Tolkien war ein Scharlatan

Diese ganze Tolkienerei geht mir gewaltig auf den Sack.

Jetzt wird schon davon herumgeschwurbelt, der Mann habe Zugang zu altem esoterischem Wissen gehabt.

Ich gebe zu, dass ich in seinen Sachen nur eher lustlos herumgelesen habe.

Obschon seine englische Sprache zweifellos von großer Kraft.

Auch die Bilder sind stark.

Irgendetwas aber hat mich immer davon abgehalten, all dieses hinausgezogene Gemache bis ans Ende zu ertragen.

War es nicht mein Primitivlingstum, so war es etwas anderes.

Tolkien sagte, Der Herr der Ringe sei “a fundamentally religious and Catholic work” (das muss ich wohl nicht übersetzen).

Das erfuhr ich erst, nachdem es mich schon lange irgendwie genervt hatte.

Aber es passt.

Es passt dazu, dass wer es kritisiert alswie ein Böser dasteht.

Wozu hat der Kerl denn all die Runen auf seine Buchausgaben pflastern lassen, wenn es das war, was er sagt?

Sind Runen etwa katholisch?

Für das Hegen von Runen, und das wusste der sehr genau, wurde man über Jahrhunderte von den Katholen hingemetzelt. Sie versuchten, jede Runenkunde, im Grunde das Germanentum, mit Stumpf und Stiel auszurotten.

Somit war Tolkien ein Scharlatan. Ein Lügner. Ein Usurpator, ein Verdreher der Dinge.

Einer, bei dem man die Finger nachzählen müsste, wenn man ihm die Hand gegeben.

Auf Unwissenheit des Mannes ist nicht sich rausreden. Chancenlos.

Also viel Spaß mit seinen Gestalten.

Die Guten sind Katholiken und die Bösen der Rest.

Oder gibt es doch noch einen anderen Rest?

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Eine Antwort zu “Tolkien war ein Scharlatan”

  1. Jochen sagt:

    @ Magnus

    Auf dein Anraten hin, befasse ich mich in letzter Zeit mit den Runen. Ich habe meinen Kommentar unter diesen Artikel platziert, weil es besser paßt.

    “Sind Runen etwa katholisch?”

    So wie ich es sehe, wurden die Runenbenutzer eher von den Katholiken verfolgt. Da wurden Runen umgändert, dazwischengesetzt, Phantasierunen erfunden, alles nur um den wahren Ursprung der Runen und ihre wahre Bedeutung zu verschleiern. Sogar Christus in Person, fand man auf Runensteinen abgebildet. Ich glaube aber nicht, daß die ursprünglichen Runenritzer etwas mit Christus zu tun hatten. Eher ganz im Gegenteil. Und ich glaube auch nicht, daß die Runen je als richtige Schrift benutzt werden sollten. Es sind ganz einfach Zeichen, mit denen anderen Eingeweihten etwas ganz bestimmtes mitgeteilt werden sollte, so wie es bei einem Code der Fall ist.

    Den immer wieder auftauchende Futhark, oft auch in sich dahinschlängelnder Form, sehe ich so etwas wie einen Bannspruch an und auch als so etwas wie einen Warnhinweis an. Denn ich denke, daß die Runen von den Gegnern der katholischen Kirche benutzt worden sind.

    So wie auch dieser Tolkien da mit Absicht alles wild durcheinander gemischt hat, taten es ihm auch andere gleich. Mit den anderen meine ich z.B. so jemand wie den Johann Gottfried Herder, der sich auch mit Hebräischer Poesie befaßt hat. Warum tat dieser Freimaurer das, wobei ich denke, daß der Tolkien auch Freimaurer gewesen ist? Möglich ist, daß ich auch Freimaurer und die Illuminaten ungerechter Weise über ein Kamm schere, obwohl sie auch Gegner sein könnten. Da habe ich noch Zweifel. Es heißt nämlich, daß die Freimaurer bei den Katholiken unbeliebt sind, und die Illuminaten seien es noch mehr. Seltsamerweise aber, verehren sie alle den Christus. So kann es meiner Meinung nahc sein, daß alle diese Leute dem Volk nur ein Schauspiel bieten, weil es ihnen einfach Spaß macht, mit der Welt, d.h. mit der Unbedarftheit der übrigen Menschen zu spielen.

    Nochmal zu dem Herder und der Hebräischen Poesie. Also die Offenbarung des Johannes ist reinste hebräische Poesie, wie es z.B. auch das Buch Hesekiel ist. Und zusammengenommen wird in dieeen Büchern und von diesen Leuten immer nur ein Bild wiedergegeben und das ist im Kern ihr Weltsymbol, der Ouroboros. Und dieses Symbol stellt nichts anderes dar, als das Kreuzigungsszenario ihres Herrn und Gottes Jesus Christus.

    Und die echten Hebräer, die “Jenseitigen”, die halten dagegen. Warum ich auf die Bezeichnung “Jenseitige” komme? Siehe hier:

    http://www.sagengestalten.de/lex/palest_E.html

    Die Runen sollen etwa zu der Zeit entstanden sein, als Christus auf der Welt war. Aber war er auch wirklich der Weg?
    Oder waren es nicht eher immer die Anhänger des Weges, die von den Christen über die letzten Jahrtausende hinweg verfolgt worden sind? Daß Runen etwas mit dem Christentum zu tun haben, ist wohl unbestreitbar. Aber eben nicht in der Form, wie man es uns beizubringen versucht, mit solchen Sagengeschichten wie “Herr der Ringe” oder auch den Göttersagen der Germanen. Denn z.B. stellt der Fenriswolf, wenn er das Maul weit aufgerissen hat, nichts anderes dar, als wie es auch das Symbol Henkelkreuz (das Ankh) auf seine Art tut.

    Oder z.B. der Himmel der Germanen, der Ort Walhalla – komisches Wort nicht war, dieses WALHALLA.

    Es besteht aus Wal und halla oder so geschrieben: W und Alhalla. Klar kann man jetzt annehmen, das hätte etwas mit einer großen Halle (der Seelen) zu tun.

    W ist aber auch die altägyptische Hieroglyphe für Geburt (und Wiedergeburt) und heißt einfach Wachtelküken.
    Und Alhalla erinnert doch stark an das Wort Allah, das auf aramäisch auch alah oder alāhā geschrieben wird. Und schreibt man nun alāhā und hängt alah hinten dran und setzt man dann noch da große W davor, dann kommt man dem Wort Walhalla schon sehr nahe. So nahe, dass man kaum noch von einem Zufall sprechen kann. Und was die echten Hebräer angeht, die spielen unheimlich gerne Wortspiele.

    Von ihnen kennt man auch Mann und Männin, was auf Hebräisch Isch und Ischa ist. Ischa heißt Frau und mit Ischa beginnt auch Ischariot (Judas); und Riot heißt auf Hebräisch übrigens Aufruhr, weshalb die Damen von Pussy Riot sich auch genau so nennen.

    Was das ganze jetzt mit Runen zu tun hat?

    Ich sagte schon, für was ich die Runen halte und meine Meinung ist, daß die von den Anhängern des echten Weges benutzt worden sind, um vor dem falschen Weg, den des Wiedergängers Christus zu warnen bzw. um ihn zu bannen. Denn das Futhark wurde oft auch gefunden auf Steintafeln, die mit der Inschrift den Toten zugewandt waren.

    Wenn du magst, können wir uns über das Thema weiter unterhalten, denn da steckt sicher noch einiges an Spengstoff drin.

    LG

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