Von den aufgegeilten Impotenten

Bei Ökonomen und verschiedenen anderen ruinösen Berufsgruppen (Ärzte, Advokaten usw.) gibt es den IAG: in Amerika gewesen.

Unter gemeinen Feldwaldundwiesenesoterikern (ja, der erste Buchstabe ist kein G) gibt es den IIG und den IKG: in Indien beim Guru oder im Kloster gewesen.

Die Ökonomen lernen dabei nichts, außer Volkswirtschaften zugrunde zu richten, die Esos lernen nichts, als noch andere Psychen zugrunde zu richten. Die weitaus meisten jedenfalls beider.

Was dem einen sein Harvard und sein Prof, das dem anderen sein Kloster und sein Guru.

Immerhin lernt man in einem anständigen Shaolin-Kloster wohl immer noch anständig Kung-Fu. Also was Brauchbares. 10 Jahre Reis und Gemüse und Bodenschrubben und sich demütigen, dann kann man wenigstens das, vorausgesetzt, man ist talentiert und trainiert hart.

Sprachwissenschaft wird aber weder hier noch dort gelehrt. Also das, was vonnöten wäre, wollte man mehr, als Völker ausrauben lernen oder ein paar Idioten die Fresse polieren zu können.

Der eine junge Mann lernt nur das Abschakalen, der andere etwas Selbstbeherrschung. Das ergänzt sich wie im Spiegel.

Ein rechter deutscher Mann braucht beides nicht.

Der nämlich wird lesen, denken, auch mal ins Wirtshaus gehen, seine eigenen Gedanken entwickeln.

Brauchte Nietzsche ein Kloster?

Alles, unterm Striche, Firlefanz.

Es ist ja schon bedauerlich, wenn eine Frau ins Kloster geht; tut ein Mann das, so ist er keiner mehr.

“Spirituelle Entwicklung”: Wer kam denn in den letzten hundert Jahren, freiwillig dahin gegangen, aus einem Kloster raus, länger dringeblieben, und hatte auch nur einen viertels Michael Kohlhaas drauf? Einer?

Mir reicht es mit dem esoterischen Gesülch. Und ich habe, ach, auch nicht eben wenig Magie studiert, allerdings überwiegend mit kühlem “Bemühn”.

Leute, die am Grunde schon Angst vor dem Weibe haben, DIE sollen Wegweisendes vom Leben wissen?

Lachhafte Käsper sind’s.

So, jetzt noch einen Schluck vom Roten. Darf ich, denn ich bin weder in einem Kloster noch in der Irrenanstalt.

Disziplin hat man sich selbst zu geben. Jedenfalls als Geist. Alles andere ist eine Lüge.

Man kann nämlich, um es noch dem Dümmsten klarzumachen, keinen zum Geiste zwingen.

Diese Schwachmatenanstalten aber verbreiten genau, dass man das nicht nur könne, nein, das reicht ihnen nicht, gar noch, dass man dazu gezwungen werden MÜSSE, denn sonst klappe es mit dem Geiste nicht.

Wo ist denn Geist entwickelt, wo der Welt geholfen, wenn einer mit Fug und Recht sagen kann, dass er unerwischt 20 Millionen Menschen um ihr Erspartes betriegen kann oder zwanzig lumpigen Straßenräubern, völlig in sich ruhend, wenn’s muss Buddha selbst, kurz mal die Fresse polieren?

Glaube setzt eben da Berge hin, wo keine sind. Man rate mal, von wem dieser Spruch stammt. Von mir ist er jedenfalls nicht. So viel als Hinweis.

Als MANN seine ganze Energie auf eine einzige minde – mit Verlaub – Scheiße zu fokussieren, um darin Meister zu werden. Das ist erbärmlich.

Und noch kurz zum Kung-Fu: Bruce Lee war meines Wissens nie längers in einem Kloster, und er hat sie doch alle weggeputzt. So much for your Bitchers.

Männerbündlerscheißendreck.

Braucht kein Mensch.

Ich sage es wieder und wieder und wieder.

 

 

 

 

 

 

— Anzeigen —


Tags: , ,

2 Antworten zu “Von den aufgegeilten Impotenten”

  1. Fledermaus sagt:

    Hab’ Ich doch gelesen was du da schrubtest.
    Bin wieder angenehm überrascht.

    Danke

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Fledermaus

    Schön, wenn auch solches wie das Obige angesagtermaßen mal goutiert wird. Tut gut.

Eine Antwort hinterlassen