Von geistiger Wehr: Ein Ausblick (II)

Da der erste Teil auf die meisten schon etwas surreal gewirkt haben dürfte, kann ich jetzt umso befreiter aufspielen.

Die meisten verschanzen sich vor den Möglichkeiten der Wirklichkeiten in irgendeinem Glauben.

Bauen so, wie gewollt, ihr eigenes Gefängnis. Wie als ob der Bunker des Glaubens sie vor mehr schützte als sich selbst sowie vor Angriffen der schwächeren Art.

Ja, der kampferprobte Shaolin-Mönch mag viel aushalten, nicht weichen, selbst den sicheren Tod vor dem Auge.

Da er seine Kraft aber an einen Glauben gebunden, wird er drei, fünf, acht, dreizehn widrige Streiter niederschlagen, indes nie die eigentliche Kraft zur Freiheit finden.

Also wird er unterm Strich wirkungslos bleiben. Selbst dann, wenn sein Glaube ihn vor bestimmten Waffen wirksam schützte.

Mit Stöcken und Lanzen wider Laserwaffen?

So lässt man ihn denn in seinem halbschwulen Bergkral weitermeditieren, führt ihn wohl auch mal im Zirkus der staunenden Menge vor, lässt ihn zuschauen, soweit ihn das überhaupt interessiert, was mit dem Rest der Welt passiert.

Ein echter Mann mag gerne einmal seine Einsamkeit suchen gehen: sicher aber nicht auf Dauer in einem Kloster. Allzuviele Zukurzgekommene und allzuwenige Selberdenker dort, masse unterdrückte feuchte Träume und Schweißfüße obendrein.

Nein, ich habe nichts gegen diese Leute. Sie bilden nur ein Beispiel.

Will man den abgedroschenen Begriff der “Matrix” hernehmen: Sie funktionieren als ein Teil davon.

Oder meinen Sie etwa, eine sinnvolle Neuordnung des Planeten könne von Leuten ausgehen, die ihre Energien lediglich für sich konzentrieren, in ihrem halbschwulen Ambiente?

Kein Wunder, dass der Dalai Lama sich so gut mit dem Heiligen Stuhl und der CIA/NSA versteht.

Aber das nur am Rande.

Ich will nicht, wie dies Internationalsozialisten ansetzten und ansetzen, ebenso ihre heimlichen Verbündeten, die Pseudomarktliberalen, den Völkern ihre Traditionen aus dem Leibe reißen, sie bis zum Gedächtnisverluste und zur Gesichtslosigkeit vermengen, zu Brei zerstoßen.

Ich will, dass die im Wortsinne nicht nur intelligentesten, sondern auch findigsten und mutigsten Geister vornanstehen und das Feld aufrollen.

Und zwar, wo es sein muss, nicht nur mit den Mitteln der Philologie und physischen Kontratechnik.

Sondern auch jenen der sogenannten Parapsychologie.

 

 

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