeit, da man Männlein und Weiblein noch also sinnig wie politisch unkorrekt unterschied. Der Rieker ist eine Schuhfabrik. Mein Opa war dort Lederkaufmann. Von ihm habe ich meine Leidenschaft für gutes Schuhwerk und gescheite Messer.)

Jermain Foutre le Camp

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Ich fand diesen Artikel von Jermain Foutre le Camp eben beim Dude (dudeweblog.wordpress.com) und verlinke ihn aufgrund seiner außergewöhnlichen Qualität auch hier.

http://ultimativefreiheitonline.wordpress.com/2013/05/06/ihr-beitragsentwurf-wurde-gespeichert/

Das ist ein Text für alle, ganz besonders aber für den schreibenden Nachwuchs.

Obzwar er eine gewisse Melancholie beinhaltet, hebt er mir die schon lange hereingebrochene Nacht.

Jetzt will ich von Blumen und duftenden Wiesen träumen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Altersmilde? Wat?

Sonntag, 27. Oktober 2013

Ach du meine Scheiße.

Es fiel mir schon einige zeitlang auf, und es ist einigermaßen erschröcklich.

Altersmilde musst’ ich feststellen.

Einsetzende Altersmilde.

Jeder weiß, dass das normalerweise die Vorboten der einsetzenden Demenz sind.

(Man sieht es klariter: Plural und Singular sind schon nicht mehr sauber zu halten.)

Ich finde das gar nicht lustig.

Allein schon, dass das allein nicht für eine echte oder vorgetäuschte psychische Vollkrise reicht, macht mich schon mittelprächtig fertig.

Meinem rechten Arm geht es immer besser, und dafür zahlt wohl das Hirn.

Scheißendreck aber auch.

Man kann doch, mag man auch älter und schwächer werden, körperlich wie im Geiste, nicht alle Banditen, Bilderberger und Bundesnichtverfassungsschützer einfach so laufen lassen alswie ein Gretchen mit vielleicht etwas zu kleinem Busen.

Wo kämen wir da hin?

Ja, böse Frage.

Nur dämmernde, halbschimmelige, übelst abhängende, vielleicht gerade noch ihr Restschmerzphon Bedienfähige lümmeln um den letzten ausgebrannten Ofen, der in solch einer Republik noch nach Endwärme riecht.

Will ich da wirklich hin?

Nein.

Ich werde mich mit meiner Milde mal ernsthaft unterhalten müssen. Selbst Milden müssen sich einigermaßen tragbar menschlich benehmen. Schließlich sind wir es, die sie überhaupt erst erfunden haben.

Genug.

Selbstmitleiden ist auch nicht besser als demenzgesteuerte Altersmilde.

 

64 Strategeme?

Samstag, 26. Oktober 2013

Es könnte sehr wohl auf 64 Strategeme hinauslaufen.

Vom 55. Strategeme (Magiestrategem)

Sonntag, 20. Oktober 2013

“Der andere glaubt, also gib’s ihm!”

Das Magiestrategem beruht auf dem Glauben und Aberglauben der Leute (nicht, dass ich die beiden Begriffe hier ernstlich scheiden wollte).

Besonders im Falle, dass ein Widersacher erstaunlich lange mit erstaunlich geringen Mitteln durchgehalten, wird jenes Gegner dafür potentiell anfällig.

Man suggeriert, schlicht und einfach, man habe irgendwie sowas wie “übernatürliche” Kräfte.

Angesichts mächtiger und ansonsten kluger Widersacher (sonst braucht man dies Strategem ohnehin nicht; es wäre geradezu schäbig, es andernfalls anzuwenden) wird man derlei selbstverständlich nicht offen proklamieren; man wird es nach und nach einsickern lassen.

Nicht davon reden, dass heutzutage schon ein noch halbwegs scharfer Verstand, gepaart mit einigermaßen trefflicher Rede, vielerorts als numinos gilt. Also klares Denken schon reichen mag, den gewünschten Verdacht zu erwecken.

Vor allem Leute, die in Geheimbünden zerzogen wurden, können sich teils irgendwann gar nicht mehr vorstellen, zurechtlegen, dass der andere bloß ein Denker oder gar ein Dichter sei.

Das passt nicht mehr in ihre Platte.

Und: Natürlich hat jeder Mensch “übernatürliche” Fähigkeiten.

Sie irren also nicht einmal darin, wenn sie vermuten, man habe solche. Sie irren dann aber, wenn das Strategem richtig angewandt, dessen, erstens, womöglich, welche der andere sich bereits bewusst erschlossen, zweitens darin, wenn, inwieweit er sie überhaupt wider sie anwende.

Dann fangen sie damit an, ihren Hofastrologen oder sonst einen Kasper zu Rate zu ziehen.

Der macht sie aber nur noch kränker.

Selber schuld.

Bei mir muss man in der Tat auch noch mit dem Magiestrategeme rechnen, wenn man mich ganz konventionell fertigmachen will.

Und wenn ich das hier sage, wird es dadurch erst recht nicht einfacher.

Wir sind erst bei Nummer 55.

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