Erwünschtes Elend (II)

Ich will den großangelegten Geschlechterkrieg in keiner Weise anheizen; mein Ansatz ist sowohl einer des Selbstschutzes als auch ein pädagogischer.

Ich rede lediglich des nicht verkauften Mannes Feigheit und Schwäche vor dem geld- und statusgierigen Weibe das Widerwort.

Hier muss eine gesunde Härte walten.

Was nämlich viele dieser Weiber (siehe den ersten Teil), in Wartestellung auf den Scheich oder Bänker, wollen, ist, dass sie während dieser Zeit von möglichst vielen von denen angegraben werden, vielleicht auch mal einen von denen “mitnehmen” können, die “ernsthafter” sowieso nicht in Frage kommen.

Man bediene deren Spielsucht nicht mehr.

Ich habe die letzten Jahre einige Frauen kennengelernt, die zunächst recht nett und verständig und sowohl nicht uninteressant wie auch nicht uninteressiert schienen, dann aber nur noch mit gezinkten Karten spielen wollten, als klarward, dass bei mir nicht nur zwei unerwünschte Racker herumrennen, sondern auch nicht viel abzuschöpfen sein werde.

Ich weiß, dass ich damit, selbst wenn die Kinder abgerechnet, keineswegs ein “bedauerlicher Einzelfall”.

Am Anfang habe ich mich tatsächlich noch ab und an darob geärgert, für mich selbst, wie für alle anderen, die solches erfahren, schalt mich dann aber endlich einen gewaltigen Esel, erstens, weil ich die Spielchen teils noch mitgemacht hatte, in der Illusion, mich vielleicht zu täuschen bzw. etwas ändern zu können, zweitens, weil ich Schwachmat mich darob überhaupt geärgert hatte. So ein Stuss.

Seitdem habe ich mich zur Ordnung gerufen, feine Antennen dafür entwickelt, wann diese Spielchen anfangen, mache sie einfach ganz abrupt, sobald das deutlich wird, gleichwohl freundlich bleibend, nicht mehr mit, damit auch keinen Grund mehr, mich sinnlos zu ärgern.

Im Gegenteile hatte ich schon das lachend-boshafte Vergnügen, dass ich genau sah, wie Frau Gernegroß sich angestrengt zweifelnd frug, weshalb der doch zunächst botmäßig grabende, dabei ganz lustig-vergnügliche Magnus einfach nicht mehr weitergraben wollte, wo doch aus ihrer Sicht gar nichts vorgefallen war, alles ganz normal gelaufen, sich aber keineswegs enttäuscht abwand, was Madame ja im Sinne ihrer Wichtigkeit noch gar wohlgefallen hätte, keinerlei verdrießliches Gesichte oder gar Unfreundlichkeit an den Tag legte.

Das eine oder andere Hirn schien tatsächlich damit anzufangen, angestrengt zu arbeiten.

Ganz besonders, indem die Dame gewahrte, wie dieser Typ sich jederzeit mit seinen Spezis wie auch anderen Damen lachend unterhielt, und das noch nicht einmal, weil er inzwischen eine Hübschere oder auch irgendeine “Schlampe” in sein Schlepptau gebracht hätte, was ja beides gerade noch zu ertragen gewesen wäre.

Ich mache mir derweil natürlich keine Illusionen darüber, dass mein Einzelhandeln, außer für mich, insgesamt viel Besserung der Lage brächte; aber ich weiß von einigen Männern, die es, vielleicht noch nicht so durchdacht, weshalb ich dies auch schreibe, inzwischen ganz ähnlich halten.

Wohlgemerkt, auch, rede ich nicht vom normalen Necken und sich Zieren, einem bisschen Verhungernlassen, das vom Weibe her, wie die Literatur beweist, seit Jahrtausenden in der Anbahnung einer möglichen Liaison fast selbstverständlich, wenn nicht endemisch, so doch ganz normal üblich; nein: Ich rede von jenen Spielchen, die Frauen, indem sie eigentlich unzufrieden, zur blanken Erhöhung ihres Selbstwertgefühles ansetzen, auch noch halbwegs intelligente und gebildete Männer wie mich, die ihnen ansonsten aber zu schäbig, da Geldes zuwenig im Sack, plaisirweis zu Hündchen zu machen.

Nein, trifft mich nicht ein dunkelschwarzer Blitzstrahl, so läuft das mit mir nicht mehr.

Man schicke derlei Weiber zu den Bänkern und den Scheichs, überlasse sie ansonsten, außer, dass man, wofern sie es nicht allzu grob getrieben, verbindlich bleibe, ihrer willfährigen Entourage.

Irgendwann, indem diese immer reizloser und langweiliger geworden, mag die eine oder andere zur Besinnung kommen. Wo nicht, hat man sich wenigstens nicht vergeudet.

 

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2 Antworten zu “Erwünschtes Elend (II)”

  1. Armin sagt:

    “Ich rede von jenen Spielchen, die Frauen, indem sie eigentlich unzufrieden, zur blanken Erhöhung ihres Selbstwertgefühles ansetzen, auch noch halbwegs intelligente und gebildete Männer wie mich, die ihnen ansonsten aber zu schäbig, da Geldes zuwenig im Sack, plaisirweis zu Hündchen zu machen”
    Sehr schön geschrieben – dem kann ich nur dediziert beipflichten aus eigenem Erlebniskontingent.

  2. Armin sagt:

    Und off(Google-Bilderberg)topic:
    “Wenn ich am Montag s e h r gut draufbin, rufe ich die FAZ tatsächlich mal an, zu fragen, was masse.”
    Wahrscheinlich warst Du montags nicht soooo gut drauf ;-/… aber “Mit der Rechtsabteilung von denen lege ich mich nur an, wenn ich alle Beweise lückenlos beisammen habe, mehrfach hinterlegt und beglaubigt, dazu auch noch lebe”
    Die letzten 4 Worte sind aber auch noch wichtig.
    Habe übrigens in den Kommentaren noch einen Nachtrag gemacht – und ausnahmsweise ASR zitiert, auch weil er wirklich ausführlich über die (G)BB reportiert: “Nachtrag:
    Da hat die Bürgermeisterin doch noch was richtiges gesagt zum jährlichen Skandal der Millionenkosten Bilderberg:
    “Die Bürgermeisterin von Watford hat einen Brief an Premierminister David Cameron geschrieben, in dem sie ihre Sorge über die Auswirkungen Sicherheitsoperation wegen Bilderberg und was das ganze kostet zum Ausdruck brachte. Dorothy Thornhill sagt, sie findet es unverschämt, dass die Steuerzahler für die Sicherheit des Privattreffens zahlen sollen, wo doch einige der “reichsten Leute der Welt” teilnehmen.”

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