Erwünschtes Elend

Man schicke Frauen, die Männer am materiellen Erfolg messen, zu Scheichs und Bänkern.

Man grüße sie, punktuell, nicht nur, wo es geboten, noch freundlich, rede mit ihnen, durchaus verbindlich, widme ihnen aber keine weitergehende Aufmerksamkeit mehr, und man begehre sie so wenig, als einem nur möglich.

Man gehe an ihren Spielen vorbei.

Man schicke sie in ihre eigene Einsamkeit. Genau dorthin.

“Dort, Weib, so meinst du es doch, falle dir das Glück zu! Da gehörst du hin! Das weißt du doch!”

Den wohlfeilen Unterhalter mache ich dir aber nicht mehr. Suche dir Unterhaltung beim Scheich und beim Bänker.

Die mögen zwar nicht so lustig sein, wie ich, aber sie sind klar besser für dich.

Und so brauche ich dich, ist doch gut so, ebenfalls nicht.

Ja, ich schicke dich in dein gewünschtes Elend.

Was fallen will, das stoße ich noch.

Es hat sich ausgemaust.

Sei dumme Hure.

Manche meinen doch, gut damit zu leben.

Geh dahin.

Ins Sklaventum.

Gefällt dir ja.

Lockt immer, oder?

Viel Spaß dabei.

Armselige.

Verwitterte.

Rückgratlose.

Blöde.

 

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3 Antworten zu “Erwünschtes Elend”

  1. Anonymus sagt:

    Das denkst auch nur Du Magnus!

    Sie lässt sich ein Kind machen und anschliessend scheiden und hat ausgesorgt, einen “Unterhalter” bekommt Sie dann schon noch. Vielleicht genügt es auch, sich von einem “Besenkammerspermator” schwängern zu laassen. Die Familien- und Scheidungsgerichte sind inzwischen fest in der Hand des Matriachats! Vielleicht würde es helfen die Quotenfrau einzuführen, dass nicht nur mindestens X % mit Frauen besetzt sein müssen, sondern auch x% mit Männern besetzt sein müssen!

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Anonymus

    Dummerweise reicht es aber, so fleißig die Scheichs auch im Ehfrauensammeln sein mögen, die Bänker im Halten von Kokotten (wobei der Bänker die sich nur temporär nebenbei hält, neben der glücklichen Angetrauten), für die meisten weder für einen Scheich noch für einen Bänker.

    Viele, die mal nur einen Ingenieur oder einen einen leitenden Angstellten flachzulegen wissen, gucken nachher auch dumm aus der Wäsche, wenn der sich sagt, dass er, indem ihm nach der Trennung nur hartzmäßig was überbleibt, einfach von z.B. Stuttgart, wo ihn die Arge arg scheuchen wird, nach Berlin zieht, wo er einmal in drei Monaten ein bisschen rumlabern muss, um fürs Nichtstun den Hartz zu kriegen, wo er nebenher ein bisschen schwarz jobbt, sich gar nicht mehr reinstresst, besser lebt als zuvor.

    Im übrigen kriegen Trennungsfrauen mit Kindern nicht mehr automatisch auf ewig Unterhalt; auch denen rückt inzwischen die Arge an, verweist selbst kleine Kinder schon in Verwahranstalten, damit Mami auch was jobben kann.

    Und: Wer (mit Geld) will dann noch so eine Tante mit ein oder zwei fremden Blagen, die offensichtlich nichts lieber hätte, als auch aus ihm nochmal die Kohle rauszulassen, während der Markt voller Singles, mit denen man ja nicht so dumm sein muss, einen gemeinsamen Hausstand aufzumachen, allenfalls das Risiko eingeht, einen untergejubelten Satansbraten bezahlen zu müssen, nicht aber die Samenräuberin selber, alswelche sich derlei gut überlegen wird, wenn sie keinerlei weitergehende Ansprüche geltend machen kann, sich darüberhinaus ihren Marktwert ruiniert?

    Ich weiß, überdies, was es heißt, alleinerziehend zu sein; als Frau bekommt man zwar in dieser Lage weitaus mehr Anerkennung und Unterstützung, während man als Mann zum Bodensatze der Gesellschaft gemacht, aber ein Honigschlecken wird’s dadurch auch nicht.

    Es sahnt eben nicht jede beim Becker in der Besenkammer ab, oder beim Wulff auf Schloss Bellevue.

    Pech. C’est la vie.

  3. Anonymus sagt:

    Um das gleich klar zu stellen, ich habe keinen Nachwuchs (von dem ich was wüsste. Wäre aus heutiger Sicht vielleicht nett, wenn es anders wäre, es ist aber so) und auch keiine Unterhaltsverpflichtungen, ich bin immer noch ein Junggeselle, frei und lose…. (ein loser Vogel sozusagen)

    Gut, ich bin nicht über die neuesten Rechtsprechungstendenzen im Bilde, nur der Machiavelli Spruch “Recht ist, was dem Staat nützt!” gilt garantiert noch und ehe der Staat eine Frau mit Kind alimentiert muss der werte Erzeuger finanziell ran. Weiterhin ist es spätestens seit den 60er Jahren ein Ziel der Plitik jedweder Partei und Coleur so viele Menschen als möglich aus dem Berufsleben rauszuhalten, mit Frühpensionierungen die Alten und mit irgendwelchen idiotischen Schulen die Jungen. Da wäre es kontraproduktiv geschiedene Frauen zur Aufnahme einer Berufstätigkeit zu zwingen, wo man den EX doch zum Alimentieren rankriegen kann. Daa ist Problemlos, weil individuell, siehe Rentenpolitik.

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