Von Kenaz, Google und dem Rest

Betrachtet man es runisch, mal wieder, so dass keiner verstehen will, was ich sage (geile Tarnung was?), so kämpft gerade ein Aspekt von Kenaz wider den anderen.

Nämlich das Wissen gegen die Kunst.

Es scheint, wie als ob das Wissen völlig übermächtig wäre; doch das täuscht; die Kunst ist nämlich behender.

Auch haben die meisten viel zu schmale und zu flache Köpfe, um mit all dem Wissen auch Vernünftiges und Schönes anzufangen. Eher noch macht es sie leer, impotent.

Überall liegt es herum, grinst einen frech an, allzuoft nutzlos.

Die Kunst hinwiedrum bohrt bis deutlich hinterm Schmerzphone.

Hallo! Haaalloo! Hallo Mensch!

Der Klang springt ins Sein, und auf einmal schaut das Wissen ängstlich hinterher.

Erstmal muss es seine langschaftigen, harten Stiefel wichsen, dann sind sie noch anzulegen, endlich fasst es langsam Tritt.

Es macht daher auch gar nichts, wenn Sie noch nicht verstehen, wovon ich rede. Ich kann Ihnen nur versichern, dass ich gerade nicht zu delirieren mir wenigstens vornahm.

Zuerst fällt Facebook. Dann Apple. Der Google wird mächtige Streiche einstecken müssen. Samsung scheint mir (liegt es am “-ung”?) bessere Überlebenschancen zu haben.

Ich schweife ab. Man sieht, wie schnell das Wissen doch wieder auf den Rachepfad kömmt.

Die Leute haben aber auch wirklich noch wenig nur begriffen.

Wenn ich “schlörk!” sage, muss der Google sich überlegen, der ganze Rest, was das hier jetzt gerade wohl heißen mag.

Wer hat also den mordsmäßigen Aufwand?

Wer ist da der Savante Idiot?

Das Wörterbuch, der deutsche Wortschatz vom Google?

Den hatte ich schon, spätestens, als ich meine erste Lederhos’ bekam.

Der Google ist mein mit Abstand dümmster Nachhilfeschüler. Ärgerlich damit erst recht, dass er nie zahlt.

Jaja: Ich weiß schon, wie man sich an meinen Polyrhythmen bis zum Elektrokastendurchbrennen abmühen kann. Multidimensional metasemantisch, mein lieber Freund. Da haste was zum Knacken. Bis Du bei vermuteten 7 % ungefährer Erfassung, hat der Göller nicht nur Abendessen gemacht sondern womöglich auch schon die Fortsetzung geschrieben.

Ich brauche dabei vielleicht 50 bis 70 Watt, Du Gigawatt oder Terawatt. Und Attobyte. Schon für jenen unteren Prozentbereich. Wer ist da wohl zukunftsfähiger?

Das Wissen wird wieder die Dienstleistungsabteilung von Kenaz, die Kunst wieder der Hauptbehuf der Firma.

Warten Sie’s ab.

Es mag schon auf der nächsten Jahreshauptversammlung ein Beben geben.

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Wir drei leben auf 81 Quadrat – wegen des Unterrichtsraumes eigentlich neun weniger.

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Magnus Göller – Volksbank Stuttgart – BLZ 600 901 00 – Kto. 580 280 13

 

 

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