Von der kommenden aristokratischen Umwälzung (II)

Kürzlich, so bekam ich’s mit, wurde einer verurteilt, weil er auf eine unserem besatzten Feindstaate der UNO wohl irgendwie nicht genehme Seite verlinkt hatte, während jener, der den Inhalt geliefert, unbehelligt blieb.

Das war kein Zufall, das war ein Signal.

Wer verlinkt, kann jederzeit dransein, selbst wenn man dem Urheber des Materials nicht beikommt, nicht beikommen will. (Man hätte dem Urheber wohl sehr wohl beikommen können, im erwähnten Falle. Er sitzt anscheinend nicht in Nordkorea.)

Die richtige Angstmache also.

Der Verurteilte nämlich ist ziemlich bekannt, seine Seite war durchaus beachtlich und beachtet.

Das ganz üble Schweinebackenspiel.

Wir haben das sehr wohl gemerkt.

Hier soll eine wesentliche Funktion des Weltnetzes, jene des einfachen Hinweises, totgemacht werden. Na, nicht ganz totgemacht, eben nur dahingehend und dann (wann, wer weiß, wann?), wenn der Hinweis gewissen Leuten ungenehm sein könnte. Hinweise auf Lady Gaga oder Justin Bieber werden selbstverständlich weiterhin geduldet werden.

Sagte mir einer, das ende erst, wenn es gerichtshöchstinstanzlich gekippt werde.

Kann sein.

Vielleicht geht es aber auch schneller.

Wir werden uns noch einiges einfallen lassen müssen.

Dazu sind wir da.

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