Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl (XII)

Der Steinbrück hat gegen die Merkel nur die Chance, dass der die FDP wegkracht und er mit der Linkspartei seinen Bilderbergerauftrag B oder C ausführen darf. Eine Außenseiterchance.

Nicht nur, dass er ihr intellektuell nicht gewachsen ist, ihre Stimme klingt, bei allen Phrasen, die auch sie drischt, einfach besser.

Man hat Steinbrück vielleicht wirklich nur zum Verlieren aufgestellt, will ihn im Falle einer Großen Koalition nicht einmal als Vizekanzler unter Merkel.

Diktionsmäßig versucht er die große Kettensäge, aber es ist nur so eine, mit der man, 1500 Watt, Chinesenlutscher aus dem Discounter, ein paar Kiefernäste ablummeln kann.

Wie gesagt: Ich bin nicht für Merkel. Vielleicht besser, wenn dieser verhinderte Sparkassendirektor drankommt, die Karre kürzer, anstatt länger qualvoll an ein notwendiges neues Ende fährt. Darin möchte er Merkel gar überlegen sein.

Deshalb bin ich aber trotzdem auch nicht für Steinbrück. Woher soll ich auch nur eine bessere Ahnung haben, welcher US-Satrap unterm Strich weniger Schaden anrichten wird?

Die SPD ist, wie andere Parteien auch, inzwischen so nichts wie moslemfreundlich wie schwul, so feministisch wie militärisch interventionistisch, wegen der Irgendwelcher gerade aufrechtzuerhaltender oder zu schützender Rechte. Saubande.

Über die Grünen rede ich bekanntlich so gut wie nicht. Ich ward allerdings neulich von einem aufmerksamen Leser darauf hingewiesen, und er suchte es auch raus, ich hatte mich schon etwa erinnert, ich glaubte ihm einfach, es war schon spat, dass ich zu denen mal vermerkt habe, man möge das Gesindel nicht beleidigen, indem man sie darunter rechne.

Die FDP ist irgendsoein Witzmichwasichweißnichtbiswohin, eiert halt so gut es geht für den herum, der gerade kommt.

Die Union ist schon sagenhaft; sie hat sich fast aller Konservativen und Patrioten systematisch entledigt, steht aber vergleichsweise gut da. Die AfD hat sich in Nullkommanix als Kasperlesveranstaltung erzeigt, schneller noch als die Piratioten.

Die Linkspartei ist eine Art moderne FDP; man hat heftigste antiklerikale und schwul-lesbische und feministische und säkular weltallgleichmacherisch eingestellte Kräfte, umseiert gleichzeitig aber den Islam, im Gegensatze zum Christentum.

Was für Banditen.

Da wäre noch die NPD. Die Verfassungsschutzpartei. Leider muss ich wohl sehr berechtigt daran zweifeln, dass der Verfassungsschutz für echte Patrioten wie Konservative und selbst echte Liberale und Libertäre und insgesamt sozial sich verantwortlich Fühlende allzuviel übrig habe. Jede Expertise spricht dawider.

Ich werde jetzt mal deutsch und deutlich: “DAS ist doch ein Scheißpuff!”

ALLENTHALBEN ein überdeutliches Übergewicht an Kriechern und Verrätern!

EGAL, wen Du von denen wählst: Sie werden Dich verkaufen.

Keine einzige dieser Parteien kündigt auch nur das an, was jede ernstzunehmende selbstverständlich in einer Bundestagswahl in ihrer Weise tun müsste, nämlich für Deutschland einzustehen.

Wie gesagt: Ich rechne die NPD jetzt nicht. Die ist sogenannter Verfassungsschutz.

Der Rest hat noch nicht einmal ein gespendetes Haar aus einer Arschritze in der Hose. Freiheit? War das nicht Schiller, der das Wort noch zu buchstabieren wusste?

Und, nein, ich wähle auch keine chancenlose Kleinpartei zum sinnlosen Proteste.

Ich bleibe bei meinem Aufruf zum aktiven Boykott der Bundestagswahl.

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3 Antworten zu “Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl (XII)”

  1. lisa sagt:

    “EGAL, wen Du von denen wählst: Sie werden Dich verkaufen.”

    Geht das eigentlich mehrmals?

    Ich stimme Dir zu. Man kann niemanden wählen. Eine Wahl ist etwas sehr Wichtiges und Gewichtiges, auch wenn der “normale” Wähler glaubt, er wäre einer unter Vielen und seine Stimme zähle nicht… Jede Stimme zählt, vielleicht nicht für das Endresultat bei politischen Wahlen, im Universum aber sehr wohl. Deshalb kann man auch nicht das “kleinere Übel” wählen., denn das hieße gewissermaßen, seine Seele zu verschachern.

    Der einzige Spruch, der mir zu den Wahlen einfällt ist deshalb: Ich wähle nicht. Auch nicht das kleinere Übel.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lisa

    Viele werden die Sache nicht so energetisch-universal als gewichtig ansehen wie Du; ich sehe sie im Grunde auch so.

  3. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lisa

    “Geht das eigentlich mehrmals?”

    Der hat mir gleich gefallen.

    Ich weiß nicht, wie viele Seelen die Leute im einzelnen zu verkaufen haben, kann da also nur Schätzungen anstellen. Ich denke, es sind bei den sehr robusten fünf bis acht. Blöde Frage. Nein, ich blöd, dass ich darauf versuche, eine quantitative Antwort zu geben.

    Sicher aber bin ich mir, dass es, ich wechsle jetzt den Bezugspunkt, öfter geht.

    Ich sahe nämlich schon Männer nacheinander nicht nur bei einer Frau als Dienende. Die Illusionen kamen teuer.

    Richtig geschickte Frauen, in dieser Disziplin manchmal besser dran, verkaufen ihre Seele nur zeitweise, einmal, bis dass sie ihn vollends abmelken, an einen reichen Idioten, er mag auch nur einen stattlichen Ehrensold einbringen, an dem sich zu laben, alswie ein ausgemeierter Bundespräsident a.D.

    Die Frage, wie oft man in einem Leben seine Seele verschachern könne, bleibt gleichwohl erörternswert.

    Ich sage mal, dass man mit dreimal schon ganz gut dabei ist. Man sollte, auch nur diese Marke zu erlangen, gut achtgeben, schonmal geübt haben.

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