Hierzu vorläufig das letzte Stück

Wes wir bedürfen, das ist eine Wiederbelebung des Ästhetischen.

Das betrifft alle Kunstformen.

Wir haben es heute mit Architekten zu tun, die von dauerhaftem, nützlichem, dabei harmonischem Bauen ebensowenig verstehen wie von Werkstoffen, die, wenn sie “Goldener Schnitt” hören, nachgucken, ob ihr Ringfinger noch dran ist.

Mit Bildhauern, die noch nicht einmal eine Fläche sauber hinbekommen.

Mit Musikern, die nicht ein Instrument einigermaßen beherrschen.

Mit Malern, deren Technik fast so erbärmlich wie meine.

Mit Schriftstellern ohne ausgebildetes Sprachgefühl, syntaktischen wie semantischen Hinrotzern.

Was aber vor allem fehlt, ist ein konsquentes Sichaufbäumen gegen solche Verhältnisse.

Man ist feige. Kaum einer traut sich, neben (behaupteter) Konzeption, noch auf Maß und Handwerklichkeit zu pochen.

Das gilt als gestrig, als engstirnig, als nicht kunstsinnig, gar dumm.

Man muss nicht zwingend selbst ein bedeutender Künstler sein, um sehen, hören, lesen zu können. (Natürlich auch denken und schmecken.)

Aber man findet gut, beeindruckend, was man als gut und beeindruckend zu befinden hat. Man wagt vor allem keine wirkliche Kritik. Ja, vielleicht mal am Kleide einer Hollywood-Größe; irgendwas muss man ja sagen oder hinschreiben, damit die Gazetten gefüllt.

Jeder selbst herausragende Steinmetzmeister steht unter einem, der noch nicht je in seinem Leben auch nur eine saubere Hohlkehle hingebracht. Sowas muss der moderne Bildhauer ja nicht können.

Kunst fängt immer mit dem Handwerklichen an.

Selbst Michelangelo musste die verschiedenen Eisen lernen, Nietzsche übersetzte bis tief in die Nacht, Konfuzius las und sann sein Leben lang.

Jetzt meint man, all solche Notwendigkeit aufgehoben zu haben. Irgendein Rotzlöffel, der in seinem Leben womöglich noch nicht einmal eine Ikea-Gartenbank selber zusammengeschraubt, geschweige denn ein primitives Möbelstück selber erdacht und gefertigt, wird zum Stardesigner.

Mit Ausnahmen: Fast alle guten Leute darben. Der Schwätzer und Stümper ist obauf. Und seine Entourage. Schon Schwulsein gilt als besondere Leistung.

Es ist wie ein Kartell. Man könnte glatt paranoid werden.

Paranoia aber übersetzt sich ins Deutsche bekanntlich als Verfolgungswahn.

Hier waltet aber kein Wahn. Die Verfolgung ist real.

Das weiß ich seit gut 25 Jahren. Nicht deshalb, weil ich mich selbst in meinen bescheidenen Anfängen missachtet wähnte oder heute nicht zufrieden damit wäre, wie meine Sachen wahrgenommen werden; nein; ich sah immer wieder, überall, auf verschiedensten Gebieten, wie Nullen Könnern vorgezogen wurden, die einen in den Himmel gelobt, die anderen verächtlich gemacht. Manche hat das in die Verzweiflung, den Alkohol, dann doch den Wahn, gar in den Tod getrieben.

Diese Verpöbelung der Kunst ist gewollt; ich erwähne doch nochmal meine Artikel zu Beuys; das hat Methode; so viel Zufall gibt es nicht.

Es geht dabei zwar auch, aber nicht wesentlich, um den Kommerz.

Es geht um Unterdrückung; und Parteien und Vereine, wie Scientology z.B., die am lautesten wider Unterdrücker schreien, stellen die sinnentleertesten Puppen hin.

Selbst Gefechte wider solche “Psychosekten” (welche Konfession ist denn keine?) sind bloß vorgeschoben. Derlei Scharmützel sind nur Ablenkungsmanöver.

Es gibt Leute, die sehr genau begriffen haben, dass die Zerstörung kultureller Werte, hiemit wesentlich auch der Kunst, essentiell dafür ist, dem Menschen sein Menschsein zu nehmen, ihn geistig heimatlos, beliebig, egal wohin lenkbar zu machen.

Deshalb verfolgen sie konsequent die Zerhunzung der Kunst.

(Ich weiß, dass mir das kaum einer abnimmt; auch, dass ich mich die letzten Tage dazu teils wiederholt habe; es mag sich wie ein fast einsames, irrelevantes, gar lächerliches Rufen in der Wüste anhören; ich bitte darum alle Leser, die längst genug davon haben, um Verzeihung. Indes: Der ganze IQ-Schwindel hängt ebenso damit zusammen, wie die massenhafte Vergiftung von Kindern mit Methylphenidat; wie das Gutmenschlichschreiben des Islams; wie die Geschlechtsteilverstümmelung; wie die Europa-Lüge; wie das Verbot von Glühbirnen und zu krummen Gurken; wie die Dauerhatz gegen Raucher; wie die Verhortung; das sogenannte Leistungsschutzrecht; die Ganztagsverschulung; der Genderdreck; die Zerstörung der Familie; die Drogenpolitik; das Fördern von Dschihadisten; die Sprechverbote; die Impfkampagnen; Fluor im Trinkwasser und im Kochsalz; Bachelor-Studiengänge; Piraten; Nobelpreise; Kriegspropaganda …)

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8 Antworten zu “Hierzu vorläufig das letzte Stück”

  1. Karl-Josef Malo sagt:

    @ Magnus

    Am 21.12. bzw. danach könnte es zu spät sein, um noch einmal miteinander zu sprechen; wenn auch nur über diesen Weg hier. Deshalb las ich bei dir jetzt und möchte dir auf deine Worte etwas erwidern.

    “Kunst fängt immer mit dem Handwerklichen an.”

    Sehe ich nicht so. Es hat mal jemand etwas mit den Händen aus dem Staub dieser Erde hier gebildet und was ist dann dabei herausgekommen? – Nämlich etwas, das der fast völligen Zerstörung durch die Sintflut bedurfte.

    Kunst fängt im Kopf an, im Geist und der Geist arbeitet ohne Hände und und er braucht auch keine feste Materie, um etwas Tolles zu erschaffen – Das beste Beispiel dafür sind Traumwelten bzw. Traumzeiten.

    Versucht der Mensch dann so eine Traumwelt in festes Material oder auch in Worte zu bannen, was bleibt dann noch davon übrig? Vielleicht so etwas wie “Eine kurze Geschichte der Zeit” von Stephen Hawking oder ein “Also sprach Zarathustra”. Oder eine mit Fett beschmierte Badewanne von Joseph Beuys. Und selbst wenn ein alter Meister wie Michelangelo das Geistige in etwas konkreterer Form umzusetzen vermochte, so wissen wir heute immer noch nicht, ob sein Bild von der Vertreibung aus dem Paradies, der sogenannte Sündenfall, wirklich die Realität dessen widerspiegelt, was mal im Garten Eden passiert ist. Oder wissen wir etwa, warum die Mona Lisa lächelt? Mit Handwerk mag man sich einen goldenen Boden schaffen können, was bedeutet Geld damit zu machen, doch einen hohen geistigen Wert hat selbst das Handwerk nicht. Die Abrahamiten, wie du immer herausgestellt hast, verstehen auch ihr Handwerk des Beschneidens von kleinen hilflosen Jungs, doch was bedeutet das schon am Ende? Ist es wirklich das, was einen Menschen mit seinem Schöpfer verbindet oder ist es nicht vielmehr nur der Geist in uns Menschen alleine? Und welchem Herrn dienen die Abrahamiten oder auch die Moslems wirklich, mit dem was sie ihren männlichen Kindern antun? Von der Beschneidung nach bestem handwerklichen Können von Mädchen ganz zu schweigen. Dafür geben sich sogar deutsche Ärzte hin. Pfui!

    Was heißt überhaupt Kunst?

    Kunst kann ein Ding sein, ein Unding oder auch so gut wie nichts; etwas wird zur Kunst erhoben, wie auch die ärztliche Kunst und am Ende ist es doch nur Handfertigkeit. Kann man mit Kunsthandwerk wirklich einem Menschen das Leben geben? Der Geist vermag das – sonst niemand!

    Findet jemand z.B. ein Bild schön, dann kann genau dasselbe Bild für einen anderen viel weniger schön sein, wenn nicht sogar das Gegenteil von schön für ihn bedeuten.

    Ein Söldner hat sich ans Morden gewöhnt und weil er Geld dafür bekommt, findet er es in Ordnung. Es ist sein Handwerk. Ein Pazifist sieht das ganz anders.

    “die Zerstörung kultureller Werte”

    Die wirklich kulturellen Werte wurden schon bei der Sintflut zerstört. Das wenige was davon übrig blieb, wie z.B. die Pyramiden von Gizeh, darüber staunt die Menschheit deshalb heute noch.

    Aus diesem Blickwinkel heraus – war es wirklich derselbe Gott, der diese Welt erschuf, der dann die Sintflut über die Menschen brachte? Oder handelte es sich bei dem Zerstörer vielleicht doch eher um den Widersacher Gottes, der dann nach der Sintfut alles nach seinen Vorstellungen neu “zu erschaffen” gedachte? Beschneidung und so’n Quatsch inbegriffen.

    Denn mir scheint es so zu sein, dass die Menschen, die es nach der Sintflut gab, die aus dem Fleisch Geborenen, nicht unbedingt so geistig auf der Höhe waren und sind, man schaue sich nur um, als wie jene aus dem Geist Geborenen, die es vor der Sintflut gab.

    Gewiß sind Reste des Perfekten in uns allen enthalten und der eine oder andere mag auch diesen oder jenen Geistesblitz loslassen, aber dann wird es danach doch wieder dunkel. Denn wo sind heute all die Dichter und Denker? Wo sind sie? Heute ist doch dafür allgemeine Verblödung angesagt, bis zum extremen Fall, wo Leute auf die Idee kommen, die Pyramiden von Gizeh zu sprengen, damit sie nicht mehr ständig vor Augen haben müssen, dass es in früheren Zeiten mal aus dem Geist Geborene gab, die zu viel übverragenden Leistungen fähig gewesen sind, als wie es heutzutage die besten Ingenieure nicht zustande bekommen und die sich das und der übrigen Welt auch eingestehen müssen.

    Meine Hoffnung ist immer noch, dass noch etwas zu retten ist, denn der Geist, so scheint mir, ist doch immer noch mit uns. Aus dem Geist Geborene, die kriegt man eben so leicht nicht kaputt.

    LG

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Karl-Josef

    Natürlich fängt Kunst konzeptionell im Geiste an; in der Ausführung aber bedarf sie eines gewissen Handwerks. Im Sinne erübter Grundfertigkeiten.

    Dass ein Jahwe oder irgendsoeiner da behauptetermaßen aus der Art geschlagen sein mag, ist mir egal.

    Beim Teufel herumsitzend muss man wohl nicht unbedingt viel können.

    Hephaistos allerdings war ein begnadeter Schmied.

    Aber der hatte ja mit Jahwe nichts am Hut.

  3. Lisa sagt:

    Natürlich entspringt die Kunst dem Bewusstsein. Manche Menschen haben aber eine Begabung, ein Talent oder Genie, bestimmte Zustände als Kunst auszudrücken. Handwerkliches Können ist dabei ganz sicher hilfreich und kann im Laufe der Jahre verfeinert werden. Das Wichtigste dabei ist jedoch, was soll ausgedrückt werden und hier hinkt die zeitgenössische Kunst, es sei denn, man anerkennt, dass der Ausdruck von Vulgarität und Ignoranz die heutige Kunst ist. Tatsächlich ist es ja so, dass ein Künstler einen großen Zugang zum Bewusstsein hat und daraus seine Inspiration zieht. Wenn aber dieser Zugang durch das zeitgenössische Symptom der Ignoranz überschattet wird, kann er vielleicht gar nicht anders, als eben dieses auszudrücken. Ignoranz erzeugt Angst und Angst ist das, was man den Teufel nennt, sozusagen. Durch diesen Schleier der Dunkelheit zu stoßen und das Schöne und Gute zu sehen – und das meine ich nicht zynisch – wäre das, was einen großen Künstler ausmacht – und nicht nur den Künstler sondern jeden Menschen, der dazu fähig ist.

    Übrigens, ich denke, dass am 21.12. nichts Spektakuläres passiert. Alles scheint wie gewohnt weiter zu gehen. Was zur Zeit aber passiert – und das ist meine Wahrnehmung – ist, dass viele Menschen sehr viel Energie und sogar Herzblut in eine Veränderung zum Guten fließen lassen, dass die Energie möglicherweise vom Negativen ins leicht Positive kippt. Das war und ist zwar zu allen Zeiten möglich, aber jetzt wird es für Viele zugänglicher. Die eigenen Gedanken positiv zu halten und sich gut zu fühlen ist aber ein Vorgang, den jeder selber machen muss. Man muss sich jetzt mehr denn je entscheiden, ob man in dem Strom der Veränderungen oben schwimmen will oder einfach mitgerissen wird. Oder anders ausgedrückt, man muss gute Schwingungen erzeugen und sich in einem Zustand von hoher Frequenz halten. Good, good, good, good vibrations…

  4. Josef sagt:

    @ Lisa und @ Magnus

    “Ignoranz erzeugt Angst und Angst ist das, was man den Teufel nennt, sozusagen.”

    Dann müßte man sich vor dem Teufel, den man z.B. auch Satan nennt, fürchten. Ich gab mal das Wort “fürchten” in Zusammenhang mit dem Teufel bzw. dem Satan in die Suchfunktion auf folgender Seite ein: http://www.bibel-aktuell.org

    Nicht ein einziger Vers erschien da, der besagt hätte, dass man sich vor dem Teufel fürchten muß. Stattdessen kam aber so etwas:

    Offenbarung 14:7 Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott…

    2.Korinther 5:11 In diesem Bewußtsein nun, daß der Herr zu fürchten sei,…

    Matthäus 27:54 Als aber der Hauptmann und die, welche mit ihm Jesus bewachten, das Erdbeben sahen und was da geschah, fürchteten sie sich sehr und sprachen: Wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn!

    Was ist das für ein seltsamer lieber Gott, vor dem man sich fürchten muß?

    Sogar sein Sohn hat vor ihm Angst und tut nach dessen Willen alles, was der Alte von ihm verlangt.

    Irgendwo steht in der Bibel, der Sohn Gottes käme mit den Wolken (Offenbarung 1:7), aber womit kam er – mit einem Erdbeben und er brachte Tote aus den Gräbern mit (siehe Matthäus 27:52-53).

    Matthäus 27:64 So befiehl nun, daß das Grab sicher bewacht werde bis zum dritten Tag, damit nicht etwa seine Jünger kommen, ihn stehlen und zum Volke sagen: Er ist von den Toten auferstanden, und der letzte Betrug ärger werde als der erste.

    Was war in diesem Sinne denn der erste Betrug?

    Ist damit die Jungfrauengeburt gemeint? – Ohne Wasser wächst auf der fruchtbarsten Erde nichts.

    Immer wird viel über den Teufel gesprochen oder in seiner Art auch über den Satan, und dargestellt werden diese Figuren in der Kunst gerne als teils tierische, teils menschliche Wesen, entweder mit Hörnern auf dem Kopf und Pferdehuf, als schwarzer Mann oder z.B. auch als Schlange mit Menschenkopf im Garten Eden – dabei zeigen die Menschen also sehr viel Phantasie. Aber wie sehen der Teufel bzw. der Satan wirklich aus? – Gibt es sie überhaupt?

    Der einzige, der sich den Menschen in Gestalt zeigte, das war der sogenannte Sohn Gottes. Er wurde einfach und dann war er plötzlich da, ganz so, als wäre er vom Himmel gefallen. Sehr mysteriös, aber trotzdem hat niemand Angst vor Jesus. Er hat ja nie jemand etwas getan und trotzdem wurde er auf bestialische Art und Weise gefoltert und getötet. Er selbst tut trotzdem keinem etwas, Rachegelüste kennt er anscheinend nicht.

    Aber jener Mann, auf den Jesus seine Kirche bauen wollte und zu dem er mal sagte: “Hebe dich weg von mir, Satan! Du bist mir zum Fallstrick; (Matthäus 16:23), genau derselbe fordert von anderen:

    1.Petrus 2:17 ….fürchtet Gott, ehret den König!

    Wieso sagt er nicht, man solle den Satan und dessen “Sohn”, den Teufel (weil er auch in menschlicher Gestalt auftritt) fürchten?

    “Fürchtet Gott”, sagt Petrus.

    Ist Jesus in den Augen seiner glühenden Verehrer denn nicht ein Herr und ein Gott?

    Johannes 20:28 Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!

    Plötzlich wird also somit aus dem lieben Jesus ein Herr und Gott, vor dem man sich fürchten muß. Und wehe, man stellt sich gegen ihn, dann kommt man in die Hölle, zu der er seltsamerweise wie der Herr des Hauses über die Schlüssel verfügt:

    Offenbarung 1:18 und der Lebendige; ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Totenreichs.

    Wieso hat Jesus die Schlüssel zur Hölle? – Die Schlüssel zum Himmel hat er übrigens auch (Matthäus 16:19).

    Ist andererseits denn der Satan bzw. der Teufel ein Obdachloser, dem zwar die ganze Hölle gehört, nur dass er eben selbst da gar nicht hinein kommen kann, weil er nicht über die erforderlichen Schlüssel verfügt?

    Etwas Licht in diese Sache vermögen vielleicht folgende Verse zu bringen:

    Johannes 1:3 Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.

    Johannes 3:13 Und NIEMAND ist in den Himmel hinaufgestiegen, außer dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, des Menschen Sohn, der im Himmel ist.

    Nun haben wir die Erklärung, wer der Satan bzw. der Teufel ist. NIEMAND ist es! Es gibt ihn gar nicht. Es gibt einzig und alleine nur den Menschensohn, der im Himmel ist. Der Menschensohn – auch Jesus genannt – der hat alle Schlüssel; sich vor ihm nicht zu fürchten wäre dumm, denn so wie er jene ohne Erbarmung in die Hölle wirft, die ihn ablehnen, so gewährt er auch jenen freien Zugang ins Paradies, die ihn als ihren Retter annehmen.

    In welcher Gestalt wird Jesus sich wohl jenen zeigen, damit sie sich vor ihm fürchten sollen? – Etwa mit Hörnern auf dem Kopf, einem äußerst grimmigen Gesicht und einem Pferdehuf?

    Sage einem Christen, dass du dich gegen Jesus entschieden hast, dann wird er sagen: Mein lieber Freund, du bist schon tot, du weißt es nur noch nicht.

    Die höchste Kunst ist, zu glauben, der Rest ist handwerkliches Geschick.

  5. Josef sagt:

    @ Lisa

    “– und das ist meine Wahrnehmung – ist, dass viele Menschen sehr viel Energie und sogar Herzblut in eine Veränderung zum Guten fließen lassen”

    In einem Kommentar woanders stand u.a.:

    “Bisher ist es den USA, der Türkei und Israel gelungen, die Informationen über die Stationierung der russischen Marschflugkörper in Syrien weitgehend geheim zu halten.”

    Der deutsche Bundestag schickt Raketenabwehrsysteme und Soldaten an die türkisch-syrische Grenze. – Alles wird gut und das bestimmt mit sehr viel Herzblut – Entweder verschließt man die Augen vor der Wahrheit oder man öffnet sie. Was mich angeht, ich bin dazu übergegangen, die Augen zu öffnen.

  6. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lisa

    “Das Wichtigste dabei ist jedoch, was soll ausgedrückt werden und hier hinkt die zeitgenössische Kunst, es sei denn, man anerkennt, dass der Ausdruck von Vulgarität und Ignoranz die heutige Kunst ist. Tatsächlich ist es ja so, dass ein Künstler einen großen Zugang zum Bewusstsein hat und daraus seine Inspiration zieht. Wenn aber dieser Zugang durch das zeitgenössische Symptom der Ignoranz überschattet wird, kann er vielleicht gar nicht anders, als eben dieses auszudrücken.”

    Du legst den Finger genau in die Wunde.

    Gleichwohl sollte der Künstler eben das von Dir wiederum trefflich Ausgedrückte erkennen, sein Schaffen daher erst recht nicht verschatten lassen.

    Das ist natürlich leichter gesagt als getan.

    Viele benutzen das aber auch als Ausrede für ihre Feig- und Faulheit, für ihren Opportunismus, die Vulgarität und Schalheit ihrer Werke.

  7. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lisa

    Noch zum zweiten Teil Deiner Ausführungen.

    Ich saß gestern Abend mit einem guten Freunde zusammen, der nun wirklich nicht dafür notorisch, dass er zu den heutigen Zuständen Tag und Nacht hurra schreit, aber er war doch, auch angesichts des EU-Wahnwitzes, des Schwachsinns im Stakkato, vergleichsweise optimistisch, verortete Anzeichen einer Wende zum Positiven.

    Ich schließe mich dem – sehr vorsichtig – an. Noch zwar sind die Menschen im Schnitt ziemlich träge, wissen nicht recht, was sie tun sollten, aber immerhin haben immer mehr erkannt, was für Gangster hier was abziehen.

    Soweit ich es mitbekomme, ist das in anderen europäischen Ländern ähnlich.

    Wäre ich ein Brüsseler Gurkengeradebiegerkommissar, oder auch ein Goldman-Zersachser, so liefe es mir schon ziemlich kalt den Rücken runter.

    Ich mache jetzt mal eine schräge Anleihe: “Völker, hört die Signale!”

  8. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Josef

    “Die höchste Kunst ist, zu glauben, der Rest ist handwerkliches Geschick.”

    Du bist mir ja einer.

    Glauben als höchste Kunst.

    Na denn.

    Dann verstehe ich wohl nicht viel davon.

    Seines unverfrorenen Witzes halber gefällt mir der Satz aber trotzdem.

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