Nur ernstgemeinte Zuschriften bitte!

Ich werde voraussichtlich bald wieder Theater spielen.

Offene Bühne, zehn bis zwölf Minuten Soloauftritt.

Weder soll es eine Performanz in Schlagzahldichtung werden, noch aber auch eine völlig ernste.

Noch suche ich das Kernthema.

Da ich die NSA schon beim letzten Mal gebraten habe, sollte diesmal etwas anderes her.

Vielleicht spiele ich einfach den schier verzweifelnden Lehrer.

Darin habe ich Erfahrung.

Mit meinem Gesichte Travestie?

Nee, da lacht gar keiner mehr, außer vielleicht dem R.

Womöglich male ich mir ein paar Schuppen in die Feige und trete als durchgeknallter außerirdischer Repto auf, zum Göller-Rap.

Man könnte auch den Gregor Samsa, plötzlich als Käfer auf dem Rücken, mal wieder lustig interpretieren.

Oder Montaigne? Mein Leben als Essai?

Oder den Steinmetzen, der sich mit dem Fäustel nur dauernd auf Finger und Handrücken haut, dabei fluchend, wie als ob ihm ganz Carrara auf die Rübe gefallen?

Oder den sprachpragmatisch vollbehinderten Physiker?

Einen Federbuschfetischisten?

Vielleicht wäre doch mal etwas ganz Sanftes angezeigt.

Ein Feigenblatt, oder so.

Der Mann mit der Holzkiste. Halbalt schon am und das Meer.

O mannomann, nö, die Idee verrate ich jetzt lieber doch nicht.

Aber die nächste.

Ich bin eine Pyramide – da reicht etwas Papier – und heiße Anch Mayer. Daraus ließe sich was machen.

Oder ich gebe das Runde, das in das Eckige muss und versuche mich die ganze Zeit vergeblich selber ins kleine rosa Plastiktörchen zu schießen.

Jaja, ich bin noch unentschlossen.

Wer weitere Ideen hat, möchte sie gerne einbringen.

 

— Anzeigen —


Tags:

12 Antworten zu “Nur ernstgemeinte Zuschriften bitte!”

  1. Kolibri sagt:

    Mein Vorschlag! Ich würde einen Schweizer spielen, der sich beim Volksentscheid dafür aussprach das Thema Zuwanderung restriktiv zu behandeln, und derwegen jetzt einer nationalistischen, rechts gesonnenen, wilden Horde angehört und somit demontiert und diskriminiert werden muss. Denn sowas passt nun schon mal gar nicht in das Bild der Vernünfte, der Nutzmenschhaltung.
    Diese Horde, welche in vollem Umfang von den Vernünften profitiert (so wird es durch den Äther posaunt), von denen sie eigentlich umzingelt ist, in einer Steueroase und bei den schlechtesten Geldverbrechern haust, hat sich getraut nicht in den Chor der Engel mit den purpurroten Roben ein zustimmen, sondern ihr eigenes Lied zu singen. Schlimm, schlimm für die Heerschar!

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Kolibri

    Leider kann ich kein Schwyzerdütsch. Auch nicht ein so gemäßigtes, dass die Schwaben es verstünden.

  3. Holzschnitt sagt:

    Jaja, böse Schweizer aber auch! Ihr wollt wohl dass es so schön bleibt wie es noch ist. Da zeige ich jetzt schon mal den nackten Zeigefinger drauf, die Schweizer verteidigen ihre Unabhängigkeit, das darf doch wohl nicht wahr sein…

  4. Anonymus sagt:

    Ich hätte bald meinen Kopf drauf verwettet, dass die Initiative abgeleht wird. Wenn die Schweizer Duckmäuser sich so gegen Ihre Oligarchen und Feudalherren erheben, muss es schon lichterloh brennen !

  5. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Alle

    Ich habe noch weder eine Kuhglocke, auch keine verbindliche Zusage, dass ich jenes gestrauchelte Schweizer Rindvieh machen darf, noch nicht einmal dann, wenn ich es zu einem Schwäbischen Sauerbraten verarbeite.

    Es hat mir mal jemand erzählt, es gäbe nicht nur Schweizer und Schwaben, sondern überdies Außerirdische auf dieser unserer Erde.

    Die liegen dann (wie ich das allein machen soll, weiß ich noch nicht) einfach plötzlich da wie Gregor Samsa, als hilflose Käfer auf dem Rücken.

    Die Schwaben und die Schweizer gucken, indem sie diese plötzlich so hilflosen Wesen gewahren, zunächst erstaunt zu.

    Dann fragen sie sich, wie viel Stütze diese Zugereisten jetzt eigentlich haben wollen, nichts je für einen Schweizer oder einen Schwaben getan habend.

    Plötzlich zucken und rucken die Käfer, finden ihre sechs Beine und fliegen unter Fluchen davon.

    Sozusagen als Transkafkaeske.

  6. Kolibri sagt:

    Also mit dem stolzen Schweizer wird des nichts, ohne Alphorn oder wenigstens einer Kuhglocke schon gar nicht, obwohl so zwischen ein paar Engeln mit blauen Flecken….. köstliches Bild!
    Mit Ausserirdischen kenn ich mich leider zu wenig aus, aber wie du sagst, dass es solchene ausser Schwaben und Schweizern auch gibt, dies hätte schon was.

  7. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Kolibri

    Vielleicht sollte ich den Dude mal fragen, ob er als Schweizer mit dem Schwaben rausgeht. Allein bekomme ich das nicht gescheit hin.

  8. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Alle

    Eine Grundidee, die hier noch nicht erwähnt, kam mir heute, und zur Verwirklichung derselben habe ich jetzt auch einen Termin. Allerdings erst im April.
    Vielleicht aber mache ich vorher schon anderwo etwas. Am besten was anderes.
    Vorschläge sind also weiterhin willkommen.

  9. Anonymus sagt:

    Es ist wieder der selbe komische Text IN ROT in dem Feld Zeitgeist über letzte Kommentare aufgetaucht:

    Warning:
    simplexml_Ioad_string()
    [function.simplexml-
    load-string]: Entity: line
    8: parser error : Extra
    content at the end of
    the document in
    /var/www/web2/www
    /zg_widget
    /loadRSS.php on line
    57

    Warning:
    simplexml_load_string()
    [function.simplexml-
    load-string]: in
    /var/www/web2/www
    /zg_widget
    /loadRSS.php an line
    57

    Warning:
    simplexmlioad_string()
    [function.simplexml-
    load-string]: ^ in
    /var/www/web2/www
    /zg_widget
    /loadRSS.php an line
    57

    Notice: Trying to get
    property of non-object
    in /var/www
    /web2/www/zg_widget
    /loadRSS.php an line
    59

    Fatal error: Call to a
    member function
    children() an a
    non-object in /var/www
    /web2/www/zg_widget
    /loadRSS.php an line
    59

  10. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Anonymus

    Schon gesehen. Das Fest geht weiter.

  11. Kolibri sagt:

    Gestern war es leider unmöglich einen Kommentar abzuschicken, die Verbindung wurde verweigert.

  12. Kolibri sagt:

    @Magnus Göller
    Dies mit dem Ausseriridischen geht sicher gut.
    Erzähl einfach, dass all die Ereignisse um uns herum und auf der ganzen Welt sich irgendwo draussen in der Milchstrasse abspielen. Es gibt einige Veränderungen wie folgt:
    In Zukunft werden die Banken zu Gotteshäusern, die Bankster sind die Priester, die Medien und Politiker die Entwicklungshelfer, dies verlangt allerdings, dass daran geglaubt wird.
    Und die Erde ist eine Scheibe, so in etwa einer Form eines Spielbretts eines Monopolispiels.
    Wirst sehen, die gucken dich an, als kämst du von einem anderen Planet.
    Habs gestern ausprobieren dürfen, nachdem ich zuerst die Schweizer , dies störrische Bergvolk verteidigt habe. nachdem die übliche Leier kam, weisst eh wie dies so geht, hab ich es andersrum probiert und dies so verkündet, hat wunderbar geklappt.
    L:G:

Eine Antwort hinterlassen