Mangela Stärkel wählen?

(Jetzt ist der Text doch aus dem Elektroäther wiedergekehrt; also soll er doch erscheinen. Gleich zwei sich widerratende Zeichen an einem Tage.)

Mangela Stärkel ist die bessere Wahl; oder auch nicht.

Denn, da bin ich jetzt auch mal ganz gnadenlos gendermäßig einen auf Mann und Männerehre: Ich lasse Deutschland lieber von einer Pfarrhaus-Frau verraten, als von einem sozialdemokratischen Mann.

Zumal, wenn der Mann nur das Die-Mundwinkel-Herunterziehen besser kann als sie.

Außerdem ist Steinbrück etwas unterbelichtet, was man so einfach von der Kanzlerin nicht sagen kann.

Nun meinen natürlich manche, man solle den inkompetenteren Verräter zum Kanzler haben. Klar, man weiß nicht, ob das schneller zielführend wäre und wohin.

Dieser Möchtegernsparkassendirektor jedenfalls wirkt wie ein zu Guttenberg ohne Latifundien; man hat eigentlich nie den Eindruck, dass er einen Plan habe. Als Verschwörungstheoretiker könnte man durchaus ansetzen, dass die Bilderberger ihn mit Absicht zum Verlieren herausgesucht hätten.

Steinmeier wirkt vergleichsweise solid; der dicke Gabriel zeigt sympathische Züge; Steinbrück hat gegen Mangela Stärkel so gut wie keine Chance.

Dass Steinbrück ein wenig kurz gestrickt und in mancher Hinsicht gar einfältig ist, kann den Bilderbergern kaum entgangen sein: Ja, ich setze mal die Verschwörungstheorie, dass man ihn zum Verlieren auserkor.

Wer will denn diesen tölpelhaften Vortragshandlungsreisenden?

Wirklich nur einer, der selber kaum weiß, wie er heißt, oder einer, der die Karre noch schneller an die Wand fahren will, wobei ja noch nicht einmal sicher ist, ob das eben auch die Mangela besser hinbekommt, als der Peer.

Oder muss eben doch der Peer her?

Sicher ist, dass der Peer in kürzester Zeit peinlicher wirkte, als die Mangela je; das könnte einen positiven demokratischen Prozess befördern, indem das Volk deutlicher sähe, von was von einer Versammlung von Speichelleckern und Hundsföttern es regiert wird; vielleicht muss also doch der Peer her.

Man hätte damit womöglich auch noch den Bilderbergern, wenn obige Verschwörungstheorie Praxis, ein Schnippchen geschlagen, ein wenig Genugtuung darumb; man sollte aber nicht vergessen, dass die Sache auch desfalls damit nicht gegessen.

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