FAZ und Organspende: Und das Lazarus-Syndrom? (Legaler Organraubmord?)

Vor ein paar Monaten schrieb ich, des “Lazarus-Syndroms” (oder -Phänomens) im Zusammenhang mit der Organentnahme an Toten halber, die so tot sind (vorgeblich hirntot, was sich anscheinend auch nicht einwandfrei feststelllen lässt), dass man sie dafür noch betäuben muss, die, als Frauen, mitunter, wenn man sie vorher nicht ausweidete, noch gesunde Kinder geboren haben, das hier zu Lesende.

Auf faz.net wird die Sache jetzt aufgenommen:

http://www.faz.net/aktuell/wissen/faktencheck/faktencheck-leser-recherchieren-mit-organspende-fuer-und-wider-12025730.html

Ich empfehle jedem daran Interessierten eindrücklich, sich den Kommentarstrang dort gut durchzulesen.

Erst dort erfuhr ich, dass die Todesdefinition zur Verteidigung eines wegen Organentnahme des Mordes angeklagten Mediziners – wohl nicht nur seinethalben – 1968 kurzerhand einfach verändert wurde. Auf die geltende Hirntoddefinition.

Tote mit grausigen Schmerzen. Was ist mit den Angehörigen? Soll man irgendeinem der Profiteure auch nur ein Wort glauben?

Machen Sie sich bitte zunächst dort ein Bild.

Sollten hier weitere Kommentare hereinkommen, so werde ich gern mitdiskutieren.

(Organe von Toten sind wertlos. Alle verwertbaren Organe leben zunächst noch als Teil eines noch nicht ganz Gestorbenen, oder vielleicht auch, wenn diese nicht entnommen, potentiell noch Überlebenden. Die Schweiz schreibt Vollnarkose für Hirntote im Falle des Ausweidens derer vor. Ob die allerdings wenigstens gegen den Schmerz der vorgeblichen Toten hilft? Auch danach verzerrte Gesichter endlich wirklich Toter sollen dagegen sprechen.)

Organraubmord im Gewande der helfenden Medizin?

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