Wie die Westalliierten den Dritten Weltkrieg verlieren

Irgendwie scheinen sich die Weltkrieger in Washington, London und Paris verrechnet zu haben.

Man findet in den “Qualitätsmedien” wenig bis nichts mehr über Libyen und Mali, was nahelegt, dass die Dinge dort nicht im Sinne der Erfinder zum besonders Besten laufen.

In Ägypten hat man einen mittleren Radikalmusel an die Macht gebracht, der nun eben leider auch nicht ganz koscher wirkt.

Der Sultan von Stambul mutiert derweil immer mehr zu einem Sicherheitsrisiko sui generis.

Die Terroristen, die man nach Syrien eingeschleust hat, scheinen keinen guten Stand zu haben. Und noch nicht einmal der gebeutelte Iran implodiert, wie er das anständigerweise doch sollte.

Es kommt bei allen Euren offenen und verdeckten Kriegen einfach nicht genug heraus.

Was hat man davon, irgendwo im Jemen oder in Pakistan in nicht erklärten Angriffskriegen ein paar Leute aus der Luft ins Jenseits zu kartätschen?

Hilft das auch nur einem Penner in Philadephia, Liverpool oder Lille?

Und was hilft alle Industriespionage über Google, NSA und Kompanie, wenn man doch nicht in der Lage, das Geklaute produktiv in bessere, weltmarktfähige Produkte zu verwandeln?

Was hat ein Idiot von einem geklauten Produktionsplan für eine schweizer oder deutsche Werkzeugmaschine?

Wenn man von Kriegen leben will, sollte man sie nicht nur überwiegend gewinnen, sondern auch noch so gut in handfeste Vorteile umzusetzen in der Lage sein, dass sich das Gemetzel unterm Strich rechnet.

Die paar Milliarden, die die CIA aus dem afghanischen Opiumhandel abzweigt, reißen es nicht raus. Der Chines’ baut derweil immer neue Fabriken, und der Russ’ modernisiert mächtig, während in den schönen USA alles verrottet, England weitervergammelt und Frankreich gerade noch, mühselig, mit Italien mithalten kann.

Der Deutsche, derweil, muss sich zwar fast dumm und dämlich blechen, wie seit vielen Jahrzehnten, hat aber trotzdem, vielleicht gerade erst recht, die weitaus leistungsfähigere Industrie als die kriegsseligen Alliierten, denen er immer noch als UN-Feindstaat dienend, unterworfen.

Nichts ist gut in Westalliiertenstan.

Das waren noch Zeiten, als man vom Sklavenhandel, von Opiumkriegen, von Reparationen und geklauten deutschen Patenten leben konnte!

Vorbei die schönen Zeiten.

Die Moslems, die man als Terroristen losschickt, noch nicht einmal derer darf man sich in dem Sinne sicher sein, dass sie insgesamt etwas abwerfen. Zu unkontrollierbar, dies launische Geschmeiß. Am Ende schießt es den eigenen Leuten den Arsch weg.

Auch der Japs wartet und schafft. Noch nicht einmal mehr auf die Skandinavier ist andauernder Deppenverlass. Die Ukraine hat man auch nicht zu sorosieren vermocht, wie man das vorhatte. Wie lange niederländische Patrioten sich noch dem Zionisten Wilders zu Füßen legen, ist ungewiss. Ungarn ist ganz schön aufsässig. Österreich, gar, wandte sich massiv gegen die Unterstützung der Terroristen in Syrien. Auch Venezuela konnte nach dem Tode des Hugo Chávez anscheinend nicht gekippt werden. Es sieht in ganz Südamerika, salvo Kolumbien vielleicht, nicht übermäßig rosig aus für die Kabale. Jedenfalls sah es schon besser aus, sind die Perspektiven nicht sehr erfreulich.

Pakistan ist ein Pulverfass. Kann man sich auf Indien noch verlassen?

Den dummen Deutschen hat man, depperterweise, eine verkleinerte, dekadente Söldnerarmee, durchsetzt mit Lesben und notgeilen Weibern, verpasst, so dass nicht einmal mehr die viel für die Front taugen. Scheiße ist das.

Ja, Künstlerpech.

Soll etwa das marode Israel es alleine richten?

Dieses Hessen, dessen fast die Hälfte Wüste?

Wenn Ihr so weitermacht, wird von Euch irgendwann nur noch der Franzos’ einigermaßen davonkommen, mit Wein, Käs’ und Weißbrot; der Engelländer wird froh sein müssen, wenn ihm der Deutsche noch eine Kartoffel schickt und der Grieche eine Zwiebel dazu; währenddessen der Amerikaner den Amerikaner eifrig totschlägt und -schießt.

Ihr Vollblödel!

Man weiß in Russland und China sehr wohl, dass nur die dummen und übelst zugerichtet verzogenen Deutschen mit Euch halten. Genauer: mit Euren Regimen. Denn man hat in Deutschland weder sonderlich etwas gegen Engländer und Franzosen, noch nicht einmal gegen Amis als solche. Ich selbst, der ich dies schreibe, habe sicherlich nur deshalb weniger anständige Franzosen als Engländer und Amerikaner kennengelernt, weil ich in deren Ländern länger und öfter zugange war.

Die müssen sich aber, wie jedes andere Volk (ob die Amerikaner überhaupt eines sind, müssen sie wohl noch herausfinden), selbst helfen. Ich jedenfalls werde nicht einen preußischen Dragoner schicken, bei denen für Anstand und Ordnung zu sorgen.

Ihr habt es nicht geschafft, die Menschheit insgesamt so weit zu verblöden, dass Euch der Sieg zuwachsen wird.

Jedenfalls spricht alles Sichtbare dagegen.

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Nachtrag 23.6. Fortsetzung von heute: http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/06/23/wie-die-westalliierten-den-dritten-weltkrieg-verlieren-ii/ 

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12 Antworten zu “Wie die Westalliierten den Dritten Weltkrieg verlieren”

  1. Dude sagt:

    Ja, ich beobachte in letzter Zeit auch Veränderungen, die definitiv nicht im Sinne der Kabale sind – allenorts; scheinbar zu-fällig…

    Ps. Ich hoffe Du reichst den noch in die Feeder ein…

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Mal sehen, was sich in Sachen Weiterverbreitung machen lässt.

  3. Dude sagt:

    Nachtrag (da fehlte noch was nach ‘zu-fällig’):

    …und in den mannigfaltigsten Facetten der Erscheinung.

    Ps. @Magnus

    Du hast das Ding ja noch immer nicht eingereicht ^^ ;)

    LG

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    “Das Ding” ist drin.

  5. [...] ich im Erstbeitrage “Wie die Westalliierten den Dritten Weltkrieg verlieren” darlegte, sieht es nicht danach aus, wie als ob die drei agierenden Hauptmächte USA, [...]

  6. Peter Enis sagt:

    Du hälscht jetz deine Schnauze!

  7. Siegbert Schnösel sagt:

    Hallo alle zusammen,
    durch die geistige Aufnahme des oben verfassten Wortes, komme ich zu der Auffassung, dass die lyrische Gewandheit von “Dude” nach einem rießigen Haufen Kot klingt.
    Danke für eure Aufmerksamkeit!
    LG Sigi

  8. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ P. Enis & SS (gleiche Epostadresse)

    Du hast zuerst, unter dem ersten Nick, noch nicht einmal gesagt, wer hier die Schnauze halten solle. Auch hernach nicht, weshalb.
    Dann ist der Dude wegen seiner “Lyrik” dran. Die “rießig”. Ich kenne rissig (daher auch hirnrissig) und riesig. Rießig kenne ich nicht.
    Du bist also selbst nicht einmal in der Lage, oder nicht willens, oder der Witz ist schlecht, das eine qualifizierende oder das andere quantifizierende Adjektiv richtig zu schreiben.
    Weitere Stinkereien dieser Art werde ich aus Hygienegründen nicht freischalten.

  9. Dude sagt:

    Irgendwo muss ein Sumpfloch aufgegangen sein – irgendwoher müssen all diese Trolle ja rauskriechen…

  10. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Herrscht wohl ein Mordsgedränge da unten.

  11. Birma sagt:

    Der P. Enis hat doch nur “ausrufend” festgestellt, dass dieser “Du” schweigt. Vielleicht meinte der Dich, Magnus, weil Du JETZT (trotz massiver Kriegstreiberei gegen Russland) weiter schweigst, statt ausnahmsweise einen Artikel dazu einzustellen, dagegen anzuschreiben. Der Dude scheint ihm kein geeigneter Ersatz für Dich, weil er von dessen sprachlichen/lyrischen Fähigkeiten wenig hält. Da wurde er pampig. Ein enttäuschter Fan halt, der den Einfluss des einzelnen Bloggers etwas überschätzt…

  12. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Birma

    Du magst Vermutungen anstellen dahingehend, was P. Enis bzw. SS wollte. Sollte es so liegen, wie Du es für möglich erachtest, so hat der Herr sich gleichwohl nicht sonderlich sauber und erhellend auszudrücken gewusst.
    Im übrigen habe ich mich erst gestern auf Jon Rappoports Seite sehr dezidiert zur Kriegstreiberei gegen Russland eingebracht, hiemit an einer Stelle, die weltweit zumindest derzeit sehr wahrscheinlich weitaus mehr gelesen wird als das hier.
    Wäre schön, ich wäre getäuscht.

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