Immer nur die andern ins Feuer

Einen interessanten Aspekt bilden die Leute, die einen immer nur ins Feuer schicken.

Sie seien dafür nunmal nicht geeignet.

Man selber aber habe die Geborenheit dazu.

Das sei nunmal Schicksal.

So berät man denn und schickt vor.

Immer sicher hinten.

Dafür weiß man ja bescheids, wie’s geht.

Verbrennt sich der andere ganz, so hat er eben nicht richtig gehört, leider was falsch gemacht.

Ich, als ohnehin schon Schwerverbrannter, hätte mich ja auskennen müssen: wenn ich’s nicht hinkriege: versagt.

Kurzum: Die Feigen, die gehen mir auf den Sack.

Erziele ich doch einen Erfolg, so war es hauptsächlich ihrer.

Gehe ich unter, so habe ich nicht recht hingehorcht. Nichts verstanden. Die Sache dumm vergeigt.

Es leben die Halben und die Feigen!

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58 Antworten zu “Immer nur die andern ins Feuer”

  1. Stefan Ehrl sagt:

    Hoi Magnus,

    Deine Texte: Hut ab !

    Herzliche Grüße

    Stefan

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Stefan Ehrl

    Danke. Dein Lob zählt besonders, denn ich weiß, dass Du besser lesen kannst als die meisten.

  3. Naja, Herr Göller, so ganz neu ist es nicht, und der HERR sagt dazu:

    Da sie nun das Mahl gehalten hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon Jona, hast du mich lieber, denn mich diese haben? Er spricht zu ihm: Ja, HERR, du weißt, daß ich dich liebhabe. Spricht er zu ihm: Weide meine Lämmer!
    Spricht er wieder zum andernmal zu ihm: Simon Jona, hast du mich lieb? Er spricht zu ihm: Ja, HERR, du weißt, daß ich dich lieb habe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe!
    Spricht er zum drittenmal zu ihm: Simon Jona, hast du mich lieb? Petrus ward traurig, daß er zum drittenmal zu ihm sagte: Hast du mich lieb? und sprach zu ihm: HERR, du weißt alle Dinge, du weißt, daß ich dich liebhabe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe!
    Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Da du jünger warst, gürtetest du dich selbst und wandeltest, wohin du wolltest; wenn du aber alt wirst, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst. Das sagte er aber, zu deuten, mit welchem Tode er Gott preisen würde. Und da er das gesagt, spricht er zu ihm: Folge mir nach!
    Petrus aber wandte sich um und sah den Jünger folgen, welchen Jesus liebhatte, der auch an seiner Brust beim Abendessen gelegen war und gesagt hatte: HERR, wer ist’s, der dich verrät?
    Da Petrus diesen sah, spricht er zu Jesus: HERR, was soll aber dieser?
    Jesus spricht zu ihm: So ich will, daß er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach!
    Da ging eine Rede aus unter den Brüdern: Dieser Jünger stirbt nicht. Und Jesus sprach nicht zu ihm: “Er stirbt nicht”, sondern: “So ich will, daß er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an?”

    Freilich, das kommt von Johannes. Der hat leicht reden, nicht wahr?

    Na, sehen wir was der alte Feigling weiterhin macht.

    Zumeist ist es ja so, daß der Mutige seinen Lohn schon erhält. Zumeist zieht ihn auch die Gelegenheit.

    Ein Schaf muß an den Hirten glauben, und ein Hirte muß Gott glauben.

    Damit ist eigentlich alles gesagt.

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Ein Fremder aus Elea

    “Die Bibel gilt nicht in China.”

    Das hörte Roman Herzog, als er auf der Chinesischen Mauer das Schwafeln von (christlich-jüdischen, oder soll ich besser sagen: judaeo-christlichen?) universellen westlichen Werten nicht lassen wollte. Was haben meine Frau und ich gelacht.

    Die Bibel gilt auch nicht in meinem Germanien. Selbst für den Fall, dass Jesus kein Jude, gar noch ein Arier gewesen wäre.

    Was Ihre obige Rede mir sagen soll, erschließt sich mir so oder so schlicht nicht.

  5. Anonymus sagt:

    Es hat sich in der diplomatischen Welt eingebürgert, dass immer der apostolische Nuntius (der Botschafter des Vatikanstaates bzw. des Papstes) das diplomatische Corps anführt. Auch der notorisch atheistische Staat Sowjetunion hatte kein Problem damit, dem apostolischen Nuntius den diplomatischen Vortritt zu lassen (man denke an den nachmaligen Papst Giovanni XXIII und seinen Amtsantritt als Nuntius in Paris), nur die Chinesen wollen den Vortritt des Nuntius nicht anerkennen…….

  6. Magnus Wolf Göller sagt:

    Es ist mir egal, wer bei diesem Vatikansgesindel vornan marschiert.

  7. Anonymus sagt:

    @ Magnus

    Du hast mich nicht verstanden. Auch wenn Dir das “Vatikangesindel” zutiefst zuwider ist, die Gruppe, um die es geht ist das Diplomatische Corps in einem (jedem) Land, aus allen akkreditierten Diplomatischen Vertretern. Vom Vatikangesindel ist der Nuntius der einzige bei diesem Trupp. Irgend jemand muss diesen denkbar heterogenen Trupp, den jedes normale Land hat, anführen und das ist immer der apostolische Nuntius in mehr oder weniger zivilisierten Staaten. Beim Neujahrsempfang oder anderen Anlässen im Aussenministerium eines Landes ist der apostolische Nuntius immer der Primus inter pares, der die Dankesrede für die Einladung spricht etc. Nur die Chinesen wollen das dem Vernehmen nach nicht einsehen.

  8. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Anonymus

    Welche Gründe die Chinesen haben, das dem Vernehmen nach nicht einsehen zu wollen, das weiß ich nicht. Mag sein, sie wenden ein Strategem an.

  9. Der Oberst sagt:

    Parole: “Schlafzimmerblickfick”! Ansonsten: weiterschlafen & Tagesbefehl erwarten. Ist Ihnen daß substanziell genug?

  10. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Der Oberst

    Weshalb Sie sich jetzt noch in einen anderen Strang einpflegen, das weiß ich nicht. Mag aus Amerikanistan kommen, diese tumbfreche Idee.
    Immerhin haben Sie mit “Schlafzimmerblickfick” eine Variante eingebracht, die eher nicht allein von dort stammen kann. Fast ein halber undeutscher Fähnrich.
    Ich vermute von daher, dass Sie nicht nur in Unterprinceton gelernt haben.
    Schön denn, dass Sie sich weiterhin unverdrossen versuchen.
    Keine weitere Widerrede von mir, wofern Ihnen inhaltlich wiederum nur nichts.

  11. Der Oberst sagt:

    Tagesbefehl: Lokalisieren Sie Bifröst

  12. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Der Oberst

    Unkundigen liegen zwei frigide Lesben im Bifröst.

    Andere sehen das anders.

    Danke für den Tagesbefehl.

  13. Der Oberst sagt:

    Wie vom Stab vorhergesagt haben Sie sich subordinant als unfähig gezeigt. Ein Tagesbefehl heisst ja aus einem gewissen Grund so und nicht etwa Nach-Mitternacht-Befehl.
    Ihre launige Äusserung muss, da die Aufgabe sehr einfach war, zurückgewiesen werden.
    Hier nun die Lösung:
    Bifröst ist ein Ort in der Gemeinde Borgarbyggð in der Region Vesturland im Westen Islands. Am 1. Januar 2014 hatte der Ort 251 Einwohner.
    Bifröst liegt östlich des Hreðavatn, etwa 45 km nördlich von Borgarnes am Hringvegur unterhalb der Grábrók-Krater und des Vulkans Baula. Jenseits des Lavafeldes Grábrókarhraun befindet sich der Lachsfluss Norðurá.

  14. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Der Oberst

    Ach nee.

    Ein Oberst, der sogar ganze sechs Buchstaben in eine Suchmaschine eingeben kann. Oder eingeben lassen kann. Von einem subordinant Fähigen.

    Ich schätze mal, das kann man in Ihrer Truppe erst ab dem Range eines Oberleutnants, also Halbstiefelknechtes.

    Lassen Sie mich mal raten.

    Man hat Sie vom Viersterne-General zum Obersten degradiert, weil Sie keine Kitaleitung übernehmen wollten.

    Oder war es, weil Sie in einem Anflug von militärischer Vernunft das G3 wiederhaben wollten, statt jenem Kleinkalibergewehr, dem G36, das nicht einmal für die Jagd auf Sau und Hirsch waidgerecht zugelassen?

    Das “Kampfmesser” der Bundeswehr taugt, wofern nicht selbst sachgerecht spitzgeschliffen, auch eher gerade noch zum Zwiebeln schneiden (da nervt dann aber der untere Durchrutschschutz) denn als brauchbare Stichwaffe.

    Und mit den “Kampfstiefeln”, die heute Usus, mit denen kann man wohl ein wenig Antifa spielen, Stadtguerilla, aber nach drei Tagen Geröll sind sie selber Geröll.

    Kein Wunder all das, und mehr, wenn man als Deutscher als Amerigauner-Hilfstruppensteller untergemeiert.

  15. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Der Oberst

    Zu Ihrer Ehrenrettung will ich noch anfügen, dass die Unterwäsche der Bundeswehr (sowohl Winter- wie Sommervariante) taugt. Auch der Jägerrucksack. Und die Kampftragetasche. Und die Dokumententasche.

    Nur für den Fall, dass man Sie zur Beschaffung degradiert hat. Tampons bestellen (da wusste ich die BW-Qualität bislang leider nicht zu testen, Berichte von FrontsoldatInnen liegen mir auch noch nicht vor) und den ganzen Kram.

    Ja, jetzt hab’ ich’s: Sie sind FeminismusbeautragtIn.

    Es muss sich ja einerIn um die SchützengrabenschwangerInnen kümmern.

  16. Der Oberst sagt:

    @ Zivilist Göller

    1. Gerade weil die Aufgabe so leicht war erfolgte der Tagesbefehl. Oder glaubten Sie dass wir Sie für fähig erachten das mythische Bifröst zu lokalisieren?

    2. Entgegen Ihrer Annahme diene ich nicht in der Bundeswehr. Ich kann zu den Problemen der Truppe nicht viel äussern. Sicher, der Ärmelschlafsack war hervorragend und mit einem Eichhorn-Kampfmesser möchte ich ungern eine Bekanntschaft machen.

    3. Eine Frontsoldatin muss notfalls trockenes Moos i.d.R. benutzen.

  17. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Der Oberst

    Nun, lieber Herr Oberst, dass Sie nicht in einer Feindstaatsfrontsklavenarmee dienen, das ehrt Sie zweifellos.

    Dass Ihr Stab allerdings (den nehme ich jetzt, vermutetermaßen, als Ihr genanntes “wir”) nicht in der Lage war, mich als verdächtigen, einigermaßen Runenkundigen auszumachen, was bei mir jeder Schütze mit Hauptschulabschluss hinbrächte, macht mich bezüglich dessen aufklärerischer Kompetenz doch sehr stutzen.

    Dessenthalben biete ich Ihnen bzw. Ihrem Stabe gleichwohl gerne Nachhilfe an.

    Ich begönne mit der Odalsrune.

    Das funktioniert bei unkundigen Militärs erfahrungsgemäß am besten.

    Zumal eignet sich die Odalsrune (in nichtpolitischem Zusammenhang, also nur einem militärischen, da ganz legal auf den Schulterstücken vom Hauptfeld bis zum Oberstaber der Sklavenarmee) sehr gut, grundsätzliche Dinge einführend darzulegen.

    Der Preis je 45 Minuten hierfür liegt – freibleibend – bei acht Gramm Feingold.

  18. Der Oberst sagt:

    @ Zivi Göller

    Eine Odalsrune ist eine neuzeitliche Erfindung. (Haben Sie ein Guido von Listig-Poster auf dem WC?).Weswegen Othala (Grundbesitz) jetzt etwas Besonderes für Militärs haben solle ist mir nicht erschließlich. Auch wenn sie mit dieser Rune begännen, wäre dies ein Hinweis auf einen wohlmöglichen geistigen Aufenthaltsort bei den Wanen (Wahnaheim = vulgo Irrenanstalt).

    Ihre Idee über Runen Geld zu verdienen ist gar nicht mal so unbescheiden, aber dürften wir Ihnen denn auch Katzengold (Glimmer) anbieten? Würden Sie es “checken”?

  19. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Der Oberst

    Sie machen mir Vergnügen. Dafür will ich jetzt mal bedanken.

    Sie reizen mich mit einiger Rafinesse. Sowas schätze ich sehr.

    Ist mir auch schon egal – obschon ich letzteres erfreulicher fände – ob Sie das in einem sinistren Auftrage tun oder aus eigenem Antriebe.

    Wie ich es oben schon sagte: Sie sind für mich – bislang – einer von den Netten.

    Sollten Sie Ihr Niveau zu halten vermögen, so sind Sie weiterhin gerne willkommen in meinem derzeit nur sporadisch betriebenen besonderen philosophischen Kaffeehause.

    Welcher Rune wollen wir zuerst gemeinsam ritzen und raten?

    Zuerst dachte ich an Kenaz, dann an Raidho, kurz an Berkano, nun aber schlage ich Perthro vor.

    Othala schüfe vielleicht doch zu viel unnötigen, verfrühten Feindkontakt.

  20. Der Oberst sagt:

    Gerade verbessert mich meine Assistentin: Das sog. “Narrengold” hat nichts mit Glimmer zu tun sondern mit Pyrit.
    Sie können sich folglich eine dementsprechende Replik “schenken”.
    Genau für diese Feinheiten beschäftigen wir jede Menge Menschen.

  21. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Der Oberst

    Mein letzter Kommentar überschnitt sich, folgte also nicht dem Ihrigen von 16.33.

    Ansonsten antworte ich jetzt mal von hinten.

    Gold zu bestimmen, bin ich zwar kein Archimedes, das traue ich mir schon zu.

    Ihre Irrenanstalt will ich nicht bewerten. Die bestallten, vermutlich geistig retardierten Wärter nicht persönlich kennengelernt.

    Dass Othala nichts mit einem anständigen Verteidiger seiner Heimat zu tun habe, das mögen Sie Ihren geborenen Verlierer-Söldnern erzählen. Das ist vor solchen sogar normal. Einfach das miese Geschäft.

    Die Odalsrune, im übrigen, Sie Held der Wissenschaftslosigkeit, ist nicht erst seit Jahrhunderten sinnig und im Zusammenhange bezeugt. Sie steht auch nicht nur für Grundbesitz. Sie steht für viel mehr noch als das.

    Foppen Sie ‘nen Halbplattfisch versuchen.

    Mit Perthro scheine ich richtig gelegen zu haben.

  22. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Der Oberst

    Schon wieder überschnitten. Schön. Ihre Truppe kommt in Fahrt.

    Jetzt reicht es sogar für etwas banal abrufbare Mineralogie. Und dafür – was für ein Haufen – beschäftigen Sie laut Ihrer Aussage “jede Menge Menschen”.

    Erstunken, das weiß man ja aus der Kaserne, ist bekanntlich noch keiner.

    Ich läge aber nicht gerne bei Kameraden, von denen es eine ganze Kompanie braucht, um zivile Altbekanntheiten aufzuspüren und zu verbreiten.

  23. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Der Oberst

    Nachtrag

    Sie sollten/dürften genau wissen, dass das Kampfmesser der BW, von dem ich sprach, eben kein Eickhorn-Dolch (meinetwegen auch Bajonett) war.

    Derlei Irreführungen – ich denke auch noch an Mitleser, nicht nur Beschaffer – schätze ich nicht.

    Bleiben Sie bei Angaben zu Material sachlich.

    Dies ist eine dienstliche Anweisung.

    Ach ja. Als guter Offizier habe ich Sie nicht nur zu rügen, wo dies eindeutig nottut. Sondern Sie auch weiterzubilden, im Sinne der Wehr zu unterweisen.

    Ob man mit einem Eickhorn durch eine gute kugelsichere Weste dringen kann, bei hoher Stoßenergie: Ich weiß es in der Tat nicht. Bisherige Berichte sprechen eher dagegen. Untersuchen Sie die Frage und erstatten Sie mir am Dienstag einen qualifizierten Bericht.

    Dieser soll auch umfassen, wiederum, was nicht dingfest, die Frage klären, inwieweit ein Stahldorn durch ebenjene Vorrichtung durchaus zu führen wäre, vielleicht schon von einer etwas kräftigeren Soldatin. Dazu fehlen dem Befehlsstand ebenfalls verlässliche Informationen.

    Bis Dienstag werden Sie sich vorzüglich nicht um Ihre kleinen Kinder kümmern. Notweises Kitabesuchsverbot. Hiermit ausgesprochen. Am Dienstag um 8.30 Uhr auf meinem Schreibtisch. 9.00 Uhr persönlicher Rapport.

    Um 10.30 die Lage.

    Sie wissen, wer einzuberufen ist.

  24. Der Oberst sagt:

    @ Runenmagier Göller
    Gut…Sie haben mich erwischt: ich bin weder Mineralologe noch Fachmann für das Futhark.
    Es ist Sonntag und Gunilla (wollen wir sie hier mal so nennen) hat ihren wohlverdienten Feierabend genommen.
    In diesem Zusammenhang möchte ich Sie auch bitten, hart arbeitende Menschen nicht zu verunglimpfen und zu verhämen.
    Für die Grösse der Aufgabe ist ein Team und Teamfähigeit “crucial”.
    Sie fragen ob meine Äusserungen hier “a la sinistra” erfolgen? Auch die Flamme einer schwarzen Kerze spendet Licht und dessentwegen liegen Sie mit Ihrer Kenaz-Einschätzung eventuell nicht grundsätzlich falsch.

  25. Der Oberst sagt:

    @Nicht-Zivilist Göller
    Nun muss auch ich zwecks “Überschneidungen” lamentieren.
    (Die auf’s Feinste zubereitete Schweinshaxe, umrandet von handgemachten Semmelknödeln und Bairisch Kraut harrt hier ihrer Vernichtung, bzw. Transformation).
    Nur zur Erklärung dass ich mich hier nun kurz fassen muss.
    Eickhorn natürlich (das gibt eine Zigarre für Gunilla).
    Allerdings kann auch das Feldmesser effektiv eingesetzt werden, fast so wie der Spaten.
    Aber in Bezug auf eine kugelsichere Weste lassen Sie den unerfahrenen Nichtkombattanten in Ihnen deutlich werden.
    Was ist mit dem Hals, den Augen, den Ohren?

  26. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Der Oberst

    Einen schönen, gedeihlichen Abend noch, Herr Oberst.

    Zum Glück ist nicht immer überall Krieg.

    Arbeiten wir daran, dass es davon noch weniger gibt.

    Ich wünsche Ihnen ein schmackhaftes Mahl mit fröhlicher Frau.

  27. Der Oberst sagt:

    @ Herrn Göller

    Seien Sie bedankt.

    Wollen wir daran arbeiten dass Krieg ein umrühmliches Ding der Vergangenheit ist und nie wieder “passiert”?

    “Kenaz ist jedem lebenden Menschen bekannt
    Seine hell leuchtende Flamme ist immer dort,
    Wo Adelige drin wohnen”.

    Auch Ihnen einen schönen Abend.

  28. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Der Oberst

    (Wieder überschnitten, hoffentlich nicht die Haxe.)

    Müsste ich bis zum Tode kämpfen, was ich mir wünsche dass nie in mein Leben tritt, so versuchte ich es so gut als ich es könnte.

    Oder ich gäbe gleich auf.

    Halb kämpfen, wenn es gar ums Leben geht, um die eigenen Lieben, das leuchtet mir nicht ein.

    Sie haben sehr genau verstanden, wo meine Kritik am sogenannten Kampfmesser der Bundeswehr, auch dem G36, ansetzte.

    Bei mir braten jetzt Nudeln.

    Friede und Freude Ihnen.

  29. Der Oberst sagt:

    Nun muss ich mich (zu meinem Vergnügen) doch noch mit einer Ordre de Mufti an Sie richten:
    “Vergessen Sie bitte nie wieder uns auch den Eierkuchen zu wünschen!”

  30. Der Oberst sagt:

    Tagesbefehl: Erschleichen Sie den Zugang zu Yggndrasil und markieren Sie diese mit einer kleinen Axt an einer unauffälligen Stelle.

  31. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Der Oberst

    Diesen Tagesbefehl kann ich zunächst nicht ausführen.

    Erst müsste ich Urd, Werdandi und Skuld befragen, und ob die mir dazu antworten werden, schon das wage ich zu bezweifeln.

    Die Weltenesche ohne Einverständnis der Nornen auch nur leicht zu ritzen, das verwage ich mir ohne deren Zustimmung nicht. Nicht aus Feigheit vor irgendeinem Feinde, sondern als aufrechter Patriot, dem Anstand und Gerechtigkeit wichtiger als ein Kadavergehorsam.

    Auch erscheint mir Ihr Befehl – mit Verlaub, Herr Oberst – als ebenso sinnlos wie frevelhaft: wohnt Yggdrasil doch schon in Ihnen wie in mir.

    Gleichwohl: Haben Sie weltenwichtige Gründe anzuführen, weshalb der Befehl ausgeführt werden müsse, so überlege ich mir, ob die Anrufung womöglich statthaft.

    Beraten Sie sich mit Ihrem Stab.

    Ohne gute Gründe, eine zwingend einleuchtende Lage, werde ich den Befehl leider verweigern müssen. Die Konsequenzen werde ich selbstverständlich – nolens volens – tragen, wofern die höchste Befehlsgewalt mich zur Verantwortung dafür ziehen können nicht nur wollen sollte, nicht Sie, einen unsachgemäßen, ja reichsschädigenden Befehl ausgesprochen zu haben.

    Sollte der Oberbefehlshaber mich nicht überzeugen können, reichslebenswichtige Gründe anzuführen vermögen, so werde ich, ja, wofern die Gelegenheit greifbar, ohne geringstes schlechtes Gewisssen, glatt und gar nicht klandestin desertieren.

    Es wäre mir gleich, ob Sie, gelänge es Ihnen, Ihren verräterischen oder auch nur aufs Schlimmste irregeführten Häschern, mich aufzugreifen, mich dann standrechtlich erschießen lassen.

    Ich diene dem Reich.

    Keinem haltlosen Offizier.

    Niemals.

    P.S.: Ich frage mich inzwischen, wer Sie ausgebildet hat.

  32. Der Oberst sagt:

    @Herrn Göller

    Zu meinem tiefen Bedauern ist es mir nicht möglich, Einzelheiten über die Operation “Small Axe” mitzuteilen, ohne das gesamte Unternehmen zu gefährden.

    Sie müssen bei Auftragserledigung auch keinerlei Nonnen fürchten und irregeleitete Hascher werden bei uns nicht beschäftigt. Wenn Sie den Auftrag aus Gewissensgründen nicht erledigen könne, dann haben Sie keinerlei Folgen zu befürchten, ausser der Inhaftierung selbstverständlich.

    Leider habe ich keinen Zugang zum “Oberbefehlshaber”, so es ihn denn gibt. Er ist stolz auf seine undurchdringliche Tarnung und Täuschung.

    Welchem Reich dienen Sie denn?

    Bevor Sie Parzen oder irgendwelche Walküren befragen wollen, versuchen Sie es doch zunächst bei den Raben.

  33. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Der Oberst

    Ich wüsste nur noch gerne, wo ich unter welchen Bedingungen inhaftiert werden soll.

    Es gibt Gefängnisse ohne Dusche und Seife, und solche, wo man sein Essen selbst bezahlen muss.

    Und leider auch noch schlimmere.

    Ich wäre Ihnen von daher sehr verbunden, von der Qualität Ihrer Gefängnisse Genaueres zu wissen.

    Welchem Reich ich diene, das werde ich Ihnen nach dieser Androhung, der meiner Inhaftierung, selbstverständlich nicht verraten.

    Das noch zu diesem Punkte.

    Bald sind Sie Halbfeld.

    Wären Sie jedenfalls bei mir schon jetzt.

  34. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Der Oberst

    Die Lachnummer an sich ist nun noch, dass Sie nicht einmal wissen (oder zu wissen vorgeben), wer Sie eigentlich befehlige.

    So einem Offizier soll auch nur EIN Mann folgen?

    Suchen Sie sich Halbschwulinnen.

    Die mögen Ihnen wie gewünscht dienen.

    Normalerweise wäre Ihnen zu raten, einen abgehalfterten Provinzpuff einzunehmen sich noch zu versuchen.

    Um wenigstens einmal im Leben eine gewisse Chance auf einen Sieg zu haben.

    Das schaffen Sie mit dem Perversonal vielleicht gerade noch.

  35. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Der Oberst

    Ich habe gerade bloß einen Zivilistenspaß gemacht.

    Fraglos führen Sie eine Spitzentruppe.

    Nichtsdestotrotz bitte ich um unverzügliche unehrenhafte Entlassung.

  36. Der Oberst sagt:

    @ Herrn Göller

    Mann Göller, wo bleiben Ihre Manieren? Haben Sie denn alles vergessen? “Yggndrasil” ist selbstverständlich nach dem Gedicht von E.A. Poe “The Raven” (i.d. Fassung der amerikanischen Erstausgabe) nach dem Thermometer-Schema zu dechiffrieren. Die daraus resultierende Zahlenkombination übertragen Sie dann in “Moby Dick”. Über den Rest des Procedere sind Sie hoffentlich noch erinnerlich.

  37. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Der Oberst

    Fronturlaub.

  38. Hudlibutz sagt:

    Hui, die Liebe schwappt hier bald über, wenn es noch weiter so kuschelig zu- und-her-geht. :-)

  39. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Hudlibutz

    Gut erkannt.

    Ich stehe indes auf adrette, literaturaffine Zivilistinnen (eine Frau Oberst habe ich allerdings nie kennnengelernt); einen Obersten nähme ich jedenfalls nicht mit in mein Endflach.

    Doch: Dieser Oberst scheint mir ein ziemlich lieber Oberst.

    Kannst ihn gerne haben.

  40. Janosz Fiereck sagt:

    Gibt sich in Ungarn erstklassige gebrauchte Militaria. Kann ich gerne aufbauen Geschäft wenn vorhanden Interesse.

  41. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Janosz Fiereck

    Kein Interesse von meiner Seite.

  42. Der Oberst sagt:

    So, Fronturlaub finito.

    Entgegen un serer Vermutungen haben Sie die Dechiffrieraufgabe unter 60 Minuten gelöst. Ja, “Yggndrasil” hat nichts anderes als “Frontaurlaub” gemeint. Im Stab hatte sich schon ein gerüttelt Maß an Skepsis bzgl. ihrer Fähigkeiten aufgestaut. Nun aber haben Sie unser Vertrauen in Sie erneut vertieft.

    Wir haben Grosses mit Ihnen vor: Sie werden zum Cyborg umgebaut. Keine Angst – die Operation erfolgt unter Vollnarkose. Danach werden sie ein Neuer Mensch sein, darauf würde ich Ihnen sogar Brief und Siegel geben.
    Hinfort könnten Sie von Luft (Prana!) leben und fliegen. Ja, sie haben richtig gelesen. Die (leider noch) backsteingrossen Antigrav-Aggregate würden wir in Ihren Gluteus Maximus pflanzen.

    Sie müssten dann nur noch leicht in die Hocke gehen, sich wie ein Skispringer nach vorne beugen und pupsen und schon geht sie los: die wilde Jagd durch die Luft. Zur Steuerung hat sich ein normaler Haushaltsbesen bewährt. Mögen Andere mit Drohnen experimentieren, Sie wären für uns unser emsiges Info-Bienlein.

    Stellen Sie sich vor: bei Dämmerung umkreisen Sie die Externsteine, später landen sie auf dem Brocken. Dann geht es ohne Zwischenstopp (Prana!) in die Antarktis wo Sie die riesigen Grünflächen ablichten und daraufhin in den Himalaya, um Shangri-La zu kartographieren.

    Im “Worst-Case-Szenario” würden Sie Spezialtreibstoff tanken (Kohlsuppe mit rohen Zwiebeln), dadurch einen Bosstereffekt erreichen, bis in die Stratosphäre rasen um dort durch schockwellenartig emittierte Flatulenzen einen EMP zu erzeugen.
    Ihr Gehalt wäre fürstlich: 60 Gramm ECHTES 18-karätiges Feingold per Annum plus Rosettenausfranzzulage. Selbstverständlich sind Sie dann sofortig vollwertiges Mitglied der 5. Dimensionskolonne.

    Bedenken Sie bitte diese einmalige Chance gründlich – Sie wären quasi aus dem Gröbsten raus.

  43. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Der Oberst

    Ich sehe, man hat während meines Fronturlaubs sehr gründlich über meine anstehende Beförderung nachgedacht. Das an sich ist löblich.

    Weniger löblich ist, dass Ihr Stab offenkundig Gartenkresse nicht von Bilsenkraut, den Fliegenpilz nicht vom Parasol zu unterscheiden weiß. Diese Verwechslungen sind zwar nicht tödlich, unmittelbar jedenfalls nicht – manche unternahmen nach Einnahme des falschen Krautes oder Pilzes allerdings schon verunglückte Flugexperimente – , doch handelt es sich jeweils um echte Halluzinogene. (Im Gegensatze zu den Pseudohalluzinogenen wirken die bunten Bildchen und all die Hex’ und Zigeuner im dicken Walde bei denen gerne so echt, dass man darüber leicht den Verstand verliert und Unfüge glaubt und anzettelt, die nicht deshalb zu endgültigen militärischen Niederlagen führen können, weil ein übermächtiger Gegner da ist, sondern eben gerade weil er nicht da ist.)

    Ich hörte von einem, er habe sich nach Genuss des Pilzes mit seinem Kameraden zur Aufklärung in den Tann begeben (Eibentriebtee statt Tannentriebtee erledigt die Sache gleich, ohne lange Mühen und Hallus, aber ich schweife ab), woraufhin der eine sich anderntags, reichlich zerschunden, noch lebicht, seine Sinne wiederfindend, aus dem Straßengraben, wo er erwacht, nach Hause durchzuschlagen wusste, während der andere, immerhin auch noch am Leben glücklich, für längere Zeit in ein Mentalasyl zwangseingewiesen ward.

    Ein ganz harter junger Degen, sonst so gut wie unverwüstlich, den ich gut kannte, der versuchte sich am Bilsenkraute. Der brauchte drei Tage Rückzug ins Quartier, meinte er, bis er sich selbst wieder für halbwegs verkehrsfähig hielt.

    Ja, Ihre Truppe hat offenkundig ein schweres Drogenproblem. Jüngelchen, die schon nach einem halben Gramm schwarzen Afghanen nicht mehr über einen Fußballplatz finden, weil sie die Tore für intergalaktische Wurmlöcher halten, sich dann in den Netzen verfangen, bis dass glücklich der Morgen anbricht, denen geben Sie, Herr Oberst, Scopolamin, Hyoscyamin, Muscarin, was weiß ich noch, zum Cyborg-Üben.

    Gut, dass Sie eine Spezialeinheit befehligen, das war mir schon lange klar.

    Man hat Ihnen jede Sorte savant idiots und sonstige Sonderlinge zugeteilt, um daraus eine für den Gegner völlig unberechenbare Truppe zu formen.

    Und Sie lassen, außer den Drogen und den ansonsten schon mitgebrachten Dispositionen zu aberwitzigen Handlungen, ja auch dadurch wahrlich nichts anbrennen, dass Sie ebendiese Landser (Flugser?) auch noch mit mythologischen Konzepten befeuern, dass denen, was wunder, noch das letzte Blech in den Vortex gerät.

    MK-Ultra ist dagegen vielleicht noch ein Sandkastlerprogramm.

    Ich will das jetzt nicht moralisch-ethisch beurteilen. Schließlich sind Sie Militär, und wo gehobelt wird, da fallen bekanntlich auch Späne.

    Es ist mir auch klar, weshalb Sie sich so beharrlich um meine Expertise bemühen, jetzt vollends.

    Sie hätten es gerne, dass ich Ihren Haufen zu echten Berserkern ausbildete.

    Das Ablenkmanöver mit den Umoperationen können Sie sich sparen.

    Sie können sich ebenso sparen, mir zu erklären, Sie hätten noch viel wirkungsvollere Drogen für Ihre MannInnen, als jene natürlichen, oben erwähnten.

    Ich soll also der Drogenbeauftragte Ihrer Feindverwirreinheiten werden. Na, das ist ja mal ein Ansinnen, das ich so in Jahren nicht mehr hereinbekam.

    Ich lehne ab.

    Und zwar nicht nur, weil recht wahrscheinlich, dass ich nach erfolgreicher Ausbildung verunfallt würde; es gibt noch andere Gründe, die ich hier aber nicht benennen werde.

    Ich weiß von Zweien, die meines Wissens noch leben, die Ihnen vielleicht helfen könnten.

    Soweit ich weiß, wollten die das aber auch nicht. Und es wäre reichlich unangebracht, Ihnen zu verraten, wie die Herren heißen. Das verziehen die mir wohl mit Recht nicht so schnell.

    Und nochwas, Herr Oberst: Sie haben sich selbst, Ihre Tarnung, höchstwahrscheinlich längst verraten. Grob habe ich Sie wohl schon lokalisiert. Ohne GPS, NSA und den ganzen primitiven technotronischen Quatsch, den kein guter Philolog braucht.

  44. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Der Oberst

    Ich habe Sie bislang – wohlwollend, wie es meine Art – trotz Ihres anmaßenden Befehlsgehabes hier freundlich aufgenommen.

    Dies wird sich auch nicht ändern, wofern Sie sich bemüßigen sich zu bemäßigen, davon ab jetzo Abstand zu nehmen.

    Ich habe Ihnen alle Gelegenheit gegeben – Sie nicht kennend – , mich als einen der bereits Ihrer Truppe Verpflichteten zu behandeln, sich an mir auszuprobieren.

    Daraus haben Sie, bei allen Versuchen, mir zu wenig gemacht. Kameradschaft war nur einmal zu spüren, nämlich, als es ums Essenfassen ging.

    Ihre Befehle unklar, Ihr Verhalten einem Offizier nicht angemessen, Ihre Sprunghaftigkeit und Anmaßung allzumal, mögen Sie sich vielleicht noch von jenen NATO-Offizieren günstig abheben, die ihre Köpfe im Arsch der Wallstreet und der City of London haben, doch ist das mir nicht hinreichend billig.

    Ich ersuche Sie daher – was sage ich, Sie mögen es auch einfach lassen – , hier fürderhin in ziviler Botmäßigkeit anzutreten.

    Das umfasst:

    Sie werden es nicht mehr mit Befehlen versuchen.

    Sie werden mich nicht mehr als “Göller” ansprechen.

    Bei Zuwiderhandlung werde ich Ihnen einfach nicht mehr antworten.

    Dies Spiel ist jetzt genug gespielt.

    Wofern Sie darüber hinauskönnen, Ihre Rede angemessen, sinnfällig, bleibe ich gerne im Gespräch.

  45. Der Oberst sagt:

    @ Graf von und zu Göller, Esq.
    Durchlaucht, bitte verzeihen Sie mir die Anflüge von Impertinenz. Es herrscht, wie bei Ihnen, eine gewisse Begriffsverwirrung vor. Wie dürfen wir Sie denn nun nennen? Göllo? Gröller?
    Greller? Göhler?
    Ich darf Sie daran erinnern daß ich keine Truppe befehlige, sondern nur einem Team vorstehe.
    Mit Ihrem Drogen-Narrativ bewegen Sie sich leider auf einem sehr dünnen Holzweg. Mit MK-Ultra hatten wir nie etwas zu tun und wir wollen Sie auch nicht “umoperieren”, sondern nur zur Wunderwaffe umbauen.

    Es ist ja nur recht und billig, daß Sie wissen wollen wer wir sind, wir wissen ja auch wer Sie sind.

    Da Sie so etepetete sind, verzichten wir auf Tagesbefehle und geben ab sofort Tagesanweisungen an Sie heraus,

    Tagesanweisung an Euer Hochwohlgeboren: Finden und vermessen Sie die riesige Höhle unterhalb des Kyffhäuser-Denkmals, in welchem die Deutschen ihre Fliegenden Untertassen bauen. (Tarnname Operation “Tassen hoch”)

    Eigentlich wollte ich ja schreiben, daß ich es gaaanz doll supi finde, daß Sie mich als lieb und nett empfinden und dann werden Sie so aufmüpfig.

  46. Brigadier Hugli sagt:

    Achtung! – Stillgestanden!

    Sie sollten das freundliche Angebot nicht ausschlagen.
    Dass sie dies dennoch tun, lässt darauf schliessen, dass ihnen die heutigen Machtverhältnisse durchaus ganz genehm sind.

    Rühren!

  47. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Der Oberst

    Man spricht im zivilen Leben Leute nicht als “Göller”, “Meyer” oder “Müller” an.

    Sondern als “Herr Göller” usw.

    Also gebeut es die deutsche Höflichkeit.

    Sollte Ihnen geläufig sein. So viel dazu.

    “Es ist ja nur recht und billig, daß Sie wissen wollen wer wir sind, wir wissen ja auch wer Sie sind.”

    Stimmt. Dummerweise folgt daraus aber keine sich offenbarende Klärung. Was soll das Wortgeklingel also?

    Es stimmt natürlich auch wiederum nicht. Denn: Was liegt daran, wer Sie sind?

    Tagdiebe?

    Ich spendiere Ihnen jetzt gleichwohl noch ein Gleichnis.

    Man versuchte sich darin…

    Das war das Gleichnis.

  48. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Brigadier Hugli

    Wo war da ein freundliches Angebot?

    Sodann der kleine Taschenspielertrick in Ihrem Kurztext, dass ich, wofern ich ein gar nicht vorhandenes Angebot ausschlüge, ja wohl mit den heutigen Machtverhältnissen ganz zufrieden sei.

    Bei dem Aufwand, den Sie und der Oberst (oder beide sind einer) hier betreiben, kann ich mir schon gut denken, was Sie damit bezwecken.

    Es gibt hierfür drei Lösungen. Die sich allerdings überschneiden können.

    Bei strenger Unterscheidung gibt es auch vier. Oder fünf.

    Das ist mir aber nicht neu.

    Hören Sie auf, das gilt auch für den Obersten, hier weiterzu nur dumm herumzulabern.

    Es wird langweilig.

    Auch: Unter Klarnamen trauten Sie sich niemals, längers so anzutreten. Klares Zeugnis für Feigheit. Für sinistre Eckensteher. Tagdiebe, das sagte ich oben schon.

    In meiner Hutsammlung finden sich zwar auch Seppelhüte, aber die habe ich mir zum gelegentlichen freiwilligen Spaße und fürs Theater billig am Flohmarkt gekauft.

    Letzte Warnung.

    Bei Nichtbeachtung schreiben Sie nur noch in den Äther des Netzes.

    Das heißt, ich werde weiterhin freischalten, solange dies rechtlich nicht zu beanstanden, kein zu grober Schimpf erfolgt.

    Sie aber in Ihrem Treibsandkasten alleine lassen.

  49. Magnus Wolf Göller sagt:

    Nietzsche meinte, die Dummheit sei unergründlich klug.

    Ich setze: Die Feigheit ist ergründlich frech.

  50. Der Oberst sagt:

    Na na

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