Bilderberger 2013: Die Aliens sind da

Zum letzten Tage der diesjährigen Bilderberger-Konferenz kamen die Aliens wirklich.

Das ward klar, als Leser Jochen eben folgendes einstellte:

“Zwei Aliens treffen sich:

Sagt der eine: Wie geht’s?

Sagt der andere: Ach, ich fühle mich heute mal wieder so, als gäbe es mich überhaupt nicht.

Daraufhin sagt der eine wieder: Nun, dann geht’s dir ja wie mir.”

Woraufhin auch der untstehende Dialog sich entspann:

“Der Göller übertreibt es mit seinen Frechheiten. Er insinuiert, dass es uns geben könne, aber wenn, dann nur als transgalaktische Missgeburten und Trottel.”

“Ja, das geht entschieden zu weit.”

“Was sollen wir machen?”

“Wir könnten versuchen, ihn über diesen komischen Jochen in einen angemessenen Wirr zu setzen. Es geht darum, dass seine Späße über uns so schal werden, dass die Leute sich endgültig abgewenden.”

“Ja, klar. Hast du dem Jochen schon einen Text?”

“Der Jochen hört ein bisschen schlecht, auch unwillig, hält sich oft nicht an Vorgaben, aber, ja, ich habe was.”

“Also?”

“Lieber Magnus, Dein Gesülch, Gesabber, Gelaber, Gestrunz und Geschlunz, Gewaber und Geblürb, Dein Geschiele und Getriele, Gebrabbel, Gebabbel, Gehunz, Geröbfunz, Gegeugelhupfe und Gestreugelzupfe, Gebrunz, Gegagel, Gehunthagel, Getreibs und Gebreckel, Genabsung und Geniederbrung, Geseftel und Geabheftel nervt mechtel.”

“Bongo. So machen wir’s.”

Nun kam es aber – shit happens – im ABCC (Alien Bilderberg Coordination Committee) zu heftigen verbalen Auseinandersetzungen.

Einige Aliens warfen den Bilderbergern vor, gegen Vertragsbedingungen verstoßen zu haben. Nie sei vereinbart gewesen, die diesjährige Konferenz über Spenden an die englische Polizei als Wohlfahrtsveranstaltung zu deklarieren. Das sei höchst eigenmächtig und zudem kurzzsichtig gewesen. So mache man keine guten langfristigen Geschäfte. Das Vertrauen in den Lenkungsrat sei nachhaltig erschüttert. Die Menschen, zumal solche wie jener Jochen und jener Magnus, seien nicht in einer derart fahrlässigen Weise zu unterschätzen. Einen Planeten zu übernehmen, auf dem derartige Eigenbrötler auch nur teilweise noch Gehör fänden, sei kein Sandkastenspiel. Man sei recht erheblich in Vorleistung gegangen, auf die Kompetenz der Partner setzend und vertrauend: jetzt doch reichlich enttäuscht.

Archibald Dankfein, der Vorsitzende des Lenkungsrats, hatte keinen leichten Stand.

Er bat schließlich um Stundung. Eine so hervorragende Geschäftsbeziehung gebe doch keine der beiden Seiten leichtfertig auf. Ja, Fehler seien gemacht worden. Man arbeite schon intensiv daran, dass derartige Lecks gestopft würden. Man werde die Jochens und Magnusse Terras bald in ihre Schranken gewiesen oder eliminiert haben.

Vom Rest der Unterredung ist nur bekannt, dass die Anwälte zurückgehalten wurden und es auch nicht zum Shootout kam. Mein Informant war da leider nicht mehr teilnahmebrechtigt.

Jochen und ich werden also mit harten Sanktionen rechnen müssen; die Feinjustierung unserer Hirnwaschssträhle wird sehr genau angepasst werden; man beschloss, so viel erfuhr ich noch, drei Milliarden neue Psychiater zügig auszubilden: allzuviel stehe auf dem Spiele.

 

 

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2 Antworten zu “Bilderberger 2013: Die Aliens sind da”

  1. Jochen sagt:

    “…so viel erfuhr ich noch, drei Milliarden neue Psychiater zügig auszubilden”

    Wenns die Jochens und Magnusse dann mit denen fertig sind, gibt es drei Milliarden nicht vorhandene Aliens mehr.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Jochen

    Bleiben dann immer noch etwa vier Milliarden Altpsychiater, die wir zu nichtvorhandenen Aliens umtherapieren müssen.
    Wenn wir jeder am Tag eine Million schaffen, reicht das immer noch für ein paar Jahre Arbeit.
    Nehmen wir aber pro Patient einen Cent, womit wir konkurrenzlos anbieten können dürften, so machen wir jeder 10 000 Euronen am Tag. Da kann man schon mal ein wenig die Ärmel hinterkrempeln und in die Hände spucken.

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