Ein Kerzelein für Goldman Sachs (II)

Jetzt hat’s die Bank zersachst.

Jedenfalls habe nicht nur ich gesehen, wie es bald passiert sein gewesen sein wird.

Nein, es gab keine Stichflamme.

Es war schließlich einfach so, dass der letzte Untote sich selbst auffraß.

So starb er endlich an schlechter Verdauung.

Schön anzuschauen war’s nicht.

Und keine Freunde weinten um ihn: denn die hatte er ja dummerweise schon vorher devoriert.

Immerhin sind die Kerzen jetzt billig.

Wo früher jede Bankabtrittsratte danach geschnappt hätte alswie der Teufel nach der letzten Seel’, da liegen sie heute achtlos überall herum. Gleich Unrat, ranzigem Unschlitt. Man kann die Ratzen sogar verjagen damit. Hat man ein Kerzelein, man kann Butterbrote daneben liegen lassen.

Wie es zu diesem Ende kommen musste?

Es lag schlicht an der Zahl.

ERSIEES hatte unbedacht von einem sechsten Platonischen Körper gesprochen.

So musste das Gottsverhängnis denn zwingend seinen Lauf nehmen.

Irgendein Bankmitarbeiter wusste nämlich, dass der schon vom Göller entdeckt worden war.

Das Endflach nämlich.

Vulgo: Bett.

Also alles ein Riesenschwindel.

Damit begann der Untoten Großes Fressen.

Sie waren schon rein geometrisch nicht mehr haltbar.

Bissen noch den Reptos (der Innenrevision) derart in Schwänz’ und Schlünder, bis dass selbst die den Raufhändel aufgaben.

Jaja, so war das.

Dumm, manchmal, wenn man nicht richtig zählen kann.

————————————————————————————————————-

“Spende nie an eine Organisation, die in einem größeren Haus wohnt, als du selber.” (A.C.)

Wir drei leben auf 81 Quadrat – wegen des Unterrichtsraumes eigentlich neun weniger.

Haben Sie mehr als 24?

Magnus Göller – Volksbank Stuttgart – BLZ 600 901 00 – Kto. 580 280 13

— Anzeigen —


Tags: , , ,

Eine Antwort hinterlassen