Weg mit den Schmerzphonen!

Schon manche mögen beginnen zu begreifen, dass es kein dummer Kalauer war, als ich “Smartphone” korrekt mit “Schmerzphon” übersetzte.

Wer nämlich eins herumträgt, der ist der Depp der NSA.

Und wenn er den Schmerz der Strahlung nicht gleich merkt, so doch schon mancher jenen der Totalüberwachung, jenen, eben ein Depp zu sein. Später erst richtig den Schmerz, der daraus herrühren mag, erkennen wird.

Dann, wenn er offen erpresst wird. Dann, wenn er diesen Job nicht bekommt oder jene Krankenversicherung ihn ablehnt.

Mit dem Schmerzphon weiß die NSA nicht nur, was einer wollte und nachsuchte und wann, sondern sogar jewo er sich dabei aufhielt.

Kein vernunftbegabter Mensch mehr trägt ein Schmerzphon mit sich herum. Jedenfalls, wenn er das nicht zwingend muss. Als Sklave.

Man stelle sich zunächst mal vor, der Schmerzphonverkauf bräche weltweit ein. Es gibt ja, für die eines “brauchen”, schon genug von den Dingern.

Das zwänge schonmal die Firma Apple schnell in die Knie. Twitter sähe bald alt aus, ebenso Facebook, und selbst Google und Amazone und e-Bay litten.

Das wäre eine Sprache, die verstanden würde. An den Börsen, und nicht nur dort.

Einfach weniger Geräte, wieder mehr direktmenschliche Kommunikation: Täglich weniger dummgedaddelt, und nicht nur die Lebensqualität stiege, sondern würden die Menschen bewusster und gesünder.

Spätestens, wenn es unter Jugendlichen “cool” wird, Verabredungen einfach zu halten, kein Schmerzphon zu brauchen, wird es bitter. Auch für die Telekom-Anbieter, die sämtlich nebenher für die Dienste arbeiten.

Dann tut es andersrum weh.

In den Stadtpark, ein paar Biere raus, mit den Kumpels Musik hören und ratschen.

Der Mensch wird wieder zum sozialen Wesen.

Wer nicht kommt, kommt halt nicht.

Kurzfristig theatralisch absagen, oder auf ein selbstwichtiges Vielleicht Doch gehen, dreimal Durchklingeln ob jedes Humbugs: also sinnlos wie unerwünscht.

Man hört, sieht, singt, tanzt wieder.

Phantasiere ich?

Mal sehen.

Es mag wohl noch so kommen.

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