Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Kannitverstaan

Mittwoch, 17. August 2011

Was regiert eine “europäische Wirtschaftsregierung”?

Vielmehr: Was regiert sie nicht?

Außerirdisches in gutem Schwäbisch und schlechtem Schriftdeutsch

Freitag, 01. Juli 2011

Ein kleines Video zum Thema Außerirdische.

Vatertag: Übele Sauferei an Christi Himmelfahrt

Montag, 30. Mai 2011

“Aufgrund des erhöhten Alkoholkonsums und den häufig durchgeführten Massenveranstaltungen (hierzu zählen u. a. gemeinschaftliche Ausflüge, z. B. Grillausflüge) gibt es, wenn man die Statistik betrachtet, am Vatertag erheblich mehr Schlägereien als an gewöhnlichen anderen Tagen. Laut dem Statistischen Bundesamt steigt die Zahl der durch Alkohol bedingten Verkehrsunfälle an Christi Himmelfahrt bzw. am Vatertag auf das Dreifache des Durchschnitts der sonstigen Tage an und erreicht einen Jahreshöhepunkt. (Quelle: Wikipedia, Lizenz: CC-A/SA)”

Meine entsprechende Bildungslücke konnte ich eben aus dieser hoffentlich glaubwürdigen Quelle schließen. (weiterlesen…)

Lügendreck

Freitag, 19. November 2010

Gut. Beschlossen. Ich werde den Terrordreck der Bildzeitung heute noch nicht einmal lesen.

Dass es Dreck ist, ist eh klar.

Ob der morgen dafür taugt, hier wenigstens einen halbwegs überflüssigen Witz zu reißen: schaunmermal, pflegt der Kaiser zu sagen.

Gottes Fluch

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Glauben tötet den Verstand. Das ist der Fluch Gottes.

Endlich wieder Arbeit!

Sonntag, 12. September 2010

Nach eintausendunddreiundvierzig Beiträgen in gut achtzehn Monaten wird es Zeit, dem stets aktiveren Nachwuchs einmal das Tagesgeschäft zu überlassen, dass ich mich wieder einmal ruhiger und tiefgründiger einzelnen Themen widmen kann, weswegen ich um Verständnis dafür bitte, wenn neue Beiträge hier in den nächsten Monaten zwar hoffentlich nicht schlechter, wenn, dann immerhin wohl eher nicht kürzer, so doch seltener zu finden sein werden.

Indem mir Heidelberg, Tübingen und Bielefeld immer noch keine Sprachwissenschaftsprofessuren h. c. antrugen, Herr Wulff fortlaufend die Bundesverdienstkreuze auf die lange Bank schiebt, die Außerirdischen weiter auf sich warten lassen, drängt es mich in Teilklausur. (weiterlesen…)

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Dienstag, 31. August 2010

Das Teufelchen hat sich ins Bundeskanzleramt zurückgezogen und dorten in der Pflaumendarre versteckt.

Viele Sachen zu machen

Mittwoch, 18. August 2010

Die Arbeiten an einem Dreiteiler, in dem die Klarnamendebatte noch einmal andersherum erweitert wird, an einer Kafka-Betrachtung sowie der technischen und konzeptionellen Vorbereitung einer Nietzsche-Exkursion haben diese Seite leider für ein paar Tage verwaisen lassen.

Das sollte sich bis spätestens Samstag Abend ändern.

Mit der Bitte um Verständnis,

Ihr/Euer Magnus Wolf Göller

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Zur Überbrückung einen kleinen Aphorismus:

Hätte er geschrieben, so hätten sie nicht gedacht, sondern gelesen; hätte er nicht geschrieben, hätten sie auch nicht gedacht, anstatt zu lesen. Betrifft niemanden, der dies liest und begreift.

Aus Berlin

Sonntag, 08. August 2010

Der Bahnritt vom Havelland in der Uckermark nach Berlin führt von einer der unberührtesten, schönsten Naturlandschaften Mitteleuropas in einer Stunde in eine der faszinierendsten Metropolen der Welt.

Berlin ist die einzige noch bezahlbare, die Billigmetropole der westlichen Welt.

Mit sehr liberalen Vorgaben, was den Genuss und Ausschank des Bieres anlangt, nebst bezüglich anderen Vergnügungen, so dass die Touristenschar stetig anschwillt (Berlin ist total billig und total cool, und man kann sich määchtig einen hinter die Binde gießen, rund um die Uhr). (weiterlesen…)

Frankfurter Freilauf

Freitag, 30. Juli 2010

Es lief einer von Frankfurt nach Bankfurt; er hatte es nicht weit; außer ein paar Spritzen, die ihm die Füße pieksten, ein paar Kravatten, an denen er beinahe hungenblieb, Hündchen von Gattinnen, die ihm zwischen die Füße schissen, ein paar Kokshändlern, die meinten, ihr Angebot müsse genau für ihn geschaffen sein, ein paar Großmarktkärren im Wege, Polizisten, ihn mit Verwunderung betrachtend, dass er also freche ohne Waffe unterwegs, ihn deshalb fast schon verdächtigend, an Huren im Bahnhofsviertel vorbei, die solch einen Schmucken, wofern er denn zahlte, sicherlich gerne nicht verwiesen, noch an Goldankäufern, dem Messeturm mit seinen Buchmarketendern, hinunt’, hinein in den Main.

“Nadelöhr” schuld an Massenpanik und Toten?

Samstag, 24. Juli 2010

Kurz zur Love-Parade-Massenpanik in Duisburg.

Ich habe mir auf SPON gerade erste Bilder angeschaut.

Ein Tunnel soll zum Nadelöhr geworden sein, so dass allzuviele Leute durchgedreht seien.

Geschätzt hingeguckt hat dieses “Nadelöhr” eine Breite von gut über zwanzig Metern.

Da passen mit auch nur etwas Mindestvernunft in beiden Richtungen Massen hindurch.

So ein Irrsinn.

Vuvuzelas sind Waffen

Sonntag, 13. Juni 2010

Vuvuzelas sind gefährliche Waffen.

666: Bauernfängerei

Freitag, 04. Juni 2010

Die Johannes-Offenbarung immerhin habe ich von der Bibel, dem für mich insgesamt, dawider müsste das Neue Testament schonmal eindeutig abgetrennt werden, ekligsten aller Bücher außer dem Koran, ganz gelesen.

Ein übles Bubenstück.

Billigste Numerologie.

Dazu Bauernfängerei pur.

Der Pilz kommt!

Mittwoch, 21. April 2010

Ich rüste mich bereits für den paneuropäischen Schleimpilzangriff.

Die bulgarische Mutation des Fungus Invasorius Galacticus einer kaukasischen Unterart des Fungus Asiaticus Totus Pestilenzarius breitet sich von Südosten her unaufhaltsam aus: er befällt PVC-Oberflächen genauso wie Silikon-Dichtungen, Gartenschläuche und Kondome; ebenso sämtliche Plaste und Elaste, die Fluorverbindungen beinhalten, also auch moderne wasserabweisende Schuhe und Textilien (manche Experten nennen ihn schon “den Fluorfresser”).

Der Krisenstab bei den Badischen Anilin und Sodafabriken (BASF) befürchtet bereits, dass die Automobil- und Düngemittelprduktion binnen kurzem zum Erliegen kommen könnte, warnt aber vor Panik unter der Bevölkerung, was ich jedoch für eines der üblichen Beschwichtigungsmanöver vor der ganz großen Katastrophe halte.

Zweifelsfrei versuchen die selbsternannten Eliten, ihre Lebensmittelvorräte noch schnell in Jutesäcke und unbeschichtete Papiertüten umzupacken, während wir einfachen Bürger weiterhin die im Grunde unverkäuflichen Nudeln in PET-Verpackungen, Kartoffeln in Plastiksäcken, Milch in Tetrapacks nach Hause schleppen sollen…

Der ganze inszenierte Vulkanausbruch mitsamt des Ascheschwindels war in Wirklichkeit ein Ablenkungsversuch historischer Dimension; tatsächlich schließt wegen des Schleimpilzbefalls keine einzige Flugzeugtür mehr richtig dicht.

Glauben Sie etwa, dass Guttenberg in der Türkei herumgurkt und Merkel in Italien, weil die bankrotten Isländer die EU versuchen, mittels einer Computersimulation zur Erlassung ihrer Auslandsschulden zu erpressen?

Jeder weiß doch, dass Deutschland niemals auch nur einen Cent ans Ausland abführte, so wie früher keinen Pfennig.

Reißen Sie rechtzeitig die Gummisohlen von ihren Schuhen, bevor der Pilz Ihnen die Zehen abgefressen hat!

Vernichten Sie Ihre Scheckkarten sofort, ehe es zu spät ist!

Reifen runter von Autos und Rädern, auf den Felgen fahren Sie besser!

Zum Thema Zensur

Dienstag, 13. April 2010

Sinn und Zweck der Ausübung von Zensur in den Medien ist vor allem die Selbstzensur (außer bei Themen, die nun wirklich gar nicht aufkommen sollen), das heißt heute, dass man sehr schnell vor der Wahl steht, seinen Job zu verlieren und in der Publizistik keinen mehr zu bekommen, zum kleinen Blogger degradiert zu werden, oder aber nur das schreibt, von dem man weiß, dass es genehm ist.

Die Folge dieser Praxis ist dann aber auch, dass die Zeitungen immer uniformer und langweiliger werden, an Auflage verlieren, da immer weniger Leute einsehen mögen, weshalb sie denn für das immer gleiche Gesülch auch noch bezahlen sollten, während es im Netz ein riesiges, kostenloses Angebot an interessanteren, lesenswerteren Texten gibt.

Am Schluss bleiben dann nur noch BILD für Scheißhaus und Straßenbahn, eine Minifaz zum Angeben im Flieger und ein paar Heimatzeitungen wegen der Todesanzeigen, Wohnungauflösungsannoncen und Berichte über das ADAC-Kleinstadtfest sowie die Rettungsaktion der örtlichen Feuerwehr, die Omas Katze vom Dach holte, übrig…

Gewissermaßen zensieren sich also die Zensoren, Verleger und Chefredakteure, über die von ihren Journalisten erwartete Selbstzensur wiederum selbst, indem der fürchterlichste aller Zensoren, der Leser, zuschlägt, nämlich die Zeitung, die er nicht lesen mag. (weiterlesen…)

Festbier

Samstag, 27. Februar 2010

Heute Mittag frugen mich meine Söhne mal wieder neckisch, weshalb ich denn Bier tränke (nachdem ich erklärt hatte, ich koche hier ja Nudeln für alle, putze für alle etc. und etwas Gegenleistung einforderte: das täte ich ja nur für mich alleine!).

Recht unbedacht antwortete ich, das sei in der Tat richtig, aber Bier sei nunmal das Flüssigbrot für Erwachsene, für Papas zumal, wenigstens für den Ihrigen.

Alsbald kippte die Sache ein bisschen, indem ich ihnen erklärte, Brot sei sozusagen ihr alkoholfreies Festbier.

Islamtoleranz

Samstag, 16. Januar 2010

Soll ich etwa den achten, der mich erklärt verachtet, mir womöglich nach dem Leben trachtet?

Fröhliche Wissenschaft

Sonntag, 10. Januar 2010

Inzwischen müssen wir die Fragen bezüglich der Klimaschwindler dringend dahingehend ausrichten, wie sie sich aus der Affäre zu ziehen trachten.

“Spätestens wenn wir alle gestorben sind, wird die Erde verheerend wärmer! Das Geld für uns dagegen wollen wir aber jetzt sofort: wir geben dafür garantiert genug Gas gegen alle Leugner!”

Klimanazis?

Sonntag, 20. Dezember 2009

Ich bekam heute noch den Hinweis, ich solle doch mal aus gegebenem Anlass den Begriff  ”Klimanazi” bezüglich der Treibhaussausenskeptiker einführen, da der einschlägige Vergleich bezüglich des Holocaust ja hinreichend aufgestellt sei.

Ich verweigerte mich zunächst, da ich dachte, es bliebe wohl nur “Nazi”, aber nicht “Klima” hängen: der Nazi dann an mir, obzwar, obschon, obgleich und obwohl ich den Vergleich nicht selbst erfand, das Klima dann aber auch noch schlicht an allen, also irgendwie generalmitschuldig.

Insofern bleibt nur die Frageform: Bekam Allus Gorus Trislogistissimus seinen Friedensnobelpreis in Wirklichkeit eigentlich dafür, dass er als der fähigste Klimanazijäger angesehen ward?

Sünder Göller

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Heute habe ich vielleicht mal wieder mehr als nur einen Tippfehler gemacht.

Wahrscheinlich rührt der Fauxpas aus Eitelkeit her: Zwei aufgeweckte Knaben fragten mich überraschend und sehr keck, was denn Sch… auf Französisch hieße, und ich verriet’s; wohl weil ich Französisch zwar recht gut lesen kann, es aber mangels Übung nichtmal leidlich spreche.

Danach versuchten diese frechen Racker mir noch mehr Vokabeln dieser Art zu entpressen; und sie erpressten mich feixend damit, sie verrieten mich ihrerseits als den vokabulösen Verräter, wofern ich ihnen nicht noch mehr von derlei brauchbaren lexikalischen Köstlichkeiten verriete.

Da bekam ich aber immerhin die Kurve und verweigerte mich standhaft.

Ich verwies sie aufs Weltnetz, da fänden sie alles, was das Herz begehrt.

Hoffentlich hängen sie mich nicht hin.

Mensch

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Und noch etwas: Der Mensch hat sich vom Tier durch die Kunst abgesetzt, nicht durch die Wissenschaft.

Jeder Affe versucht alles, um an noch eine Banane zu kommen und überlegt darumb, so gut er kann: aber er malt noch nicht einmal Bananenbilder einfach so.

Erst dort, wo man nicht mehr dem Zwecke folgt, wird man Mensch.

Warum?

Dienstag, 15. Dezember 2009

Man rennt wie ein Idiot, bis man vollends verblödet.

Jeder glaubt, er habe keine Zeit.

Vor einigen Tagen hatte ich demgegenüber ein Erstgespräch mit einem sehr beschäftigten Manne, der meinte, man habe immer Zeit, nämlich 24 Stunden am Tage, “keine Zeit” sei stets nur eine wohlfeile Ausrede.

Das stimmt; aber eben auch nicht; man hat nämlich irgendwann einmal keine Kraft, keine Lust, hiemit keine Zeit mehr.

Und man sollte es sich leisten, noch viel öfter keine Zeit zu haben.

Keine Zeit zu haben, bedeutet Zeit zu haben.

Sich abzugrenzen, bedeutet Freiheit.

Wieso haben wir bei zehnfacher Weltbevölkerung nur noch ein Zehntel an nennenswerten Philosophen wie vor zweihundert oder zweitausend Jahren, sehr großzügig ausgelegt, und seit bald hundert Jahren keinen großen Komponisten mehr?

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