Vom Ding als Nomen an sich

Vor ein paar Tagen sahe ich einen Text durch, eine Hausaufgabe eines Oberstufenschülers, in der doch ein paar merkwürdig eindeutige Hauptwörter kleingeschrieben waren; richtig an den Kopf schlug mir aber, dass das dritte oder vierte Mal ausgerechnet auch noch das Wort “Ding” von der Herabsetzung in den Kleinstand betroffen war, woraufhin mir spontan einfiel, lachend, dass ja wohl “Ding” das größtzuschreibende Wort aller großzuschreibenden Wörter sein müsse.

Auch mein Schützling begriff und lachte mit.

“Ding” ist sozusagen das Nomen an sich.

Vielleicht verdient auch “Sache” ebenso großgeschrieben zu werden wie Ding.

Aber bestimmt nicht größer.

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