Warum Zeitreisen möglich sind (Gastbeitrag)

Der folgende Gastbeitrag war ursprünglich ein Kommentar von Leserin Lisa auf den unten verlinkten Artikel von mir: Mit ihrer Erlaubnis – mein Dank dafür! – , stelle ich ihn ob seines Gewichts hier noch einmal gesondert ein. Ich versprach, ihn selber nicht vor dem fünften externen Kommentar zu kommentieren. Macht mich also nicht fertig, Leute, sagt was dazu. (Kommt zu lange zu wenig, werde ich Lisa hochnotpeinlich um eine Sondergenehmigung bitten müssen. Erspart mir bitte diesen Gang.)

http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/07/12/zeitreisen-wie-soll-das-funzen/

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Beinahe hätte ich auf den Artikel nicht geantwortet, denn ich bin ja keine “Expertin”. Dann habe ich mich aber doch entschlossen, aufzuschreiben, warum mir Zeitreisen möglich erscheinen.

Zuerst einmal muss ich mich korrigieren… Es gibt eigentlich zwei Zeiten, nämlich Vergangenheit und Zukunft. Die Gegenwart glänzt ja gerade durch die Abwesenheit von Zeit. Sie ist so etwas wie die Ewigkeit. Und Zeit ist gewissermaßen ein lokales Phänomen, ein Werkzeug, damit Wesen mit langsamer Auffassungsgabe genügend Gelegenheit haben, etwas zu verstehen. Jeder weiß im Prinzip, dass Zeit sehr lang oder sehr kurz sein kann. Besonders am Computer vergeht die Zeit wie im Nu und des Öfteren fehlt mir 1 Stunde, weil ich nicht gemerkt habe, wie die Zeit vergeht. Was ich vor kurzem von einem sehr genialen Wesen gehört habe ist, dass man entsprechend der wahrgenommenen Zeit altert, also spannend verbrachte Zeit hält jung, langweilig verbrachte Zeit macht alt. Möglich wär’s…

Also – angenommen Alles existiert jetzt – alles was es je gab und was es je geben wird und das Individuum wählt, welche Ereignisse in welcher “Zeit” es erfahren will. Gewöhnlich wird diese Hauptwahl der Epoche vor der Inkarnation geschehen und es ist bis heute für Menschen sehr schwer, daran etwas zu verändern. Die sogenannten Naturgesetze sind so etwas wie die Basisparameter dieser Realität und es gibt wenige Menschen, welche diese ändern können. Aber das Wichtige ist, sie sind veränderbar, weil es keine Gesetze sind, sondern “nur” Glaubenssätze.

Ich sehe schon, dass ich ausschweifend werde.

Ich mache also lieber eine Art Liste…

1. Alles ist Jetzt

2. Es gibt unendlich viele Parallelrealitäten

3. Jeder Mensch lebt in seiner eigenen Realität

Wenn also ein Mensch eine “Zeitreise” unternimmt, dann bleibt er in seinen eigenen Realitäten. Welche Epoche und wen er dort trifft bestimmt er selber. Es gibt keinen Kollektivismus im Bewusstsein. Jeder Mensch ist ALLES. Wahrscheinlich brauchen Menschen ein technisches Gerät, zumindest anfangs, um Zeitreisen zu unternehmen. Die technischen Geräte erleichtern jetzt ja auch das Leben… oder sollten es erleichtern. In der Serie “Stargate” wurde so ein technisches Gerät ganz gut dargestellt. Man programmiert die Frequenz des Ortes, an den man gehen will und schon ist man dort. Die Frequenz findet man übrigens per Imagination und Intuition. Ganz wie an der Ostsee…

@ Misanthor “Alles” ist einfach alles, was existiert und aus der menschlichen Perspektive je existiert hat und existieren wird und jetzt dauert jetzt, jetzt, jetzt, jetzt…..

PS: Materie ist übrigens ebenfalls ein Phänomen einer langsamen Wahrnehmung. Bei höheren Frequenzen ist das mit dem Physischen kein Problem. Es ist eben alles eine Frage der Frequenz, in der man tickt…

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55 Antworten zu “Warum Zeitreisen möglich sind (Gastbeitrag)”

  1. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lisa

    Es mag so erscheinen, wie als ob ich Dir zum Thema “Glaubenssätze” hier, nachdem ich mich in diesem Zusammenhang wider Misanthor stellte, jetzt in den Rücken gefallen wäre.
    So ist es nicht. Er nahm diese Begrifflichkeit zum willkommenen Anlass, all Deine Gedanken als lächerlich abzutun; mir hingegen sind sie so wichtig, dass ich das obige Hinterfragen, die obige Kritik, nochmal, aus meiner Sicht notwendig (kaum einer dürfte unsere vorangegangenen Debatten dazu kennen), in besonderem Hinblick auf das hier Erörterte, anbrachte.
    Hießen die Glaubenssätze ganz einfach, z.B., “Zielrichtungen”, “Vorgenommenes”, “gewählter Hauptimpetus”, so hätte Dich Misanthor darüber nicht so leicht angreifen können, ich, andererseits, hätte es leichter gehabt, mindestens mir nicht so einfach den Vorwurf der versuchten Religionsstifterei eingefangen, käme insgesamt mit Deiner Gedankenführung besser zurecht.
    Bist Du nun aber davon überzeugt, hier die richtige Wortwahl getroffen zu haben, so ist das eben so.
    Ich kann aber auch nicht umhin, darauf hinzuweisen, dass ich sie, warum ich sie für verkehrt halte, sie mindestens für mich nicht wirklich taugt.
    Wir hatten es erst zu Gothes Faust davon, ob Worte Schall und Rauch seien, im Sinne von leer, hohl.
    Das bejahe ich nicht. Und noch umso weniger, wenn es um den Ausgangspunkt alles Denkens und Wahrnehmens geht.
    Dass ich mich Dir, ohne Dich zu kennen, freundschaftlich verbunden fühle, darf nicht dahin führen, dass ich dessenthalben opportunistisch von dem lasse, was ich für richtig halte.
    Das mit den Glaubenssätzen mag für die Masse sehr weitgehend zutreffen; ab einem gewissen geistigen Niveau aber wird es das, sollte es das wenigstens, immer weniger.
    Es hat für mich nicht die Bohne mit Glauben zu tun, viel eher noch mit Nichtglauben, dass ich mich von den vorgegebenen Glaubenssätzen, seien es gesellschaftliche oder “wissenschaftliche” oder philosophische, immer weiter losgesagt habe, versucht, mein Denken auf eigene Beine zu stellen.
    Ich freute mich gleichwohl, auch wenn Du an dieser Begrifflichkeit weiterhin festhalten wollen solltest, Deine Erwägungen mit ihr unterfüttern, letztere weiterhin hier begrüßen zu dürfen. Du streust, um es mit Dudes Worten zu sagen, so viele Perlen aus, dass ich sie jederzeit gerne sehe, auch wenn ich diesen Grundansatz für verfehlt halte.

    LG

    Magnus

  2. lisa sagt:

    Ich bin auch nicht ganz glücklich mit dem Begriff “Glaubenssätze”, weil das Glauben – praktisches Werkzeug – mit dem Glauben – Religion, Autoritäten – verwechselt wird. Andererseits haben diese “Filter” so viel Einfluss auf die Wahrnehmung, dass “Voreingenommenes, etc.” nicht ausreicht, sie zu beschreiben. Vielleicht könntest Du Dich mit “Definition” anfreunden…

    Der Buddha hat dazu ein schönes Gleichnis gemacht: Zwei Männer kommen an einen Fluß und bauen sich ein Floß, um ihn zu überqueren. Auf der anderen Seite müssen sie durch ein großes Wüstengebiet wandern. Sie nehmen das Floß mit – es könnte ja irgendwann wieder ein Fluß kommen – und haben dadurch einen extrem mühsamen Weg… So ist das mit übernommenen oder gelernten Definitionen.

    “Das mit den Glaubenssätzen mag für die Masse sehr weitgehend zutreffen; ab einem gewissen geistigen Niveau aber wird es das, sollte es das wenigstens, immer weniger.” Magnus

    Ich würde genau das Gegenteil denken, denn erst ab einem gewissen Grad an Bewusstsein kann man die Glaubenssätze frei definieren, kann man überhaupt definieren und das wählen, was man selber will. Zu wissen, dass man wählen kann ist schon wahres Wissen, auch zu wissen, dass sämtliche Kräfte des Universums darauf antworten.

    Ab einer gewissen Frequenz braucht man wahrscheinlich keine Filter mehr und kann direkt wahrnehmen. Vielleicht so ab der 5. Dimension. Ich bin mir meiner noch recht niedrigen Frequenz bewusst. Aber das wird… -)

  3. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lisa (ich lasse Deinen Namen jetzt groß, auch wenn Du ihn klein einstellst)

    Erstmal freue ich mich, dass wir uns über diese Frage nicht zerstreiten müssen, auch wenn sie strittig bleiben mag.
    Du hast die Sache wieder herumgedreht, und ich lasse das jetzt so stehen.

    Wesentlich ist, und da scheinen wir zumindest ähnlich zu denken, das mit der, wie Du es nennst, “Frequenz”. (Mit dem Begriff kann ich ganz gut leben, auch wenn mir “Schwingung” besser gefällt.)

    Immerhin sind wir, nicht wachsweich, teilweise auch noch auseinander, dahin gekommen, dass für jeden, der hier liest, Transparenz, äh, Durchsichtigkeit, geschaffen, also nichts hinterm Berge, jeder frei wählen kann, sieht, dass man auch dann, wenn man in so (scheinbar?) Grundsätzlichem uneins, doch an einem Strange ziehen kann. So habe ich das ja auch mit jenem Freunde, der das mit der Inkarnationstheorie nicht mit mir eins hat, was dann zu B und C führte.
    Wir entwickeln uns. Jeder hat immer wieder Grund, sich, auch seine Rede, zu hinterfragen. Es ist außerordentlich fruchtbar für mich, Dich anzuhören.
    Und, ja, ich bin mir meiner noch recht niedrigen Frequenz auch bewusst. Ob es wird, naja, ich setze einfach darauf, und es gibt, wie ich oben andeutete, ermutigende Zeichen.
    Wenigstens mal haben wir damit angefangen, meine ich, nicht nur zu schwallen und zu labern, sondern, so gut als uns möglich, schwierige Dinge nicht nur anzudenken, sondern auch öffentlich anzufassen, also, dass uns egal sein kann, welcher Fant nur dazu grunzt und hämisch lacht.
    Ich schäme mich jedenfalls nicht, mich mit Dir, unter Klarnamen, dergestalt auszutauschen. Das mag Aufträge kosten. Ansonsten aber komme mir mal einer und nenne mich Depp.
    Es ist auch gut, kann vielleicht sogar auf eine Art exemplarisch sein, dass Zweie, die einerseits so auseinander, miteinander fortschreiten. Das zeigt, dass man aneinander lernen kann. Dass der Rolladen eben nicht runtergehen muss, wenn man sich selbst in einer wichtigen Sache nicht eins.
    Wir wollen zu erweitertem Bewusstsein, höheren Frequenzen, wie Du es nennst: Und das zu erlangen ist für mich zweifellos möglich.
    Und wir wollen andere dazu anregen, dies für möglich zu halten, damit auf den Weg. Das ist unsere selbstgesetzte Aufgabe. Es ist mir egal, wie pathetisch oder lächerlich das klingen mag. Ich gebe nichts mehr auf kleingeistige Spötter.
    Es geht, nicht nur zwischen uns, um wechselseitige geistige Befruchtung; es geht ums Mutmachen und das Zeigen immer freierer Kraft.
    Wir sind auf einem guten Wege. Du gibst Anregung zu neuen Gedanken. Also zu weiteren “Zeitreisen”.

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    Jochen hat es sehr gut gesagt: Wir reisen immerzu in der sogenannten Zeit.
    Es gilt im Grunde nur, das bewusst zu erweitern und zu verfeinern.
    Wir können jederzeit überall sein.

  5. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lisa

    Wann reist Du auch hier wieder mit?

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