Tanja Krienen zur Homokampagne

Die bekannte Publizistin Tanja Krienen hat zu diesem Beitrag von mir

http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2014/01/10/mehmet-und-rudi-eine-zusammenfassung/

einen Kommentar eingebracht, den ich sie ob seines Gewichts bat, hier zudem als eigenen Gastbeitrag einstellen zu dürfen.

TanjaKrienen sagt:
12. Januar 2014 um 14:51  (Bearbeiten)

Hitzlsperger, Pele und Herr Amerell

“Als ich 14 oder 15 war, hatte ich eine Reihe homosexueller Beziehungen. Außerdem hatte ich meine erste sexuelle Erfahrung mit einem Homosexuellen.“ Pele, Playboy Brasil

Thomas Hitzlsperger hat sich als schwul geoutet. Er nimmt an, dass er es ist, obwohl niemand nachfragt, ob er weiß, was sich hinter dem Schlagwort von der „gelebten bunten Schwulenkultur“ eigentlich verbirgt und inwieweit es die Praktik oder die Sehnsucht oder die Verwirrtheit ist, die hier spricht?

Es fällt schon auf, dass er Hitzlperger und nicht Hitzlsberger heißt, aber, Spaß beiseite, es ist ernsthaft so, dass bei einem siebten und jüngsten Kind, noch dazu mit fünf Brüdern (die alle größer und stärker sind), eine höhere Chance besteht homosexuelle Gefühle (nur die will er ja entdeckt haben) zu entwickeln. Als 2007 die achtjährige Verbindung mit seiner Freundin scheiterte, war er sehr allein. Bald darauf auch sportlich, denn er ward 2009, im Alter von 27, beim VFB Stuttgart ausgemustert, wurde dann sehr promisk und wechselte vier Mal den Verein, absolvierte aber lediglich noch 30 Erstligaspiele und kam nirgendwo mehr zurecht. Mit einem denkbar jungen Alter von nur 31 Jahren beendete er seine aktive Fußballkarriere. Ob aktiv oder passiv – wir wissen nicht, ob er nun bis zur Rente als DFB-Jugendbeauftragter durch die Vereine tingelt um aufzuklären. Denkbar wäre es.

Solange ich nicht einen schwulen Fußballer auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn erlebe und nicht auf dem absteigenden Ast mit psychologischen Nebenwirkungen, bleibe ich bei meiner Behauptung, ein jener sei so selten wie das berühmte Einhorn, weil derartige Gefühle nicht ohne Wirkung bleiben und nicht voraussetzungslos geschehen. Je schwuler Hitzlsperger dachte und fühlte, je schlechter wurde sein Spiel. Das frühe Aus folgte. Anders bei Pele, dessen „Homosexualität“ als Pubertätsphase gedeutet werden kann – die überwunden wurde. Zumindest soweit, dass die latente Bisexualität keine weitere praktische Entsprechung fand.

Die händeringende, verzweifelte Forderung im deutschen Fußball, es möge sich endlich ein Fußballspieler als „schwul“ outen, wurde nun umgesetzt. Behavioristen wissen, dass Hunde oder Pferde ebenso auf Belohnung regieren. In Brasilien geschah das „Outing“ des Nationalhelden Peles seinerzeit unspektakulär und ohne Folgeerscheinungen – und das schon vor vielen Jahren. Man erinnert sich heute mehr daran, dass Pele sich dazu bekannte, das Wasser nicht mehr halten zu können. Ob es da einen Zusammenhang gibt überlassen wir den Aufklärungslücken der Vernebelungskampagnen des Herrn 20er, dessen peinlichen Schweigen über den Tod des Manfred Amerell noch heute jedem in den Ohren klingt.

Wie dem auch sei: Glücklich soll werden, was unglücklich ist. Aggressives Unverständnis für Homosexualität ist so unzureichend wie die Heroisierung eben jenes Zustandes. Leider werden meist keine Fragen gestellt, sondern gestanzte Antworten gegeben und kostengünstige Beifallsbekundungen eiligst – wie auf Bestellung – zugefügt. Es ist wie bei allen anderen Kampagnen: Die Backen blähen, wenn die Luft ohnehin warm bläst, ist leicht, wie auch sonst alles leicht geht, wenn der Befehl von oben kommt. Der „K(r)ampf gegen alles was nicht ultralinks ist“ und gegen „Rassismus“ wird beim DFB bis zum buchstäblichen Erbrechen geführt, doch, als würde ein Pflaster den gespitzten Mund verkleben, schweigt man zu vielerlei Vorgängen und fährt dann doch nach Katar ins Trainingslager oder zur WM. Die historischen Philister hatten wenigstens noch einen Goliath.

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3 Antworten zu “Tanja Krienen zur Homokampagne”

  1. Holzschnitt sagt:

    @ Tanja K.: jesses, so viel geballtes (!) Nichtwissen und dann noch über Fusseballe reden. Kein Wunder dass es Schwule gibt. Schon mal was von der Karriere von “The Hit” in GB gehört? Soso, u wenn der Fussballer mehrmals den Verein “wechselt” ist er promiskuitiv! Aha! Philister oder Pharisäer? Und nu? Blas mal in deine Backen……….

  2. Holzschnitt sagt:

    @ Tanja Krienen: da war ich wohl mal wieder fahrlässig oberflächlich und dumpf provokativ unterwegs. Der admin hat mich persönlich darüber aufgeklärt dass Du (Sie?) eine geistig sehr zu respektierende Persönlichkeit bist. Insoweit bitte ich für mich um Nachsicht und hätte gerne dass Du meinen vorigen Kommentar als das nimmst was er in Wirklichkeit ist, nämlich die schon fast reflexhafte holzschnittartige Attitüde eines altgewordenen Provo-Rotzlöffels.

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