Vom männerfeindlichen, antiweißen Rassismus des Jakob Augstein

“All anti-racism is anti-white.” (Aller Antirassismus ist anti-weiß.)

Ich weiß nicht mehr, wo ich kürzlich diesen Spruch las, aber er blieb mir im Gedächtnis.

Jedenfalls, wie immer man dazu stehen mag, gibt sich Jakob Augstein auf SPON heute alle Mühe, diese Einschätzung zu bestätigen. Allerdings in sehr merkwürdiger Weise, da er gleichzeitig antirassistisch auftritt, dann wieder einen – im Ernst! – “positiven Rassismus” postuliert. Und gar eine Mischrasse der Zukunft feiert, die in Brasilien schon in ihrer Entstehung zu bewundern sei. (Ich dachte immer, es gebe keine Rassen, lediglich Rassisten. Jetzt soll es doch wieder welche, wenigstens eine, geben. Sind die anderen dann Nichtrassen? Unrassen? Pseudorassen?)

Doch lesen wir erstmal, was er dort so alles von sich gibt.

Sich zunächst am vorgeblichen Sexismus des Liberalen Brüderle gegenüber einer Stern-Reporterin aufhängend, lässt er unter anderem folgendes los:

“Hier geht es nicht um Brüderle. Es geht um den weißen Mann. Der in Amerika die Wahl verloren hat. Der im neuen Tarantino-Film von einem Schwarzen – der aufrecht zu Pferde sitzt, als Herrenreiter daherkommt – niedergeschossen wird. Und über den die “Atlantic”-Reporterin Hanna Rosin kürzlich ein Buch geschrieben hat, Titel: “Das Ende der Männer”. Brüderle ist so ein Mann. Das spüren alle, seine Kritiker und seine Verteidiger.”

Endlich ein schwarzer Herrenreiter, der weiße Männer niederschießt. Als Ende der Männer. Auch der schwarzen Männer?

“Was tat die Frau da um Mitternacht an der Bar? Sie hat in einer Provokation die Macht der Jugend gegenüber der Schwäche des Alters ausgespielt.” (Sie fragte Brüderle, wie er es denn finde, im fortgeschrittenen Alter zum Hoffnungsträger aufzusteigen.)

Nun, das ist ja sehr mutig und edel, wenn frau die Macht der Jugend gegen die Schwäche des Alters ausspielt. Vorbildlich!

“Die Welt wird weiblicher aber vor allem wird sie bunter, multikultureller – im eigentlichen Wortsinn. Das heißt nicht, dass sie besser wird. Das waren auch nur Vorurteile. Es gibt positiven Sexismus, so wie es positiven Rassismus gibt. Es geht einfach die Dominanz des weißen Mannes ihrem Ende entgegen.” (Sehen wir mal darüber hinweg, dass da im ersten Satz ein Komma fehlt.)

Es gibt also positiven Sexismus und positiven Rassismus. Jenen gegen Männer, diesen gegen Weiße. Bingo.

‘Peter Scholl-Latour, der als einer der wenigen in Deutschland solche Fragen mit kühlem Kopf beurteilt, hat in Brasilien schon das Entstehen einer “raza cosmica” beobachtet, einer globalisierten, vermischten Rasse, in der er die Zukunft der globalisierten Menschheit erkennt.’

Eine kosmische (!) Mischrasse also entsteht, die besser ist als die weiße. (Die es ja, wie wir wissen, eigentlich gar nicht gibt, da es gar keine Rassen gibt…).

“Denn der weiße Mann wird bedroht, von der Demografie und vom Feminismus. Da ist es kein Wunder, wenn er etwas gegen Muslime hat und Probleme mit Frauen.”

Jetzt wird es richtig komisch.  Moslems als die besseren Männer, die nichtsexistischen, nichtweißen Frauenversteher, oder was? (Mal abgesehen davon, dass es nicht wenige weiße Moslems gibt. Auch Juden. Macht es bei denen nichts, dass sie weiß sind, überdies Männer?)

“Aller Antirassismus ist anti-weiß.” (Chinesen und Inder werden auch erwähnt, es drohten uns in der künftigen, bunten Gesellschaft allerdings keine “indischen Verhältnisse”, beruhigt Augstein.)

Ich wünsche dem weißen Mann Augstein, dass er alt werden möge, ihm die weibliche Jugend kräftig eine reinsemmelt. Fürs Altsein, fürs Weißsein, fürs Mannsein.

Möge ihn vorher kein schwarzer Herrenreiter über den Haufen schießen.

Als gutem antiweißem weißen Rassisten sollte ihm gegenüber Gnade walten.

Klar, dass der Mann nicht merkt, was er da zusammenschwurbelt. Dass er in übelster Weise Männerfeindlichkeit und antiweißen Rassismus propagiert. Als weißer Mann.

Es wäre auch egal, wenn er als einziger derlei Aberwitz verbriete.

Das ist jedoch leider nicht der Fall.

Er steht damit prototypisch für das systematische Säen von Geschlechterhass und die vorsätzliche Zerstörung abendländischer Gesellschaften.

 

 

 

 

— Anzeigen —

auxmoney.com - Kredit von Privat an Privat


Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE
  • email

Tags: , , ,

4 Antworten zu “Vom männerfeindlichen, antiweißen Rassismus des Jakob Augstein”

  1. Dude sagt:

    Naja, vom Bertelsmannverbrechersyndikat darf man ja schon längst nichts anderes als solch irrsinniges Geschwurbel erwarten.

    Ich weiss ehrlich gesagt nicht so recht, weshalb Du Dir – oder sonst wer sich – dies Schundblatt aus dem Bertelsmanngekotze noch immer antust…

    Traurig.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Die Antwort auf Deine implizite Frage, weshalb ich mir das antue, steht oben im letzten Satz.

    SPON zu lesen ist in der Tat allermeist nicht mein Vergnügen, sondern ich mache das, um zu sehen, was geht, auch Artikel wie den obigen zu unterfüttern.

  3. Dude sagt:

    Das war da aber etwas zu wenig explizit hervorgehoben, also sah ich mich genötigt, dies noch anzubringen… :-)

    Aber wo Du recht hast, hast Du recht – Arbeit ist nicht immer angenehm… ;-)

    Wobei man ja auch auf alternativen Plattformen ab und an mit unsäglichem Geschwurbel konfrontiert wird…

  4. Dude sagt:

    Es wird täglich schlimmer!

    http://korrektheiten.com/2013/01/21/amsterdam-wer-sich-auslaendern-nicht-fuegt-verliert-seine-wohnung/

    Von den persönlichen Erzählungen in meinem Freundeskreis sag ich jetzt schon mal gar nichts, ausser…

    Es wird Tag für Tag schlimmer!

    Die Verfassungen – so es überhaupt welche gibt – werden je länger je mehr selbst nur noch zur lächerlichen Satire gemacht, mit all diesen “gutgemeinten” Vorstössen der lieben und netten Weltverbesserer… (mir fehlt hier der Kotz-Smiley)

Eine Antwort hinterlassen