Verlogene Obergranatenerzarschlöcher (II)

Nochmal: Die meine oder anderer Schreiber Texte für wertlos halten, müssen sie nicht lesen, gar verlinken oder – wozu? –  auf ihre Seite klauen.

Wenn ich auch einfach alles kostenlos nehmen kann, wo es gerade herumsteht, weil einer so müßig war, es hinzustellen, es nicht nur für mich, sondern auch zum Weiterverkauf nutzen, soll es recht sein. Vorher aber werde ich in dieser Sache dreinschlagen, bis dass den Heuchlern der zersetzende Odem ihrer kunstverachtenden Lügen ausgeht.

Was, wenn von denen einer ein Bild gemalt hat?

Kann ich es dann einfach mitnehmen, nur Leinwand, Rahmen und Farben, vielleicht noch Pinselreiniger abstandsweis bezahlen?

Ins Museum reinlatschen, natürlich ohne Eintritt zu löhnen, das Museum machen die Leute ja freiwillig, einen Renoir mitnehmen, am Ausgang einen Fuffi hinschmeißen?

WER IST HIER KORRUPT?

Macht das doch, konsequenterweise, Ihr Maulhelden, auch!

Dann aber kommt die Polizei. Und zwar schnell. Und es setzt Knast. Also habt Ihr Euch uns ausgesucht, Ihr verluderten Feiglinge.

Eure versifften Nichtargumente werde ich an die Wand nageln, bis Euch die Worte ausgehen.

Ihr seid so dumm, abgesehen von Eurer Selbstgefälligkeit und Gier, dass Ihr nicht einmal merkt, wie Ihr konzeptuell in die Zeiten zurückgeht, da man nur Hofdichter sein konnte, oder verhungern. Ihr Alldemokraten und Möchtegernfreiheitshelden, Heuchler, Zersetzer, Mitläufer und Flachköpfe.

“Sei doch froh, wenn du bestohlen wirst: So wirst du vielleicht wenigstens einem breiteren Kreise bekannt!”

Das ist eine der Art Sottisen, die dazu abgesondert werden, nur, dass man statt bestohlen das Wort verbreitet einsetzt.

Obergranatenerzarschlöcher, dummfeige.

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19 Antworten zu “Verlogene Obergranatenerzarschlöcher (II)”

  1. Armin sagt:

    @Magnus
    ““Sei doch froh, wenn du bestohlen wirst: So wirst du vielleicht wenigstens einem breiteren Kreise bekannt!””
    Da kann ich nur beistimmen!

    Meine Schreiberei ist mein Baby und etwas Respekt vor dem, was ich in Frohnarbeit hinbastle, finde ich schon das Mindeste.

    Ich verwende zwar Zitate auch kreativ in meinen Artikeln, aber kurze und IMMER mit Quellenangabe – und oft noch übersetzt – mit dem Zweck, eine Aussage zu verfeinern, zu erhärten, zu untermauern und dem Leser durch Links auf interessante Publikationen zum Thema die Möglichkeit zu bieten, sich tiefer zu informieren.

    Auch aus diesem Grund mag ich die Bezeichnung Blog nicht sonderlich, die imminent oft mit Amateurprodukt gleichgestellt wird, nicht genügend respektiert wird.

    Wir stellen (digitale) Publikationen ins Netz, in ihrer Qualität gleichgestellt und oft doch – so würde ich sagen – gehaltvoller und mit mehr Hingabe befüllt als so manches Printmedium.

    Wenn dass was wir tun bloggen heisst, dann bloggt der Spiegel oder die NYT auch. Wir stellen ein Medium zur Verfügung, dem man den gebührenden Respekt zollen soll/muss.

    Wer das nicht tut, ist ein Idiot, ein Dieb, ein Arschloch.

    Gehe also mit Dir in dieser Beziehung absolut einig und verstehe Deine Wut.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Armin

    Das Zitierrecht ist zwar nicht abschließend genau geregelt, denn das ist unmöglich, aber wer den Grundgedanken begriffen hat, kann damit sinnvoll umgehen.

    Ich freue mich, da ich mich manchmal – ich werde wohl etwas paranoid – nur noch von Gutmenschen dahingehend belatschert sehe, was für ein sturer gestriger Depp ich mit meiner Haltung sei, dass Du meine Wut verstehst.

    Ja, inzwischen ist es Wut.

    Ich akzeptiere das Geseich und Geseier dazu nicht mehr. Ich mache auch keine Kompromisse mehr.

    Ich habe zusammen mit Rainer Grzybowski “Discerning Alien Disinformation” (Außeridische Irreführung erkennen) unter “Creative Commons” übersetzt, und das war nicht wenig Arbeit. Das aber war meine Wahl.

    Soll mir mal noch einer von diesen Eckenstehern und Hosenpissern erzählen, ich wandelte auf dem Geld- und Gierpfade. Mir langt es. Ab jetzt gibt es nur noch Saures, Freunde der Nacht. Ich habe es lange, wohl zu lange, im Gütlichen versucht.

    Greift an, wenn Ihr den Arsch dazu in der Hose habt. Ich lade Euch ein. Vollkante. Genug von Eurem losen Geschwätz gehört. Mal Butter bei die Fische. Ich freue mich schon drauf.

    Der Magnus, lasst Euch das gesagt sein, ist lange gutmütig, aber irgendwann langt es ihm.

    Wägt also, wenn Ihr es wagen wollt, Eure Worte gut, lest lieber alles, was ich dazu gesagt habe.

    Armin: Tut mir leid, dass ich grade in diese Zwischentirade abgeglitten bin, da ich ja eigentlich Dir antworte.

    Ich fummele jetzt aber nicht mehr herum. Man hat uns Schriftstellern im Netz den Fehdehandschuh hingeworfen. Immer wieder, von vielen Seiten. Ich nehme ihn jetzt unmissverständlich auf.

    Ich freue mich schon auf meine Gegner.

  3. Dude sagt:

    @Magnus

    Wenn einer Deinen Text klaut ist das allein ja schon ein Beweis dafür, dass ihm oder ihr Dein Text etwas Wert ist, denn sonst würde er oder sie diesen kaum klauen wollen…

    Nur bemisst sich Wert selten in Geld allein… das ist ohnehin nur noch Luft… zumindest sobald sie mit dem Güfeli in die Blase stechen… allerdings sind sich gottlob noch nicht so weit, und es bildet sich langsam immer mehr Widerstand und Unmut!

  4. Dude sagt:

    @Armin

    Ich blogge nicht, sondern betreibe eine Seite, genau wie Du, nur auf einer anderen Plattform bzw. Software ;-)

  5. Hassherz sagt:

    @Magnus, was ist eigentlich mit all den Menschen die Dir hier als Beispiel für Dein Gezeter und Ge-habe dienen? Hast Du diese auch gefragt ob sie Teil Deiner Geschichten werden wollen? Bekommen sie ausser Spot und Hohn noch was lebenswertes von Dir?

  6. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Hassherz

    Ich empfahl Dir schon einmal, unter der Rubrik “Schönes” nachzublättern, vielleicht gefallen Dir ein paar Geschichten von Konstantin Eulenspiegel. (Suchfunktion oben rechts)

    “Hast Du diese auch gefragt ob sie Teil Deiner Geschichten werden wollen?”

    Oh weh. Soll ich die Herren Obama, Celente, Fischer, Broder, jeden Hinz und Kunz auch noch, jetzt erstmal um Erlaubnis fragen, ob ich sie in meine Geschichten einbinden dürfe?

    Denk mal nach. Das schadet nicht zwangsläufig bzw. immer.

    Solltest Du jedenfalls mich mal in eine Deiner Geschichten einbinden wollen, ich habe keine Probleme damit. (Du hast es im übrigen schon getan, und zwar sehr unvorteilhaft für mich, indem Du mich unter jene rechnetest, die Gras fressen sollten. Hat mir nur leider gar nichts ausgemacht. Ein “sadhu” bedauerte hier schonmal, dass mir tibetische Mönche noch nicht bei lebendigem Leibe die Haut abgezogen hätten. Andere heißen mich Riesenarschloch, sonstwas. Na und? Solange sowas einer hier nicht wider andere Teilnehmer äußert, nicht zwanzig Beiträge solchen Inhalts hintereinander einstellt, ist mir das egal.)

  7. Hassherz sagt:

    Nein, aber mich damals hättest Du fragen können, oder all jene Vegetarier denen Du begegnet bist und Dich von Gott oder Dir selbst berufen fühlst über sie abzulästern und dies zwar mit vielmehr fantastischen Worten als dies ein Waschweib vermag aber nicht mit sehr viel mehr Substanz. Denn es geht nicht darum in den Komflikt einzutreten und den Menschen die Du meinst etwas mitzugeben, oder sie Dir, es geht darum ein Museum zu schaffen in dem Du die “Idioten” ausstellst denen Du anscheinend schon begegnet bist.

    Aber Du bist natürlich der Obermaker der den Mächtigen dieser Erde extrem an Bein pisst… Darum ändert sich auch seit Deinem Seitenstart die Welt zu einem besseren.

  8. Jochen sagt:

    @ Armin

    Ich zitiere Armin:

    “Ich verwende zwar Zitate auch kreativ in meinen Artikeln” Zitat Ende

    Hast Du Dir denn auch schon mal überlegt, was Du anderen damit antust?

    http://jochenmitanna.wordpress.com/2013/05/24/das-leiden-der-oft-nicht-mehr-ganz-so-jungen-zitate/

  9. Armin sagt:

    @Jochen

    Ich zitiere Jochen:
    “Hast Du Dir denn auch schon mal überlegt, was Du anderen damit antust?”
    Hast Du Dir schon überlegt, was wir uns gerade mit gegenseitigem Zitieren antun ;-)

  10. Armin sagt:

    @Dude
    “Ich blogge nicht, sondern betreibe eine Seite”
    Eben, Du betreibst eine Seite, betreibst eine Publikation auf dem Netz, bist ein Publizist. Ein Blogger ist zwar auch Ok, aber mir ist schon aufgefallen, dass wenn man sich “Blogger” nennt, dass irgendwie merkwürdig aufgenommen wird. Wo ist der Unterschied zwischen NYT, Spiegel, Observateur, NZZ etc etc in ihrem Onlinekleid? Oder muss ich ums Verrecken noch ein paar Exemplare drucken, damit ich mich PRINTMEDIUM nennen kann, dann eigene Presseausweise machen und ein richtiger Publizist sein?

  11. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Armin

    Das Wort Blogger ist natürlich schon etwas fragwürdig, und die Schafsmedien geben sich alle Mühe, Blogger generell als kleine Möchtegerne hinzustellen, was wunder.
    “Netzpublizist” wäre natürlich eine Möglichkeit, aber dann hätte man lediglich zwei Silben hinzugefügt, beim Austausch von Blog durch Netzpublikation gar aus einer fünfe gemacht. Nach Kräften verächtlich gemacht würden wir weiterhin.
    “Netzseitenbetreiber” bliese es dann gar auf sechs Silben auf, wäre auch nicht unbedingt besser. Blog und Blogger haben sich lexikalisch durchgesetzt, und ich sehe hier derzeit keine griffige Alternative. Immerhin schreibt es sich auch auf Deutsch so, wie man es spricht, was den Neologismus vergleichsweise verdaulich macht.
    “Ich habe einen Blog” klingt nunmal weniger gestelzt als “ich betreibe eine Netzseite”; zudem ist letztere Aussage auch noch missverständlich, weil jede Bauschlosserei heutzutage eine Netzseite hat/betreibt, damit aber keinen Blog.
    Ich meine, wir sollten uns da, wofern keine geniale, vollauf einschlagende, knappe deutsche Alternative gefunden (die immer noch den Nachteil hätte, dass sie international nicht leicht verstanden würde), nicht ins Bockshorn jagen lassen.
    Immerhin gibt es zweifellos mehr gute politische Blogs, als gute Zeitungen mit Kernteil Politik. Gibt es überhaupt eine gute Zeitung mit Kernteil Politik?
    Angreifen, stetig arbeiten, Qualität liefern, die von den sich dreist so bezeichnenden “Qualitätsmedien” (die oft nur Reuters, dpa & Cie. runternudeln) eben nicht geliefert wird; nicht jammern noch klagen.
    DIE stehen doch mit dem Rücken an der Wand, nicht wir.
    Selbstverständlich suchen sie ihr Heil darin, anhand vieler Blogger, die mitunter noch zusammenhangsloser einherfaseln, inhaltlich wie handwerklich noch schlechter schreiben, als z.B. SPON (selbst das geht), alle Blogger in einen Idiotensack zu stecken und draufzuhauen.
    Das ist aber zunehmend hilflos. Nicht beirren lassen.
    Will nun z.B. Dude seine Seite nicht als Blog sehen, so werde ich sie auch nicht so bezeichnen; ich halte mich strikt daran, seit er sich dahingehend erklärt hat (wofern mir nicht mal doch noch eine diesbezügliche Unachtsamkeit durchgerutscht sein sollte).
    Für mich heißt “Blogger” zunächst eines: Ich sage, unabhängig, in keiner Art weisungsgebunden, was ich will. Alsomit ist das für mich ein Ehrentitel im Sinne der (schon genug, auch juristisch eingeschränkten) Kunst- und Meinungsfreiheit.
    Lasst uns über jene hinwegtanzen. Auflageverlust ist deren Problem, und das haben sie sich auch noch selbst geschaffen.
    Allerdings sage ich auch regelhaft “X schreibt auf seiner Seite…”.
    Kein Fehler, allemal, über diese Feinheiten nachzudenken; es mag uns noch manches einfallen, unsererseits denen zuzusetzen, die praktisch nur veröffentlichen, wozu sie angehalten.
    Einige von uns haben jene Eckensteher und Vortreppenpolituraufträger längst unter sich gelassen. Viele haben das schon gemerkt, und es werden immer mehr.

  12. Dude sagt:

    @Armin

    Mir fiel das zwar, bis Du’s hier anmerkstet nicht auf, allerdings ist mir der dumme Anglizismus ‘Blog(ger)’ schon seit jeher zuwider.

    Zudem kümmer ich mich eigentlich eh höchstens sehr selten um solche lächerlichen Banalitäten… ich nannte mich jedenfalls noch nie Blogger, und sagte auch noch nirgends, dass ich einen Blog betreibe, denn das wäre falsch (bitte mehrdeutig verstehen)! :-D

    @Magnus

    Publizist.

  13. Dude sagt:

    Ps. Oder Laberbacke (kleines Scherzchen am Rande)

  14. Armin sagt:

    @Magnus
    Ja, Du hast ja recht. Ich habe auch nichts wirklich gegen den Begriff Blogger persönlich, aber ich betreibe trotzdem ein News Magazin und halt wohl auch irgendwann eine Dokumentar TV Station – und keinen “Blog”. Ich darf mich auch news agentur nennen, wenn ich Lust habe.

    Wichtig ist mir einfach, dass wir publizieren. Das machen alle anderen auch. Wir sind Medienschaffende, halt von mir aus Blogger, wenn das unabhängig macht. Was ist schon ein Name, will mich ja gar nicht darauf versteifen. Es geht mir hier nur um Qualität, um Respekt, darum, dass man Publikationen, auch wenn sie nicht altertümlich aus Papier und Druckerfarbe bestehen, ernstnimmt.

    Ich habe auch Respekt vor Mainstreammedien, die sind ja nicht immer so schlecht, wie sie einige hinstellen. Die, die dort arbeiten, haben halt meist einen Mundkorb an, dürfen nicht schreiben, wie sie wollen, sind halt nicht frei. Dann werden sie noch jahrelang durch “Journalisten”… sorry meinte Zensurschulen geschleust, bevor sie ihren ersten Satz schreiben dürfen für die Leser. Der Mainstream gehört halt weltweit einigen wenigen, ist besitzmässig hochkonzentriert. Das Einzige, auf was ich ein Bischen neidisch bin, der einzige Grund für mich so ein “richtiger” Journalist bei einem “Qualitäts”medium zu sein ist das professionelle Equipment und die Möglichkeiten, die man hat, wenn man sagen kann: “Hi, I’m from the New York Times!”

  15. Jochen sagt:

    @ Armin

    “Hast Du Dir schon überlegt, was wir uns gerade mit gegenseitigem Zitieren antun ;-)”

    Das habe ich, keine Sorge. Ich bin Zitiersadist und -masochist in einem. Das macht mir also nichts, oder aber Freude. Aber wenn man mich zu viel ärgert, dann hole ich die Bibelzitate raus. Aber wehe denen, die es wagen sollten!

    Was ich aber für viel schlimmer erachte, ist gegenseitiges Verklinken von Seiten oder sogar ganzen Blogs. Das geht meiner Meinung nach dann doch zu weit.

    Wenn aber einer von mir verklinkt werden möchte, was nur auf Gegenseitigkeit fußen kann, dann möge er sich melden. Ich verklinke ihn dann zu mir ins Nichts. Freuet euch ihr Kinderlein, das Nichts ist zu euch gekommen. Und sogleich wird es auch wieder von euch genommen. Das soll euch eine Lehre sein. (Tut mir leid, momentan kann ich rein gar nichts mehr ernst nehmen.)

    Grüße an alle und keinen

    Jochen

  16. Armin sagt:

    Netzpublizist, Printpublizist… ist doch eigentlich egal, oder? Wir sprechen hier nur vom Medium. Klar, die Kosten sind tiefer, wenn man eine “Netz”-Publikation herausgibt, als wenn man sie drucken muss in entsprechender Auflage. Ein Kinofilm ist auch teuer als ein Fernsehfilm und ein Youtube Film ist noch günstiger. Nur ist das letztlich eine Frage vom Medium und nicht von Qualität.

    Laberbacke ist auch eine Variante ;-)

    Letztlich füllen die Mainstreammedien, die bekannten Namen im hochzentralistischen Medienimperium, auch nur jeden Tag ihre Publikationen mit einem Haufen Nachgeplapper, kopiert von News Agenturen, nachgeplappert von Anderen, machen oft aus nichts News, blähen sensationalistisch Mücken zu Elephanten auf. Investigativer Journalismus, qualitativ hochwertiger Content, vielschichtiger Inhalt, intelligente Schreiberei ist gerade dort auch meist Mangelware.

  17. Armin sagt:

    @Jochen
    “Das geht meiner Meinung nach dann doch zu weit.”
    Da bin ich mit Dir einverstanden

    @Dude
    Interessanter Artikel. Spiel mit Textbausteinen und Konserven. Das man dafür jahrelang Journalismus studieren muss…

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