Archiv für die Kategorie ‘Aphorismen’

Aphorismen 162

Dienstag, 13. Juli 2010

In fortgeschrittener Weisheit ist man froh, wenn einschlägige Leute einen für dumm halten: noch besser unfähig.

Aphorismen 161

Dienstag, 13. Juli 2010

Der richtige Umgang mit dem für dumm Gehaltenwerden kann den Anfang von Weisheit begründen.

Aphorismen 160

Dienstag, 13. Juli 2010

Mit der größte Spaß am Schreiben ist letztlich der wider die Gedankenstrafe; manchmal könnte man meinen, es ergäbe gar ohne Zensur gar keinen Sinn.

Aphorismen 159

Montag, 12. Juli 2010

Ich wollte die ganze Welt schütteln, wenn sie angesichts des frühen Todes noch eines Hochbegabten doch nicht bebt.

Aphorismen 158

Sonntag, 11. Juli 2010

Früher fochten Feldherren an vorderster Front: von daher ihr Name und ihr Gefolge.

Aphorismen 157

Sonntag, 11. Juli 2010

Wenn die Schützen, Gefreiten, Ober-, Haupt-, Stabs- und Oberstabsgefreiten die Uffze, Stuffze und Feldwebel sorgsam weit hinter den Linien halten, um den Nachschub den LeutnantInnen und HauptmännInnen zu überlassen, haben die MajorInnen und OberstleutnantInnen endlich mal Zeit, den OberstInnen und GenerälInnen das Kämpfen an der Front beizubringen, so, dass der Krieg garantiert bald vorbei ist.

Aphorismen 156

Samstag, 10. Juli 2010

Am schlimmsten sind bekanntlich gefühlsmäßig die Angriffe “aus den eigenen Reihen”: Da sie aber meist zunächst nicht tödlich verlaufen, geben sie einem auch die besten Warnsignale.

Aphorismen 155

Samstag, 10. Juli 2010

Die kleinen Dummschwätzer sollten Urlaubsdomizile im Kuhmisthaufen angeboten bekommen, die großen in der Schweinescheiße: mit dem einfachen erklärenden Begleitargument, dort sei ihnen selbst im Winter warm.

Aphorismen 154

Samstag, 10. Juli 2010

Nietzsche fand sein irdisches Weib nicht; und doch wird ihn die Ewigkeit erhören, widrigenfalls stürbe sie selbst.

Aphorismen 153

Samstag, 10. Juli 2010

Don Quijote ist so weit über die Windmühlenflügel hinausgeritten, dass das außer seinem Schöpfer Cervantes bisher vielleicht nur noch einer wirklich begriffen hat.

Aphorismen 152

Samstag, 10. Juli 2010

Gerechtigkeit erfuhr ich heute nacht im Traume, als es bei großem Durst für mich und meinen tapferen Mitstreiter an unerwartetem Orte eben doch ein erschwingliches kühles großes Bier gab.

Aphorismen 151

Samstag, 10. Juli 2010

Die Technik der systematischen Demütigung kann eine sehr feine sein; die vermeintich ganz Klugen versuchen es so hinzudrehen, dass es sich dabei nur um aufbauende Pädagogik handele.

Aphorismen 150

Samstag, 10. Juli 2010

Noch gerade erst recht gar nichts glaube ich, wenn von Leuten “mit dem totalen Plan” erzählt wird.

Aphorismen 149

Samstag, 10. Juli 2010

Wo der Meister den Stift achten muss und kann, entsteht die aufsteigende Bewegung.

Aphorismen 148

Freitag, 09. Juli 2010

Wir haben längst Ewigkeit erlangt: Nicht einmal die rüpelranzigste Riesenraumfahrerrattenpest wird Bach, Shakespeare, Nietzsche und Cervantes tilgen.

Ufos für Alle

Donnerstag, 08. Juli 2010

Die Brits können einen immer wieder in Verwunderung versetzen, da sie mitunter selbst vom Erstaunlichsten berichten.

Sogar dem Ansinnen eines EU-Parlamentariers, UFO-Akten zu veröffentlichen:

http://www.telegraph.co.uk/news/newstopics/howaboutthat/ufo/7875617/EU-call-for-X-Files-archive-of-UFO-sightings.html

Was die Agenda anlangt, die dahintersteht, wäre ich allerdings vorsichtig.

Vielleicht bittet man ja bald Außerirdische, das Loch bzw. die Löcher im Golf von Mexiko zu stopfen, und hinterher, wenn die das hinbekommen haben, dürfen wir vor denen vor Dankbarkeit auf die Knie fallen.

Ich für meinen Teil versklaveriere mich ebensowenig gerne für Goldman Sachs wie für sonstige Abirdische, Unterirdische oder gar Außerirdische.

Aphorismen 147

Donnerstag, 08. Juli 2010

Die beste Berichterstattung sagt den Menschen genau das, was sie                                         n i c h t wissen wollen.

Aphorismen 146

Donnerstag, 08. Juli 2010

Versöhnung ist fast so schön wie Söhne und Töchter machen.

Aphorismen 145

Mittwoch, 07. Juli 2010

Die Drachen, die unsere Helden zu überwinden hatten, die Völker zu retten, waren in Wahrheit Drachinnen.

Aphorismen 144

Montag, 05. Juli 2010

Eins von beiden richtig machen, und das andere umso besser.

(Rainer Grzybowski)

Oilbama: “Yes, we ran!”

Sonntag, 04. Juli 2010

Auch im Zusammenhang mit dem vorigen Artikel “Giftgolf: Atombombenlösung billig” wird immer klarer, weshalb die US-Regierung so gut als möglich alles BP überlässt: Sie will am Ende für nichts und niemanden, der dort verreckt, verantwortlich gewesen sein.

“Yes, we ran!”

Diese Strategie ist in einer Weise niederträchtig, dass ich persönlich sie für Hochverrat am amerikanischen Volk halte (in Deutschland wird Hochverrat mit nicht unter zehn Jahren Gefängnis bestraft; ich weiß nicht, was in den USA darauf steht).

Natürlich auch für Hochverrat an der gesamten Menschheit, die dafür bitter bezahlen wird.

Obama hat in diesem Zusammenhang sein wahres Gesicht gezeigt: Er ist ein wandelnder Teleprompter, eine gepushte Puppe, gemanagt von Rahm Emanuel im Sinne der Interessen von Goldman Sachs und dem Rest der Wallstreet- und Bankstergilde.

Dieser Mann ist schlimmer für den Planeten als George Bush, (weiterlesen…)

Aphorismen 143

Sonntag, 04. Juli 2010

Wenn ein Mann in schwerem Kampfe die ausdrückliche Gelassenheit der Begehrten gewahrt, weiß er, das er sie schon zur Hälfte gewonnen hat.

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