Es geht mich nichts mehr an

Es gab eine lange Zeit, da ich mir wünschte, von möglichst vielen gelesen zu werden.

Das war kindisch.

Diese Zeit ist vorbei.

Es geht mich nichts mehr an, was keiner lesen will.

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3 Antworten zu “Es geht mich nichts mehr an”

  1. Dude sagt:

    Diese Frage beschäftigt mich zur Zeit sehr. Wie Du weisst, schrieb ich bisher eigentlich nie für mich Selbst – zumindest nicht in erster Linie.

    Langsam aber sicher, je länger je mehr, frag ich mich jedoch, ob ich das nicht womöglich ändern sollte…

    Ps. Ich find’s übrigens trotzdem ziemlich schade, dass Deine Artikel so wenig gelesen werden. Sicher, es hat hochkarätigen Brunz dabei (kaum umgänglich bei dem Pensum ;-) ), aber es gibt auch viele granatenstarke Meisterwerke, die ihresgleichen suchen, hier.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Ich denke, Du verstehst mich miss.

    Ich schreibe sehr wohl für alle.

    Irgendwann werden die das schon noch merken.

    Kann gut sein, dass ich das nicht mehr erlebe.

    Na und?

    Ein Dir Bekannter sagte mal:

    “Trachte ich denn nach Glücke? Ich trachte nach meinem Werke!”

    (Immerhin ist selbst mein Brunz noch hochkarätig.)

  3. Jochen sagt:

    @ Magnus

    “Ich schreibe sehr wohl für alle.”

    Ode an den Geist:

    Ich schrieb und schrieb und schrieb,
    kaum merkte ich selbst,
    daß ich blieb.
    Doch im Grunde ist die Welt lieb –

    So ich bleib,
    auch ohne meinen Leib.

    =====

    Oder an den Leib:

    Dagegen kam einer im Leib wieder,
    er legt sich freiwillig nimmer mehr hernieder.
    Mag es auch noch so lange dauern,
    aber er ist trotzdem zu bedauern.

    Denn er schrieb selbst kein einzig Wort,
    so beging er geistigen Selbstmord.

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