Verfault und verschimmelt!

Ich kenne einen – schon jenseits von Rainer Brüderle – , und ich gebe unumwunden zu, dass ich mit ihm schon manche Zote in jederlei Richtung riss, der vor einigen Wochen zu mir sagte: “I war scho emmer sexistisch.”

Bekanntlich hat das Muselmanentum eine einfache Lösung für das Problem, die einer Zeitschrift wie dem Stern bzw. dessen beleidigter Starreporterin aber anscheinend nicht einleuchten will: Burka statt Dirndl, Harem statt Arbeitsplatz an der Bar. (Sehr lesenswert, nebenbei, lustig zudem, was Claudius Seidl – nicht Bierseidl – auf faz.net dazu schreibt.)

Jaja. Die Weinbergschnecke treibt es auch schon ganz schön doll. Und erst die Löwen und Affen.

Gleichwohl kann es so natürlich nicht weitergehen. Nämlich, dass Männer Weiber anmachen, einfach irgendwelche Sprüche klopfen. Schon erst recht nicht, wenn frau sie dazu rausreizt. Neulich, ich erinnere mich noch genau, habe ich einer Einungdreißigjährigen ein Kompliment gemacht, von wegen ihrer neuen Frisur. Nicht dahingehend, dass die auch noch gut in ein Dirndl passte (zumal sie das nicht nötig hat), sondern, dass die ihr wirklich gut stehe (ich musste nicht einmal schwindeln).

Sie freute sich darüber, wenigstens gab sie das vor. (Wäre ich ein Brüderle oder so, sie dumm wie Stern, so könnten wir in einem Jahr vielleicht davon lesen, dass der Göller schon beim zweiten Bier junge Frolleins anscharwenzelt.)

Der Brüderle, von dem ich direkt Kunde habe, von einer vertrauenswürdigen Frau, die, damals noch jung, einige Weißweinchen zusammen mit ihm eingoss, soll in der Tat witzig und charmant sein, meinte sie.

Das ist ja nun gemein.

Nicht nur, dass der Mann die halbe Pfalz leertrinken kann und dann immer noch steht und scherzt; er ist gar noch bei der FDP, die vor nicht langer Zeit einen schwulen Parteivorsitzenden gnadenlos verschliss.

Womit wir bei der Lösung wären, die im Sinne des Sterns sein dürfte: WERDET SCHWUL! Oder: EREUNUCHT EUCH!

Dekadenz kennt keine Grenzen.

Viele Weiber sind inzwischen offensichtlich so durchgeknallt, Männer dazu, dass sie abends Bartbinden fressen und morgens ihre Stinkesocken von gestern.

Kein Wunder, dass solchen Frauen keiner mehr Kinder machen will. Schon gar keine männlichen. Weibliche aber auch nicht, denn wer will schon Töchter haben, die nachhher bloß auf Schwulis stehen?

Ich habe auch keinen Bock auf feministische Schranzen, keine Frage. Da wird einem ja das Bier im Glase sauer. Oder der Wein. Schnaps hilft auch nicht drüber weg. Noch nicht einmal Klosterfrau Melissengeist flaschweis.

Was für einen Löbbel, Lummel, Hampel wollen solche missratenen Kreaturen denn, gesetzt den Fall, sie stünden irgendwie doch hetero? Einen senilen Altkiffer, der sich selber kaum noch auf ein Dreirad zu setzen wüsste, etwa? Einen ausgemusterten Zwerg vom Zirkus? Einen hilflosen Penner, der nicht einmal mehr merkt, ob es der Herbstregen oder er selber, wessenthalben die Hos’ seichnass?

Sollen sie verfaulen und verschimmeln.

Gleich einem eklen alten Granny Smith.

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