Vom neunundreißigsten Strategeme

Das neunundreißigste Strategem ist eines der schwierigsten. Es besteht darin, dass man umso mehr bewirkt, je schwächer man scheint. Aber keineswegs in einem taoistischen Sinne, sondern indem mit der sichtbaren Schwäche auch die eigenen Angriffsflächen kleiner werden, man jetzt, aufs Schach übertragen, beginnt, ein schwaches gegnerisches Feld nach dem anderen zu besetzen, schließlich einen Bauern zu gewinnen, den entscheidenden, bis zum konsequenten Schluss, da er zur mattsetzenden Dame wird.

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