Erotik für Feinsinnige

Beinahe hätte ich hier eben eine stark vermutliche sexuelle Frauenphantasie eingestellt. (Eine entsprechende Männerphantasie einzustellen, traue ich mich aus mindestens ebensoguten Gründen eh nicht.)

Wie wäre sie lyrisch zu umschreiben, dass alles gesagt, und gleichzeitig doch, wie es sich gehört, nichts?

Uva war ganz allein

Keiner wollte auch nur zur Türe rein

Nein, keiner wollte hinein.

Das war Uva gar nicht gewohnt

Hatt’ sie doch schon abgesohnt

Also fasst’ sie sich dahin

Mittendrin

Da keiner eben wohnt’.

Das tät’ ihr wohl gefallen

Als einz’ge von allen

Von all ihren ebenso verlassnen Freundinnenbräuten

Die sich wenigstens händisch mal noch dahinträuten.

Gar nicht übel fühlte sich das an

Wie wenigstens mal wieder war was ob, herum und dran

Sie gewöhnte sich daran.

So sehr, dass sie keinen mehr ließ heran.

Doch ward sie auf Dauer

Die Buben immer noch auf der Lauer

Damit doch nicht glücklich

Obschon es schien recht schicklich

So, eines Tags

Wie üblich, ohn’ Frags

Kam doch ein Galan

Einfach sie nahm.

Jetzt weiß sie wieder

Ob wie nieder

Wozu ihre Händ

Allda im Geländ.

Inzwischen

Denn inmitten ist gut mischen

Hält sie sich gar einen Toren

Er heißt Vibra

(Klingt nur ein bisschen Lateinisch)

Versorgt noch ihre Ohren.

Aber der Hände Strich

Nimmer wird der

Allzumal wo kein Er

Meist wohl besoffen

Übertroffen

Am unteren Ich.

Wie sie heiße

Das wird hier nicht verraten

Auf dass sämmetliche Satansbraten

Bis sie verblichen

Sich dahin schlichen

Zum unverdienten Preise.

 

 

 

 

 

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