Cash Mob: “Bargeldrotte”?

Sollte nun – siehe Vorgängerartikel – der “flashmob” eine “Blitzrotte” sein, so würde aus dem “cash mob” fast sprachnatürlich eine “Bargeldrotte”.

Was aber machen wir dann mit den “smart mobs”?

Das ist zunächst kein sprachwissenschaftliches Problem, weil die “smart mobs” nur eine bislang unklar definierte, lediglich behauptete Untervariante der “flashmobs”, also der Blitzrotten, darstellen.

Man könnte auch von Blitzrudeln und Bargeldrudeln sprechen, übersähe dabei aber durchaus, dass man im Deutschen sehr wohl den entsprechenden Vorgang mit “sich zusammenrotten” beschreibt, aber eben nicht mit “sich zusammenrudeln”.

Im übrigen hat ein typischer Mob, wenn er losgeht, mehr Ähnlichkeit mit einer Rotte Wildschweine, denn mit einem Wolfsrudel.

Gegen eine kräftige Sau ist selbst der Leitwolf nur ein freches Hündchen.

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