Absoluter Doppelsprech

Premier Cameron soll gesagt haben, dass das Abschlachten eines britischen Soldaten auf offener Straße in London vor ein paar Tagen auch ein Anschlag auf die moslemischen Gemeinden in Großbritannien sei, die dem Land so viel gegeben hätten.

Lassen wir mal dahingestellt, wie viel welcher Qualität das war.

Was nun, sagte ein Politiker nach einem eindeutig rassistisch begründeten Mord, nach welchem der Täter öffentlich triumphierend ausgerufen hätte, er habe den Ni…r im Namen der arischen Rasse hingerichtet, der habe einen Anschlag auf alle patriotisch gesinnten weißhäutigen Deutschen begangen?

Der bekäme nie mehr einen Fuß auf den Boden, könnte wohl von Glück sagen, wenn er, neben seiner medialen Hinrichtung, nicht noch wegen Volksverhetzung vor Gericht käme und verurteilt würde.

Natürlich, was sonst, hat auch das Hände- und Köpfeabhacken in Saudi-Arabien nichts mit dem Islam zu tun. Nichts, was verwerflich, k a n n mit dem Islam zu tun haben. So die Logik jener, die den Islam als Religion des Friedens und der Toleranz und als kulturbereichernd willkommen heißen, meinen, er gehöre zu Deutschland.

Oder, man stelle sich vor, die Polizei hätte in Notwehr einen Rechtsradikalen erschossen, und hernach gäbe es, wie kürzlich in Stockholm, ausgelöst von dessen Unterstützern bzw. Gesinnungsgenossen, tagelange gewalttätige Krawalle mit unzähligen Brandstiftungen, wobei die Polizei nur zögerlich, wenn überhaupt, eingreift.

Was geschähe, wiese ein Politiker nach einem klar politisch motivierten Mord an einem Türken darauf hin, dass die weit überwiegende Mehrheit der NPD-Mitglieder und -Wähler friedlich in unserer Mitte lebten?

Während also alle “Rechten” stets mehr oder weniger mitverantwortlich gemacht werden, wenn einer aus ihren Reihen eine Gewalttat oder auch nur Schmähung begeht (wenn Türken einen Deutschen oder Thailänder umbringen, k a n n das natürlich per definitionem keinen rassistischen HIntergrund haben…), gilt exakt das Gegenteil bei moslemischen Tätern; dann haben alle anderen Moslems nichts damit zu tun, und nicht nur das: Der Übergriff richtete sich gar gegen sie.

Ich frage mich schon, wie lange zumindest pro forma freie Völker wie die Schweden, Schweizer, Niederländer usw. sich diesen offenkundigen, von praktisch allen Politikern der etablierten Parteien also eiskalt wie konsequent durchgezogenen Aberwitz noch bieten lassen. (Jaja, ich weiß, es gibt in Holland einen Geert Wilders; der aber fährt ganz klar auf einem Israel-Ticket. Fast all jene, die jetzt fordern, absurderweise, den Koran gleich Mein Kampf zu verbieten, tun das.)

Wer sind denn da, wenn das Wort einen Sinn ergeben soll, eigentlich die Volksverhetzer?

Die sogenannten Hassprediger, die kann man anscheinend nach unserem deutschen Recht kaum dingfest machen; führte andererseits einer vegleichbare Reden gegen Moslems, Türken, Juden, “Neger”, so säße der in Nullkommanix in Mannheim auf der Anklagebank und hernach im Knast.

Es ist eine komplette Farce; sie folgt aber einem durchdachten Drehbuch, einer vollauf professionellen Regie. Nichts ist da Hilflosigkeit oder gar Zufall. Man will es genau so.

Wer anderes glaubt oder behauptet, ist entweder völlig auf den Kopf gefallen oder Teil der Kabale.

 

 

 

 

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Eine Antwort zu “Absoluter Doppelsprech”

  1. Anonymus sagt:

    Beide in Rede stehenden Religionen kann man für alles argumentativ gebrauchen und auch fürs genau Gegenteil.

    Während die Christen sich heute einigermassen gesittet benehmen gibt es dunkle Punkte in deren Vergangenheit, Stichwort: Kreuzzüge. Die selbe Zeit war aber auch mit einem allgemeinen Niedergang von Kultur, Bildung und Wohlstand verbunden.

    Im Weltreich der türkischen Osmanen war auch Toleranz angesagt, es gab sogar christliche Elitetruppen. Mit dem Verlust der Toleranz ging auch der Verlust des Imperiums einher und man fand sich unter den Entwicklungsländern wieder.

    Was ich an dem Ganzen nicht verstehe ist, dass die Kinder der christlichen Urbevölkerung Westeuropas sich so ganz anders entwickeln wie die zweite Generation der aus den islamischen Ländern Zugewanderten, obwohl die die gleiche Sprache sprechen, die selben Zeitungen und Bücher gesehen haben, das selbe Fernsehprogramm und in die selbe Schule gegangen sind. Die Christen schieben den Glauben eher etwas weg zu Gunsten einer rationaleren Betrachtung oder wie Papst Johannes Paul II° zu Darwin feststellte: „So oder so ähnlich muss es gewesen sein!“ Im krassen Gegensatz dazu entwickelt sich die heute nachgekommene Generation der islamgläubigen Zuwanderer eher zu religiösen Eiferern. Mir unverständlich.

    Den einzigen Lösungsansatz, den ich mir überhaupt vorstellen kann ist der, dass die erste Gastarbeitergeneration die Elite war, die in Ihren Heimatländern kein auskömmliches Einkommen fand und seit dem zum Beispiel in der Türkei die Wirtschaft boomt, nur noch der Bodensatz kommt, der hier höhere Sozialunterstützung bekommt als zuhause.

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