peerblog.de zensiert massiv

Man hat mir bei peerblog.de über Nacht drei zunächst erschienene, zwar kritische, aber vollauf jeder Netiqutte entsprechende Kommentare zum Artikel “Peer fordert zwei Duelle – Merkel kneift” von Karl-Heinz Steinkühler wegzensiert.

Im letzten fragte ich, ob man hier überhaupt ernsthafte Fragen stellen könne und auf Antwort rechnen. Die Frage ist damit wohl obsolet.

Dieser kurze Beitrag ist lediglich eine Eilmeldung ins Netz. Ich werde das noch genauer aufbereiten, Herr Steinkühler, Herr Steinbrück, verlassen Sie sich drauf.

Wenn Sie so demokratische Öffentlichkeitsarbeit machen, bestätigen Sie nur meinen Verdacht, dass der SPD ein Bilderberger-Scheinkandidat verpasst wurde.

http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/01/07/steinbruck-ein-bilderberger-scheinkandidat/

http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/10/30/bilderberger-steinbruck-als-b-movie-darsteller/

http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/09/30/steinbruckbilderbergerei/

http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/09/30/volker-zastrow-faz-seziert-die-spd-bilderberger-steinbruckerei/

Nachtrag 9.53 Uhr

Oh siehe da, die Kommentare sind wieder aufgetaucht…

Eben informiert mich – es ist jetzt 16.28 Uhr – Leser Dude, dass meine alten Kommentare wieder weg sind. Die neuen beiden von heute Morgen sind es auch. Echte Profis, da oben, in Düsseldorf.

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17 Antworten zu “peerblog.de zensiert massiv”

  1. Thomas sagt:

    Lass sie doch einfach tun. Was ist schon peerblog wert im Netz…

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Thomas

    Ich habe eben etwas Sprachwissenschaftliches gemacht. Das interessiert höchstwahrscheinlich noch viel weniger Leute.

    Dauerndzu werde ich mich an diesen Krampf in der Tat wohl nicht dranhängen. Es sei denn, er brächte doch noch einen höheren allgemeinen Unterhaltungswert.

    Der Steinbrück hat sich es aber – nicht nur bei den Pleitebochumern, als Bundestagsabgeordneter bezahlt, als quasi-Freizeitier sozusagen nebenher fürstlich absahnend – redlich verdient, dass man ihn und seine Entourage angelegentlich angemessen würdigt.

  3. Dude sagt:

    Zeitverschwendung!

    Als ob es draufankäme ob eine Steinbrück-, oder eine Merkel-Marionette ins Kanzleramt einzieht.

    Ist doch dasselbe wie Romney vs. Obama.

    Ich verstehe echt nicht, wie man so viel wertvolle Zeit für so unwichtigen und nebensächlichen Mist verplempern kann, während es so viel wirklich Relevantes gibt, um das man sich kümmern könnte!

    Tammisiech!

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Ich habe Thomas und Dir eben sozusagen “drüben” (ihm zweitmals) geantwortet.

    http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/02/06/vom-sinne-des-zunachst-gering-erscheinenden/

  5. Auch meine beiden Kommentare wurden gelöscht oder gar nicht erst gebracht. Warum nur?

    “Der Schützenkönig der Selbsttore hat also wieder zugeschlagen. “Peer Steinbrück hat zugehört und analysiert. Er hat sein OK gegeben, dass wir seinen Namen für diesen Blog nutzen können”, lesen wir hier in der Rubrik “Über uns”. Man muss das hiesige Geschreibsel also dem Kandidaten Steinbrück zurechnen. Womit nur hat die Bundeskanzlerin sich einen so schwachen Gegner verdient? Warum sollte sie ihn durch mehrmalige Debatten unnötig aufwerten?

    Und wenn wir schon so häufig wie hier auf diesem Blog über den Atlantik blicken, dann schauen wir doch einmal direkt in die New York Times: “In Germany, Merkel’s Main Rival Appears to Stumble From Gaffe to Gaffe”.
    http://www.nytimes.com/2012/12/31/world/europe/peer-steinbruck-stumbles-in-effort-to-unseat-angela-merkel-in-germany.html?_r=0

    Pannenkönig Romney und der Schützenkönig der Selbsttore Steinbrück sind nicht nur beide Millionäre, man kann sich gleichermaßen auf ihre Ausrutscher verlassen.”

    und

    “Ein interessanter Dreiklang: Guttenberg, Schavan und PeerBlog. Wo liegt das Verbindende? Intransparenz und Schummeln sind die Stichworte. Doch geprüft wird.

    Guttenberg und Schavan sind bei den Prüfungen durchgefallen. Wie wird es für Steinbrücks Blog ausgehen? “Das neue Blog des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück verstößt möglicherweise gegen das Parteiengesetz”, berichtet Zeit Online:
    http://www.zeit.de/politik/2013-02/Peer-Steinbrueck-Blog

    Wäre es da nicht einfacher, die Spender direkt zu nennen? Könnte so nicht weiterer Schaden von der SPD abgewendet werden? Was veranlasst eigentlich Herrn Steinbrück, in die immergleichen Fallen zu tappen?”

    Zur Zeit funktioniert das Ding übrigens überhaupt nicht mehr.

  6. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Hartmut Dresia

    Schonmal vielen Dank für die Zuschrift!

    Ich schaue jetzt zunächst nach dem Huhn, komme später darauf zurück.

    LG

    M. Göller

  7. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Hartmut Dreisa

    “Womit nur hat die Bundeskanzlerin sich einen so schwachen Gegner verdient? Warum sollte sie ihn durch mehrmalige Debatten unnötig aufwerten?”

    Sie bringen genau das auf, was mir seit einiger Zeit in die Nase gekrochen.

    Nämlich, dass Steinbrück ein Bilderberger-Scheinkandidat.

    Wenn er die paar Monate noch durchgehalten, darf er wieder absahnen gehen, und gut ist. Natürlich nur für ihn und die hinter ihm stehen.

    Oder eben auch nicht.

  8. [...] statt. Und es scheint nicht nur mich als kritische Stimme erwischt zu haben. Auch der Blogger Magnus Göller beteuert, die Netiquette bei seinen Kommentaren auf Peerblog eingehalten zu haben. Dennoch sind [...]

  9. Moki sagt:

    Auch ich habe auf Peerblog einen kritischen, aber sachlichen und im Ton nicht unangemessenen Kommentar formuliert. Erst ist der Kommentar erschienen. Am nächsten Tag war er einfach verschwunden. Es handelt sich also nicht um Einzelfälle. Ich habe auch in meinem Blogpost über Peerblog auf die Problematik verlinkt, die hier bei Neues aus Hammelburg angesprochen wird:
    http://www.schlappmaul.de/wordpress/peerblog-im-moralischen-graubereich/

    (Siehe Nachtrag am Ende des Textes)

  10. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Moki

    Habe grade Deinen (ich sage mal, “Deinen”, Du bist ja wohl nicht Peer) verlinkten Artikel gelesen, und ich freue mich sehr, dass für den Peer die Wüste wächst. Sehr gut, viele Aspekte aufgreifend und durchsichtig darstellend, die ich nicht oder kaum ins Visier genommen hatte.

    Vielen Dank für die publizistische Unterstützung; des weiteren meine Hochachtung für die mutige, gute Arbeit.

    Diese 6-stelligen Fricken sehen jetzt, unfreiwillig, mancher Rest auch, was gute, echte Blogger können.

    Wunderbar: Wir stehen vor den MSM. Jetzt noch gerade erst recht gegen diese aufgeblasenen, billigen, teueren, vorgeblich so professionellen, stümperhaften Schwätzer. Eindeutig. So wird das was mit der Macht des denkenden Redenden im Netz.

    LG!

    Magnus

  11. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Alle

    Den Link will ich jetzt auch noch hierherführen (der Beitrag hat mir ebenfalls zugesagt, hehe!):

    http://www.indiskretionehrensache.de/2013/02/peerblog/#more-10373

  12. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Äh

    Für 100 bis 999 tausend Euro ein paar Monate im Netz irgendwie rumlabern, und ansonsten ist es von vornherein schon egal, was man bringt, weil das eh bald keinen mehr interressiert. Oder sogar scheiße sein soll. Kein schlechter Auftrag. So unanstrengend gute hatte ich noch nicht. Liegt wohl an meinen schlechten Manieren und dementsprechend schlechten Freunden.

  13. Angie sagt:

    Peer hat´s schwer,
    als Kanzler gibt´s nicht mehr.

  14. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Angie

    Jaja, der arme Peer
    Für eine laue Stunde
    Wes sonst aus seinem Munde
    ‘Nen Monat schuftet’ er.

    (Immer mehr, armer Peer, sehen, ohn’ Wehen, dass er gar nicht will, bloß hingestellet, still.)

  15. Bernd sagt:

    Die Juden haben es eben nicht gern, wenn sie kritisiert werden.

  16. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Bernd

    Ich habe keine Ahnung, was die vorliegende Sache mit “den Juden” zu tun haben sollte.

    Ich bitte darum, entweder zu konkretisieren, oder von derlei Äußerungen, die die hier geleistete Arbeit in Misskredit bringen könnten, Abstand zu nehmen.

    Und sollten Sie irgendetwas Judenkritisches konkretisieren wollen, so erwarte ich ab jetzt einen überprüfbaren Klarnamen von Ihnen.

    Ich lasse mir nämlich für irgendeinen pauschalisierenden Anonymus nicht den “Antisemiten” reindrehen.

    Wenn Sie das nicht begreifen (wollen), so schalte ich einfach nicht mehr frei.

    Ich bin mir dabei sehr wohl bewusst, dass es vergleichsweise unproblematisch gewesen wäre, hätten Sie “die Hamburger”, “die Rheinländer”, “die Deutschen”, “die Engländer” oder “die Japaner” gesagt.

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