Archiv für die Kategorie ‘Aphorismen’

Vom Haben

Montag, 26. August 2013

Solange Leute einen selbst abwesend eifrig zu betrügen trachten, muss man wohl noch etwas haben.

Herr Strukturiert

Mittwoch, 31. Juli 2013

Guten Tag, mein Name ist Strukturiert.
Reiner Zufall, und ich will Ihnen versichern, dass das wirklich kein Künstlername ist. Ich funktioniere aber sehr gut. Das beweise ich Ihnen jederzeit gerne.

Von der Erledigung des Wichtigen

Montag, 29. Juli 2013

Ich weiß gar nicht, was ich zuerst machen soll. Also wird es ein Aphorismus.

Hierarchie der Katastrophen

Mittwoch, 24. Juli 2013

Philosophie ist schon katastrophal. Weiber aber sind das Ende.

Vom Entkönnen

Sonntag, 21. Juli 2013

Man kann auch entkönnen. Das schafft man, indem man sein Können lange genug nichts mehr schaffen lässt.

Aphorismus für Kenner

Sonntag, 21. Juli 2013

Wir sind da, wo es hingeht.

Trolljäger zwischen Notwendigkeit und Spaß

Dienstag, 16. Juli 2013

Ich muss nicht auf mein nächstes Leben warten, bis dass ich wenigstens im Nebenberufe Trolljäger werde. Diese Jagd ist zwar meist nur erstmal notwendig, kann dann aber auch Spaß machen.

Ganz einfach

Freitag, 12. Juli 2013

Wer schreiben kann, braucht keine Leser.

In den Kral

Freitag, 12. Juli 2013

Nehmt Eure aufgeblasenen, eitlen Freimäurer Goethe und Lessing zurück in Euren Kral.

Es ist egal

Donnerstag, 11. Juli 2013

Frauen machen einen immer fertig. Es ist dabei egal, wie viel sie reden. Man soll gar noch ihre Röcke nur angucken, wenn man Schneider ist.

Leben, immer besser leben

Donnerstag, 11. Juli 2013

Dumme Frauen interessieren mich immer noch weniger als je. Das ist mindestens ein Glück des Älterwerdens.

Flussabausgeglaubt

Dienstag, 02. Juli 2013

Er glaubte so fest, dass er daran abfloss.

Oft

Freitag, 28. Juni 2013

Wenn am wenigsten geachtet des Besten, was man macht, ist man oft auf einem guten Wege.

Viel Bestes aus dem gesunden Trotze

Sonntag, 16. Juni 2013

Man pflegt heute anderes zu erzählen. Ausweichheit sei’s. Vieles des Besten entstund und entsteht aber eben doch aus dem gesunden Trotze.

Lichtenberg: Schonungslos und doch nicht boshaft

Sonntag, 16. Juni 2013

Lichtenberg blickte durch. Er nahm die Gegenstände, die Gesichter der Leute, deren Gerede, Unfugs, Gebärden usw. also, wie sie ihm entgegenkamen. Schonungslos und doch nicht boshaft.

Widrich Stölperlin

Sonntag, 16. Juni 2013

Wo aber geh’ fahr’ Mist, wächst das Red-Ende auch.

Vom Sterben vor dem Tode (IV)

Sonntag, 16. Juni 2013

Ein paar Glückliche sahen nach dem Sterben noch, wie der Tod die Sense watzte.

Vom Sterben vor dem Tode (III)

Samstag, 15. Juni 2013

Alles musste ab. Das Sterben dauerte. Weit länger, als erhofft. Gnädig aber, wie er ist, erbarmte sich endlich der Tod.

Vom Sterben vor dem Tode (II)

Samstag, 15. Juni 2013

Sie rauchten und sie tranken nicht mehr, und sie aßen nicht mehr Fleisch noch Käs’, und auch nicht mehr gemeuchelten Kohl. Brüste, Eierstöcke, Vorhäute und Vorsteherdrüsen ließen sie vorsorglich entfernen. Sie lachten und sie weinten und sie dachten nicht mehr. Ihre Großhirne starben willig, und der Rest wartete nur noch auf die ewige Nacht.

Vom Sterben vor dem Tode

Samstag, 15. Juni 2013

Zuerst wollten sie nicht mehr urteilen. Dann nicht mehr werten. Endlich auch nicht mehr vergleichen. Sie starben, ohne es zu merken, lang bevor sie gleich tot.

Dem Nachwuchse (statt den Bilderbergern) 2013

Montag, 10. Juni 2013

Eines der übelsten aller Gifte heißt Erfolg.

Dem Nachwuchse (auch den Bilderbergern) 2013

Sonntag, 09. Juni 2013

Freiheit ist nur durch überlegene geistige Kraft zu erlangen.

Bomben hilft so wenig wie Beten.

Vorhand: Diese bedarf des überlegenen Ausdrucks.

Es fängt im Ich an.

Schärfung des Urteils, erst einmal sich selbst trauen.

Keinerlei Akzeptanz höherer Autoritäten, wo sie sich nicht zeigen.

Frei für möglich halten, aber nicht glauben.

Nichtgleich sein.

Unbedingt.

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