Von interaktiven Kommentarsträngen

Ich sah gerade beim Zurücksetzen, dass meine letzten Eintragungen fast etwas überuntermilde ausgefallen. Dem ist natürlich ein erheiternder Kontrapunkt zu setzen.

Mein Beispiel scheint Schule zu machen. Inzwischen lässt man bei Welt und FAZ wenigstens schon versuchsweis “Community”-Blogger los, deren Ergüsse man nicht nur kommentieren darf: Sondern sie antworten auch noch.

Aktiver Dialog mit interessierten Lesern.

Man weiß natürlich, dass man sich da auf ein Glatteise begibt. Dem Journalisten damit einiges – zumal Ungewohntes – zumutet. So blöd sind die nicht.

Aber man testet es trotzdem. Warum?

Ich denke, man will einfach demonstrieren, dass man die Zeichen der Zeit erkannt habe, mir nicht allein das Feld überlassen. (Kleiner Scherz: Woanders, auf klassischen Blogs, gibt es das in Ansätzen, teils gar mehr, auch schon.)

Auch testet man den Markt. Was will man auch machen?

Grade unterfing es die FAZ wieder, unter einem offensichtlichen Decknamen, zu einem relativen Randthema. Die Welt traute sich schon ans Thema Rauchen heran, unter Klarnamen, mit Großjournalist.

Die “normalen” Kommentarstränge, die man sicherlich längst zum Teufel wünscht – der sie einem aber nicht abnimmt, man muss sie zulassen, weil alle welche zulassen – , sind einerseits oft ärgerlich, und andererseits hätte man sie doch gerne wenigstens mal testweise eingehegt, den Platzhirschen wieder gezeigt.

Bewegung! Vollgas!

Zu diesen Gelegenheiten sollten sich die Besten jener einfinden, die im Netz kommentieren. Nicht, weil ich der FAZ oder der Welt aufhelfen wollte, sondern wegen des Kollateralnutzens. Ob der pädagogischen Wirkung wie jener auf medienpsychologischer Ebene insgesamt.

Man muss Jakob Augstein und seiner Zeitung der Freitag lassen, dass sie hierzu Vorreiter war und ist. Ich habe übrigens nie gesagt, dass ich den Mann für dumm halte. In letzter Zeit schreibt er sogar besser als zu manchen Zeiten. Das Problem ist meist nur, dass dem Linksgutmenschentume Verpflichtete sehr schnell in erbärmlich flache Diskurse abgleiten.

Ebendas sahe ich bei Welt wie FAZ anders.

Ich bin weder dem ersteren (krassen) Kriegstreiberblatt noch letzterem innig verbunden; entweder aber stellen sie das Experiment wieder ein, was auch ein Zeichen wäre, oder aber es wird häufiger, dass sich Journalisten wirklich den Lesern stellen. Letzteres begrüßte ich selbstverständlich mehr noch als ersteres, den Ausdruck der Impotenz.

Kürzlich wurde ich auf einem interessanten konservativen Blog – korrektheiten.com – vom alerten Betreiber, der von meinen Eingaben offenkundig ziemlich genervt, was er unmissverständlich ausdrückte, derart öffentlich abgewatscht (wie immer unter Klarnamen auch ich), dass ich mich als Leser immerhin ernstgenommen fühlte.

Klar, dass derlei Suppenwürze bei FAZ und Welt so schnell nicht erhältlich sein wird; ein Anfang aber ist gemacht.

Treiben wir sie vor uns her.

(Lustig übrigens, dass nicht nur der Freitag – wo es, wenig verwunderlich, dazu auch schon nicht uninteressante Debatten gab, ob der Begriff denn nicht durch einen deutschen – ! – ersetzt gehöre, dieser pässlich sei – von seiner “Community” redet, sondern auch die wenigstens in sprachlichen Zusammenhängen schon noch als eingermaßen konservativ zu bezeichnende FAZ. Wäre es erlaubt, so sagte ich: “Inzwischen schwult selbst die FAZ mit.” “Gemeinschaft”? – zu einnehmend. “Gemeinde”? – zu katholisch. Wie wär’s mit “Geistesgau”? – oh je: Was ist das? Und dann auch noch vom Göller! Idiotenkabinett.)

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12 Antworten zu “Von interaktiven Kommentarsträngen”

  1. Dude sagt:

    Wer hat hier des öfteren Faz-Artikel gelobt?
    Wer hat hier auf diesbezügliche Schelte hin deutlichst – und zurecht! – klargemacht, dass eben auch bei den Voll- & oder zumindest bei den Halbschafsmedien noch längst nicht aller Tage Abend sei?

    Na, lieber Onkel Göller? ;-)

    “Ich denke, man will einfach demonstrieren, dass man die Zeichen der Zeit erkannt habe…”

    Auch wenn Dein Schluss hier in anderen Bahnen reist, als meinereiner, liegst Du mit obigem wohl präziser gezielt und geschossen an den wahrhaftigen Tatsachen, als Du Dir denken würdest.

    Wie wir nun wissen, war der kosmische Zykluswechsel so unspektaktulär, wie er nur hätte werden können.
    Nichts ist passiert – gar nichts…

    Auf der Oberfläche!

    Diese These ist noch nicht endgültig, aber ganz ehrlich, irgend etwas ist in Gang gekommen – nicht nur am Ende der Kausalkette bei FAZ und co. (hab neulich beinah’ die Augen aus dem Kopf gestarrt, als ich auf irgendsoner Schafsmedienplattform einen Kommentar – zuoberst prangend! – sah, der da eigentlich normalerweise garantiert zensiert hätte werden müssen).

    Irgend etwas hat sich in Bewegung gesetzt. Ich kann es nicht annähernd rational erfassen; der Geist ist dazu noch lange nicht befreit genug, obschon ich mich in dieser Hinsicht als einen der befreitesten Inkarnierten auf Erden schimpfen dürfte.

    Euch wird aufgefallen sein, dass ihr von mir nicht viel gelesen habt. Ich bin auch auf dem Beobachtermodus.

    Das, was ich beobachte, rein durch das Bewusstsein, verspricht wahrlich Hoffnung. Seit ungefähr 5 Tagen beobachte ich beinah andauernd Menschen, wie auch Geschehnisse, die nicht so ablaufen, nicht die gewohnten, oder gewöhnlichen kausalen Ketten hinterfolgen, sondern – in einem gewissen ganz speziellen Sinn, ich denke, vom Ursprung selbst her, aus dem individuellen Bewusstsein heraus – in ganz neue, ungewohnte, oder ungewöhnliche, in blumige Zukünfte verheissend, ihre Bahnen lenken, und somit wahrlich ein Potential einer neuen Welt mit sich schwingen, welches ich vor dem Zykluswechsel mir nicht mal mehr zu erträumen gewagt hätte.

    Wie gesagt, das ist vage, und alles andere als endgültig, aber alles was wachen Geistes zu beobachten die letzten Tage, deutet darauf hin.

    Als klitzekleines Beispiel des ganzen kurz folgendes:

    http://www.politaia.org/wirtschaft/banken/43-000-milliarden-klage-gegen-bankster-regierungsangehorige-und-ihre-kapitalistenfreunde/

    Was sagt man dazu? Das allein könnte – in breiten Kreisen, also auch über die Vollhalbschafsmedien verbreitet – Tsunamis auslösen, von denen wir noch nicht mal geträumt haben – nicht auf materiellen Ebenen, sondern auf den Ebenen des Geistes!

    Alle oder viele (Stichwort: kritische Masse), der in Mindcontrol gefangenen Geister, könnten aus der Trägheit gerissen werden, und somit die vielfältigen und variantenreichen Besatzungen von den feinsten, bis in die gröbsten Ebenen, endlich überwinden, um einen neuen Planeten zu kreieren; einen Planeten der Gleichwertigkeit, Gleichberechtigung und des Glücks für jedes Individuum; natürlich nicht in Nullkommanichts, aber sukzessive sich beschleunigend in expontentiellem Ausmass.

    Nunja, macht damit was ihr wollt, und wenn es euch nicht gefällt, dann seht es einfach als passenden Ausgleich zur ganzen Schwarzmalerei der letzten paar Monate von meiner Seite, die mich – zurecht – mit der ein oder anderen kleinen Schelte unseres von Herzen liebenswerten Blogschreiberarschlochs hier beglückt, und dem ich darob überaus dankbar bin… :-)

    Liebe Grüsse vom Dude

    Ps. Ich freu mich auf die Begegnung!
    Pps. Hatte heute Besuch aus Stuttgart. Dich kennt jetzt jemand mehr in der Gegend… ;-)

  2. Dude sagt:

    Ich muss noch, kurz und prägnant, aber auch stark vereinfacht, anfügen, was ich mit der beobachteten Veränderung eigentlich meine.

    Einen Richtungswechsel im Bewusstsein der Menschen.

    Metaphorisch gesprochen: Spurwechsel von der Autobahn in die Hölle, zu der Autobahn in den Himmel.

    Aber keine Angst. Ich hab die ganzen Steine, die noch im Weg liegen auf dieser Strasse, nicht vergessen… ;-)

  3. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Ich beschrieb es hier schon (ich denke, es war eine Antwort auf einen Kommentar von Lisa), erlebe es auch.

    Es geht schon etwas länger; ich dachte zunächst nur, dass sich lediglich meine Stimmung, damit auch meine Wahrnehmung, gebessert habe; dann aber erfuhr ich’s so, dass das damit wohl kaum noch ursächlich zu tun haben konnte.

    Weit davon entfernt, mir Euphorie zu erlauben, vermeine ich doch, Erstaunliches wachsen zu sehen. Ich will die Menschen, bei denen ich das ebenfalls zu sehen meinte oder die ganz anders, viel besser “drauf” sind, hier nicht nennen, nur sagen: es sind einige.

    Entweder schießt uns grade allen das Hirn durch (wird uns durchgeschossen), oder es ist doch so, dass sich gerade sehr grundsätzlich etwas dreht.

    Es scheint, wie als ob jeder wieder mehr ans Gebenkönnen denn ans Habenwollen dächte. (Naja, nicht jeder. Aber erstaunlich viele.)

    Mag sein, dass das nur eine kurze Phase, letztlich eine Illusion ist.

    Ich aber gebe der Sache eine Chance.

    Ich habe mir ja sogar selber schon Chancen gegeben, als es kaum noch welche gab.

    Hiemit bekommt auch dies eine, und noch eine, und noch eine, und zwar gerne und mit Nachdruck.

    Haben wir uns getäuscht, so müssen wir das halt rechtzeitig merken.

  4. Dude sagt:

    Schön gesagt!

    Mit dieser Antwort hätte ich so jetzt ehrlich nicht gerechnet.

    Ja, meine Rede, “der Sache” muss man eine Chance geben, ich glaube, sie ist es wert. Und falls nicht, merken wir es bestimmt früh genug – immerhin das weiss ich mit Sicherheit. :-)

  5. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Es kommt hinzu, das noch, dass ich schon seit Monaten den Eindruck habe, als der “Emo”, der ich nunmal bin (nungut, ich ward auch schon als eiskalter “Rationalo” verschrien, der ich in der Tat auch sein kann, wenn’s unbedingt muss) nicht mehr so verächtlich lächerlich gemacht dazustehen, im besten Sinne ernster genommen zu werden.

    Mag sein, dass hier nur – im Bilde gesprochen – auf der Titanic noch die Kapelle spielt.

    Nichts aber spricht logischerweise dafür. Denn die produktiven Kräfte der Menschen bleiben, wenn nicht völlig ins Chaos zermatscht, finanzwahnsinnsunberührt.

    Keiner braucht die Wallstreet, um seine Kuh zu melken oder einen Schraubenzieher herzustellen. Mir scheint, viele begreifen das immer deutlicher.

    Selbst die Angst, das Hauptagens der Völkerzerstörer, scheint abzunehmen. Es wächst Zutrauen in die eigene Kraft ohne jene jene.

    Gestern Nacht habe ich einen draufgemacht. Heute Nacht bin ich praktisch nüchtern. Und schreibe doch dies.

    Bei mir – um auf Lisa und ihre Glaubenssätze zurückzukommen – funzen nach wie vor keine Glaubenssätze; nur wenn mein Arm sich kaum zwei Zentimeter mehr heben lässt, was vor ein paar Jahren der Fall war, nachdem mir die Schulter so gut wie zerschmettert, erlaube ich ich mir, daran zu glauben, dass der wider alle ärztliche Vernunft und verordnungslos wieder werde. Hat einigermaßen funktioniert. Bin bezüglich des Lümmels inzwischen bei circa 75%.

    Lisa hat uns da sowieso gezielt Eier ins Nest gelegt, sehr klug, es ja schließlich auch zugegeben, als ich sie daraufhin klariter ansprach.

    Nanu. Gut so. Man wachse an seinen Aufgaben.

  6. Thomas sagt:

    @Dude, meine Antwort kommt, wie du sie genauso erwartet hast:

    Käse. Warum soll sich an einem Tag (oder auch innerhalb eines Monats) ein Schalter in den Köpfen der Menschen dermaßen merklich umlegen, dass sogar der Göller das mitbekommt? Wie soll sowas innerhalb eines so kurzen Zeitraumes merklich passieren, während kosmische Maßstäbe und die Zeitabstände so gigantisch lange und groß sind?
    Vielleicht liegts am milden Winter, ich bekomme hier seit einigen Stunden Sonne ab bei angenehmen Temperaturen. Ja, muss auch sagen, dass ich gerade gut drauf bin. Liegt aber an der Sonne, heute Früh war ich noch eher im neutralen Bereich als im positiven.

    Vielleicht liegts auch einfach daran, dass die Krise allmählich Normalzustand wird in den Köpfen und das Leben sich damit “normalisiert”. Vielleicht liegts wirklich an einem Prozent mehr kosmischer Strahlung, wer weiß das schon. Die Sonnenzyklen würden das gerade begünstigen. Aber von echter Bewusstseinsänderung innerhalb so kurzer Zeit zu sprechen… ich halt diese Theorie für wenig tragfähig.

  7. Dude sagt:

    Denselben Eindruck habe ich auch, seit einigen Tagen…

    Und passend dazu, wirft auch noch die Sonne endlich wieder ihre lebensspendenden Lichtstrahlen auf die Welt.

    Wie als ob ein neuer Morgen geboren wird.

  8. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Thomas & Dude

    (Zunächst nur Technisches: Dude konnte Deinen Beitrag, Thomas, vor seinem letzten noch nicht sehen.)

    Ja, Thomas, ich sehe es durchaus auch so, erwähnte es auch, dass nicht mit irgendeinem Tage ein Hebel umgelegt worden sei.

    ‘Vielleicht liegts auch einfach daran, dass die Krise allmählich Normalzustand wird in den Köpfen und das Leben sich damit “normalisiert”.’

    So scheint es mir zu sein, und zwar meine ich, das schon seit einger Zeit zu beobachten. Kosmische Strahlung, was weiß ich, mögen dazutun.

    Ich sehe aber durchaus nicht nur Fatalismus, Gewöhnung an den Finanzwahnsinn, sondern mehr Offenheit, Fröhlichkeit. Gestern setzte sich sogar ein Linksgrüner zu mir an den Tisch, obschon er sich mächtig geärgert und sicher nicht vergessen hat, wie ich die Grünen mal als die übelste und verlogenste aller Kriegsparteien bezeichnete. Dass ich Patriot bin, nix vom Genderdreck halte usw., bekam er auch deutlich mit.

    Besonders aber hat er sich wohl darüber gewundert wie geärgert, dass ich ihn – er ist sonst ein sehr humorvoller, liebenswerter Mensch – weiterhin nicht aufhörte zu mögen, da für ihn in mir offenkundig in seinem Revier schon der Faschist ausgebrochen war, er mich entsprechend behandelte (sicherlich vor anderen auch in dieser Richtung über mich redete).

    Da hulf es auch nichts, dass wir in sozialen Fragen, manch anderem, durchaus ähnlich denken.

    Nur einmal, gestern, das brauchte er wohl noch, fuhr er mir übers Maul, da ich vorgeblich eine “sexistische” Formulierung gebraucht hatte. Ja, und rieb mir noch rein, dass er, da J., schon etwas angedudelt, der in solcher Lage nicht eben leise zu sein pflegt, indem ich mich obendrein beigesellt, vorhin das Weite gesucht.

    Ich nahm beides mit einem versöhnlichen Lachen.

    (Achso, da fällt mir ein, dass er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sogar davon weiß, wie ich auf unserem Marktplatze unseren grünen Landesvater Kretschmann vor 2000 Leuten weiland als Heuchler, Lügner und Kriegstreiber angeplärrt, dass mancher es noch in Degerloch oder am Killesberg gehört haben mag. Das war in der Tat keine Sympathiewerbung bei Heiligen Sankt Linksgrünen. Ich hatte dabei sogar das schwäbische Fußvolk bis ins Mark getroffen, indem ich es verächtlich auslachte, dass es sich wegen eines Bahnhofs echauffiere, wie als ob die Welt unterginge, während es Krieg und Gelddreck gäbe, wowider sie keinen Piep auf die Gasse brächten.)

    Vielleicht sind manche auch grade nur ein bisschen gaga. Selbst “der Göller.”

    Wachsam bleiben.

  9. Dude sagt:

    @Thomas

    “Käse” ist mir zu engültig, und erscheint beinah zwanghaft pessimistisch.

    Wie schon klar gesagt, ist meine These alles andere als definitiv und endgültig, und auch keineswegs zeitlich eingegrenzt, aber die Zeichen auf den verschiedensten Ebenen (insbesondere in persönlichen Begegnungen abseits des Netzes, wie sie auch Magnus offenbar erleben darf) sind doch ziemlich deutlich in vielversprechender Hinsicht.

    Selbstverständlich könnte es auch schlicht darin gründen, dass die Leute momentan in Festtagslaune sind, und das vergleichsweise milde und sonnige Wetter könnte sein übriges dazu beitragen; könnte…

    “Warum soll sich an einem Tag (oder auch innerhalb eines Monats) ein Schalter in den Köpfen der Menschen dermaßen merklich umlegen, dass sogar der Göller das mitbekommt? Wie soll sowas innerhalb eines so kurzen Zeitraumes merklich passieren, während kosmische Maßstäbe und die Zeitabstände so gigantisch lange und groß sind?”

    Du gibst die Antwort hier gleich selber. Wenn ein, von den verschiedensten, von einander unabhängigen Mythologien alter Hochkulturen angekündigter, kosmischer Zyklus von ~26’000 Jahren Dauer abgeschlossen wird, und ein neuer Zyklus beginnt, könnte das eben durchaus revolutionäre Effekte im Massenbewusstsein auslösen, oder sich zumindest enorm förderlich in dieser Hinsicht erweisen.

    Die Zeichen die ich – und andere – beoabachten, wahrnehmen, erleben, könnten also durchaus direkt darin gründen.

    Mit kosmischer Strahlung hat es aber mE. nichts zu tun. Es geht vielmehr um Veränderungen in feinstofflichen Ebenen – also in den Geist- & Emotionalkörpern -, die sich logischerweise (mit gewisser Verzögerung) auch auf der grobstofflichen Ebene der festen Materie auswirken.

    Es gilt auf jeden Fall, nichts zu erwarten, jedoch aufmerksam und wachsam zu beobachten, und dabei nichts vorschnell auszuschliessen.

    Was ich auch tun werde, weshalb dies hier mein letzter Eintrag für einige Zeit sein wird.

    Ein atheistisch-materialistisch geprägtes Weltbild ist dafür aber natürlich, schon aus seiner Natur heraus, nicht allzu förderlich. ;-)

    Einen guten Rutsch ins 2013 euch allen.

    Liebe Grüsse vom Dude

    Ps. Der Eintrag von 14.26 (Blogzeit ;-) ) war an Magnus.

  10. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Dir auch einen guten Rutsch. Es könnte durchaus so sein, wie Du es sagst, aber ich glaube nunmal nur ans Gesundwerden (das hat sich bewährt).

    “…dass sogar der Göller das mitbekommt.”

    Diese kleine Spitze von Thomassens Seite, von Dir aufgegriffen, habe ich natürlich nicht übersehen.

    Dass man meine vorgebliche Insensibilität so preist, finde ich einerseits lustig, andererseits bedenklich.

    Es ist schon eine Form despektierlicher Rede, mich dazu (auch sonst schon) überdies als “der Göller” zu benennen. Normalerweise redet man von einem anderen, wenn wohlwollend, nicht in solcher Weise.

    Ich denke aber, dass ich weiß, was dahintersteckt, womit es denn auch gegessen. Ich erwähne es nur, um deutlich zu machen, dass ich im Jahre 2012 noch lesen konnte, was ich mir auch fürs kommende zu erhalten wünsche.

    Morgen mache ich, aushäusig mit den Kindern eingeladen, ein Fondue mit 3,2 Kilo Käs, nach den diversen Salaten und kleinen Vorspeisen. Mein Ranzen wird hernach sicherlich spannen, nicht nur er sich auf den Spaziergang auf die Weißenburg, wo man den ganzen Stuttgarter Talkessel zum Feuerwerke überblickt, freuen.

    Wäre ich Du, so sagte ich jetzt: “Allesliebelicht!”

    Nimm das mal, wie als ob ich es gesagt hätte.

  11. Dude sagt:

    Nochmal kurz:

    Ich habe nicht Thomas’ Spitze aufgegriffen, sondern meinte eher Deine hier geschilderten Erlebnisse mit den Künstlern, dem Grünen und anderen… ;-)

    Nundenn nen genussvollen und fröhlichen Käsylvester, nicht allzu feucht und rutschig, aber genau richtig, um den Übergang würdig und mit viel Herz einzuläuten. :-)

    Bei mir gibt’s ein würdiges Fuego.

    Alles LiebeLicht für Dich

  12. Thomas sagt:

    Ohjeh, Magnus, du weißt, wie es gemeint ist. Es kam aber tatsächlich etwas rüde rüber von der Rübe und erwirkte ein anderes Verständnis als ursprünglich geplant.

    Also, warten wirs ab. Solange wir uns Ende Jänner nicht zungenküssend in die Arme fallen und den ganzen Abend beim Ponyhof-Schauen kuschelnd Salzstangen essen, glaube ich Dudes Theorie nicht. Aber vielleicht denke ich ja bis dahin anders. ;)

    Euch auch alles Gute!

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