Gar keine Leser

Gar keine Leser zu haben, außer mir, das habe ich in der Tat noch nicht geschafft. Aber ich arbeite daran.

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5 Antworten zu “Gar keine Leser”

  1. Dude sagt:

    Schaffst Du nicht. :-D

  2. Dude sagt:

    Obwohl… …solltest Du Merkel heiraten, und gleichzeitig eine rein körperliche Affäre mit Volksverräter Alain Berset pflegen, und nur noch darüber berichten, verlörest Du gar mich! Aber dass dieser Fall eintreten könnte, bezweifle ich noch mehr, als dass die Erde ein gepixeltes Quadrat ist. ;-)

  3. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Jetzt gar noch eine Einladung zur multiplen Perversion. Lach.

  4. Jermain sagt:

    Das gefällt mir sehr gut. Ich finde jeder Schreiber sollte daran arbeiten, sein einziger Leser zu sein. Denn wie Max Frisch schon sagte: Wer schreibt liest sich selbst.
    Genau so ist es; der Schreibende liest (bloß) sich selbst. Und da er nur sich selbst liest, schreibt er auch nur von sich selbst. Egal worüber er schreibt. Das ist erstmal eine Arbeit, die man eine geistige nennen kann. Es hernach jedoch zum Lesen bereitzustellen, um viele Leser zu haben, erfolgt in den meisten Fällen auf Anordnung des Egos. Diese Einsicht, nein, beide Einsichten, so sie denn stattfinden, würden so manchen Schreiber wohl in eine ziemliche Krise stürzen. Aber diesbezüglich steht bei mir schon seit geraumer Zeit die Fertigstellung einiger Abhandlungen an. Wenn es so weit ist, werde ich sie (selbst verständlich) zum Lesen bereitstellen.
    LG

    PS: Ein sehr wichtiger, bedeutsamer Artikel, wie ich finde.

  5. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Jermain

    Ich freute mich durchaus, könnte ich von meinen Texten sogar leben. Das sparte eine Menge sonstiger Arbeit.

    Ich habe aber festgestellt, dass sehr oft die meines Erachtens besten Sachen am wenigsten Beachtung finden. Das darf einen aber nicht grämen und schon gar nicht wunder nehmen. Es wäre eher erstaunlich, wäre es andersrum.

    Generell, das stellte ich hier schon vordem fest, und schwer zu erklären ist es nun wirklich nicht, laufen relativ monothematische Blogs besser als solche mit größerer Bandbreite, am besten natürlich solche, die sich mit Geld befassen.

    Man stochert ein wenig in der FAZ, im Handelsblatt und im Wall Street Journal herum, skandalisiert das Ganze in bisschen, und die Leute fressen es, als wär’s der letzte Wecken auf der Welt.

    Die völlig selbstlosen Annoncen dafür, das letzte Krümelchen Gold des Planeten zu kaufen, bevor es sich in Luft aufgelöst, passen da natürlich prächtig dazu.

    Was soll’s. Wenn ich mir schon keinen guten Wein leisten kann, kann ich mir doch immer noch leisten zu schreiben, was ich will.

    Ich denke, so wie ich Dein Werk kenne, Du siehst das ähnlich.

    LG

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