Archiv für den Monat Januar 2014

Dekadenzebbe

Freitag, 17. Januar 2014

An den Besten ebbt ab vierzig die Dekadenz ab.

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“Spende nie an eine Organisation, die in einem größeren Haus wohnt, als du selber.” (A.C.)

Wir drei leben auf 81 Quadrat – wegen des Unterrichtsraumes eigentlich neun weniger.

Haben Sie mehr als 24?

Magnus Göller – Volksbank Stuttgart – BLZ 600 901 00 – Kto. 580 280 13

Spenden

Donnerstag, 16. Januar 2014

Ich habe mich, obzwar öfter auf die Möglichkeit hingewiesen, dazu aufgefordert gar, lange dawider gesträubt, selbst auch einen Spendenaufruf zur Unterstützung meiner Arbeit zu tätigen.

Hiermit springe ich also dahingehend über meinen Schatten.

Unter dem Gestrichelten wird künftig zu jedem Beitrag stehen, was Sie jetzt sehen. 

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“Spende nie an eine Organisation, die in einem größeren Haus wohnt, als du selber.” (A.C.)

Wir drei leben auf 81 Quadrat – wegen des Unterrichtsraumes eigentlich neun weniger.

Haben Sie mehr als 24?

Magnus Göller – Volksbank Stuttgart – BLZ 600 901 00 – Kto. 580 280 13

 

Tanja Krienen zur Homokampagne

Donnerstag, 16. Januar 2014

Die bekannte Publizistin Tanja Krienen hat zu diesem Beitrag von mir

http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2014/01/10/mehmet-und-rudi-eine-zusammenfassung/

einen Kommentar eingebracht, den ich sie ob seines Gewichts bat, hier zudem als eigenen Gastbeitrag einstellen zu dürfen.

TanjaKrienen sagt:
12. Januar 2014 um 14:51  (Bearbeiten)

Hitzlsperger, Pele und Herr Amerell

“Als ich 14 oder 15 war, hatte ich eine Reihe homosexueller Beziehungen. Außerdem hatte ich meine erste sexuelle Erfahrung mit einem Homosexuellen.“ Pele, Playboy Brasil

Thomas Hitzlsperger hat sich als schwul geoutet. Er nimmt an, dass er es ist, obwohl niemand nachfragt, ob er weiß, was sich hinter dem Schlagwort von der „gelebten bunten Schwulenkultur“ eigentlich verbirgt und inwieweit es die Praktik oder die Sehnsucht oder die Verwirrtheit ist, die hier spricht?

Es fällt schon auf, dass er Hitzlperger und nicht Hitzlsberger heißt, aber, Spaß beiseite, es ist ernsthaft so, dass bei einem siebten und jüngsten Kind, noch dazu mit fünf Brüdern (die alle größer und stärker sind), eine höhere Chance besteht homosexuelle Gefühle (nur die will er ja entdeckt haben) zu entwickeln. Als 2007 die achtjährige Verbindung mit seiner Freundin scheiterte, war er sehr allein. Bald darauf auch sportlich, denn er ward 2009, im Alter von 27, beim VFB Stuttgart ausgemustert, wurde dann sehr promisk und wechselte vier Mal den Verein, absolvierte aber lediglich noch 30 Erstligaspiele und kam nirgendwo mehr zurecht. Mit einem denkbar jungen Alter von nur 31 Jahren beendete er seine aktive Fußballkarriere. Ob aktiv oder passiv – wir wissen nicht, ob er nun bis zur Rente als DFB-Jugendbeauftragter durch die Vereine tingelt um aufzuklären. Denkbar wäre es.

Solange ich nicht einen schwulen Fußballer auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn erlebe und nicht auf dem absteigenden Ast mit psychologischen Nebenwirkungen, bleibe ich bei meiner Behauptung, ein jener sei so selten wie das berühmte Einhorn, weil derartige Gefühle nicht ohne Wirkung bleiben und nicht voraussetzungslos geschehen. Je schwuler Hitzlsperger dachte und fühlte, je schlechter wurde sein Spiel. Das frühe Aus folgte. Anders bei Pele, dessen „Homosexualität“ als Pubertätsphase gedeutet werden kann – die überwunden wurde. Zumindest soweit, dass die latente Bisexualität keine weitere praktische Entsprechung fand.

Die händeringende, verzweifelte Forderung im deutschen Fußball, es möge sich endlich ein Fußballspieler als „schwul“ outen, wurde nun umgesetzt. Behavioristen wissen, dass Hunde oder Pferde ebenso auf Belohnung regieren. In Brasilien geschah das „Outing“ des Nationalhelden Peles seinerzeit unspektakulär und ohne Folgeerscheinungen – und das schon vor vielen Jahren. Man erinnert sich heute mehr daran, dass Pele sich dazu bekannte, das Wasser nicht mehr halten zu können. Ob es da einen Zusammenhang gibt überlassen wir den Aufklärungslücken der Vernebelungskampagnen des Herrn 20er, dessen peinlichen Schweigen über den Tod des Manfred Amerell noch heute jedem in den Ohren klingt.

Wie dem auch sei: Glücklich soll werden, was unglücklich ist. Aggressives Unverständnis für Homosexualität ist so unzureichend wie die Heroisierung eben jenes Zustandes. Leider werden meist keine Fragen gestellt, sondern gestanzte Antworten gegeben und kostengünstige Beifallsbekundungen eiligst – wie auf Bestellung – zugefügt. Es ist wie bei allen anderen Kampagnen: Die Backen blähen, wenn die Luft ohnehin warm bläst, ist leicht, wie auch sonst alles leicht geht, wenn der Befehl von oben kommt. Der „K(r)ampf gegen alles was nicht ultralinks ist“ und gegen „Rassismus“ wird beim DFB bis zum buchstäblichen Erbrechen geführt, doch, als würde ein Pflaster den gespitzten Mund verkleben, schweigt man zu vielerlei Vorgängen und fährt dann doch nach Katar ins Trainingslager oder zur WM. Die historischen Philister hatten wenigstens noch einen Goliath.

Willkommen im Schwarzen Reich (II)

Donnerstag, 16. Januar 2014

Sie wollen noch einmal ein bisschen mit hineingehen?

Der da drüben, der bei dem Jesus sitzt, das ist Mohammed. Mohammed ist etwas viriler, jedenfalls tut er so, aber Jesus bremst ihn dann meistens doch aus. Die meisten sind schon gelangweilt davon.

Da! Ein relativ Neuer. Osho bindet gerne mit den Voodoo-Dämonen an. Es scheint ihm Spaß zu machen, und sie wissen anscheinend noch nicht so recht, wie sie ihm beikommen sollen.

Da sehen Sie Kissinger und Brzezinski. Jaja, ich weiß, die leben noch. Aber für besondere Gäste wird auch mal eine Ausnahme gemacht. Ehrenhalber. Man lässt sie ab und an mitpokern.

Links, leicht erhöht, das ist ein kleiner Stammtisch, den man nicht gerne so bewusst sieht. Man kann aber nichts dagegen machen. Man ist auf sie angewiesen. Es sind die besten Sprachfälscher. Gnadenlose Profis. Manche sagen, die fressen Dämonen zum Frühstück.

Das da drüben ist der Johannes-Würfel. Den muss man wälzen. Es ist nur einmal das Tier drauf, und fünfmal das Lamm. Das ist der Reiz. Entsprechend der Einsatz.

Dies hier ist der Wiedergeburtspfahl. Eine Dauergaudi fürs gemeine Volk. Wer gewinnt, darf noch einmal dran, wer verliert, der nicht. Manche, die verlieren, dürfen immerhin als Hilfsgeister bei einem Wetter dienen, der sie an Geldes statt nimmt.

Natürlich hat auch das Schwarze Reich eine Regierung.

Wo diese ist, aus wem sie genau besteht, das weiß ich aber auch nicht.

Das löge ich selbstredend, wüsste ich es.

Jedenfalls erlaubt mir die Regierung neuerdings sogar Führungen.

Ich weiß nicht, weshalb, weshalb mir.

Wahrscheinlich bin ich einfach vertrauenswürdig.

Willkommen im Schwarzen Reich

Donnerstag, 16. Januar 2014

Inzwischen – es ist dies nicht ganz neu – wird zunehmend kolportiert, die deutschen Nationalsozialisten hätten die EU antizipiert, so etwas wie die EU konzipiert, herbeigesehnt und endlich kräftig bei deren Entstehung mitgeholfen.

Dafür waren sie offensichtlich bereit, auf dem Rücken ihres Volkes den Zweiten Weltkrieg zu verlieren. Schließlich waren es Sozialisten. Da ist das Nationale immer vorgeschoben.

Die Nazis haben den Zweiten Weltkrieg also nur zum Schein verloren. Sie gewinnen jetzt via Brüssel.

Was für ein Konkokt!

Der Krieg kam schon nach sechs Jahren.

Will man uns Deutschen jetzt auch gar noch die EU also hintenrum reindrehen, den Euro, den ganzen Schiet, der da angerichtet?

Jaja, ich hör’s schon trapsen, so nach Scientologenmanier: Deutsche Psychiater sind an allem schuld.

Und ich dachte immer, die Nazis versuchten nur Flugscheiben zu bauen, die nie flogen.

Immerhin aber fällt was für mich ab. Ich bin nämlich dann, wenn ich mich wider die EU stelle, doch immerhin so etwas Ähnliches wie ein edler Antifa.

Sie können mir nicht folgen?

Willkommen im Schwarzen Reich!

Da liegt hier ein Pike, dort weint Goethes Geist um ihn, hinten, da, im Schimmer, lacht ein Avatar von Aleister Crowley über der Gruft von Coudenhove-Kalergi.

An der Wand kleben auch Elohim, was von ihnen übrig, manchmal zischeln sie der Maske Atons zu. Immer dann besonders gern, wenn Isis sie gerade darin nicht löscht.

Gabriel treibt es derweil mit allerlei Chimären; der Saturnalien nicht wenig; in jenem Jaguar dort steckt der Geist von Azkuatepetl.

Und, siehe, alle tanzen sie um kleine Pyramiden.

Außer mir.

Deshalb kann ich Sie gefahrlos durch das Schwarze Reich führen.

Da hinten, sie wetten schon darauf, die Freunde Plutos, wie lange auf die Relativitätstheorie noch zu wetten sei!

Hier links sehen Sie die Spieler, die auf Außerirdische setzen. Ein noch loseres Gesindel.

Wenn einer eine aufs Maul bekommt, dann wissen Sie, dass er zu dumm betrogen hat.

Normale Verlierer gibt es hier nicht.

Vergessen Sie nicht, Sie sind im Schwarzen Reich.

Sie wollten es sehen.

Sonst wären Sie mir nicht bis hierhin gefolgt.

Ich habe Ihnen ja bisher auch nur einen kleinen Teil davon gezeigt.

Wohlstfühlarmee

Montag, 13. Januar 2014

Oh vor Freud’ möcht Frau Feldwebel freien

Wie die Minist’rin tät auch ihre Kindlein betreuen.

Die Kita in der Kaserne

Mein glücksumsäumter Weg

Laufstall und Steg

Ja, so freie ich gerne

Echte Kriegsmoderne!

Soldatsein wird endlich human

Von den Kleinen

Schon der Wannenkahn

So sie nicht weinen

Beflaggt mit dem Landeswimpel

Der Amerikaner Gimpel.

Und die kleine Julie sacht

Das Kinder-Sturmgewehr

Es gefällt ihr sehr

Übt und hebt schon mit acht.

Julie will auch mal nach Somalia

Mit den echten Paraphernalia

Oder in einen der Kongos

Denn dort spielt man gerne Bongos.

Zum Neunten gibt’s dann eine Kinderdrohne

Larissa und die andern lang schon nicht ohne.

Zwar darf man nur innen

Die Betreuerinnen

Bei allem Unfuge im Fluge

Am Spielplatz mal eine Sandburg aufklären

So dass der Kommandant sich nicht beschweren.

Doch weiß selbst Rolf, der Dolf vom Kinderdorf

Dass in jeder Drohne

Ein NSA-Programm wohne.

Von besondrem Reiz so doch das Spiel

Drumb wird’s gespielt so viel.

 

 

 

Mehmet und Rudi (eine Zusammenfassung)

Freitag, 10. Januar 2014

Der schwule Transgender Mehmet Ükcü hat vergangenen Freitag Rudi Brehme, der früher noch, wie er selbst sich outete, “ein fanatischer Hetero” war, kirchlich geehelicht. Der bisexuelle protestantische Pfarrer von Bischweiler hatte Tränen in den Augen, als er das Wunder (“ein Zeichen”, so Mehmet vor der Presse) segnen durfte.

Der Landesvater, Herr K., ließ sich durch seinen Kultusminister vertreten, der aber versprach, dass dies Ereignis beispielhaft nicht nur in die Sozialkundebücher des Landes einfließen werde.

“So werden schon die Grundschulkinder künftig lernen, ganz anders als gestern und vorgestern, dass die Ehe mehr als nur etwas Heiliges zwischen Mann und Frau sein kann.”

Die grüne Landtagsfraktion hat einmütig beschlossen, die gemeinnützige “Alle sind Mehmet”-Stiftung ins Leben zu rufen. (Man munkelt, sie habe sich nicht mit der SPD abgesprochen, um der, wie man früher gesagt hätte, hintenrum “eine reinzuwichsen”.)

Die FDP lallt, und die CDU weiß, wie heutzutage immer, nichts zur gesellschaftlichen Modernisierung des Landes zu sagen.

Der Verein “Lesben im Südwesten” allerdings hat Strafanzeige gegen den Kultusminister erstattet und seine sofortige Abberufung gefordert.

“Der Kultusminister hat weibliche Homosexualität unzweifelhaft in unerträglicher Weise diskriminiert, indem er sie, diese rein männliche Veranstaltung feiernd, nicht einmal erwähnte.” So der Kernsatz der Begründung.

Auch der Verband “Schwule Muslime in Deutschland” zeigte sich empört. Mehmet sei als Muslima, damals noch Fatima, aufgewachsen, ein Abtrünniger also, der von der Landesregierung in perfidester Weise dazu benutzt worden sei, zu suggerieren, der Islam sei selbstverständlichen Lebensentwürfen gegenüber intolerant. Dass die Trauung überdies an einem Freitag stattgefunden habe, sei ein weiterer, unerträglicher Affront.

Eine echte Suada kam vom “Wir anderen Generäle e.V.” : “Uns ist unbegreiflich, wieso kein Bundeswehrangehöriger in Ausgehuniform, wenigstens eine Frau Hauptmann oder Frau Oberstabsfeldwebel, zu der Zeremonie geladen und entsprechend gewürdigt wurde. Ständig wird von der Verbesserung der Akzeptanz der Streitkräfte, deren bessere Einbindung, gerade familiär, in die Gesellschaft gesprochen, doch sind das angesichts dieses beispiellosen Skandals offenkundig nur leere Worte. Auf der ganzen Welt dürfen wir bluten und sterben für jene, die uns ausgrenzen und missachten. Für geistig-moralische Verräter.”

Selbst die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft war mit der Veranstaltung nicht ganz glücklich.

Deren Sprecherin, Frauke Himmelstoß, erklärte, leicht indigniert: “Wir hätten uns schon gewünscht, dass der Kultusminister ein paar schwule und lesbische LehrerInnen zum Outing geladen hätte, mal ein paar von denen, die täglich in der Schule an der Front stehen, öffentlichkeitswirksam die Hand zu schütteln: Das wäre ein echtes Signal für alle Schülerinnen und Schüler und alle Kolleginnen und Kollegen gewesen.”

Auch manche Medien stichelten.

So etwa die Stuttgarter Zeitung, in einem Feuilletonbeitrag (“Kultur im Ländle im Griff?”) von Timo Treitschke: “Man rätselt in manchen Kreisen im Südwesten schon, weshalb der Kultusminister noch nicht einmal einen offiziellen Empfang der Brautleute angesetzt hat. Warum gab es nicht wenigstens ein kleines Kinder- und Volksfest?”

Die Frankfurter Rundschau: “Es gab zwar eine allgemeine Einladung an die regionale und überregionale Presse, aber nicht einmal einen Fahrtkostenzuschuss für unsere Redakteurin Felicitas von Rosenberg. Der Geiz treibt die Schwaben also selbst dann noch, wenn es endgültig ums soziale Sein oder Nichtsein geht.”

Auch wurde ein YouTube-Video von Google gesperrt.

Eine junge (rechtsextreme?) Komikertruppe (“Die Anonymen Anusse”)  - hier gleich mehrere Strafanzeigen wegen Volksverhetzung – hatte ein Filmchen ins Netz gestellt, das sich auf den Schulhöfen in Windeseile verbreitete.

Auch des Urheberrechts nicht achtend, hatten die Täter zur Melodie von Helge Schneiders neuem Hit gegrölt: “Was ist nur los in diesem Land? Alle Menschen gehen anschwulen, nur ich nicht! Ich habe doch keine Schwulheit! Schwulheit mag ich nur, wenn sie ganz weit weg ist!”

Unverschämtes Glück für diese Hassverbrecher, so Juristen, dass sie noch nach dem Jugendstrafrecht abgeurteilt werden dürften. Sollten sie keiner rechtsextremen Verbindungen überführt werden, so mögen gute Verteidiger sie noch auf Bewährungsstrafen raushauen können.

Derweil arbeitet das Justizministerium an einer Vorlage, wie die Verbreitung des Videos, Jugendkult jetzt schon, unter besondere Strafe gestellt werden kann.

Besonders problematisch dabei: Auch Zwölf- und Dreizehnjährige, also strafunmündige Kinder, verbreiten es massenhaft. Es muss also auch das Abspielen unter Strafe fallen. Und zumal erwogen werden, ob in diesem Falle nicht die Eltern haftbar gemacht werden können, oder das Strafmündigkeitsalter herabgesetzt.

Im Stuttgarter Regierungsviertel beißt man sich derweil schon etwas auf die Lippen. “Des war oifach sauschlechd vorbereided, Menschenskinde!” – Soll der Landesvater, in kleinem Kreise, für seine älblerische Art sehr heftig, geknurrt haben.

Derweil, heißt es, freuen sich die Schulbuchverlage. Sie rechnen mit immer neuen Ausgaben, die durch immer neue Ausgaben ersetzt werden werden.

Der Kultusminister wird dazulernen müssen. Noch zwei oder drei solche Medienauftritte, und er wird vom LV geschasst und hernach von seinen Genossen in irgendeinem Bahnhofsloch versenkt.

Vom Trio Kabale

Freitag, 10. Januar 2014

Mir spukt seit gestern – wenn ich nicht gerade Bruchrechnen üben muss, unter härtesten Bedingungen – ein, nein: das Trio Kabale durch den Kopf.

Da es eine Chance hat, Wirklichkeit zu werden, also vom Schwirren und vom Spuke direktemang und ebenso indiskretemang in die relative Realität zu hüpfen, darf ich den Weg von hie nach dort jetzt nicht dadurch torpedieren, dass ich mich hier schon zu genaueren Beschreibungen meiner Projektionen hinreißen lasse.

Das störte das sich im Aufbau eben noch befindliche geistige Feld zu sehr.

Ich darf konkret bislang dazu nur sagen, dass ich dabei wäre.

Auch wohl, dass das Trio Kabale manche Konvention sprengen dürfte.

Auch, dass es, sonst mache ich eben doch nicht mit, jedenfalls, inalsoweit meine Gedanken gediehen, darinnen keine Quotenfrau geben wird. Egal ob gescheit oder nicht.

Kabale hoch drei. Dideldei. Schrägfug bis zum Schrei.

Dem Publiko bis zum Niederkampfe das trifernalische Eingedampfe.

Dudu und Suleika.

Die Welt ein Kessel, in dem Späthalbnachheranwachsende mit grobhölzernen Löffeln rühren, speibt auch einer mal gleich hinein, sich Querfrag vom einen andern, sich Beinahenackpfeif’ vom andern anderen einzuholen.

Gewürzt, sonsten, der Sud, eingestreuet, was je gebeuet, an Gut und Mut: Es zischt und vermischt sich und doch quellen immer wieder Blasen, wundersam, wie sie sich nur von hie nach dort bewegen, auf einmal, ausspratzen, wider genau einen der drei Batzen.

Hier noch ein Antinekdot dazu, da ein Schnippen Zehrsalz, etwas Rattenzahn.

Nun aber kömmt das schärfste Kraut – wer hat sich zuerst getraut? – in den Kessel, über der Glut in den klar werdenden, nur noch siedenden Sud.

Es ist die Philosophei, die das Trigon ums Feuer, jene Ungefähren, vom Hexen wegfängt, einjedem das Ohr wieder längt.

Und am Ende aller Kabale, da schmeckt der Sud dem einen so, dem andern anders, und dem Dritten einfach auch nur so, wie er jetzt gerade schon davon verrät.

 

Verherrlichung von Homosexualität…

Freitag, 10. Januar 2014

Jetzt drehen sie vollends durch.

Das ist so klasse mit der Homosexualität, dass irgendein ein Kicker, der sich “outet”, allerorten erstseitig zum Helden hinanstilisiert wird.

Es ist so klasse, dass das in Baden-Württemberg bald schon den Schulkindern nicht nur in Biologie, sondern in allen Fächern erklärt werden soll. Natürlich nebenbei auch Transgender undsoweiter.

Wer das nicht klasse findet, der ist, na siewissenschon oder so.

Der Spiegel spricht von Hetze ob einer Petition wider das Vorhaben der Regenbogenirren in Stuttgart; darin findet sich von Hetze meines Erachtens keine Spur.

Selbst die FAZ verdammt die Petition…gibt sie verzerrt wieder…

https://www.openpetition.de/petition/online/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens

In der neuen Quotenrepublik, in der nur noch über nichtabrahamitische (allenfalls christliche) weiße Heteromänner ohne Behinderung Witze gemacht werden dürfen, bietet sich eine interessante Lösung an: Die Moslems dürfen mit den Mädchen und dem Regenbogen alleine Sozialisation üben.

Am Gymnasium natürlich.

Der Rest kommt auf Sonderschulen, muss zur Strafe für seine sonstige altgestrige Privilegiertheit dort Mathematik, Naturwissenschaften und Geographie, ja selbst alte Spachen lernen, wird also verdientermaßen zum geistigen Prekariat.

Dies wird dann später die Toiletten auf den Gleichberechtigungsstellen, an den Fakultäten für Gender Studies usw. reinigen, das gammelige Tofu wegtragen, vor der Moschee die Gasse fegen.

“Homophobie”?

Habe ich Angst vor Schwulen? Vor Lesben gar?

Wieso denn?

Je mehr Schwule es gibt, desto mehr Hetero-Frauen sind frei, und je mehr Lesben es gibt, um desto weniger Hetero-Frauen sind eben frei. Das dürfte sich doch ausgleichen.

Ich beneide die Lehrer nicht, die ab 2015 im Ländle durchsetzen sollen, was angesonnen.

Ich bin zwar nicht Staatsschulmeister, aber vom Fach, und daher kenne ich Lehrsituationen wie auch die heutige Jugend, die bis in einem Jahr schwerlich völlig umgegendert sein wird.

Viel Spaß bei der Umerziehung.

Die spinnen, die Römer.

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Man darf gespannt sein, ob die Juden, die sich keine Privatschule leisten können, ihre Kinder lieber auf die Sonderschulen schicken werden oder auf die Regenbogengymnasien, wo sie mit Goymädchen und Moslems und sonstigem Allerlei Homo und Trans usw. statt Deutsch, Mathe und Englisch lernen sollen.

Und bei vielen Moslems ist auch noch nicht raus, ob sie ihre Kinder lieber aufs Regenbogengymmi schicken werden, oder nicht doch lieber auf eine gute Sonderschule: selbst wenn es da mehr Juden gibt.

So wird also die moslemische Elite mit den armen Juden und den normalen deutschen Jungs auf den Sonderschulen landen.

Es sei denn, man verwehrte moslemischen und jüdischen Jungs den Zugang auf die Sonderschule.

Anders wird es wohl nicht gehen.

His sense of virtue

Donnerstag, 09. Januar 2014

His sense of virtue is that virtue is sense itself.

Schlabberhutapho

Donnerstag, 09. Januar 2014

Die Vorstellung, man könne so wichtig sein, dass stets ein Dienstler mitläse, indem man nur einen Entwurf in seinen Rechner hackt, selbst jede Korrektur und Nachkorrektur, hat etwas fast schon magisch Faszinierendes.

Ein Leser, treuer als jeder Hund!

Auch wo er nur täglich summarisch zwanghaft: Was hat der Dichter da zu klagen?

Der neue EU-Toleranzausweis ist satte

Donnerstag, 09. Januar 2014

Ich habe mir gestern, gleich nach Dreikönig, bei der Stadt den neuen EU-Toleranzausweis geholt.

Der war ab da am Passamt erhältlich und für die ersten 50 Stuttgarter selbst ohne Fragebogenausfüllen umsonst.

Man musste nur unterschreiben, dass man im Sinne der EU, als deren Staatsbürger, tolerant sei.

Und schwupp, es ging erstaunlich schnell, lag das orange-grüne Plastikkärtchen auf dem Tisch.

Nur gültig bei Vorlage des Personalausweises Nr…, für Herrn…

Ich fühle mich jetzt schon ein bisschen sicherer. Sollte ich mal wieder von irgendeinem schrägen Vogel angemacht werden, so zeige ich ihm meinen EU-Toleranzausweis, und er wird sich doch genauer überlegen, ob er mich gar verhauen will. Ich kann dann nämlich sagen, wer’s war, egal, wer’s war. Und es wird nicht leicht nachweisbar sein, dass ich nur wegen meiner notorischen Intoleranz eins auf die Nase bekommen, also zurecht oder sozusagen gar nicht oder vielleicht sogar zuwenig.

So jedenfalls, wie ich’s verstanden habe, das Behördenversprechen. Man sagte es natürlich nicht so direkt.

Dass ich überdies die angekündigten 25 Euronen gespart habe (also fast 20 Mark!), die der Rest künftighin für dieses Schutzdokument berappen werden muss, dafür auch noch einen besonderen Fragebogen ausfüllen, nach und nach alle, auch noch der Intoleranzverdächtigste, ich über meinen freiwilligen, behenden Ersteintritt ins System als besonders linientreu und unverdächtig gelten werde, freut mich selbstredend extra.

Ich weiß, klar, dass sie das Ding irgendwie mit meinem Perso zusammenmikrochippiert haben, was aber bald von Vorteil sein dürfte, wenn man gewisser Lokalitäten, bei bestem Benehmen und saubersten Auftreten, nicht plötzlich ohne Angaben von Gründen verwiesen oder gleich gar nicht in diese eingelassen werden will, indem man nicht dergestalt geschützt.

Wer mich auf doof verfolgen will, der muss früher aufstehen.

Auch staatliche Ordnungshüter ohne EU-Toleranzausweis werde ich mit dem meinigen genauso, nur energischer, konfrontieren, wenn sie mir dumm kommen. Ich werde jedem einzelnen von ihnen an der Nasenspitze ansehen, in welcher Weise sie speziell mir gegenüber intolerant sind und ihm klarmachen, wie schnell das, zumal ohne Ausweis, für ihn durchaus potentiell bedenklich, an seine VorgesetztIn geht.

Und ja, klar, das wird nicht ewig halten. Sobald jeder so ein Ding zwangsweise hat, gilt meine besondere Legimitation als EU-Toleranzbürger nicht mehr wirklich so elitär was, aber das Alter der Legimitation, das wird immer noch aussagekräftig sein, einen zertifizierten EU-Toleranzstaatsbürger der ersten Avantgarde erzeigen.

Echt geil, das mit dem Ausweis.

Uch

Mittwoch, 08. Januar 2014

Ruch Such Fluch Buch.

Balladen vom Kameraden

Mittwoch, 08. Januar 2014

Ja

Allda

Mit dem guten Kameraden

Man sitzet nicht nur im Rauche

Mit gefülltem Bauche

In freudsamen Schwaden

Und Schwabern der Zung genung.

Auch erfüllet er

Wofern ihm grad nicht selbst zu schwer

So dass klemmt das Gewehr

Geistig Faden selbst zu reichen

Nicht nur von ihm einzustreichen

Dem eben maladen Kameraden.

Von dorten die Sach zu neuem Ausblicke, zum Geschicke zu norden.

Oh wie schön wehsam ist der Weiber Klagen

Wenn

Sehsam!

Nein!

Kein Vorragen!

Meist aber

Bei allem Gelaber

Endet der ganze Stuss

Am Schluss im Genuss

Im Lachen über die meisten Sachen.

Und eben im Spaße

Genau

Da ist Trau

Im rechten Maße.

Und noch eine Geschichte jagt

Befragt der Welten Wichte!

Und mal doch verdross’

Der Genoss

Erwacht

Sacht

Wieder

Vom Nieder

Auf seinem Ross.

 

Die Ballade von der Tirade

Montag, 06. Januar 2014

Ohne Tiraden wär’ die Welt missraten.

Alles schleimte und reimte und schlunzte und verzwunzte nur so vor sich hin, in der Lämmer Dämmer.

Die Säfte mischen sich wieder richtig. Es haut die ganze Schlacke raus. Zu Schwindlers Graus.

Der gerade noch von der traurigsten Gestalt, gibt der Welt einen neuen, eigenen Dreh.

Den Maden ohne Gnaden.

Die Maid reibt sich die Augen, der Platzhirsch wird unwirsch, der Kwass blass.

Die Wirtin versucht noch die Hirtin.

Der Tiradeur indes, welch Malheur, er hält nicht inne, diese Springspinne, verwirrt übers Gehör die Sinne.

Und mit etwas Glück und Geschick der wackere Ritter, kriegt keins aufs Gegitter.

Das Volk endlich zerstreuet und freuet sich, dass der Tiradeur nun Ruhe schenkt, seines frischen Schicksals gedenkt.

Zum Glücke, und zum Verrücke, ist der Kwass nicht allwo blass, das Bier bleibt blond, die Wirtinhirtin, also neu, wird von Durste nach dem Furste treu besonnt.

Ein Leben ohne Tirade, das wäre wirklich schade.

 

 

Ganz schlimm

Sonntag, 05. Januar 2014

Deutsch ist ansteckend.

Es redet

Sonntag, 05. Januar 2014

Ich verstehe meinen Namensvetter Magnus Carlsen, den neuen Schachweltmeister, dem ich in seiner Hauptdisziplin nicht ansatzweise das Wasser reichen kann.

Man kann manche, mitunter nicht unbedeutende Dinge reden, ohne auch nur einen Augenblick darüber nachzudenken. Sie sind einfach da. Es redet. Man kann sich gleichzeitig weiterhin mit anderem beschäftigen.

Er sagt, er rechne nebenher Varianten, während er Gebotenes rede. Ich nehme ihm das ab. Ich kenne das. Nur dass es nicht Schachvarianten, eher Sprachvarianten sind, die geistwichtiger als eine selbstverständlich gebotene, längst erkannte notwendige Antwort.

Die Ballade vom Lauerbauer

Sonntag, 05. Januar 2014

Es hatte der Quack im Frack ‘nen Sack.

Aus diesem Pack’, der Lack, zog, bog den Trog.

Im Trog, klar, dar, er log, sei Freiheit versteckt

Alswelche er gleich, ein Streich, gerne erweckt.

Den Zagen, die da noch fragen, will er nichts mehr sagen.

Solch Geschmeiß, deren Gebeiß’, das will er nicht tragen beim Jagen.

Er hat aber wohl noch so eine Art Pistol’

Mit der er schießet, so seint er, meint er

Auf den Hut, den Mut, von dem Ungenehm

Der ihn, den Über von hinüber

Nicht notmäßig botmäßig grüßet.

Da wird er sauer, der Lauerbauer.

Fast, als wär’s im Knast, wird ihm im Frack der Sack strack.

Jetzo hat er aber noch Christus, den holet, gestohlet,

Er aus dem Mistus.

Kein Gewinst? Du spinnst!

Auf dass, feignass, doch noch geh in die Knie,

Wer eh schon nie steh.

Doch, ja soch, da macht’s, kracht’s einen Puff,

Wo grad er noch stund, grad, fad verschwund,

Und, uff, in die Luft war er ruff.

Ich bleibe bei meinen Unspiris

Sonntag, 05. Januar 2014

Gestern sprach ich lange mit einem, der durchaus Gründe hat, sich aus meiner Sicht recht unerklärlich verfolgt zu fühlen.

Das “cui bono”? erörternd, kam er darauf zu sprechen, dass es wohl einfach Menschen gebe, die sich daran delektierten, andere zu quälen.

Das ist mir natürlich durchaus bekannt.

Es gibt sogar Leute, die davon ausgehen, es gebe (außerirdische) Wesen, die energetisch grundsätzlich vom Leiden anderer lebten.

Ich weiß nicht, ob es so etwas gibt.

Manches spricht allerdings wenigstens ansatzweise dafür.

Wenn ich mir allein anschaue, nicht erst seit ich diesen Blog betreibe, sondern schon Jahrzehnte davor, wie wild manche Leute werden, wenn ich ihnen in ihre pseudospirituelle Suppe spucke, deutet das immerhin in diese Richtung.

Sie werden wütend, drohen und fuchteln. Manchmal schwafeln sie auch nur, scheinbar mindergefährlich aufgelegt, weil sie das für eleganter, gerade zielführender halten. Oder sich nicht zu sehr verausgaben wollen.

Die meisten von ihnen glauben, erfahrungsgemäß, fest an eine volle Reinkarnation des Individuums. Wer nicht daran glaubt (oder einen anderen Glaubenssatz), ist also lange, wie er das nicht zu deutlich macht, ein Trottel. Wird er dahingehend aber frech, so identifiziert man ihn, der eine mehr, der andere weniger, als eine Art Feind.

Wie als ob er dessenthalben der Schlimmste wäre.

Das habe ich am Glauben ohnehin noch nie begriffen: Wie kann der nur so ins Wanken kommen, wie können alle hehren Liebheitsziele so leicht über Bord gehen, nur, weil einer nicht mitglaubt?

Und da erzählt man mir, ich sei zu schwach im Glauben.

Hoffentlich bin ich da schon gleich so schwach, dass mir die eben beschriebene Übung erspart bleibt.

Schon die Differenzierung, dass an etwas nicht zu glauben nicht heißt, es auszuschließen, entgleitet regelhaft deren Denkmöglichkeit.

Oft ziehen sie gar noch Nietzsche bei (Osho und die anderen bringen es alleine nicht hinreichend, wie es scheint).

Auf dessen Werk will ich mir nun wahrlich keine Deutungshoheit anmaßen.

Wer aber, wenn nicht Nietzsche, hat je unmissverständlich vor dem Glauben gewarnt?

Sagte auch: “DEN Weg, DEN giebt es nicht!” – ?

Ja, der Friedrich gummelt ihnen schon schwer im Magen, den Spiris.

An Crowley trauen sie sich meist schon gar nicht ran, an dessen Class-A-Schriften jedenfalls. Schon “Little Essays Toward Truth” wäre eher zuviel.

So versammeln sie sich um billigeres, “gechanneltes” Material, immerhin im “Original” auch meist Englisch.

Irgendwo aus dem Äther kömmt da das höhere Bewusstsein her, schwurbelischwurbela.

Es wird und ist initiiert, dass die Schwarte kracht, die Erleuchteten sirren und schwirren, man kriegt sich schon fast nicht mehr ein.

Echte geistige Entwicklung, wie sie schon einmal in der Erweiterung der Wahrnehmung tatsächlich möglich, spielt da lieber keine so große Rolle.

Man ist auch eher arbeitsscheu. Wo es einfach die Backen aufzublasen gilt, da geht man natürlich gerne hin. Sich aber länger und genauer und immer wieder neu mit einem Gegenstand ernsthaft zu befassen, nein, das bringt den Spirispaß so recht nicht.

Konfuzius mögen sie meist gar nicht. Der sprach so oft so unmissverständlich davon, wie wichtig das lebenslange Lernen sei, dass ihnen wohl genau das entscheidend auf den Keks geht. Sooo viel Arbeit! Lebenslänglich! Ein ganz übler Unspiri. Irgendwann muss es doch mal gut sein, mit der Erleuchtung.

Konfuzius kannte, das ist auch noch übel, noch nicht einmal echte magische Grade. Er schätzte seine Schüler zwar ein, aber ein derartiges Brimborium zog er nicht auf. Er förderte jeden nach seiner Art.

Nochmal saumäßig unspiri. Ohne Rang und Titel ist doch alles nichts.

Was die Spiris am allerwenigsten begriffen haben, ist, dass man sich seinen Rang vor sich selbst erringen muss. Ihn finden, anerkennen, für ihn stehen.

Klare Urteilsfähigkeit, klare Rede. Das ist das Erste.

Bei Nietzsche und bei Konfuzius.

Bei Cervantes kommt noch ein besonderes Spiel hinzu.

Ich bleibe bei meinen Unspiris.

Frankreich: Freimaurer terroristische Vereinigung

Samstag, 04. Januar 2014

Frankreich hat die Freimaurer als terroristische Vereinigung eingestuft.

Ach, nee, ich sehe gerade, da wurde wohl was verwechselt.

Blöde Nachrichtenagentur.

Rothschilds Häuser sind auch nicht mehr richtig auf Zack.

Es war Ägypten, und es waren die Moslembrüder.

Die stammen ja, soweit man weiß, eher vom Engländer als vom Franzosen ab.

Also mehr vom einen Rothschild als vom andern.

Wenn ich Brüder höre, komme ich eh immer gleich durcheinander.

Ich stehe eben eher auf Schwestern. Dann aber nicht unbedingt nur schwesterlich. Wie sollte das auch gehen?

Alles sehr wirrsam.

Begreife das einer.

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Nicht nur die französischen Freimaurer könnten natürlich als eine terroristische Vereinigung leicht mit ebensolchem Recht angesehen werden, wie die ägyptischen Moslembrüder.

Schaut man sich das Wirken der französischen Freimaurer über weit mehr als zwei Jahrhunderte an, so erscheinen die Ägypter geradezu als Novizen.

Man lügt und betrügt, gerade so, wie man morgens schon aufsteht.

Die Freimaurer sind Ägypter, und die ägyptischen Moslembrüder somit Franzosen. Wo ist der Unterschied? Wollen wir etwa rassistisch diskriminieren?

Das einzige, scheint mir, was die französischen Freimaurer den ägyptischen Moslembrüdern noch voraus haben, aus germanischer Sicht, ist wohl, dass sie besser essen und trinken dürfen.

Frankreich ist da immer noch toleranter als Ägypten.

Das ist bei schlechten Kopien halt oft so, dass sie etwas weichzeichnen.

So mag selbst eine Pyramide wirken alswie ein Hügel.

Und der Obelisk ist eine rote Bouteille.

 

Strafbare Gesten und Grüße. Meinungsfreiheit nur für Leute, die zählen.

Samstag, 04. Januar 2014

Nein, ich habe jetzt nicht nochmal den Titel “Nazi-Gruß” oder “Quenelle-Gruß” gewählt, ganz bewusst.

Ich will nämlich noch mehr rein phänomenologisch an die Sache gehen.

Ich bin tatsächlich fasziniert davon, dass ein ausgestreckter Arm unten jetzt symbolisch für den nicht statthaften, strafbaren Arm oben steht, man das in Frankreich ganz offiziell so sieht.

Noch mehr sträfliche Gesten. Die nie als obszön bekannt. Selbst die Gegengeste zur strafbaren Geste kurz vor strafbar.

In was für Staaten gibt es so etwas?

Es gibt das, offenkundig (mein Lieblingswort in solchen Zusammenhängen, immer, wenn es stimmt), in Frankreich.

Was, ja, ich spinne weiter, wenn der militärische Gruß, rechte Hand, Arm angewinkelt, in Form der Wunjo-Rune, an die Stirn, weltweit üblich, zum Kennzeichen der sogenannten oder auch echten “Antisemiten” (das Wort aus den Gründen seiner üblichen, endemischen Falschverwendung in Anführungszeichen) wird?

Darf dann nur noch ein diensthabender Soldat so grüßen, nur im Dienste?

So, wie er auch Odalsrunen herumtragen darf, ab dem Hauptfeld bis zum Oberstaber, aber nur im Dienste? (Naja, er darf mit so einer Uniform auch schon noch zum Lidl.)

Das gestische Grüßen ist ganz zu verbieten. Die EU wird das, mittels ihrer Totaltoleranzvorhaben, bald bestimmt noch ruchbarer, bestimmt einzurichten und gut zu begründen wissen.

Wenn Frankreich Vorreiter, wird Deutschland sicher nachkriechen.

Man kann sich ja in Sachen Toleranz nicht lumpen lassen.

Jeder Ansatz von Intoleranz gehört strikt verboten.

Hier ist auch hart zu strafen.

Es geht schließlich um die Meinungsfreiheit der Leute, die zählen.

Quenelle-Gruß (Nazi-Gruß usw.) (IV)

Samstag, 04. Januar 2014

Tut mir leid, jetzt doch noch feststellen zu müssen, dass die Geschichte um den Quenelle-Gruß als Nazi-Gruß einiger Komik nicht entbehrt.

Die Sache ist einfach so grell, dass den Franzosen dafür fast schon ein Kompliment zu machen ist, dass sie sich jetzt mal endlich doch noch dümmer anstellen, wie es scheint, zumindest, als wir Deutsche.

Das tut nicht nur meiner latent revanchistischen Patriotenseele gut.

Die Engländer sind auch, in vielerlei Hinsicht, schon fertiger als wir. Das kommt dann davon.

Die Bevölkerungen der westeuropäischen Siegermächte werden womöglich bald nicht einmal mehr ein Schnitzel offen nach Hause tragen dürfen. Von wegen Islamophobie und so.

Weder den ersten noch den zweiten Krieg hat irgendeine europäische Macht gewonnen.

Erste freie Geister scheinen das auch in Frankreich und England zu begreifen.

In Russland und Deutschland weiß man es schon lange.

Man hat den Engländern und den Franzosen so lange eingeredet, dass sie Sieger seien, dass sie es schließlich geglaubt haben.

Klar, sie haben nicht so übel gelitten wie die Deutschen, die Polen, die Russen.

Aber: Sehen so Sieger aus?

England ist, sobald der Finanzwahnsinn einkracht, sofort pleite. Frankreich hat wenigstens Käse, Weizen und Kartoffeln. Und ein paar Zwiebeln und Tomaten.

Man hat das Spiel mit uns Deutschen so böse angestellt, dass wir uns doch wieder anstrengen mussten. So haben wir zwar nicht so viele Tomaten wie die Franzosen, nicht so viele Finanzschakale wie der Engländer, aber doch wieder die leistungsfähigere Industrie, in fast allen Sparten.

Klar, wir haben zwar gar keinen richtigen Staat, nur so eine Art Interimsstaat, einen Finanzabfuhr-Halbsklavenstaat, wenig Selbstbestimmung, eigentlich noch kaum eine, aber wir haben die Kartoffeläcker und die Fabriken und auch noch einige intelligente Leute.

Na, ich bin wohl ein bisschen abgeschwiffen.

Doch hängt bekanntlich alles mit allem zusammen.

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