Vom Trio Kabale

Mir spukt seit gestern – wenn ich nicht gerade Bruchrechnen üben muss, unter härtesten Bedingungen – ein, nein: das Trio Kabale durch den Kopf.

Da es eine Chance hat, Wirklichkeit zu werden, also vom Schwirren und vom Spuke direktemang und ebenso indiskretemang in die relative Realität zu hüpfen, darf ich den Weg von hie nach dort jetzt nicht dadurch torpedieren, dass ich mich hier schon zu genaueren Beschreibungen meiner Projektionen hinreißen lasse.

Das störte das sich im Aufbau eben noch befindliche geistige Feld zu sehr.

Ich darf konkret bislang dazu nur sagen, dass ich dabei wäre.

Auch wohl, dass das Trio Kabale manche Konvention sprengen dürfte.

Auch, dass es, sonst mache ich eben doch nicht mit, jedenfalls, inalsoweit meine Gedanken gediehen, darinnen keine Quotenfrau geben wird. Egal ob gescheit oder nicht.

Kabale hoch drei. Dideldei. Schrägfug bis zum Schrei.

Dem Publiko bis zum Niederkampfe das trifernalische Eingedampfe.

Dudu und Suleika.

Die Welt ein Kessel, in dem Späthalbnachheranwachsende mit grobhölzernen Löffeln rühren, speibt auch einer mal gleich hinein, sich Querfrag vom einen andern, sich Beinahenackpfeif’ vom andern anderen einzuholen.

Gewürzt, sonsten, der Sud, eingestreuet, was je gebeuet, an Gut und Mut: Es zischt und vermischt sich und doch quellen immer wieder Blasen, wundersam, wie sie sich nur von hie nach dort bewegen, auf einmal, ausspratzen, wider genau einen der drei Batzen.

Hier noch ein Antinekdot dazu, da ein Schnippen Zehrsalz, etwas Rattenzahn.

Nun aber kömmt das schärfste Kraut – wer hat sich zuerst getraut? – in den Kessel, über der Glut in den klar werdenden, nur noch siedenden Sud.

Es ist die Philosophei, die das Trigon ums Feuer, jene Ungefähren, vom Hexen wegfängt, einjedem das Ohr wieder längt.

Und am Ende aller Kabale, da schmeckt der Sud dem einen so, dem andern anders, und dem Dritten einfach auch nur so, wie er jetzt gerade schon davon verrät.

 

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