Wie auch Goethe handwerklich sauber gefällt

Der Sturz Goethes als freimaurerischer Säulenheiliger für oder besser gegen alle ist sichtbar in Arbeit. Zwei Bohrlöcher, zwei gut gesetzte doppelte Führungskeile, dann genau die richtigen Hiebe, die Anzugshiebe, den guten Eineinhalber ganz hinten genommen, bis die Eisen darinnen sirren, dann nochmal den Moment gewartet, man will ja gerade fällen, hernach in Ruhe, am Ohre gemessen, auch der Rückschwingung in der Führhand und dem Hiebarme, die Sprenghiebe, noch dreißig Sekunden, vielleicht zwei Minuten, es kommt darauf nicht mehr an, man weiß es, dreht sich eine, macht ein Bier auf, und dann hört man erst das Knirschen, endlich das Krachen, und schließlich liegt er.

Es wird reichen, dass die Eisen sirren. Singen müssen sie für den nicht.

Lasst Euch das, liebe Freimaurer, von einem sagen, der das Handwerk noch tatsächlich gelernt.

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